Fate/Astra

von Vangueis
GeschichteThriller, Fantasy / P18
OC (Own Character)
22.08.2018
24.05.2020
28
89.973
7
Alle Kapitel
25 Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
 Datenschutzinfo
08.10.2018 5.019
 
Assassin of Altair hockte hoch über den Dächern der Stadt. Er beobachtete die Welt, die aus dem Schild des feindlichen Archers entsprungen war und nun langsam kollabierte. Er griff an seine Maske und rückte sie zurecht. Er hatte das Ding nie gemocht, aber als gesichtsloser Anführer der Hashashin - als Hassan-i Sabbah - verlor man nun eben seinen Namen und seine Identität. Man wurde nur einer unter vielen, nur unterscheidbar durch die Beinamen, die man sich gab. Er war als 'Hassan mit der roten Kapuze' bekannt, da er unter den neunzehn der Einzige war, der nicht nur in schwarz gehüllt war. Seine Kapuze hatte die Farbe von getrocknetem Blut. Er konnte nun unter sich die drei feindlichen Servants entdecken. Das war sein Zeichen. Er würde sie still und heimlich aus den Schatten heraus verfolgen und all ihre Handlungen dokumentieren - das war sein Befehl und das war alles, was ihm heilig war. Er stieß ein kurzes Stoßgebet an den Einzigen aus, bevor er sich lautlos in Bewegung setzte.

Sarah Melancholia Tatzelwurm war auf dem Weg in ihren Raum. Das Gespräch mit dem Grafen hatte ihr wirklich gutgetan. Sie hatte den sonst so grimmig wirkenden Mann nicht als eine solch warmherzige Persönlichkeit eingeschätzt, die so liebevoll über die eigene Familie spricht, dass man sich geborgen fühlte. Sie konnte seit langem wieder offen mit jemand Fremden sprechen, ohne sich in Grund und Boden zu schämen. Sie wusste nicht, warum ihr es peinlich war, mit anderen Menschen zu sprechen, aber so war es nun mal. Sarah öffnete die Tür zu ihrem Raum und wurde prompt von einem gelangweiltem "Master~" von Archer empfangen. Der zierliche Servant streckte seine Gliedmaßen wie eine Katze auf Sarah's Bett. "Dir ist also langweilig, ja?" Mit Archer zu sprechen machte ihr auch keine Probleme. Auch wenn sie nach wie vor davon fasziniert war, dass Archer ein Mädchen und kein alter Mann war. "Das auch." antwortete Archer "Aber mich beschäftigt auch etwas." Sarah überlegte kurz. Sie wusste nicht genau, wie sie damit umgehen sollte. Eine Person wie Archer würde sich vermutlich Gedanken um Kriegsführung machen - etwas, mit dem sie nur wenig am Hut hatte. Dennoch sagte sie: "Frag mich doch einfach, vielleicht kann ich helfen... Also eventuell." Archer hörte auf sich zu Strecken. "Weißt du wer unser Saber ist? Du wusstest ja so viel über mich." Daher wehte der Wind. Außerdem machte es Sarah ein wenig Stolz, mit ihrem Wissen zumindest ein wenig angeben zu können. "Ja, ich weiß um wen es sich bei ihm handelt. Was genau willst du über ihn wissen?" Archer zögerte nicht lange. "Wurde er nach mir geboren?" "Ja." antwortete Sarah. "Dann darf er nie erfahren, wer ich bin. Dennoch möchte ich wissen, wer er ist." Sarah verstand. Archer hatte Handlungen in ihrem Leben vollzogen, die in ihrer direkten Nachwelt nicht ganz so hoch angesehen wurden. Dennoch interessierte sie sich für Saber. Wirklich ungewöhnlich. "Also gut. Sein Name ist Date Masamune, geboren unter dem Jugendname Bontenmaru. Er war der einflussreiche Daimyo von Tohoku am Beginn des Tokugawa-Shogunats. Nach seinem Tod erhielt er die göttliche Ehre und wurde Takefuruhiko-no-mikoto genannt. Am bekanntesten ist er aber unter seinem Beinamen: Dokuganryu - Der einäugige Drache des Nordens." Archer weitete die Augen. "Nicht nur dass er trotz des fehlenden Auges Daimyo war - nein! Ihm wurde auch die göttliche Ehre zu Teil? Das ist unglaublich!" Sarah grinste innerlich. Nicht nur hatte sie Archer erstaunt, sondern sie konnte auch noch richtig mit ihrem Wissen branzen. "Sein Auge verlor er aufgrund einer Pocken-Erkrankung, was ihn eigentlich aus der Erbfolge des Date-Clans entfernte. Seine Mutter versuchte ihn sogar mehrmals umzubringen, damit dieser Schandfleck aus der Familie entfernt würde. Später tötete er seinen einzigen Bruder, was ihm zum einzig möglichen Erben des Clans machte." "Er ist machthungrig, das gefällt mir!" Archer verfiel in eine regelrechte Extase. "Dann wird dir aber folgendes nicht gefallen: Masamune diente unter Hideyoshi."

