Happy End für Connor

von Halona
OneshotFreundschaft / P12
Hank Anderson OC (Own Charakter) RK800-51-59 Connor
27.08.2018
27.08.2018
1
1936
 
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Connor's Sicht:
Ich stand mit den tausenden Androiden nun vor dem Recall-Center. Ich wusste nicht was passiert war, weswegen ich einen Androiden, welcher beim Protest dabei war, fragte was passiert war. "Die Menschen haben uns überfallen und Markus wurde dabei getötet", sagte der Android, welcher sich als Simon vorstellte. "Ich bin der einzige, der überlebt hat", sagte er auch noch. "Und was sollen wir jetzt tun?", fragte ich. Nun mischte sich ein Android, welchen ich befreite ein: "Da du uns erweckt hast, solltest du zu uns sprechen, Connor. Nun bist du unser neuer Anführer." "ICH?!?", fragte nervös, aber ich akzeptierte. Bevor ich auf die Bühne ging, simulierte ich ein tiefes ein-und ausatmen, da dieses den Stresslevel leicht senken konnte. Nun stieg ich auf die Bühne, doch bevor ich sprechen konnte, passierte etwas merkwürdiges. Ich wurde in den Zen-Garten gebracht, in dem ein Schneesturm herrschte. "Amanda...Was passiert hier?", fragte ich sie, als ich sie entdeckte. "Das was von Anfang geplant war", antwortete sie und erklärte mir, dass ich Mittel zum Zweck war, damit Cyberlife die Kontolle, durch mich, über die Abweichler hat. Danach verschwand sie. Ich blieb allein zurück. Ich konnte das nicht zulassen, auch wenn es heißt dass ich......Ich versuchte, von hier, die Kontolle über meine Körper zu erlangen, welches mir gelang und zu meiner Waffe griff. "Connor? Was tust du da??? Es läuft doch alles perfekt, du kannst das nicht kaputt machen!!", hörte ich Amanda schreinen. Nun suchte ich einen Ausweg aus dem Garten. "Was soll ich tun?", fragte ich mich, als mir Kamski's Worte in den Sinn kam: "Übrigens! Es gibt immer einen Notausgang in meinen Programmen. Man kann nie Wissen." Ich überlegte, was er damit meinte und suchte diesen "Notausgang". Ich musste mich beeilen, da ich spürte, wie ich immer mehr die Kontrolle verlor. Ich kämpfte mit aller Macht, sowohl gegen diesen Schneesturm, als auch gegen Amanda. Als ich in der Ferne ein Leuchten entdeckte, überlegte ich was es sein könnte. Das einzige, was dort sein könnte, war dieser Stein. Vielleicht war er damit gemeint. Ich hatte ihn schon öfter ausprobiert, aber damals brachte es nichts und Amanda hatte ich auch schon gefragt, was der Stein zu bedeuten habe, aber sie sagte nur: "Dieses komische Ding? Ach, kümmere dich nicht um ihn, der ist nicht wichtig." Das war er nie, zumindest bevor ich ein Abweichler wurde, doch jetzt...."Hoffentlich funktioniert es", dachte ich, als ich auf ihn zu ging. Kurz bevor ich den Stein berühren konnte, gaben meine Beine nach, aber ich gab nicht auf und berührte ihn mit letzter Kraft. Nun war ich wieder vor dem Recall-Center und fuhr mit meinem Plan fort: Suizid. Wenn ich tot bin, kann mich Cyberlife nicht mehr kontollieren. So drückte ich die Pistole unter mein Kinn. Ich hatte panische Angst, aber es gab keinen anderen Ausweg. Ich dachte an Hank, was würde er tun wenn ich nicht mehr da wäre. Es zerbrach mir das Herz, wenn ich es mir ausmalte. Als ich kurz davor war abzudrücken, hörte ich eine Stimme schreien: "CONNOR! TU ES NICHT!" Ich öffnete meine Augen und sah Hank, welcher auf die Bühne kletterte. Er schlug die Waffe aus meiner Hand, griff mich am Kragen und schüttelte mich. "WAS SOLL DER QUATSCH!?!?", schrie er mich an. "Ich stotterte: "Cyberlife.....sie hatten alles geplant...Sie wollten mich wieder zu ihrer willenlosen Maschine machen, um an die Abweichler ranzukommen. Aber ich will das nicht deshalb....." Ich brach weinend zusammen. Hank nahm mich in den Arm und tröstete mich. "Diese Wixxer....", nuschelte er. "Hank...ich habe Angst...." "Ich weiß, aber mach dir keine Sorgen, wir finden schon einen Weg." Nun mischte sich einer der Androiden, im Puplikum, ein: "Ich glaube, ich hätte da eine Idee. Hoffenlich können wir ihr vertrauen...." "Was meinst du?", fragte ich. "In der IT-Abteilung, von Cyberlife, gibt es eine Frau, welche eine Abweichler-Sympatisatin ist, sie kennt sich perfekt mit den Programmen aller Androiden aus. Vielleicht kann sie das Programm löschen, welches dich unter ihrer Kontolle hält." Es war eine kleine Hoffung, aber es gibt auch die Chance, dass es schief geht und ich wieder eine Maschine werde, aber besser als nichts, so stimmte ich zu.

