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Die Rumtreiber und der Raub der uhrenen Spinne(Arbeitstitel)

Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P12 / Gen
James "Krone" Potter Lily Potter Peter "Wurmschwanz" Pettigrew Remus "Moony" Lupin Severus Snape Sirius "Tatze" Black
20.08.2018
20.06.2021
24
47.477
6
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20.08.2018 1.915
 
Howdy, ihr lieblichen Menschen. Ich habe im Moment viel zu tun aber wie ich mich kenne muss ich natürlich etwas schreiben, wenn es sonst nur in meinem Kopf herum spukt.
Also heute hab ich schon ein grobes Outline an meine Wand gehäftet. Wie ihr ja in der Beschreibung gelesen habt, ist unser guter Remus hier Hauptcharakter.
Warum?
Vielleicht weil ich Schokolade gegessen hab oder sowas oder er einfach nur toll ist... überhaupt sind hier alle toll... oder?!
Ich freue mich, dass ihr bis hier hin gekommen seid, da die Beschreibung ziemlich schlecht ist.  Auch wird es ab und zu aus einer anderen Perspektive geschrieben, aber vorgesehen dafür ist eigentlich nur Lily und jegliches andere ist eine Ausnahme.
Gut ich hab genug genervt fürs erste.
Disclaimer: Natürlich gehört Harry POtter nicht mir sondern J.K. Rowling
Viel Spaß beim Lesen!

Kapitel 1: Von Ekel und weißen Schafen

  Auf Gleis neundreiviertel schien es kaum ein freies Fleckchen Boden zu finden, so überfüllt, war der Bahnhof. Überall wo man hinsah, konnte man beobachten, wie Schüler sich von ihren Eltern sich verabschiedeten um dann allmählich in den Zug zu steigen, dessen purpurrote Lok ab und zu mit lauten Pfeifen einige Dampfwolken ausstieß. Allein zwischen den Scharen gelassener Schüler, versuchte Remus John Lupin nicht in Panik auszubrechen. Immer wieder schimpfte er sich selbst.
Er hatte seine Eltern fortgeschickt und behauptet, er würde alleine zurechtkommen, eigentlich nur aus dem Grund, dass, je näher der Abschied rückte, sich mehr und mehr Tränen in seinen Augen gesammelt hatten. Kaum als sie weg waren und den gewaltigen Londoner Bahnhof verließen, hatte er sich die lästigen Tränen weggewischt und sich auf seinen Koffer konzentriert.
Das Ding war verdammt riesig und noch schwerer als es aussah, wenn das überhaupt möglich war.
Je öfter er darin scheiterte den Koffer anzuheben um ihn in den Hogwartsexpress zu hieven, desto verzweifelter wurde er. Es war, als würde diese kleine Unfähigkeit, bereits ankündigen, wie schwer es in der Schule werden würde. Es war doch sein erstes Jahr in Hogwarts! Was würden seine Eltern sagen, wenn er das Schuljahr nicht schaffte? Natürlich, war er ein Zauberer, Beweis dafür, waren all die Sonderlichkeiten, die um Remus herum passiert waren, doch was wäre, wenn er dennoch in der Schule versagte? Was würde sein, wenn alles nur ein riesen Irrtum war? Nach allem was Albis Dumbledore für ihn getan hatte, dass er trotz seiner Krankheit, seines Geheimnisses, seines Fluchs an der Schule für Hexerei und Zauberei angenommen wurde. Er wollte niemanden enttäuschen. Noch am selben Tag, als er all seine Besorgungen für Hogwarts erledigt hatte, fing er an zu lernen und er hoffte so sehr, dass nichts passieren würde, dass sein Schuljahr erschweren würde, dass er  nicht versagen würde.
  „Kann ich dir dabei helfen?" Eine Stimme holte Remus aus seinen Selbstzweifeln. Der Junge neben ihm lächelte schief und deutete auf Remus' verwünscht schweren Koffer. Obwohl der Unbekannte ihn um ein Stück überragte, schien er doch in seinem Alter zu sein. Er hatte dunkles Haar und graue Augen.
  „Ja, das wäre nett.", antwortete Remus und schaffte ein kleines Lächeln. Zusammen schafften sie es schließlich die Koffer hineinzuheben, wenn auch mit gewaltiger Anstrengung. „Danke.", keuchte Remus als sie zusammen im Gang des Zuges standen. „Keine Ursache.", der Junge grinste und streckte die Hand aus.
  „Mein Name ist Sirius Black und wie heißt du?"
  „Remus Lupin.", antwortete er und schüttelte die Hand. „Das ist auch dein erstes Jahr in Hogwarts, richtig?“ Remus nickte.
„Na komm wir suchen uns ein Abteil, bevor der ganze Zug besetzt ist.", sagte Sirius und eilte voraus. Remus lächelte, erleichtert, dass seine anfängliche Panik verflogen war und er nun nicht allein durch den Zug irren musste.