Assassin bewegte sich fließend wie Wasser und leise wie eine Eule auf der Jagd über die Dächer des morgendlichen Triers. Die flüchtigen Servants der Lyra-Fraktion nutzten Seitengassen. Törichte Narren, wieso kehrten sie nicht einfach zu ihren Mastern zurück? Aber gut für ihn. So konnte er vielleicht das Versteck von Lyra finden. Obwohl… er stutzte. Hatten sie ihn vielleicht bemerkt? Aber das konnte nicht sein. Durch sein Presence Concealment war er doch getarnt. Vorsichtshalber suchte er dennoch nun den Schutz der Ärker und Giebel und fixierte die Gruppe der Flüchtigen erneut. Archer of Lyra trug den Assassin seiner Fraktion auf dem Rücken und der feindliche Rider ließ sich in einer Sänfte von zwei Männern tragen. Keiner schien ihn bemerkt zu haben. Was war also der Grund, dass sie nicht in ihre Geisterform wechselten? Solche unlogischen Handlungen machten ihn wütend. Er sprang über eine Straßenschlucht und als er landete, erhielt er eine Nachricht von seinem Master: „Lass von ihnen ab Assassin. Avenger wird ihre Verfolgung übernehmen.“ Es schüttelte den Verhüllten mit der Schädelmaske. „Verstanden.“ Presste er hervor und verweilte noch einen kurzen Moment. Es gefiel ihm nicht, seine Aufgabe an Avenger zu übergeben. An diesen Templer, diesen Kreuzfahrer – diesen Plünderer, Mörder und Vergewaltiger – diesem Symbol des Hasses für Assassin. Wie konnte sein Master nur einer solchen Person vertrauen. Aber ihr Wort war nun einmal sein Befehl. Er sprach noch einmal ein Stoßgebet bevor er sich in schwarze, rauchartige Partikel auflöste und zu seinem Master zurückkehrte. Er konnte noch die Präsenz von Avenger wahrnehmen, der gerade erschien, bevor er verschwand. Und noch eine andere, die vorher nicht vorhanden war…

Nach dem Sarah die Tatsache erwähnt hatte, dass Masamune einst unter Hideyoshi diente, hatte Archer nicht mehr weiter nachgefragt. Vielleicht hätte sie das noch nicht erwähnen sollen. Das hatte ihr jetzt den Unmut von Archer eingeheimst, die nach wie vor ihr Bett blockierte. Nach einigem schweigen sprach Archer überraschender Weise wieder an zu sprechen, „Oi, Master. Lass uns etwas frühstücken gehen.“ Sarah kicherte. „Aber du brauchts doch gar nichts.“ Archer machte einen Schmollmund. „Du aber schon“ erwiderte sie. Leiser fügte sie hinzu: „Außerdem schmeckt’s trotzdem gut…“ Sarah überlegte kurz, bevor sie eine vage Antwort gab. „Also gut. Aber wir sollten hier in der Nähe bleiben und auf der Hut sein.“ Archer hob eine Augenbraue. „Wieso dass denn?“ „Da du dich ja nicht aus meinem Bett bewegen wolltest, weißt du ja auch nicht, dass in der Stadt gerade gekämpft wird. Deswegen müssen wir also vorsichtig sein.“ Archers Gesichtszüge glätteten sich. „Na dann. Ist ja alles in bester Ordnung. Schießpulvergeruch steigert nur meinen Appetit.“ Nun, so war das eben mit einer Kriegerin aus der Zeit der kriegsführenden Staaten. Nur Krieg und Tod im Kopf… „Wenn es für uns zu gefährlich wird, ziehen wir uns aber zurück. Klar?“ Archer seufzte. „Verstanden~“ antwortete sie.

