# Cinderella

GeschichteDrama, Romanze / P16
25.08.2018
19.09.2018
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„Eine moderne Cinderella Story“ people

„Ein #Hashtag geht um die Welt.“, closer


Die beherrschenden Schlagzeilen der letzten Wochen. Ich hätte nie gedacht das ein Schnappschuss und die Suche solche Wellen schlägt. Aber es sollte nun mal mein Leben verändern, es ist wahrlich wie in einem Märchen. Doch ganz wie im Märchen war es dann doch nicht. Ich habe keine böse Stiefmutter und keine bösen Stiefschwestern und er ist leider auch kein Prinz. Aber wollen wir erst einmal am Anfang beginnen. Das ganze liegt schon mehr wie 1 Monat hinter mir. Ich hatte endlich meinen Jahresurlaub und genehmigte mir eine schöne Kreuzfahrt durch die Karibik. Es störte mich auch nicht, dass ich völlig allein war. Ich brauchte mal die ruhe und den Abstand zu allem. Ich arbeitete in einer Kanzlei, die meinem Vater gehörte und mein Verlobter war Juniorchef und ich quasi seine Angestellte. Ich fand es nie so gut, dass Dave und ich zusammen arbeiten. Es war nicht gerade selten, das wir uns in den Haaren hatten. Ich musste mir auch einfach klar werden, was ich eigentlich wollte in meinem Leben. Jill meine beste Freundin hatte ihren eigenen Laden. Sie war ihr eigener Chef und auch so konnte sie sich frei fühlen. Ich hin gegen hatte den ganzen Tag meinen Verlobten und meinem Vater um mich herum. Ich will damit nicht sagen, das ich zu meinem Vater ein schlechtes Verhältnis hätte, ganz im Gegenteil. Es ist noch nicht so viele Jahre her da stand ich am Scheideweg meines Leben. Ich konnte mich entscheiden zwischen einem normalen Leben oder das eines Junkies der eines Tages in der Gosse enden würde. Wo viele mich hätten schon aufgegeben, stand mein Vater immer hinter mir. Ihm habe ich es auch zu verdanken das ich damals nicht ins Gefängnis kam, sondern „nur“ einen Entzug machen brauchte. Seit diesem Entzug bin ich Clean und das ist schon fast 10 Jahre her. Deswegen war diese Kreuzfahrt auch etwas ganz besonderes für mich, es war das erste mal das mein Vater mir so viel Vertrauen schenkte. Ich glaube aber auch, das er allmählich wusste was zwischen mir und Dave los war.

„Na, bist du schon aufgeregt wegen morgen?“, fragte Jill die auf meinem Bett saß und mir beim packen zusah. „Warum sollte ich aufgeregt sein?“, fragte ich als ich meinen Kleiderschrank durch suchte. „Naja du…. Allein das erste mal seit..“  Ich kam zu ihr und meinte: „Jaja immer wieder das selbe geleiere.“, und vertrete dabei die Augen. „Naja das man eine Kreuzfahrt völlig allein und ohne Begleitung macht ist auch nicht gerade normal.“ „Jill was ist in meinem Leben jemals normal gewesen?“, fragte ich sie als ich mich auf Bett setzte. Sie schien kurz zu überlegen und meinte dann: „Stimmt da hast du auch wieder recht. Sag mal, was sagt eigentlich Dave dazu, das du völlig allein Urlaub machst?“ „Was soll er sagen? Begeistert ist er jedenfalls nicht.“, sagte ich trocken, als ich mir noch einmal die Maske für den Maskenball an sah. Sie war schlicht in schwarz gehalten und passte perfekt zu meinem cremefarbenen, in schlichter A-Linie gehaltenen Kleid. „Mia.. Ich weiß du willst das nicht hören aber… beende es endlich. Du bist nicht mehr glücklich und er vergnügt si..“ „Jill höre auf. Ich will es wirklich nicht mehr hören. Du kannst nichts behaupten, was du nicht wirklich weißt.“, sagte ich leicht gereizt. Ich wusste ja das sie recht damit hatte, das ich nicht mehr glücklich war und ja ich haderte mit mir selber. Ich wusste doch selber nicht mehr wohin mich der Weg mit Dave führen würde. Aber keiner hat ihn je dabei erwischt das er mich betrügen würde oder sonst irgendwas. Klar er arbeitete sehr lang in der Kanzlei, kam manchmal erst spät in der Nacht heim aber das kannte ich von meinem Vater auch und er war meiner Mutter immer treu gewesen. Aber vielleicht lag das alles nur daran, das Jill ihn nicht sonderlich leiden konnte. „Mia, tut mir leid.“, entschuldigte sie sich schnell. „Schon okay. Ich weis selber das ich mir so einiges klar werden muss und dafür habe ich in den zwei Wochen richtig Zeit. Keiner der mir in meine Gedanken reden kann. Nur ich allein und meine Gedanken.“, sagte ich. Doch hätte ich geahnt, das mir eine Begegnung einen Teil meiner Entscheidung ab nehmen würde hätte ich auch gleich Jill mit nehmen können. „Komm mir bloß wieder heil nach Hause.“
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