Aaron und K. (Part 2 der Geschichte von K.)

von Kei
GeschichteDrama, Romanze / P16
21.08.2018
21.08.2018
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Nach der Trennung von Channing hatte ich mich gerade von den Verletzungen des Unfalls erholt und dank der Hilfe von Freunden schnell eine neue Wohnung gefunden und mich wieder im Leben gefangen. Vor allem Jared war in dieser Zeit meine grösste Kraft.

Channing und ich hatten uns ein paar Wochen nach dem Unfall noch mal getroffen. Er hatte darum gebeten, da er nicht im Bösen auseinander gehen wollte. Also haben wir uns verabredet und über alles gesprochen. Er hat sich immer wieder entschuldigt, wie alles abgelaufen ist. Ich sagte ihm: „Weißt du Channing, du hättest alles von mir haben können, aber du hast mein Herz gebrochen. Ich werde darüber hinwegkommen und dir verzeihen aber ich kann nicht mit dir befreundet bleiben. Tut mir leid“. So sind wir schlussendlich nicht im Streit aber auch nicht in Freundschaft auseinander gegangen.

Nun freute ich mich nun wahnsinnig auf den Beginn der Dreharbeiten meines neuen Films. Es wird um Superhelden und Mutanten gehen die gegen das Böse kämpfen. Meine Rolle wird die eines Mutanten auf der Seite der Guten sein, die den Namen „Angel“ trägt. Sie hat Flügel und ist eine Schwertkämpferin. Für die Rolle musste ich einige Wochen hart trainieren, was mir aber trotz den erst noch heilenden Verletzungen grossen Spass gemacht hat und sicher einen grossen Beitrag zu meiner Genesung (körperlich und geistig) geleistet hat.

Bisher hatte ich noch keinen meiner Kollegen kennen gelernt, da ich nur mit meinem Trainer die Stunts und Kämpfe geübt hatte. Daher war ich sehr gespannt den Rest des Casts kennen zu lernen. Vor allem auf meinen Filmpartner war ich gespannt. Aaron Taylor-Johnson. Am ersten Tag gab es ein grosses Get-Together mit allen Schauspielern, Crew und der Regisseur und die Produzenten haben eine Ansprache gehalten. Danach gab es ein Apero bei dem ich viele Leute kennenlernen konnte. Als Aaron schliesslich auf mich zukam und sich vorstellte und ich in diese wunderschönen blauen Auge schaute war ich schock-verliebt. Dieser Mann ist der Wahnsinn. Ich konnte mich kaum darauf konzentrieren was er gesagt hat. Wir unterhielten uns eine Weile und zum Glück hat die Chemie gleich gepasst. Schliesslich müssen wir uns im Film verlieben. Da ist es von Vorteil, wenn man sich nicht ganz abgeneigt ist.

Im Verlauf der Dreharbeiten verstanden wir uns dann immer besser und haben auch Abseits des Sets viel Zeit miteinander verbracht. Er hat mir natürlich von seiner Frau und seinen Kindern erzählt, wie schwierig es manchmal ist in zwei Ländern, USA und England, zu leben, mit den Reaktionen der Leute klarzukommen, dass es so einen grossen Altersunterschied zwischen ihm und seine Frau gibt usw. Wir kamen wirklich gut miteinander aus und hatten den gleichen Humor. Man kann sagen, dass sich eine Freundschaft entwickelt hat. Am Anfang dachte ich auch, dass die körperliche Anziehung nur von meiner Seite aus kam. Natürlich habe ich nichts angedeutet oder gesagt. Doch dann fingen die kleinen Berührungen von ihm an. Hier und da mal eine Hand auf der Schulter oder ein Streichen über den Arm. Dazu kamen Blicke und ich hatte das Gefühl, dass er näher bei mir stand als es normal war.
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