Avenger atmete tief ein. Der Krieg war da. Dieses Ereignis voller Blutvergießen und Eroberungen. Es machte Avenger traurig und doch zugleich vorfreudig. Er hatte vieles in einem früheren Krieg verloren – einem Krieg, den er für die Kirche führte. Die Kirche hatte ihm danach alles genommen. Seine Ehre – verbrannt im Feuer. Sein Orden – verbrannt im Feuer. Sein Leben – verbrannt im Feuer. Er hasste die Kirche dafür und die Inquisitoren die ihn zu einer Falschaussage gezwungen hatten. In seinem gesamten Leben war ein guter Christ gewesen, der im Namen Gottes alles tat. Deshalb war er nun so – ein Mann Gottes, aber kein Mann der Kirche. Sein Master konnte von Glück sprechen, dass er kein Mitglied der Kirche war. Avenger hätte sich nicht erneut der Kirche unterworfen. Man wiederholt seine Fehler eigentlich nicht. Er griff an sein Schwert. Es war edel verarbeitet – im Knauf war das rote Kreuz der Templer eingelassen und der Griff war mit schwarzem Leder bedeckt. Die Parierstange war vergoldet und mit Perlmutt verziert. Er zog das Schwert aus dem Heft und ließ die Klinge in der aufgehenden Sonne glänzen. Die organischen Muster des mehrfach gefalteten Damaszener-Stahls waren deutlich zu erkennen. Avenger führte den Knauf des Schwertes in Richtung seines Kopfes, kniete sich nieder und lehnte seinen Kopf nach vorn, sodass Helm und Schwert sich berührten. „Non nobis, Domine, sed Nomine Tuo da Gloriam…“ flüsterte er und richtete sich auf. Er sprang vom First um sich den Ungläubigen zu widmen, wie ihm sein Master befohlen hatte.

„Willst du nicht langsam mal eingreifen?“ Sapphire linste zur Seite während er sich eine Salzstange genüsslich in den Mund schob. Neben ihm saß Ruler. Er ließ die Beine vom Dach der Konstantinbasilika baumeln. „Wieso sollte ich? Der Krieg zeigt noch keinerlei Anomalien auf. Die Regeln werden eingehalten, ich habe also keinen Grund einzugreifen.“ Ruler legte eine Naivität an den Tag, die kaum auszuhalten war. „Aha.“ erwiderte Sapphire kurz angebunden. Anscheinend war der Kampf an den Kaiserthermen nicht Anomalie genug und das ein Avenger anstatt eines Berserkers beschworen wurde. Sapphire kratzte sich am Kinn. Wie sollte er das dem alten Sack nur erklären? Und warum leistete Ruler ihm überhaupt Gesellschaft? Er wurde aus ihm nicht schlau. Aber Ruler wurde wahrscheinlich auch nicht aus ihm schlau. Also waren sie quitt. „Darf ich zugreifen?“ Die Hand des bleichen Jungen wies auf die Salzstangen. „Nur zu. Solange du nichts Zuckerhaltiges willst.“ Der Zucker war nur für Sapphire allein. Ohne ihn konnte er nicht richtig nachdenken und wach bleiben. Wann hatte er überhaupt das letzte Mal geschlafen? Egal. Sein Körper war ja sowieso schon am Arsch. Ein paar mehr Tage ohne Schlaf machten da auch keinen Unterschied mehr.

Sarah und Archer hatten sich in einem Straßencafé niedergelassen, das gerade eben erst geöffnet hatte. Sarah sah sich einem einfachen Frühstück gegenüber, während Archer immer mehr süßes Gebäck und Törtchen orderte. „Erzähl mir – mhh das ist gut – mehr über unseren – oh probiere das auch mal – Saber.“ Sagte Archer schmatzend. Manieren hatte sie auf jeden Fall keine. Aber es wunderte Sarah, dass Archer nun doch mehr über Date Masamune erfahren wollte. „Wie kommt das?“ Archer stopfte sich einen großen Happen Sachertorte in den Mund. „Nja – lecker – es kommt doch nicht darauf an, unter wem man dient - * schmatz * - um zu sein, wer man ist. Wie kam er also - * haps * - zu seinem Beinamen? Ein Drache ist schon etwas Besonderes.“ Sarah war zwar erschüttert von der Hemmungslosigkeit mit der Archer ein Stück Gebäck nach dem anderen verschlang und wusste nicht, wie sie das bezahlen sollte, aber sie wollte auch mit ihrem Wissen angeben. „Also. Man nannte ihn einen Drachen, w-“ Sie wurde abrupt unterbrochen, als eine Erschütterung den Boden zum beben brachte und eine Staubwolke aufstieg. Aus einer Wand direkt neben dem Café brachen zwei Servants hervor, die in einem Kampf verwickelt waren. Avenger kreuzte die Klingen mit einem anderen Ritter, vermutlich dem Saber der Lyra-Fraktion. Die Klingen prallten mit einer solchen Wucht zusammen, dass Winde aufkamen und die Straße allein durch den aufeinanderprallenden Stahl in Mitleidenschaft gezogen. Archer griff Sarah und sprang mit ihr davon um einen Sicherheitsabstand aufzubauen. Avenger und der feindliche Saber hatten sich ineinander verfangen. „Deutsche Fechtschule, wie?“ spie Avenger. „Wie formidabel! Ich habe keine so edle Schule beim feind erwartet!“ Saber of Lyra hatte eine ernste Miene. „Ihr ehrt mich, Herr Kreuzfahrer! Auch eure Technik sucht ihres gleichen!“ So war es also, wenn zwei Ritter – die westlichen Symbole der Ehre – aufeinandertrafen. Die Luft um Avenger vibrierte – die Magie um ihn herum stieg an, das konnte Sarah spüren. Würde sie gleich ein Noble Phantasm miterleben? Mit einer donnernden Stimme sprach Avenger: „Deus lo Vult!“

