Leuchtturm

GeschichteHumor, Romanze / P18
22.08.2018
20.03.2019
35
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12
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
 
(Aus Pokemon- Meisterdetektiv Pikachu)



Der Kuss ist der Vulkan des Herzens

Friedrich Hebbel



Überrascht und völlig perplex starrte ich Jo an. Was hatte er gerade gesagt? Zurückspulen. Irgendwas von Küssen, Wolken und emporschweben… Ich wusste nicht was ich denken oder fühlen sollte. Es wollte in meinem Gehirn nicht ankommen. Nicht so richtig zumindest. Ich blickte ihn unentwegt an und merkte, wie er selbst nervös wurde in dem er mit seinen Händen herumspielte und es immer noch vermied mir in die Augen zu sehen.
„Sag doch was!“, bat er mich schließlich und durchbrach die Stille. Es fühlte sich an, als hätte ich Wasser in den Ohren oder Watte. Alles war so gedämpft und weit weg. Irgendwie wollten die Worte nicht so richtig bei mir ankommen.
„Lina!“
„Josh!“, sagte ich und hörte mich dabei nicht gerade selbstbewusst an. Eher unsicher und verwirrt. Es war skurril und ich fuhr mir abwesend durchs Gesicht.
„Du … du verar-“
„Nein ich verarsche dich nicht, Lina. Wieso sollte ich auch? Ich schleppe das Geheimnis seit fast zwei Jahren mit mir herum und habe mit niemandem darüber gesprochen. Nicht mal mit Leon noch Niklas und Serge“, schnitt er mir das Wort ab. Doch einmal in Fahrt sprudelten die Wörter aus ihm heraus wie bei einem Springbrunnen. „Ich habe dich im Regen geküsst. Es überkam und übermannte mich. Ich konnte nichts dagegen tun.“ Er griff gierig nach seinem Glas mit Wasser und stürzte es hinunter, was mir Zeit zum Nachdenken gab. Eigentlich hätte ich aufspringen und im Kreis tanzen sollen und dabei einen auf Glücksbärchie machen und mit den Händen Herzen formen und sie von meinem Körper hinwegheben. Aber stattdessen blieb ich sitzen. Mal ehrlich sich mit Krücken im Kreis drehen sah mehr als dämlich aus und bei meinem Glück verlor ich noch das Gleichgewicht und fiel hin. Verdammte Scheiße, was dachte ich denn für wirres Zeug. Allerdings konnten meine Gedanken gar nicht so wirr sein, als die Worte die Jo vorher ausgesprochen hatte, wie durch einen dichten Nebelschleier bei mir anzukommen schienen. Mein Herz hämmerte in meiner Brust und in meinem leer gefegten Schädel entstand nur dieses Bild. Ich und er küssend im Regen in Paris, bei Nacht in den frühen Morgenstunden wie romantisch, (wenn man beiseite ließ wie voll ich gewesen sein musste und nass bis auf die Haut) was nichts zur Sache tat. Und dann sah ich es förmlich vor meinem inneren Auge blitzen. Wie als wäre ein Gewitter aufgezogen. Mit Donner, Blitzen und Platzregen.
„Seit zwei Jahren schleppst du dieses Geheimnis mit dir herum! Jo! Du bist … du bist danach zu Ramona zurück! Wieso? Was hat dich da bitte geritten! Warum?“ Dieses Mal ähnelte ich einem Springbrunnen, der seine Phontänen in die Luft schoss. Nur mit dem Unterschied, dass es bei mir Wörter waren und kein Wasser. Ich konnte es nicht fassen. Nicht wahrhaben. Da rannte er 24 Monate mit dieser geheimen und so wichtigen Information herum und es war bitterernst, wenn nicht mal Leon von wusste. Jetzt ergab das alles für mich Sinn. Vor allem, dass er sich zu bewegen hatte lassen Gore das Versprechen zu geben ihm bei mir zu helfen. Wie hirnrissig. Oh Mann.
„Es erschien mir damals als beste Lösung“, holte er mich aus dem Nachdenken zurück und mir klappte der Mund auf. Wie als wäre ich ein Karpfen. Ich hatte mich doch so eben verhört!




