Leuchtturm

GeschichteHumor, Romanze / P18
FC Bayern München
22.08.2018
10.12.2019
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Friedrich Nietzsche



Haltet alle Uhren an, laßt das Telefon abstellen.
(Aus Vier Hochzeiten und ein Todesfall)





28. Juni 2018

11.15 Uhr in München

WM AUS BESIEGELT- Die Mannschaft ,einstiger Weltmeister von 2014 verliert gegen Südkorea und scheidet als Vierter in der Vorrunde aus.

Großer Gott hatte ich gesoffen! Meine Gedanken waren ja komplett wirr … Was für ein Albtraum. Ich hatte doch tatsächlich geträumt, dass die deutsche Elf, in denen zwei meiner langjährigen Kumpels und Mitbewohner mitgespielt hatten das letzte Spiel gegen Südkorea verloren hatten und nun raus waren.

Dummerweise war es keine Halluzination. Das merkte ich spätestens, als mein scheiß Radio anging und ich die Stimme von Florin Weiß (dem Antenne Bayern Moderator) hörte der das WM Ausscheiden in der Vorrunde auch nicht glauben konnte. Mit pochenden Schädel drückte ich den Ausknopf und ließ mich zurück ins Kissen sinken. Der letzte Rotwein war zu viel gewesen. Doch zu dem Zeitpunkt war uns allen eh schon alles egal. Scheißegal. Fassungslos hatten wir auf den Bildschirm gestarrt. Meine spanischen Freunde darunter Titzia, sie hieß richtig Letizia aber so nannte sie kaum einer und ich waren, seit dem Kindergarten befreundet hatte Mühe ihre älteren Brüder Julio (er war wie ich Lehrer von Beruf und eigentlich ein recht friedvoller Mensch!) und Carlos zu beruhigen die nahe dran waren ihre leeren Weingläser gegen den Flachbildschirm, den wir auf die Dachterrasse gestellt hatten zu schmeißen. Freilich waren sie in erster Linie für Spanien, aber sie drückten auch den Deutschen und Schweizern, meinen Landsleuten zur Hälfte die Daumen. Unterstützung bekam sie von David Alaba (ja der David Alaba, der für den FCB kickte) und unserer gemeinsamen Freundin Lea. Seit vier Jahren kannten Titzia, Lea und ich David und seine Mitspieler des FC Bayern. Einem coolen sportlichen Ereignis, dem die Jungs beiwohnten, lernten wir sie kennen und Titzia, Lea und ich machten mit dem Ösi eine Vierer WG auf. 2015 kam Joshua der von Leipzig nach München wechselte hinzu und Lea zog aus. Sie sagte, sie brauche eine eigene Wohnung und sie sei nicht wirklich WG tauglich! Dafür hatte sie es aber ganz schön lange mit uns ausgehalten. Tja und seit fest stand, dass Leon Schalke seinen Heimatverein verlassen und zu Bayern wechselte, machte er unsere bunt gemischte WG komplett.