Die Sphäre aus Magie vibrierte. Der junge Mann, gerade so ein Erwachsener, leitete mehr Mana durch die Spielkarte in seiner linken Hand und das vibrieren ließ nach. Zander Flint Arawn-Cernunnos musste seine Tarnung aufrechterhalten. Dank der Karte war das machbar. Er sah sie sich noch einmal an: ein nacktes Mädchen, zwei Stäbe in den Händen, dass in einem Siegeskranz gefasst und von Cherubim umgeben war. Die Nummer XXI der großen Arkana – die Welt. Manche Menschen der nichtmagischen, wachen Welt glaubten an die Weissagende Kraft des Tarot-Blattes. Doch das war nur ein Glaube – seine Familie hingegen nutzte die Karten als Katalysatoren für ihre Magie – in Kombination mit der Nutzung der Drachenadern konnte dies so sehr effizient praktiziert werden. Sein Zopf wehte im Wind, der durch die aufeinanderprallenden Servants verursacht wurde. Sein Blick lag jedoch nicht auf seinem Saber, sondern auf den beiden Mädchen die aus ihrem Frühstück gerissen wurden. Seine tiefgrünen Augen funkelten. Seine Kaninchenjagd würde wohl doch stattfinden.

Saber of Lyra wurde von Avenger zurückgedrängt. Eben noch war der Kampf ausgeglichen, doch nach dem Ausruf Avengers – Deus lo Vult – sah es nicht mehr gut aus. Die Kräfte des Feindes schienen angestiegen zu sein – vermutlich die Kraft eines Noble Phantasms. Wenn das so weiter ginge, würde auch er zur Kraft seines Schwertes greifen müssen. Sein Master vertraute auf seine Kräfte und er – Dietrich von Bern – musste noch etwas gut machen. Vor allem bei der Frau, die einem verbündeten Master diente. „Master. Ich weiß, ihr seid viel beschäftigt, aber…“ sprach er in Gedanken, wurde jedoch prompt unterbrochen. „Unternehme alles, was zum Sieg nötig ist.“ war die strickte Antwort von Arawn-Cernunnos, seinem Master. Dietrich verzog keine Miene, seufzte aber innerlich vor Erleichterung. Sein Master hatte ihm die Erlaubnis gegeben. Ein erneuter wuchtiger Hieb von Avenger rauschte auf ihn zu, doch durch einen Wechsel in die Hut Pflug konnte er den Hieb – trotz dessen Wucht – parieren. Er wechselte in die Hut vom Tag um seine Riposte einzuleiten. Das Langschwert in seinen Händen fing an zu schimmern. Der König von Bern rief laut und deutlich: „Schneide und Teile, Mimung!“ und ließ sein Schwert auf Avenger hernieder sausen. Er traf zwar nur das Schwert des Gegners, doch es lag in der Natur des Schwertes Mimung selbst Metall mühelos zu zerteilen – so hatte Wieland das Schwert nun einmal geschaffen. Die Klinge des Feindes brach entzwei und Mimung bahnte sich ungehindert seinen Weg in den Leib des gegnerischen Ritters. Mimung würde Dietrich auch den Sieg gegen diesen Gegner bringen, so wie damals gegen Siegfried.

Archer of Altair hielt ihren Master immer noch fest um die Taille. Sie hatte schnell reagiert, als die beiden Servants die Wand durchbrochen hatten. Ihr Master war zwar in der Lage, sie mit Mana zu versorgen und obendrein noch ihr Wissen mit ihr zu teilen, jedoch war sie als Magierin nicht großartig genug, um einen Kampf gegen Servants zumindest zu überleben – um ehrlich zu sein würde ihr Master wahrscheinlich nicht einmal einen Kampf gegen einen anderen Magier überleben, auch wenn sie das schmerzte. Darum musste Archer das Mädchen mit allen Mitteln vom eigentlichen Kampf fernhalten. „Alles in Ordnung?“ Archer sah ihren Master an. Sarah atmete schwer. Anscheinend war nicht alles in Ordnung. „Master, was hast du?“ Ihr Master musste husten und griff ihre Taschen ab. Archer wusste, was los ist. Sie griff in die rechte Jackentasche des Mädchens und zog ein Notfallspray für Asthmatiker hervor. Wenn ihr Master einen Anfall hatte wurde sie hektisch und vergaß, wo sie ihr Medikament verstaut hatte. Archer war zwar eine Kriegsherrin, doch ohne die Unterstützung eines Taktikers konnte kein Krieg gewonnen werden. Daher musste sie auch in dieser Richtung ihrem Master dienen. Sarah drückte den Auslöser des Sprays und inhalierte das Gas. Ihr Atem wurde ruhiger. „Tut mir leid.“ Sagte Archer. „Ich war wohl ein wenig grob.“ Ihr Master fasste nach ihrer Hand und drückte diese leicht. „Ist gut… du bist nicht schuld. Das war der Schutt und Staub… du hast alles richtig gemacht.“  Archer lächelte. Ihr Master war immer so nachsichtig mit ihr. Plötzlich spürte sie eine Leere in sich. Sie hatte diese Leere schon einmal gespürt – erst vor kurzem, letzte Nacht um genau zu sein. Ruler war hier.