„Beste Lösung? Ernsthaft. Joshua! Die beste Lösung wäre gewesen du hättest mit mir gesprochen“, spuckte ich aus. Was redete er für gequirlte Scheiße! Er lachte bitter auf und fuhr sich verlegen durch die Haare.
„Und was hätte ich dir sagen sollen?Oh übrigens wir haben im Regen herumgeknutscht. Ich hätte dir am liebsten noch meine Gefühle gestanden, aber du warst voll. Du hast am nächsten Tag eine Infusion gebraucht um überhaupt klarzukommen nach der Nacht kotzend über den Kloschüssel hängend. Nein. Ich hab's probiert. Ich wollte mit dir reden aber Sarah und Lea kamen mir zuvor, als sie dich fragten, wie es dir gehen würde und woran du dich erinnern würdest. Du hast ihnen gesagt ab der Hälfte des Abends, als wir anfingen, mit Tequila hättest du einen Filmriss gehabt. In dem Moment war mir klar, dass du dich nicht mehr erinnern würdest ; und ich entschied schweren Herzens, dass ich -“
„Scheiße verfluchte! Wo zum Teufel war Mona? Ich meine mich schemenhaft daran zu erinnern, dass sie nicht beim Frust Saufen dabei war. Geschweige denn, dass sie bei den Vorrunden und K.O. Spielen dabei war. Wo war sie!“, unterbrach ich ihn barsch und wechselte das Thema. Mir wurde klar, dass Jo mich sicher nicht im Beisein von ihr geküsst hätte. Bis sich ein neuer Gedanke in meinen Kopf drängte. „Oh Gott. Ich war doch hoffentlich nicht der Auslöser für eure spätere Trennung, oder?“ Nicht, dass es mir nicht schmeicheln würde aber es machte die Angelegenheit noch komplizierter. Er schüttelte heftig den Kopf. „Nein. Wir hatten davor schon unsere Differenzen. Was sich langsam abzeichnete. Sie wollte mich natürlich um sich haben wie ich sie. Aber unsere Jobs funkten dazwischen. Ich war überglücklich und total geflasht als ich sie am
Tag der Verkündung des erweiterten EM Kaders für Frankreich anrief. Es war der helle Wahnsinn. Ich bei der Euro in Frankreich. Doch statt sich mit mir zu freuen, da meckerte sie mich wütend an, dass ich sie bei einem wichtigen Meeting für ihre Herbst /Winter Kollektion gestört hätte und sie keine Zeit hätte sich ins Stadion zu setzen. Ich war enttäuscht und wütend über ihre Ignoranz bezüglich meiner Arbeit. Ich hatte, so oft es ging sie in Italien besucht oder mit ihr was unternommen, wenn sie in München war. Sie unterstützt bei Dingen, die ihr wichtig waren. Ich konnte Jogi im Trainingslager vor dem Turnier von meinen Fähigkeiten überzeugen und reiste mit nach Frankreich. Beim Halbfinale gegen Frankreich saß sie überraschend auf der Tribüne, was aber damit zu tun hatte, dass sie geschäftlich in Paris zu tun hatte, wie sie mir nach dem verlorenen Spiel mitteilte. Als die Fotografen das Bild von uns schossen, als sie glaubten, wir küssten, uns habe ich Schluss gemacht bzw. die Beziehungspause ausgesprochen. Die legten wir auch ein und als mir klar wurde, dass du dich nicht erinnern würdest was noch schmerzhafter war, als zu Ramona zurückzugehen da-“
„Wie konntest du nur, Jo! Du hast doch nicht mehr alle Tassen im Schrank“, unterbrach ich ihn wüst und musste mich selbst von abhalten meine Krücken zu zücken, um sie ihn nachträglich über den Schädel zu ziehen. Erhöhte ja angeblich das Denkvermögen. „Du bist freiwillig zu dieser Furie zurückgegangen. Ja ich weiß ich habe euch miteinander bekannt gemacht aber zu meiner Verteidigung ich war voll wie zehn Russen und ja du musst irgendwas in ihr gesehen haben was von uns keiner sah. Du hättest mit mir reden müssen“, beendete ich meine Rede und trank mein Glas in einem Zug leer.