Ich war wie gelähmt im Sessel gesessen und hatte ab dem Moment das Zeitgefühl völlig verloren. Ich wusste nur noch, dass Carlos die nächste Rotweinflasche geköpft und sie reih, um ging. Wer mich letzten Endes ins Bett brachte, wusste ich nicht mehr.
Meine Lieder fühlten sich bleischwer an und es würde darauf hinauslaufen, dass ich wohl den ganzen Tag im Bett verbringen würde. Mit Ausnahme, dass ich mich aufraffen und eine Kopfschmerztablette holen würde.
Doch es sollte natürlich alles ganz anders kommen. Der erste Fehler war gewesen mein Handy, was sich prompt lautstark durch Vibration zu Wort meldete anzulassen. Mein betrunkenes Ich musste wohl seine fünf sozialen Minuten gehabt haben und geglaubt Joshua oder Leon könnten anrufen und sich ausweinen. Ha! Ha! Ha! Josh's Freundin Ramona war schließlich mit in Russland bei, da brauchte er wohl kaum seine beste Freundin und Leon... nein der hatte höchstwahrscheinlich selbst zum Alkohol gegriffen so wie Thomas, Niklas und Manu.
Ich hätte also so schlau sein müssen und das Telefon ausschalten. Dumm nur, dass zwischendurch meine Mailbox ran ging und der hartnäckige Anrufer nicht aufgab und mein verficktes Handy schon wieder anfing zu vibrieren. Himmel Herrgott nochmal. Die wussten doch alle, dass ich ein Morgenmuffel war und man mich in der Uni freien Zeit nicht vor 11 Uhr (okay es war nach 11.00 Uhr ) anzurufen braucht. Besonders heute, nachdem gestern einer meiner Turnierfavoriten (ein Glück war die Schweiz noch drin)ausgeschieden war. Als halbe Schweizerin hatte man schließlich auch seinen Nationalstolz.
Im Minuten Takt vibrierte es und hörte auf. Vibriert und legt auf. Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich glatt auf Lea, meiner zweiten besten Freundin neben Titzia tippen. Die Irre war eine Frühaufsteherin. Was ihrem Studium als Assistenzärztin geschuldet war. Kurz bekam ich ein schlechtes Gewissen, weil es vielleicht ja doch Josh oder Leon sein könnten, als ich den Gedanken beiseite wischte und beschloss, dass mein Kater das Vorrecht hatte und zog mir energisch das Kissen über den Kopf um nichts mehr zu hören. Keine Minute später hörte ich Klopfgeräusche gegen meine Wand. Sowie gedämpfte Schreie.
„Elina Alicia Chastel! Wenn ich noch einmal ein Vibrieren höre und es ist, kein Insekt kannst du dein Handy als Schrottteile von der Straße aufheben.“ Titzia die eigentlich wie ein Stein schlief und nichts mitbekam, höre ich zum Schluss hin noch auf Spanisch fluchen. Genervt und seufzend als wollte ich auf die Seufzerbrücke streckte ich mich und griff vom Bett auf den Boden um in meinem Haufen von Klamotten (ich sollte dringend mal wieder aufräumen) nach meinem Handy zu suchen.
„Ach ja, wenn das Lea ist bestell ihr einen schönen Gruß, dass sie sich schon mal eine Laterne suchen kann, an der ich sie aufhänge“, nahm ich nochmals Titzias Stimme wahr.
„Dito! Bin i dabei!“, mischte sich David ein und nochmal Flüche auf Spanisch. Vermutlich waren Julio und Carlos auch von wach geworden.
Schließlich fand, ich wonach ich suchte und sah Leas Bild auf dem Display. Verwirrt starrte ich mein Telefon an und dachte angestrengt nach, wie sie bitte in ihrem Zustand heimgekommen war, als mir einfiel, dass ihre Mutter Johanna sie noch abgeholt hatte. Bevor meine Mitbewohner und Gäste endgültig ausrasten nahm ich das Gespräch an.




„Lea Marie Moosburger! Wieso bist du schon auf und warum rufst du mich so früh an! Warte, wieso frage ich eigentlich bei dir verrückten angehenden Ärztin … was nicht zur Sache tut… Wir waren noch länger auf, als du abgeholt wurdest, verdammt“, meckerte ich sie sauer an.
„Lina! Allerbeste Freundin … du weißt, ich würde dich nicht aus dem Bett klingeln, wenn es nicht wichtig wäre“, versucht es die Brünette auf diese Tour.
„Was ist so wichtig, dass du mich aus dem Schlaf reißt. Ich habe Kopfschmerzen und so langsam wird mir schlecht.“ Ich versuchte flach zu atmen und setzte mich vorsichtig an die Bettkante auf. Nur nicht zu schnelle Bewegungen machen.
„Dann habe ich ja zur richtigen Zeit angerufen und du brauchst nicht mehr an Ramona denken, wenn du kotzen musst. Sie und Josh sind nämlich seit gestern Abend auseinander.“ Das hatte gesessen. Ich war wie ein Stehaufmännchen auf LSD aufgestanden und hätte beinahe wegen der kurzen Gleichgewichtsstörung das Gleichgewicht verloren. Ganz zu schweigen von, dass ich aufpassen musste nicht zu kotzen.
„What the Fuck! Josh und Mona sind nicht mehr zusammen!“
„Was! Wos!“ Laut scheppernd ging meine Zimmertür auf und vier verschlafene Gestalten (ich korrigiere mich drei verschlafene Gestalten, Carlos schien schon die Kloschüssel zu umarmen was mich dran erinnerte, dass ich auch schnellstmöglich ins Bad verschwinden sollte)standen vor mir. Titzia die eigentlich wie ihre spanischen Brüder dunkelhaarig war sich die Haare aber blond gefärbt hatte, sah wie eine Vogelscheuche aus. (Ihre Haare ähnelten einem Vogelnest und ich wusste gar nicht, dass sie neuerdings auf Einhörner stand da sie ein Shirt mit genau diesem Fabelwesen darauf trug) und David hatte sein T-Shirt verkehrt herum an.
„Ja Josh ist nicht mehr mit Miss Unterbelichtet zusammen! Ihr entschuldigt mich.“ Ich warf Titzia mein Handy zu und stürzte mit der Hand auf den Mund gepresst aus dem Raum.