Die Wunde im Lein von Avenger war tief und groß. Einige seiner inneren Organe waren zerstört und sein Darm quoll hervor. Der Kreuzritter hielt sich die Wunde, damit der Boden nicht besudelt würde. Wenn man das noch Boden nennen konnte. Die Pflastersteine waren gespalten und aus dem Boden gerissen und ein Spalt, der so tief war, dass die Tiefe nicht einzuschätzen war zierte die gesamte Gasse. Dieses Schwert von Saber, Mimung, war wirklich gefährlich. Doch Avenger hatte davon gehört. Die alten Geschichten über das Geschlecht der Nibelungen und alles darum war ihm bekannt – auch der Meisterschmied Wieland und dessen Schwert Mimung, sein Sohn Wittich, der die Klinge führte und der König von Bern, der mit der Klinge den Helden der Nibelungen – Siegfried – besiegte. Drei Möglichkeiten also, wer dieser Saber war. Doch er hatte jetzt keine Zeit darüber nachzudenken. Sein Ziel musste erreicht werden und daher durfte er noch nicht sterben. Dass er den Streich des Schwertes überhaupt überlebte, war auch nur seinem Noble Phantasm Deus lo Vult zu verdanken, denn ein Kreuzritter verbreitet Glauben, vernichtet die Ungläubigen und das um jeden Preis. Doch das würde nicht reichen um diesen Kampf zu gewinnen. Er würde wohl doch auf die Kräfte zurückgreifen müssen, die ihm sein beschämender Tod bescherte. Saber holte erneut aus der Hut vom Tag aus, um den Kampf zu beenden, als plötzlich heiße Flammen aus dem Körper von Avenger hervorbrachen und Saber zurückdrängten. Avenger richtete sich langsam auf. Die Flammen verschlossen seine tiefe Wunde. Er sprach: „Eigentlich wollte ich die Nutzung dieser Seite von mir vermeiden, doch Eure Kampfkunst zwang mich dazu die Flammen des Fegefeuers – meinen Fluch - erneut zu benutzen. Fühlt Euch als geehrt, Ritter, der das Schwert von Wieland dem Schmied führt. Bevor wir unseren Kampf fortführen solltet Ihr eins Wissens: Auch ich stamme aus Burgund.“

Zander Flint Arawn-Cernunnos hatte mittlerweile den Einfluss auf ‚Die Welt‘ abgelegt. Das Mädchen, der feindliche Master, war aus seinem Blick entflohen. Ihr Servant hatte sehr viel schneller reagiert als er erwartet hätte. Doch seine Kaninchenjagd war noch nicht beendet. Durch die Nutzung von XII ‚Der Gehängte‘ hatte er die Stadt aus einem anderen Blickwinkel betrachten können, weshalb er nun wusste, dass ein Master in der Nähe war. Diese elende Wanderhure war zwar offiziell auf seiner Seite, doch dieses Krebsgeschwür eines Menschen würde er sowieso aus dem Weg räumen, früher oder später. Diese Kreatur, die man nur schwerfällig als Frau bezeichnen konnte, trug den unansehnlichen Namen Gundula Elsa Tranquillost. Sie war der Master des Berserkers seiner Fraktion und dazu noch eine gesuchte Verbrecherin. Eine Schlampe, die junge Männer – eigentlich eher noch Jugendliche – als Spielzeug für ihre kranken Gelüste missbraucht und sich danach wegwirft wie Müll. Doch der eigentliche Müll war sie und Müll muss nun einmal entsorgt werden – und er würde irgendwann die Müllabfuhr sein. Er entdeckte sie schließlich. „Hey, du notgeile Scheiß-Hexe. Wie wär‘s wenn du dich den Behörden stellst oder endlich einfach stirbst?“ Die Gestalt wandte sich zu ihm und das Fettgewebe, dass ihren Körper fast zum vornüberkippen brachte, wackelten sehr anstößig. Offensichtlich trug sie keine Unterwäsche, da man die Details ihrer Oberweite durch ihren Pullunder klar und deutlich erkennen konnte. Arawn-Cernunnos hätte kotzen können. Er musste sich wirklich zurückhalten, um nicht ausversehen seine Hände um ihren Hals zu schließen – so abstoßend fand er dieses Wesen, dass sich als Frau schimpfte. Aber das durfte er noch nicht. Vielleicht würde er noch die Kraft von Berserker ausnutzen können und Gundula schien Berserker überraschend gut zu kontrollieren. Darum würde diese abscheuliche Kreatur noch ein wenig länger leben müssen. „Oh? Wenn das nicht der junge Arawn-Cernunnos ist. Fufu…“ Sie versuchte kokett zu sein, doch aufgrund des Wissens über ihre Natur rief das nur einen erneuten Würgereiz bei Arawn-Cernunnos hervor. „Halt einfach deine verschissene Fresse und mach deine Arbeit.“ antwortete er abweisend. Er wollte sich nicht mit ihr abgeben bis er sich ihrer irgendwann entledigen würde. Das Gesicht der Verabscheuungswürdigen errötete, aber nicht vor Wut. Offensichtlich war die Schlampe erregt. „Vor ein paar Jahrhunderten hätte man sowas wie dich noch verbrannt. Sieht der Kack-Priester bestimmt auch so. Mach dich jetzt endlich an die Arbeit oder ich vergesse mich noch.“ Das Miststück grinste. „Ach Gottchen, jetzt hab ich aber Angst. Sie lachte. Noch.