Schuldbewusst sah er drein und tat mir schon wieder leid. Es war so unglaublich. So unglaublich dämlich von ihm mir in all den Jahren nichts über das Geheimnis was er mit sich herumschleppte wie der böse Wolf die Wackersteine im Magen (auch, wenn er daran zugrunde ging.) zu sagen. Da waren wir die besten Freunde und er erzählte mir so etwas Wichtiges nicht.
„Was hat dich von abgehalten im Nachhinein auszupacken?“, hakte ich nach und meine ernste Miene und der kühle Blick ließ keinen anderen Schluss zu, als dass er auch weiterhin die Wahrheit aussprach.
„Leon, das Versprechen und, dass ich mich entschieden hatte die Beziehung zu Mona aufrechtzuerhalten. Ich redete mir ein, dass es mit der Zeit leichter werden würde. Ich sie ja nicht ständig sah aber es war schlimmer als ich befürchtet hatte.“
„Für diese Person findet man keine Wörter, die angemessen wären, aber mir dämmert so langsam, dass das Vorrundenaus für dich viel schlimmer war als das Ende deiner Beziehung zu Ramona. Ich habe gedacht ich müsste mir Horrorfilme mit dir ansehen oder mir anhören wie sehr du sie vermissen würdest. So typisch Liebeskummer eben. Stattdessen bist du recht locker mit umgegangen.“
„Ja du warst das Paradebeispiel, wie man sich bei Liebeskummer verhält. Ich erinnere mich lebhaft daran wie du von Joelle dem Idioten gesprochen und dich dabei übergeben hast. Wahrscheinlich hatte der Penner dich zu dem Zeitpunkt bereits durch die hirnlose Veronika ausgetauscht. Ich hätte ihm am liebsten noch gesagt wie froh du sein kannst ihn von der Backe zu haben und er dich nie verdient hatte.“
„Gut, dass du die Klappe, gehalten hast. Außer dir weiß immer noch keiner, dass ich mir früher die Augen aus dem Kopf geweint, mich volllaufen habe lassen und du dir das Gesülze angehört hast. Die hätten alle nur gesagt er wäre keine einzige Träne wert und gemocht hat ihn auch keiner.“
„Komisch wieso bloß“, überlegte Jo gespielt und legte seine Hand ans Kinn und ich wollte nach ihm schlagen, als er schief grinsend zurückwich.