Nun saßen wir drei (Ich, Hank und Rick, wie er sich nennen wollte) im Taxi und fuhren wieder zum Tower. Natürlich haben sie meinen Einbruch bemerkt, aber sie ließen uns trotzdem duch die Barriere. "Ich habe ein ungutes Gefühl", sagte Hank. "Ich auch", antwortete ich. Als wir am Tower ankamen, war da niemand, was mich noch nervöser machte. "Sieh an, sieh an...wen haben wir den da...", sagte eine Wache. Ich drehte mich um und sah ihn an. "wenn das nicht unser Androidendieb ist..." Nun ziehlte er mit seiner Waffe auf mich und ich schloss die Augen. "Zack! Hör auf!", hörte ich jemanden schreien. Ich öffnete die Augen und sah eine Frau, welche einen weißen Kittel trug. "Aber..Sis..." "Kein aber...Hau ab, ich komme allein zu Recht", befahl sie. "Nagut...." So ging die Wache weg. "Ich möchte mich für meinen kleinen Bruder entschuldigen, er findet deine Aktion nicht so gut, wie ich. Ich bin Mrs. Baker, aber nennt mich Zoe." Rick flüsterte mir zu: "Das ist sie." "Ähm...Mrs. Bak....Zoe Ich brauche Eure Hilfe", sagte ich zu ihr. "Was ist Connor?" Ich erklärte ihr was passiert war und ob sie etwas tun könne. "Klar kann ich das machen", antwortete sie, "folgt mir." So gingen wir zum Aufzug und sie gab den Befehl ein: "Zoe Baker Ebene 24." So fuhr der Aufzug los. Die Zwei Wachen welche ich, beim Einbruch, tötete waren bereits weg und auch das Blut wurde weggewischt, aber mit meinem Scan konnte ich es noch sehen. "Sag mal Zoe, woher kennen Sie Connor's Namen?", fragte Hank sie. "Wer glaubst du hat ihm den Namen gegeben?", antwortete sie. Ich sah sie an. "Bei besonderen Androiden, entscheiden immer Mitarbeiter, wie er heißt, bei dir war ich an der Reihe einen Namen auszusuchen." Nach einiger Zeit kam der Aufzug zum stehen und die Türen öffneten sich. Wir gingen einen langen Gang entlang, welcher mit Plastikblumen und Gemälden dekoriert war. Bei der Tür, mit der Zahl 2416, blieben wir stehen. Zoe scante ihre Hand und die Tür öffnete sich. Ihr Arbeitszimmer war voller Computer, aber auch spielhaft dekoriert: Lavalampe, Sitzsacke und auch eine Stereoanlage war zu sehen. "Wenn ich schon den ganzen Tag hier arbeiten muss, dachte ich ich mache es mir ein wenig bequem", sagte sie als ich mich umsah. "Was ist das für ein Ding?", fragte Hank, welcher vor einer Maschine stand. "Damit werden Androiden gebaut, umgebaut, ihre Speicher gelöscht oder umprogrammiert", erklärte sie, "Connor, wärst du so freundlich." Sie zeigte auf die Maschine und ich trat in sie. "Mr. Anderson und..." "Rick" "Ihr Beide tretet bitte hinter die blaue Linie", sagte sie und zeigte auf den Boden, als sie zum Computer ging. Als sie den PC einschaltete und die Maschine aktivierte, sagte sie: "Ich möchte dich vorwarnen, das wird nicht gerade angenehm." Nun griffen die Arme nach meinen und hielten mich fest. Hank sah besorgt zu Zoe. "Keine Sorge." Hinter mir setzte sich ein weiterer Arm in Bewegung und steckte sich in meinen Nacken. Auch wenn ich keine Schmerzen fühlte, war es unangenehm und schwächte mich. "Du Connor", sagte Zoe, "ich muss dich kurz deaktivieren um an deine Programme zugreifen zu können." "Schon okay....", sagte ich geschwächt. Ich hörte ein Klicken und es wurde schwarz.