<->


Seine Hände waren gefesselt.

Sein Körper war zu schwach, um sich zu rühren.

Die Folterung durch die Inquisitoren hatte ihn so werden lassen.

Doch nicht nur sein Körper war geschwächt.

Unter Folter hatte er alles gesagt, was dieser elende Inquisitor hatte hören wollen.

Nun knieten er und Geoffrey hier vor den Kardinälen Nicolas Caignet de Fréauville, Arnaud d’Auch und Arnaud Novelli.

Ihr Urteil würde Bald verkündet werden.

“Die vom Papst eingesetzten Kardinäle haben entschieden. Die Angeklagten haben unter Anwesenheit der Inquisitoren die folgenden Beschuldigungen bestätigt: homosexuelle Handlungen mit Anwärtern des Ordens, Häresie der höchsten Stufe und die Anbetung eines Götzen der den Namen Baphomet trägt. Das Urteil des Tribunals lautet daher: Lebenslange Haft für die hier anwesenden Herren!“


So war das also. Erst hatte der Papst den Orden aufgelöst und dann hatte er die Kardinäle geschickt, da er selbst zu feige war, über ihre Köpfe zu richten. Er hatte sich wohl umsonst gemeinsam mit Geoffrey an den Pontifex gewendet.

“Das ist ja wohl die Höhe!“


Das war Geoffrey. Auch er selbst redete erneut auf die Kardinäle ein. Sie hatten unter Folter gestanden – unter Schmerzen, die man sich kaum vorstellen kann. Der Papst hatte ihnen Helfen sollen. Ihnen, die für ihn ins Heilige Land zogen um die Ungläubigen zu schlagen.

Die Kardinäle zogen sich für eine erneute Besprechung zurück.

Die Zeit verstrich und es wurde langsam Abend, als ein Bote des Königs auftauchte.

“Seine Majestät, König Philip IV, ordnet die sofortige Hinrichtung des Tempelritters Geoffrey de Charnay und des Großmeisters des Ordens – Jacques de Molay – an. Tod durch den Scheiterhaufen solle die Methode sein.“


Der König also. Der verfluchte König. Nur wegen ihm hatte das alles angefangen. Und der Papst hatte ihm nicht geholfen. Er hatte es versprochen und doch nicht geholfen. Er war doch ein guter Christ. Wieso half der Pontifex ihm nicht?