Wir schwiegen einige Minuten und ich rupfte wieder ein paar Grashalme aus. Ich musste die Neuigkeiten erstmal verdauen. Wie als hätte ich zu viel und schwer gegessen. Seine Reaktion im Bezug auf Ramona ergab nun für mich Sinn. Aber es stand auch immer noch so viel zwischen uns. Letzte Nacht, das Gespräch im Auto. Die Diskussion als wir uns die Pasta geteilt haben.
„Also du-“
„Ich?“ Er durchbrach die kurze Stille, als ich ihn unterbrach und ihn bei, ansah. Er sah nun wieder nervöser aus. Nicht mehr so leicht entspannt als er sich alles von der Seele reden konnte.
„Damals als wir von deinen Eltern zur WG fuhren und du mir die Wahrheit gesagt hast, da … habe ich den Mund gehalten, weil ich es nicht fassen konnte. Ich habe über die Story in Frankreich u. a. geschwiegen, da mir unsere Freundschaft verdammt wichtig war, Lina. Du hast mir alles bedeutet. Mit dir war es immer so einfach, leicht und unbeschwert. Bei dir konnte ich so sein, wie ich war. Der ehrgeizige Youngstar, der sich bei Bayern durchsetzen wollte. Der Titel gewinnen wollte aber außerhalb des Trainingsplatzes und der Spiele war ich Joshua. Joshua der austickte, wenn du mich bei Mensch ärgere dich schmeißt, Joshua der es hasst Einkaufen zu gehen einfach ich. Mit dir stundenlang Serien zu suchten, über belangloses Zeug zu lachen aber auch tiefgründige Gespräche zu führen. Als du mir gesagt hast, dass du in mich verliebt wärst da konnte ich es nicht glauben, dass du meine Gefühle erwidern könntest.“ Ich bekam Schnappatmung und mein Herzschlag verdreifachte sich und ich das altbekannte Bumm Bumm Bumm als Echo in den Ohren hörte. Nein ich hatte mich nicht verhört. Jo sagte gerade, dass er sprachlos aufgrund der Tatsache war, weil ich meinen letzten Rest Mut zusammen gekratzt und ihm gestanden hatte mehr in ihn zu sehen als einen besten Kumpel.
„Sage das nochmal!“, hauchte ich und sein Mund verzog sich zu einem Lächeln. Dabei lächelte nicht nur sein Mund. Nein. Er strahlte über das ganze Gesicht. Seine wundervollen blauen Augen, die mich immer noch an den Himmel über uns erinnerten glitzerten.
„Ich sagte, ich war stumm, weil ich die Hoffnung hatte, dass du meine Gefühle erwidern könntest.“ Als sich auch die Wärme in mir ausbreitete. Ich konnte es überall fühlen und wie es um meinen Mundwinkel zuckte. Ich folgte meinem ersten Impuls und umarmte ihn und er gab die Umarmung zurück. Ich bekam augenblicklich Gänsehaut, als seine Haut auf meine Haut traf. Oh Gott und er duftete schon wieder so gut. So nach ihm selbst und sein Parfum. Er vergrub seinen Kopf in meiner Halsbeuge und mein Körper kribbelte, wie als würde ich in einem Ameisenhügel sitzen. „Ich bin in dich verliebt, Lina schon so lange. Ich hatte nie den Mut es dir zu sagen“, flüsterte er mir ins Ohr. Seine Stimme so nah zu hören führte zu, dass mir heiß und kalt wurde und ein wohliger Schauer meinen Rücken hinab jagte. Ein Glück saß ich schon. Meine Beine hätten längst versagt. So butterig und weich wie sie sich anfühlten.
Ich blickte auf und unsere Gesichter waren sich wieder so gefährlich nahe. Ich drohte wieder in seinen tiefen, Meerblauen Augen zu versinken nein zu ertrinken. Sie zogen mich wie magisch an und auch die körperliche Anziehungskraft, die uns zueinander zog, war spürbar. Ich bildete mir ein seinen Atem auf den Wangen zu spüren. Ich verspürte den Wunsch ihn küssen und nahe sein zu wollen. Wie als hätte er meine Gedanken erraten löste, er seine Hände, die sich um meinen Oberkörper geschlungen hatten und legte sie um mein Gesicht. Die Stellen, die er berührten brannten wie Feuer. Er überbrückte die letzten cm, die uns trennten, als er mich abwartend ansah und meine Augenlider, die sich schlossen, gaben ihm die Antwort.
Als seine Lippen, die meinen berührten glaubte ich zu schweben. Wegzufliegen. Wie Rose auf der Titanic, als sie ihre Arme zur Seite streckte und Jack zurief, sie würde schweben. Eine Explosion ging in meinem Bauch los. Laut knallend und die Herzchen müssten eigentlich bereits zu sehen sein. Die Schmetterlinge wirbelte es durcheinander. Die Armen bekamen bestimmt schon einen Drehwurm. Ich schlang meine Arme, um seinen Hals um ihm noch näher zu sein. Zwischen uns passte kein Blatt Papier mehr und ich wollte ihn für immer so halten. Vergessen war die Story um Frankreich. Vergessen war seine unterbelichtete Exfreundin. Ich vergaß alles um mich herum und ließ mein Herz sprechen und meinen Bauch jubeln. Es zählte nur er und ich. Ich und er. Er saugte an meiner Unterlippe und mein Körper stand wieder in Flammen. Lichterloh. Nur zu gerne wollte ich die Küsse vertiefen, als seine Zunge sich meinen Zähnen näherte und ich sie einließ. Sie umspielten sich. Tanzten wieder heißen Samba wie letzte Nacht. Ich fühlte mich, als wäre ich wieder in dieser Seifenblase, durch die nichts durchdrang. Ich hätte ewig mit ihm hier verweilen können. Seine süßen, warmen und weichen Lippen schmecken. Glühende Küsse austauschen und mich wunderbar fallen zu lassen. Doch leider wie sollte es auch anders sein war es uns nicht vergönnt als ich erst sehr leise und dann immer lauter ein vibrierendes Geräusch wahr nahm. Spätestens als die Seifenblase, die uns umgab, platzte bemerkte ich, dass es keine brummenden Insekten waren, sondern mein Handy. Genervt lösten wir uns voneinander.




