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Fabel von Katz und Maus als Gleichnis von Adel und Bürger

KurzgeschichteAllgemein / P12
24.08.2018
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In einer bergigen Landschaft floss ein Fluss. um über diesen zu kommen, musste man über einen dicken Ast gehen. Von der einen Seite kam die eitle Katze anstolziert und von der anderen trippelte die kleine Maus heran. Als sie ungefähr einen Meter Abstand zwischen ihnen hatten, blieben beide stehen. "Geh mir aus dem Weg, du nichts. Hier ist kein Platz für kleine Wesen, sondern nur für majestätische Tiere wie mich", sagte die Katz. "Wenn Ihr so mächtig seid, warum geht Ihr dann nicht einfach weiter? Ich, der ich so klein bin, sollte kein Problem sein", erwiderte die Maus. Darauf antwortete die Katze: "Ich, die ich von Geburt an bestimmte Privilegien habe, muss mir von einem kleinen Wicht nichts befehlen lassen!" Dann hob sie ihre Pfote, um die Maus vom Ast zu schubsen. Diese wich aber ein bisschen zurück. Die Katze verlor den Halt, rutschte vom Ast und konnte sich gerade noch festkrallen. "Hilf mir auf der Stelle hoch!", verlangte sie von der Maus. Die wollte der Katze aber gar nicht helfen: "Warum sollte ich euch helfen? Ihr habt mich doch nur verhöhnt und bin zu klein, um Ihnen zu helfen." Die Katze rutschte nun auch noch das letzte Stück und fiel in den Fluss. Als die Maus hinab sah, konnte sie nichts von dem Tier nichts sehen. Das letzte Stück des Astes wurde von der Maus schnell überwunden und am Ufer sah sie die Katze im Wasser treiben. Diese bewegte sich nicht mehr.
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