Himmelblauer Frühling

GeschichteRomanze / P16 Slash
21.08.2018
21.08.2018
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Als ich am nächsten Morgen die Augen öffnete stieg mir mein Lieblingsduft in dir Nase. Ich hielt die Augen geschlossen und vergrub meine Gesicht in meinem Kissen, damit der Geruch nicht verloren ging. Da kamen die Erinnerungen wieder hoch und mit einem seligen Lächeln auf meinem Gesicht, öffnete ich die Augen und starrte im zwei türkisgrüne. Mein Blick versank in diesen Augen und er hauchte mir einen federleichten Kuss auf die Lippen. „Guten Morgen, mein Engel“, seufzte er rau. Oh Gott, klang seine Stimme gut! Er zog mich fester an sich und ich vergrub mein Gesicht im seiner Halsbeuge. „Morgen“, antwortete ich zufrieden. Er begann mit meinen Fingern zu spielen. Ich hob meinen Kopf und starrte wieder in seine Augen, die mir den Atem raubten. Ein ungläubiges Lächeln erschien auf meinen Lippen und er schien es zu bemerken. „Was ist los?“, fragte er und wollte seine Hand zurückziehen, doch ich hielt sie fest. „Ich kann nicht glauben, dass du neben mir liegst“, wiederholte ich unsere Worte von gestern Abend. Er lachte und mir wurde warm. „Keine Angst, so schnell wirst du mich nicht mehr los“, knurrte er liebevoll. Ich strahlte. „Was ist, wenn ich das gar nicht will?“, fragte ich neckend. Er legte seine Hände um meine Taille und drehte mich, so dass ich auf ihm lag. „Umso besser“, antwortete er mit einem wilden Funkeln in den Augen. Langsam senkte ich meinen Kopf und begann mit seiner Unterlippe zu spielen. Er seufzte und strich mir ein Haar von der Stirn. Unsere Lippen trennten nur noch wenige Zentimeter.

pling pling pling

Erschrocken fuhr ich hoch und knallte mit dem Kopf an das Nachttischchen. Ich rieb mir über die schmerzende Stelle, doch da war Elyas schon bei mir. „Emely Schatz, geht es dir gut?“, fragte er mich besorgt. Ich genoss seine Nähe verflocht meine Hand in seiner. „Es könnte mir nicht besser gehen“, erwiderte ich und blickte auf seinen Mund. Sanft strich sein Daumen über mein Gesicht und wanderte auf meine Lippen.

pling pling pling

Verdammt nochmal! Verärgert schlug ich auf den Wecker und schaltete ihn aus. Die Stimmung war dahin. Ich warf einen Blick auf Evas Bett und stellte zufrieden fest, dass sie bereits weg war. Ich war dabei aufzustehen, als mich Elyas murrend zurückzog. Ich küsste ihn kurz auf die Lippen. „Wir müssen aufstehen, sonst kommst du zu spät ins Krankenhaus“, flüsterte ich. Elyas brummelte, stand aber ebenfalls auf. Seine zimtbraunen Haare standen verschwuschelt in alle Richtungen ab und ich konnte mein Glück kaum fassen. Während Elyas ins Badezimmer ging, sah ich einen Zettel von Eva auf dem Spiegel kleben.

Bin noch im Badezimmer, falls ihr Turteltäubchen aufwacht. Eva.

Ich wollte Elyas gerade warnen, als er die Tür wieder zufallen ließ und mich entsetzt anstarrte. Ich konnte nicht anders, als über seinen Gesichtsausdruck zu kichern. Sofort trat ein Schmunzeln auf seine Lippen und er zog mich zu sich. „Ich hätte wirklich nicht gedacht, dass ich deine Zimmerkollegin vor dir nackt sehen würde“, raunte er mir ins Ohr und meine Wangen wurden heiß. Er hob mein Kinn an und küsste mich hart auf die Lippen. In diesem Moment öffnete Eva die Tür, schnappte ihre Tasche und rannte aus der Wohnung. „Ich bin bei Nicolas“, schrie sie noch und die Tür fiel hinter ihr zu. Ich war zu überrascht, um zu reagieren, oder ihr zu antworten, obwohl ich nicht wissen wollte, was sie mit Nicolas vorhatte. Ich schauderte und schloss kurz die Augen. Elyas schmunzelte, doch es erstarb, als er mein Gesicht sah. „Das war keineswegs… ich meine ich werde so lange warten, bis du dich bereit fühlst“, stotterte er und ich lachte, als verstand, dass er über seinen Kommentar vorhin sprach. Er blickte verwirrt. „Darum ging es doch gar nicht, du Dummerchen“, flüsterte ich. „Worum dann?“, fragte er. Ich schüttelte den Kopf. „Ich habe mir bloß vorgestellt, wie Nicolas jetzt wohl geweckt wird“, erklärte ich. Sein Blick glitt über meinen Körper und er schmunzelte. „Wenn du so geweckt werden willst, dann musst du es mir sagen, Engelchen“, sagte rau und ich schob ihn von mir. „Jaja und jetzt beeil dich!“ Er zog einen Schmollmund und wir machten uns fertig. Hand in Hand liefen wir zu Elyas Mustang und er hielt mir die Tür auf. Lächelnd stieg ich ein. Ich konnte gar nicht anders, als ihn von der Seite zu betrachten. Er verhakte meine Finger mit seinen und ließ auch nicht los, während er schaltete. Viel zu lange hatte ich darauf warten müssen. Vor dem Krankenhaus blieb er stehen, stieg aber nicht aus. Er beugte sich zu mir herüber und küsste mich sanft auf die Lippen. Nach gefühlten Sekunden, lösten wir uns. Ich schnallte mich gerade ab, da hielt er mit schon die Tür auf. Kaum hatte ich sie hinter mir zugeschlagen hob er mich hoch und wirbelte mich durch die Luft. „Ich liebe dich Emely“, flüsterte er gegen meine Stirn. „Ich liebe dich Elyas“, antwortete ich glücklich.


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Die Charaktere gehören nicht mir, sie gehören der Autorin der Bücher Carina Bartsch.

Ich hoffe euch gefällt das erste Kapitel.
Würde mich über Reviews freuen!
Eure Someones Fantasy
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