„Diejenigen, die auf andere vertrauen, werden immer verraten.“ ertönte die Stimme von Avenger, als stünde er direkt neben Enrico. Doch er war gerade erst aufgewacht und Avenger war in der Stadt um die Flüchtigen aufzuhalten. Das war also einer jener Träume den Magier haben – einer jener Einblicke in die Vergangenheit des Heldengeistes, der mit diesem Magier einen Vertrag als Servant einging. Und dieser Einblick hatte ihm verraten, wer sein Avenger war und höchstwahrscheinlich auch den Grund, warum er in erster Linie ein Avenger war. „Der letzte Großmeister also…“ murmelte Enrico schlaftrunken. Er hatte nur wenig geschlafen. Seit seinem Gespräch mit dem Grafen war vielleicht nur eine Stunde vergangen. Es klopfte und die Tür öffnete sich. Hortensia-Antonia trat hinein. „Oh, Ihr seid bereits wach junger Herr. Ich wollte Euch gerade wecken, da Avenger in einen Kampf verwickelt ist.“ Enrico schloss die Augen und nickte. „Wo genau? Ich werde ihm aus der Nähe besser helfen können.“
Saber of Lyra musste weiter zurückweichen, um nicht vom Feuer des Avenger erfasst zu werden. „Wieso geht Ihr überhaupt davon aus, dass ich aus Burgund stamme?“ frug er seinen Gegner, während er das Feuer genau beobachtete. „Oh? Ich habe nie behauptet, dass Ihr Burgunder seid. Nur, da ihr das Schwert aus Wielands Hand führt, habt ihr gewiss eine Verbindung zu Burgund.“ Avenger warf sein zerbrochenes Schwert zur Seite. Die Flammen wurden intensiver und es roch nach verbranntem Fleisch. „Ich entschuldige mich im Voraus für das, was nun folgt. Ich verachte diese Kräfte selbst, denn sie sind eine Lüge der Kirche, die mir aufgezwungen wurde. Doch ich bin gewillt, diese abstoßenden Kräfte zu benutzen, wenn ich dadurch gegen den Träger des Mimung gewinnen kann.“ Die Flammen umhüllten den Templer bis nur noch seine Silhouette durch den Wirbel aus Hitze zu erkennen war. „Was-?“ Saber steckte Mimung zurück in das Heft. Der Griff des Schwertes veränderte sich und er griff danach, doch zog noch nicht blank. Die Silhouette im Feuer breitete die Arme zu einer empfangenden Geste aus. Die Stimme von Avenger ertönte laut und deutlich durch den rauschenden Feuerwribel hindurch: „Seht!—Seht, seht, SEHT! Seht den falschen Gott, dessen Anbetung ich bezichtigt wurde! Seht die Lüge! Le Mensonge Baphomet!“ Die Silhouette von Avenger verformte sich auf eine sehr verstörende Weise. Es war wie ein pulsierendes Herz, das sich in alle Richtungen unregelmäßig ausbreitete und sich dann wieder zusammenzog, nur um eine unmenschliche Silhouette zu hinterlassen – eine gehörnte Figur war hinter den Flammen zu erkennen die nichts mehr mit einem menschlichen Wesen gemein hatte. Dietrich zog nun blank. Avenger war nun definitiv ein phantasmisches Wesen, das stand außer Frage. Die Klinge die er nun hielt war nicht mehr Mimung, sondern ein Langschwert mit einer filigran verarbeiteten Parierstange, die wie die Stiele von Rosen aussahen. Saber sagte mit fester Stimme: „Heiliges Schwert, gezogen!“

„Geht es deinem Master gut, König der Neuerung?“ die Stimme von Ruler war wohlklingend und sanft. Archer of Altair konnte sich nicht rühren, obwohl sie wollte. Der Junge beugte sich über ihren Master und legte eine Hand auf die Stirn von Sarah Melancholia Tatzelwurm. „Ich verstehe. Deine Atemwege sind dauerhaft überempfindlich, weswegen du schneller in Atemnot gerätst. Die Schöpfung hat dir übel mitgespielt.“ Er sah ein wenig traurig aus. „Wäre ich nicht als Ruler hier, würde ich deine ‚Schöpfung‘ umstrukturieren, um dich vom Leid zu befreien. Aber ich darf nun einmal keine Seite bevorzugen.“ Sarahs Atem wurde sanfter. Das konnte aber nicht nur vom Spray sein. Lächelte Ruler da etwa, oder täuschte Archer da etwa? „Was hast du gemacht?“ sie sah Ruler an, fühlte sich aber immer noch leer. Er lächelte wirklich sehr sanft. „Ich darf niemanden bevorzugen, aber ein wenig Schmerzen lindern ist mir nicht verwehrt.“ Er richtete sich auf und wandte sich ab. Archer wollte ihn aufhalten, aber die Leere in ihr war zu groß und sie fühlte sich taub. „Na dann, man sieht sich bestimmt ein andermal wieder, König der Neuerung.“ Ruler verschwand so leise wie er gekommen war und somit löste sich auch das Gefühl der Leere in Archer auf. „Schöpfung umstrukturieren…? Wer ist dieser Ruler nur…“ murmelte Archer. „Ist doch egal…“ sagte ihr Master. Das Mädchen wirkte ein wenig abwesend. Archer musste den Kopf schütteln und lächelte dennoch. „Ich bringe dich am besten zurück zum Tempel, nicht das du noch was Dummes anstellst, Master!“ „Mhm~“ Der Zustand ihres Masters war nur ein Grund, warum Archer zurück zum Tempel wollte. Der Master von Rider, dieser Graf, wusste bestimmt etwas über Ruler. Sie musste unbedingt in Erfahrung bringen, wer der Kerl war.