Während ich mit dem Kopf über der Schüssel hing, merkte ich jedes einzelne Getränk. Eigentlich kannte ich meine Schmerzgrenze bei Alkohol. Doch gestern, nachdem wir bis zum Schluss gehofft und unser Hoffen und Bangen in einem lauten Torjubel für die Koreaner, nachdem das Tor leer war, unterging, hatte Carlos die nächste Rotweinflasche entkorkt und großzügig eingeschenkt. Bzw. hatte er sich nicht mal mehr die Mühe gemacht! Danach hatten wir uns noch die Bilder der Spieler reingezogen wie sie völlig verzweifelt, betäubt und fassungslos auf dem Rasen standen und ich hatte noch eine Sprachnachricht an Josh und Leon geschickt. Ich sollte sie mir wohl nicht anhören. Ich neigte im Suff zu impulsiv zu werden und nachdem die Idioten total ängstlich und völlig geistesabwesend gewirktt hatten wollte ich nicht wissen, was ich alles gesabbelt hatte. Nachdem nur noch Galle kam und mein Magen nach den vielen alkoholischen Getränken und den spanischen Essen (Paella und Salat)leer war stand ich langsam auf und drückte die Spülung. Ich wusch meine Hände und warf meinem Spiegelbild einen Blick zu. Gott sah ich scheiße aus. Blonde lange Haare, die platt vom Kopf standen und aussahen, als hätte ich sie ewig nicht gewaschen. Meine grüngrauen Augen hatten noch einen gläsernen Schleier und ich konnte nicht unterscheiden, ob ich Augenringe hatte oder es Rest Schminke war. Ich klatschte mir kaltes Wasser ins Gesicht, um meine Lebensgeister zu wecken. Keine Sekunde später ging laut krachend die Badezimmertür auf und Titzia steckte ihren gefakten blonden Haarschopf rein.
„Hast du meinen Laptop gesehen?“ In ihren braunen Bambi Augen konnte ich ein Flehen sehen und wusste, dass meine Chaotin mal wieder Chaos verbreitet hatte.
„Was will ich mit deinem Laptop?“, antwortete ich stattdessen und griff zur Haarbürste.
„Also hast du ihn gesehen?“
„Fräulein? Wenn du nur halb so viel Zeit in Aufräumen statt suchen stecken würdest dann-“
„Ich weiß, wieso Carlos dich abgeschossen hat. Du kannst einen mit deinen Klugscheißern wahnsinnig machen.“ Rums die Tür fiel ins Schloss und ich verdrehte die Augen.
Titzias jüngster Bruder (neben ihm und Julio gab es noch Fernando) und ich waren einige Jahre zusammen gewesen. Er war meine erste große Liebe und ich hätte als Teenie geschworen ihn später zu heiraten. Aber umso länger wir zusammen waren, desto mehr verhielten wir uns zum Schluss wie beste Freunde und nicht wie ein Paar und beschlossen es wäre besser Schluss zu machen und die Freundschaft zu erhalten. Das mit den Klugscheißern war nicht mal böse gemeint, aber meine liebe Mitbewohnerin die das Chaos wie magisch anzog,sah das natürlich, alss Grund wieder zeigen zu müssen, dass Carlos genug von mir und meinem Sinn für Ordnung gehabt haben musste.