„Würdest du mich umbringen, wenn ich es in der Isar versenke?“, grinste Jo schief und machte Anstalten nach meinem Smartphone zu greifen.
„Nicht unbedingt aber vermutlich lebst du nicht mehr, wenn Sarah, Lea und Titzia mit dir fertig sind.“
Er gab mir schließlich den Rucksack, den er beiseite gestellt hatte, als es verstummte. Genervt verdrehte ich die Augen und für die gefühlt zehn Sekunden hatten wir das Knutschen unterbrochen. Wobei es auch ein Zeichen sein könnte. Ich räusperte mich, als ich das Handy herausfischte und einen Anruf in Abwesenheit von Titzia sah sowie fünf neue Nachrichten auf WhatsApp.
„Wie… soll es weiter gehen?“, wandte er sich an mich und mein Herz bebte immer noch von seinen Küssen und gedankenverloren wickelte ich eine Strähne um den Finger, als ich Titzias Nachricht las. Sie schrieb, dass sie zu Hause wäre und weder Josh noch mich angetroffen hätte und wo ich bzw. wir wären, da sie mit uns reden wollte.
Ich schrieb ihr kurz zurück, dass ich unterwegs sei aber gleich kommen würde und wie, als hätte Jo mitgelesen nahm er mir das Handy aus der Hand und legte es neben sich, als er mich an seine Brust zog und ich mich an ihm anlehnte , nein ankuschelte und mein Herz wie bekloppt klopfte. Wie als wolle es gleich meine Brust verlassen und in meiner Hand legen. So könnte es von mir aus immer sein. Was freilich neue Fragen aufwarf.
„Ich will ein Date, Jo!“, schossen die Wörter aus mir heraus wie Kugeln aus einer Kanone.
„Das war auch mein Plan. Um herauszufinden, ob wir bereit sind den nächsten Schritt zu tun“, murmelte er und verteilte hauchzarte Küsse in meinen Nacken die meine Sinne benebelten. Wenn er so weiter machte, machten wir weiter wie wir letzte Nacht aufgehört hatten. Was nicht sehr förderlich wäre von Leuten erwischt zu werden. Also versuchte ich mich zu konzentrieren und richtete mich auf.
„Guter Plan. Was aber nicht gänzlich deine Frage beantwortet, oder?“, seufzte ich und er hörte auf meinen Nacken zu küssen.
„Note Eins mit Sternchen, Frau Lehrerin“, neckte er mich grinsend und griff nach meiner Hand und unsere Finger verhakten sich ineinander was zu gefühlt Dutzenden von Stromschlägen führte. Ganz zu schweigen von dem Kribbeln was sich wieder in meinem Körper ausbreitete. Ich konnte nicht anders als dümmlich zu grinsen. Vermutlich erinnerte ich an einen viel zu highen Kiffer.
„Wir sollten den Anderen vorerst nichts von unserem Vorhaben erzählen oder was denkst du?“ Ich drehte den Kopf, um ihn in seine schönen Ozea blauen Augen zu sehen. Er strich mir eine Strähne aus dem Gesicht und ich gespielt genervt seine Hand wegschlug und er entschuldigend die Hände hob.
„Ich wollte das immer schon machen und konnte nicht.“ Ich schüttelte über den Spinner, der zu viele Fußbälle abbekommen hatte den Kopf und gab ihm ein Bussi auf die Backe, da ich mich geschmeichelt fühlte.
„Nein bin ich ganz deiner Meinung. Wir schweigen uns vorerst darüber aus. Auch wegen Leon. Ich bin froh, dass wir uns ausgesprochen haben und ihr davor aber er tut nur so stark herum, um sich nichts anmerken zu lassen oder als Softy zu gelten.“
„Hm der Softy bist du nämlich jetzt.“ Schmollend ließ er mich los und ich fing an zu lachen und ahmte seine Gestik mir die Haare aus dem Gesicht zu streichen nach, was in einer ganz fiesen Kitzel Attacke seinerseits endete. Erst als er auf mir kniete und meine Hände fest hielt und sein Gesicht wieder gefährlich, dem meinem war und er sagte, er hätte mein um Gnade winseln nicht verstanden und ich meine Worte wiederholte ließ er mich breit lächelnd los und ich motzte in meinen imaginären Bart, dass er ja gar nicht mehr so schmal und ohne Bizeps wäre.