Zur selben zeit hatte sich der Feuerwirbel in der Gasse gelöst. Avenger war nicht mehr er selbst. Er war nicht mehr Jacques de Molay, er war nun Baphomet. Oh wie er diese Fähigkeit hasste. Doch um sein Ziel zu erreichen – einen christlichen Glauben ohne die Kirche – musste er nun einmal überleben und Saber of Lyra war ein starker Gegner. Er öffnete seine Pranken und Flammen züngelten seine Klauen entlang. Die Nüstern seines Ziegenkopfes mit den langen, gewundenen Hörnern bebten, als er schnaufend ausatmete. Er spreizte seine Rabenflügel und stieß mit ihnen an die Hauswände beider Gassenseiten. Ein Geräusch, als würden Felsen aneinander schaben ertönte aus seiner Kehle bevor mit einer ähnlich klingenden Stimme sprach: „Abscheulich, nicht wahr? Die Kirche hat mir das hier gegeben. Obwohl ich es abstoßend finde-“ „Nutzt Ihr diese Kraft um mich zu besiegen. Ich verstehe.“ Sagte Saber of Lyra. „Dann erwartet auch mein Ganzes. Es wäre ehrlos, wenn ich jetzt nicht mit voller Kraft kämpfen würde.“ Avenger fletschte die Zähne als dies hörte. Dies sollte vermutlich ein lächeln sein. „Ihr gefallt mir, Ritter des Mimung.“ In seinen Pranken prasselte das Feuer auf, durch das er eint starb. Die Hände von Saber schlossen sich um das Heilige Schwert. Jeder Muskel in den Körpern der beiden Kontrahenten war dazu bereit, benutzt zu werden um diesen Kampf zu Ende zu bringen. Der eine wollte gewinnen aufgrund seines Hasses auf die Kirche, der andere wollte Fehler aus seinem Leben begleichen. Doch diese Entscheidung würde noch nicht gefällt werden, denn die Kämpfenden erfuhren die Geheimnisse der Ewigkeit, als Ruler zu ihnen hinabstieg.
___________________________________________________________________________________
Master und Servants in diesem Kapitel:

Zander Flint Arawn-Cernunnos – Ein Absolvent des Clock Towers, der aus einer sehr einflussreichen Familie stammt. Er ist arrogant und sieht sich selbst als einzigen wahren Magier des Gralskrieges und bezeichnet alle anderen Master als Dilettanten. Sein Wunsch an den Gral ist daher sehr selbstsüchtig: Er möchte der mächtigste und einflussreichste und mächtigste Magier seiner Zeit werden. Er ist der Master von Saber of Lyra. Er verwendet die große Arkana des Tarot-Blattes als Katalysatoren für seine Magie. Er verspürt einen großen Hass auf Gundula Elsa Tranquillost.

Saber of Lyra – Ein viel besungener Held, der Riesen, Zwerge und einen Drachen bezwang. König zweier Länder und General unter einem anderen. Wahrlich, dieser Mann hat viel erlebt, möchte aber nicht zu oft an sein Leben erinnern, da er dort einige Fehler beging, die nicht einmal der Gral beheben zu vermag. Sein Master ist Zander Flint Arawn-Cernunnos. Er ist der Heldengeist von Dietrich von Bern. Sein Noble Phantasm ist das [Geschliffene Schwert von Wieland] Mimung.

Gundula Elsa Tranquillost – Eine Magierin und gesuchte Sexualstraftäterin sowie Mörderin, welche absolut egozentrisch handelt und keinerlei Skrupel besitzt. Sie sieht den Gralskrieg nur als Sprungbrett, um ihren eigenen Einfluss in der Welt der Magie zu erhöhen, da sie selbst keine namenhaften Vorfahren besitzt. Sie benutzt Berserker im Gralskrieg.

Sarah Melancholia Tatzelwurm – Eine Schülerin vom Clock Tower die aus Deutschland stammt. Sie besitzt durchschnittliche magische Kräfte und zeigte am Clock Tower noch durchschnittlichere Leistungen. Jedoch ist sie übermäßig an der Geschichte Japans interessiert, vor allem für die Sengoku-Zeit. Sie ist der Master von Archer of Altair. Sei leidet unter chronischem Asthma Bronchiale.

Avenger – Er wurde statt eines Berserkers beschworen. Ein Ritter eines Ordens, der die Kirche hasst und diese am liebsten zerschlagen würde. Das Feuer, durch das er starb, brennt noch tief im Inneren dieses alten Mannes und könnte jederzeit ausbrechen. Er ist aber dennoch ein Mann des Glaubens und würde Gott nie leugnen. Sein Master ist Enrico Galo. Sein Noble Phantasm ist [Ein Kreuzritter verbreitet Glauben] Deus lo Vult. Sein zweites Noble Phantasm is [Der falsche Gott den ihr mir gabt] Le Mensonge Baphomet. Sein wahrer Name ist Jacques de Molay, der letzte Großmeister des Templerordnes.
___________________________________________________________________________________
Der Name dies Kapitels ist eine Anspielung auf den gleichnamigen Song aus dem Album „Piece of Mind“ der englischen Hard-Rock-Band Iron Maiden
___________________________________________________________________________________
Review schreiben