Kurze Zeit später trat ich in die Küche und David drückte mir ein Glas Wasser und ein Aspirin in die Hand. Dankbar lächelte ich ihn an und exte den Medizincocktail.
„Ha! Ich wusste es! Das Biest war mir von Anfang an unsympathisch! Von wegen nur ein Kollege. Ein Scheißdreck war der.“ David und ich wechselten einen Blick und rollten mit den Augen. Sie schien ihr Notebook gefunden zu haben. Mir war nur nicht ganz klar von was oder wem sie sprach!
„I sag dazu gor nix.“
„Ist auch besser so, Schluchtenscheißer! Du warst immerhin mit Monas hirnverbrannter Schwester Maike dem dürren Sklett zusammen.“ Ah! Sie redete von Ramona. Josh Exfreundin. Mansollte ja nicht schadenfroh sein, aber was er an ihr da schieden sich die Geister.
„Wer hat Maile nochmal mit ihm bekannt gemacht?“, rief ich aus und stellte das Glas in die Spüle. Mein Handy, das Titzia nach dem Telefonat mit Lea ans Ladekabel gehängt hat, zog meine Aufmerksamkeit auf sich.
Statt einer Antwort bekam ich ein Schnauben. Niemand von uns weiß die Beweggründe die Titzia gehabt haben musste, um den Ösi mit Maike Rancetti bekannt zu machen.
„Seid ihr euch sicher, dass die Meldung stimmt? Die Klatschpresse schreibt doch viel, wenn der Tag lang ist!“
„Mogst an Leon sei Sprachnachricht o hörn die er mir gschickt hot?“, wandte David sich an mich und Titzia stieß einen lauten Schrei aus von wegen wieso Alaba erst jetzt mit heraus rückte.
„Ja mei! I hob mi au erst dran erinnert als i mei Handy checkt, hob!“, kam es achselzuckend vom Wiener.
Leons Nachricht war aussagekräftig. Trotz des Ausscheidens in der Vorrunde hatte er offenbar noch einen Grund gefunden nicht alles schwarzzusehen. Gut sagen wir alles was nichts mit Fußball zu tun hat. So wie die Oscar reife Szene die Ramona Josh wohl in der Lobby des Mannschaftshotels gemacht haben musste. Um was es genau in dem Streit ging, konnte der ehemalige Schalker nicht mehr sagen. Vermutlich war der Alkoholpegel wegen des Frusts schon zu hoch. Dafür hatte Thomas geschrieben. Offensichtlich wollte Josh alleine sein und hatte, das Mona zu verstehen gegeben die ihm vorwarf sie würden eine Beziehung mit uns führen, weil wir (Titzia, David, Leon, Ich) wichtiger seien als sie und er ohnehin gleich mit uns telefonieren würde und wofür sie mit nach Russland gekommen wäre bla bla bla und im Endeffekt bat Josh sie zu gehen worauf sie die Beziehung für beendet erklärt hatte. Die falsche Schlange hat doch nur daraufgewartet, nachdemm was Titzia über sie und ihren Kollegen gesagt hatte mit dem sie häufig beim Essen gesehen wurd….