„Was für eine Ausrede tischen wir den Jungs und Mädels mit uns auf? Die werden uns unabhängig voneinander auspressen wie eine Zitrone.“
„Dann hole ich Salz und Tequila.“ Ich nickte sarkastisch und erinnerte ihn an die Strandparty in Italien und er mich für mein Gelächter und der boshaften Bemerkung, dass er an einer Geschmacksverirrung gelitten hatte, was die Auswahl der Damen, dessen Nummern er angeblich wollte in die Seite.
„Warum sagst du Sare, Lea und Titzia nicht einfach, dass wir uns ausgesprochen hätten. Das entspricht immerhin der Wahrheit.“
„Dito und behaupte, im selben Atemzug dir sei unsere Freundschaft viel zu wichtig, du mich sehr magst, aber froh bist nach der Trennung wieder Single zu sein aber dich auf Bayern und die Nationalelf konzentrieren willst.“
Statt zu antworten, drückte er mir einen langanhaltenden, leidenschaftlichen Kuss auf und wisperte zwischen den Küssen. „Ich hasse es jetzt schon so zu tun, als wären wir die besten Freunde.“
„Wir werden hoffentlich nicht lange so tun müssen als ob und die verbotenen Früchte schmecken gut. Also steh auf Joshua mein aller aller bester Freund und lass uns zurückgehen.“ Die letzten Silben stöhnte ich leicht auf, um ihn zu ärgern und mich selbst abzulenken nicht durchzudrehen. Auch in mir sträubte sich alles dieses Schmierentheater zu spielen.
„Ich merke mir alles und am Ende wird abgerechnet“, rief er aus und drückte mich leicht zu Boden und senkte erneut seine Lippen auf meine und ließ meine Schmetterlinge tanzen und mich aufkeuchen als der Schuft seinen Mund über meinen Hals wandern ließ und eine heiße, lodernde Spur, die ganz laut nach mehr schrie und dabei so unverschämt war mein Bikinioberteil zu öffnen und sich meinen nackten Brüsten, die sich ihm entgegensetzten zu widmen und mir verklickerte, dass solche Berührungen so schnell nicht mehr drin waren.


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Guten Abend ihr Lieben ;)

Ja nach ein paar Tagen Pause, geht’s bei Lina und Co weiter :) Das Kapitel war eigentlich seit ein paar Tagen so gut wie fertig aber ich konnte mich nicht aufraffen^^ Aber heute hatte es mich gepackt und hier ist es :D An dieser Stelle wieder vielen Dank für die tollen Kommentare und dem neuen Favos zum letzten Chap *-* Hat mich sehr gefreut :)  Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht was ich  zu dem Chap sagen soll :D Ich sitze hier und grinse dämlich vor mich hin^^ Naja es wurde jedenfalls Zeit, dass ihr eure Antwort bekommen habt wieso Jo im Auto schwieg! Er kann froh sein Ramona los zu sein. Was für ein selbstsüchtiges Miststück. Hätte Lina gesagt :D Leser die mich kennen wissen, dass ich eigentlich zu neige die Charaktere erst zusammen kommen zu lassen, wenn die Story quasi beendet ist. Das ist hier noch lange nicht der Fall. Ihr könnt eure Mordpläne also auf später vertagen^^ Es haben sich ja durch Jo und Lina die zu Recht ein Date will, ich feiere das^^ neue Fragen aufgetan. Schaffen die Beiden es die Finger vor den Anderen voneinander zu lassen? Klappt das mit wir machen einen auf BF's? Ihr dürft gespannt sein. In dem Chap sind einige Stellen die ich gut finde. Beispielsweise als sie ihn als Softy betitelt^^ Wie hat euch das Kapitel gefallen? Ich würde mich wie immer  sehr über Feedback und Favos freuen *-*
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