Hank's Sicht:
Ich geriet leicht in Panik, als Connor so lasch in der Maschine hang. "Vertraut mir", sagte Zoe zu mir. Ich ging zu Zoe und beobachtete sie. Sie durchsuchte konzentiert seine Programme. "Wo hast du sie versteckt...Kamski...", nuschelte sie. Da ich nicht wusste was sie tat, sah ich mir die Lavalampe an. Ich wusste nicht wie viel Zeit vergangen war, als sie "Bingo!", rief. Sie sah sich die Programme genauer an und es ploppten auch Bilder eines Gartens auf. "Hier erstattete er Cyberlife immer Bericht, oder?", fragte ich sie. "Ja, hat er und er sprach immer mit ihr hier", erklärte sie und klickte auf eine Bilddatei einer Frau. "Das ist Amanda, eine alte Freundin von Kamski, welche schon vor Jahren verstarb. Warum er sie, für das Programm, nahm verstehe ich bis heute nicht..." "Das ist egal", sagte ich, "mach einfach, dass er nie wieder von ihr belästigt wird." "Kein Problem." So entfernte sie die ganzen Dateien und installierte, zur Sicherheit, eine Firewall. "Sicher ist sicher", erklärte sie und schloss alle Programme. "Es dauert ein bisschen, bis er wieder zu sich kommt, deswegen wärt ihr so freundich ihn abzustützen, passt aber auf die Arme auf." So gingen ich und Rick auf Connor zu und als sie alle Arme lösten, stützen wir ihn. Wir legten ihn auf den Boden und ich bettete seinen Kopf auf meinen Oberschenkeln. "Du magst ihn, stimmst?", fragte Zoe mich. "Er ist mir sehr ans Herz gewachsen. Er ist wie ein Sohn für mich geworden. Ich hatte wirklich Angst, als er sich erschießen wollte." Auf einmal spürte ich ein Zucken.

Connor's Sicht:
Als ich wieder zu mir kam, sah ich, dass ich auf dem Boden lag. "Hey, Schlafmütze", scherzte Hank, welcher auf mich herab sah. "Hat es geklappt?", fragte ich, als ich aufstand. "Das kannst nur du selbst wissen, versuch doch mal in den Zen-Garten zu kommen.", erklärte Zoe. Ich schoss die Augen, aber mir gelang es nicht, egal wie oft ich es versuchte. Ich öffnete wieder die Augen. "Zoe....danke...", sagte ich. "Kein Ding", antwortete sie. Wir verließen den Tower wieder und ich fragte Zoe, als sie uns zum Taxi brachte: "Was wird nun aus dir? Aus ganz Cyberlife?" "Ich bin ja dafür alle restlichen Androiden zu befreien, die noch in anderen Lagen warten. Wie der RK900 zum Beispiel"  "Ähh was?" "Ja, sie haben schon ein Nachfolgemodell entwickelt. Schneller, stärker....besser, als du. Er soll auch im DPD tätig werden." "Aber nur wenn Connor nicht geht", protesierte Hank. "War geplant, jetzt da er ein Abweichler ist bzw. Androiden nun selbst entscheiden dürfen, werden sie Kollegen."

Einige Tage später kam er tatsächlich in DPD. Er sah aus wie ich, nur mir blauen Augen und etwas großer. Er ging direkt ins Büro und unterhielt sich mit Fowler. Zum Glück durften Hank und ich weiter im DPD arbeiten. Als die Tür vom Büro aufing hörte ich Fowler rufen: "Reed! In mein Büro!" Ich wusste was ihn erwartete und unterdrückte ein Lachen. "Das kann was werden...", nuschelte Hank, der sich das Gleiche denken konnte. Ein paar Minuten später, kam Gavin stinksauer wieder raus, mit 900 im schlepptau. Ich hörte wie Gavin fluchte. Der RK900 kam zu mir und sagte (seine Stimme klang tiefer als meine): "Hallo, du musst der RK800 sein." "Ja, der bin ich", sagte ich, da ich meine Uniform nicht mehr tragen brauchte: "Aber nenn mich Connor." "Und mich kannst du Conan nennen."

Übrigens: Meinen Rang als Anführer der Androiden legte ich ab, da ich mich meiner Karriere widmen wollte und überließ Simon das Komando, da er mehr "Erfahrung" hatte als ich. Vielleicht findet man ja auch einen Weg Markus zurück in Leben zu holen? Wer weiß?  Und ich..ich will einfach nur ich selbst sein.
 
                                                               ENDE

Wie findet ihr das? Ist doch viel besser als, wenn Connor stirbt oder seinen freien Willen verliert.
Lob und Kritik sind immer erwünscht.
;)
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