Als ich die Nachricht zu Ende gelesen und leicht schmunzeln musste (Thomas hat Josh noch gesagt er solle froh sein, dass er die Tussi los wäre) meldeten sich unsere tierischen Mitbewohner zu Wort.
Drachini war ein Kater der locker als Vorlage für den gestiefelten Kater aus Shrek hätte dienen können. Ich hatte mich in ihn bei meinem Ehrenamt im Tierheim verliebt und ihn kurzerhand mit in die WG genommen. David war davor immer gegen Haustiere gewesen aber als er von dem Kater so treuherzig angesehen wurde, konnte er nicht anders als einknicken.
Seinen Namen verdankte er dem Fauchen wie bei einem Drachen und daher der Name Drachini. Egal was der Halunke anstellte, wenn er einen aus seinen treudoofen dunklen Augen ansah, konnte man ihm nicht mehr böse sein.
Alfredo war ein Papagei und gehörte Titzia. Leider hatte er sich selbst das Sprechen bei gebracht und wie sollte es sein er quatschte den ganzen Tag Scheiße. Besonders die Flüche schienen ihm zu gefallen. So wie just „Dummkopf! Dummkopf!“Ich schüttelte grinsend den Kopf und öffnete den Vogelkäfig, der im Esszimmer war und legte einige Kekse rein die der Vogel liebte. Drachini fauchte und strich mir um die nackten Beine und ich füllte auch sein Schälchen mit Futter und er machte sich darüber her.
„Argh! Lina! Hast du mein Handy gesehen?“ Titzia tauchte im Handtuch und Turban auf dem Kopf vor mir auf.
„Und du wüsch Lehrerin wern?“, schallte es vom Wohnzimmer zu uns rüber. David hatte es sich wohl samt Tablet auf dem Sofa gemütlich gemacht.
„Schnauze Schluchtenscheißer! Hast du schon gepackt?“
„Gepackt?“, hakte ich verwirrt nach als mein Blick am Wandkalender hängen blieb.
„Fuck! Wann sagte Lea, dass die Jungs aus Russland zurückkommen?“, hörte ich mich sagen und im Geiste warf ich alle meine Klamotten bereits in meinen Koffer, der immer noch oben am Schrank einstaubte.
„Danke für den Gesprächseinstieg. Sie landen am Nachmittag und hattest, du nicht angekündigt du wolltest dich um das Essen kümmern?“
„Is scho erledigt! Lea bringt Pizza mit. Zum Einstieg auf unsern Italien Urlau“, klinkte sich abermals David ein. Der Kerl hatte die Ruhe weg während Titzia schier am Durchdrehen war.
Schließlich fand ich Titzias Handy, das unter die Tageszeitung geraten war und sie rannte zur Haustür, um ihre Brüder zu verabschieden, die noch duschen waren. Ja es war sehr praktisch zwei Bäder im Haus zu haben. Ich rief ihnen im Sprint ein „Ciao“ zu und verschwand im Badezimmer. Dort befreite ich mich vom Schlafanzug und sprang unter die Dusche.
Das kalte Nass machte mich endgültig munter und ich seifte mich mit meinem Lieblingsduschgel und shampoonierte meine Haare ein. Durch den Duft nach Sommer und Meer steigerte sich meine Laune und die Kopfschmerzen ließen nach. Im Geiste ging ich meine Klamotten, durch die ich mitnehmen wollte und trocknete mich ab und schlüpfte in eine abgeschnittene Jeanshort und ein blaues Top mit dünnen Trägern.
Seit April war es so heiß, dass man eigentlich gar nicht in den Urlaub fahren brauchte, weil dieselben Temperaturen wie im Süden herrschten, die Menschen in den Straßencafés saßen, bis es dunkel wurde, aber immer noch lau war. Doch seit wir die Fußballer kannten verbrachten wir den Sommer im Ferienhaus von Basti Schweinsteiger und seiner bald Angetrauten Sarah im sonnigen Rimini an der Riviera. Seit seinem Wechsel erst nach England und dann nach Amerika trafen wir das Pärchen nicht mehr so oft an und da waren Treffen wahre Feststunden.
Als ich auf dem Weg nach oben in mein Zimmer war, läutete es Sturm und ich ging zurück, um zu öffnen.
„Hey“, schallte es mir entgegen. Lea, Sarah und Basti standen vor mir und ich freute mich die Drei zu sehen und bat sie rein.
„Na ihr Schnapsleichen habt ihr euren Kater auskuriert?“, lachte Basti und klopfte David der dicht gefolgt von Titzia hinzugekommen war auf den Rücken.
„Des war koa Schnaps, sondern Rotwein.“
„Habt ihr schon gepackt?“, wandte Sarah sich an uns Mädels und dieses Mal schaffte ich es tatsächlich rauf in mein Zimmer.


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Hallo ihr Lieben :)

Ein Herzliches Willkommen bei meiner Story „Leuchtturm“.

Es freut mich sehr, dass ihr hergefunden habt! Die FF verstaubte seit Jahren auf meiner Festplatte und es kann sein, dass einige die alte Version noch kennen. Ich habe sie jedoch überarbeitet und was hinzugefügt und weggelassen... Ein neuer weiblicher Charakter Elina „Lina“ kam hinzu und ich freue mich schon sehr mit ihr zu arbeiten und Zeit zu verbringen :))

Die Story spielt 2018 nach dem WM Aus und wie ihr bemekt haben dürft habe ich Josh's  Freundin und David's Exfreundin gegen fiktive Personen ausgetauscht, weil es sich so besser schreiben lässt. Mir ist bewusst, dass Basti mit Ana zusammen ist aber es ist eine alte Story die ich im Kern behalten wollte und daher bleibt auch das alte Pairing.


Der Titel meiner FF  ist ein Lied von Nena „Leuchtturm“ was mich inspiriert hat und ich es mir zum Schreiben ausleihe. Ich habe keinerlei Rechte daran.


Ja. Ihr habt ein wenig die Charaktere kennen gelernt und wie es ihnen nach dem WM aus geht. Wie hat euch das erste Kapitel gefallen? Ich würde mich wie bei allen meinen Storys über Feedback freuen *-* Also wenn euch das erste Chap gefallen hat /oder auch nicht lasst mir euren Kommentar da :))


liebste Grüße eure Germany
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