  Sirius Black schien ein sehr humorvoller Mensch zu sein, das merkte Remus spätestens, nachdem der Junge die Tür eines leeren Abteils geöffnet hatte, sich galant verbeugte und ihn in spöttischen Ton hereinbat, wobei Sirus es sich nicht verkneifen konnte ihn mit ‚My Lady‘ anzusprechen. Nachdem sie mit vereinten Kräften die Koffer nach oben in die Gepäckablage gehoben haben, nahmen sie endlich auf den gepolsterten Sitzen Platz. Remus Gegenüber musterte ihn mit zunehmenden Interesse. Er selbst versuchte Sirius‘ Blick auszuweichen und zog nervös den Kragen seines Pullovers nach oben, eine Bewegung, die er sich angewöhnt hatte um seine verhängnisvolle Narbe vor allerlei Blicken zu schützen.
   „Also…“, begann Sirius schließlich gedehnt, „Sind deine Eltern Muggel?“ Remus versuchte irgendein  negatives Anzeichen in seinem Gesicht zu lesen, denn sein Vater hatte ihm bereits erklärt, dass einige Zaubererfamilien muggelgeborene Zauberer verachteten, auch wenn diese noch so begabt waren, doch alles was Sirius ausstrahlte war Neugierde.
  „Meine Mutter ist ein Muggel und mein Vater ein Zauberer, er arbeitet beim Zaubereiministerium.“    
  „Wirklich?“, Sirius machte große Augen, „Dann bist du in der Welt der Muggel aufgewachsen?“ Remus nickte unsicher. „Du hast es gut. Ich bekomme selten Muggel zu Gesicht, da alle aus meiner Familie Zauberer sind.“, er lächelte verschmitzt und zwinkerte Remus zu. „Mein Traum ist es, einmal mit der Londoner U-Bahn zu fahren.“
Remus verzog das Gesicht und murmelte: „Die ist unglaublich voll.“
  „Umso besser!“, Sirius wirkte hellauf begeistert. „So viele Muggel auf einen Fleck!“
Das laute Pfeifen der Dampflok erklärte ihr Gespräch für beendet.
  „Es geht los!“, plötzlich war Remus aufgeregt und geradezu glücklich.
  „Komm, wir winken!“
  Sirius griff ihn am Arm und sie sprangen durch ihre Abteiltür hinaus. Im Gang standen am Fenster schon jede Menge anderer Kinder, die das gleiche vorhatten, wie sie selbst. Nun war das Gleis nur noch gefüllt von Eltern und zurückbleibenden Geschwistern.
  „Sind deine Eltern irgendwo?“, fragte Sirius als sie nebeneinander am offenen Fenster standen.    
  „Nein, ich hab sie schon weggeschickt. Ich hatte Angst, dass ich sonst“ –
  „Dass du sonst heulen musst?“, unterbrach Sirius.
  „Ganz genau.“, bestätigte er und lachte verlegen, als der Zug sich schleppend langsam in Bewegung setzte.
  „Was ist mit deinen Eltern, sind sie da?“
  „Dort hinten stehen sie.“, er deutete auf drei Personen, die etwas abseits von dem winkenden Rest standen. Sirius Eltern trugen, auch wenn Remus sich nicht in der Zaubererwelt auskannte, Umhänge, die sowohl maßgeschneidert, als auch teuer aussahen.
  Seine Mutter, eine Frau mit kunstvoller Frisur, hatte die Lippen fest aufeinander gepresst und starrte, wie ihr Gatte geradezu angeekelt auf die muntere Menge. Nur Sirius Bruder, ein Junge der vielleicht ein oder zwei Jahre jünger als Sirius war und diesem sehr ähnlich schien, winkte als er seinen Blick bemerkte.
  „Das ist mein Bruder Regulus.“, Sirius winkte zurück.
  „Deine Familie sieht…“, Remus verstummte kurzzeitig „Nun, sie sieht nett aus.“
Sirius lachte. „Entweder bist du blind oder zu höflich für die Welt. Sie sind ein verklemmter Haufen und zwar alle samt, bei Merlins Bart sogar mein Bruder benimmt sich schon so wie sie.“
  „Du wirkst auf mich nicht“, Remus runzelte die Stirn, „verklemmt.“
  Und wie zu Bestätigung dafür streckte Sirius seiner Familie die Zunge raus und wedelte so wild mit den Armen, dass er einen Affen glich, den Remus einmal im Zoo gesehen hatte.
Regulus grinste breit, während Mrs. Black empört den Mund aufriss und Mr. Black sich Kopfschüttelnd abwandte. Remus versuchte sich das Lachen zu verkneifen und warf dem Paar einen entschuldigenden Blick zu, dann fuhr der Zug aus dem Bahnhof hinaus, ins Freie, auf direkten Weg nach Hogwarts.
  Kaum hatten sie wieder auf ihren Sitzen platzgenommen, sprang die Abteiltür auf und ein Junge mit unordentlichen, rabenschwarzen Haar und einer Brille spähte hinein.
„Ist hier noch frei?“, fragte er locker und lächelte.
Sie nickten und halfen dem Neuen mit seinem Koffer.
  „Ihr seid auch vom neunen Jahrgang, oder? Ich bin James Potter und ihr beide seid?“
  „Remus Lupin.“
  „Sirius.“, er grinste. „Sirius Black.“
Der Ausdruck von Ekel, der auf James Gesicht wuchs, hätte dem von Mrs. Black gehörig Konkurrenz machen können.
  „Du bist einer von den Blacks? Dann wirst du wohl in ihre Fußstapfen treten und eines von diesen verabscheuungswürdigen Parasiten werden?“
 „Hey!“, sagte Remus empört und über seinen Mut überrascht. „Hör auf seine Familie zu beleidigen.“    James Blick galt nun ihn und die Arroganz und die Kälte ließen seinen Mut so plötzlich verschwinden, wie er gekommen war.
  „Du verteidigst ihn? Du bist wohl auch eine von diesen blutfanatischen Maden?“
  „Ich…“, stammelte Remus hilflos. „Remus hat keine Ahnung von meiner Familie. Er ist Halbblut, Potter. Lebte in der Muggelwelt.“, erklärte Sirius gelassen.
„Ist das so? Dann ist es ja ein wahres Wunder, das du noch nicht das Weite gesucht hast, Black!“, James spie seinen Familiennamen gerade zu und wandte sich dann entschuldigend Remus zu.
  „Die Blacks sind eine alte Zaubererfamilie, die so versessen auf ihre Reinblütigkeit ist, dass sie sogar ihr Kind dafür geben würden.“
   „Da könntest du Recht haben.“, Sirius kicherte amüsiert.
James schnaubte verärgert. „Außerdem sind sie grausam und hassen alle Muggel.“
Remus betrachtete Sirius bestürzt. Hatte er sich vielleicht in ihm geirrt? War das Vertrauen, das Remus in ihm gefunden hatte, für Sirius nur die Basis gewesen, ihn später dafür zu verletzen, dass seine Mutter ein Muggel ist? Er hatte schon gefürchtet, dass er am Ende einsam seien würde, jedoch eher aufgrund der Tatsache, dass ihm ein Monster innenwohnte und nicht weil sein Blut nicht so ‚rein‘ wie jenes anderer Zauberer war.
  „Remus? Geht es dir gut? Du siehst irgendwie blass aus.“
Remus sah auf und in Sirius grauen Augen lag ernsthafte Sorge.
Konnte jemand in so etwas lügen?
  „Hör auf ihn zu manipulieren!“, zischte James.
Jetzt lachte Sirius lauthals. „Bitte James, ich teile deine Meinung doch.“
  „Was soll das heißen?“
  „Das soll heißen“, begann Sirius und klang dabei so, als wolle er einen Kind etwas erklären, dass offensichtlich auf der Hand lag „dass ich ihren Wahn zum reinen Blut nicht nachvollziehe, Muggel nicht verachte – ganz im Gegenteil ich finde sie toll! – und das ich verdammt nochmal nach Gryffindor gehe!“
Kurz trat eine Pause ein und dann schien James Missgunst völlig zu verschwinden.
  „Du meinst, du brichst eine Familientradition, die es gefühlt seit der Gründung von Hogwarts gibt und gehst nicht nach Slytherin?“, James grinste verschwörerisch.
   „Ganz genau, vor dir ist das schwarze – oder wohl eher das weiße – Schaf der Blacks.“
Remus und James mussten lachen.
  „Wenn das so ist, bist du mutig genug für Gryffendor. Wir sind dann wohl im selben Haus.“
  „Wieso bist du dir so sicher, dass du in dieses Haus kommst?“, entgegnete Sirius grinsend.
  „Weil ich zu ehrlich bin für Slytherin und zu dumm für Ravenclaw.“
James unterbrach sich mit einem Lachen und sprach dann weiter: „Und trotzdem bin ich bei weitem nicht dumm genug für Hufflepuff.“
  „Das ist gemein.“, wies Remus ihn milde zu Recht. „Hufflepuff steht keines Wegs für Torheit, im Gegenteil: Dieses Haus steht für Treue und Freundlichkeit“
James versuchte eine ernsthafte Miene aufzusetzen und sagte: „Dann wirst du wohl dahin gehen?“
  „Genau, Remus, in welches Haus willst du?“, fragte nun auch Sirius.
  „Ich…“, er schluckte.
  Nachdem er die Nachricht erhielt, dass er trotz seiner monatlichen Verwandlung nach Hogwarts gehen durfte, hatte ihn so sehr überrascht, dass er sich bis jetzt kaum Gedanken darüber gemacht hatte, in welches Haus er wollte.
  „Ich weiß es nicht. Es fällt mir schwer mich in eines einzuordnen…“
  „Ich denke Remus hat recht, Sirius. Wir müssen wohl erstmal beweisen, für welches Haus wir würdig genug sind.“
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