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Ungewissheit

von Mel0305
Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Angst / P12 / Gen
Dr. Anja Licht Franz Hubert Johannes Staller Martin Riedl Reimund Girwidz Sonja Wirth
18.08.2018
28.10.2018
18
32.527
1
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22.08.2018 726
 
„Franz…Franz!“, ruft Jessica immer und immer wieder und er schafft es nur mit Mühe die Augen aufzumachen und ihr sogar zu antworten, doch es fällt ihm immer schwerer. Die Schmerzen sind mittlerweile nicht mehr auszuhalten, aber er will nicht das Jessica noch mehr Angst bekommt, sie ist schon verängstigt genug. „Je…Jessica…die…müssen gleich…da sein, wenn du was…hörst oder Lichter siehst, dann…nimmst du die T…Taschenlampe und bewegst sie hin und…her. Dann…dann kommen sie her…und bringen dich nach Hause. H…Hast du das verstanden?“, quält er sich nun noch hervor, denn er spürt dass die Bewusstlosigkeit nicht mehr aufzuhalten ist. „Ja, dass…mach ich. Versprochen, und…ich bleibe bei dir.“ Sie umschließt mit ihren kleinen Fingern seine Hand und hält sie fest, mehr bekommt Franz nicht mit.

Jessica weiß nicht wie lange sie Franz nicht mehr wachbekommen hat, doch sie sieht auf einmal helle Punkte und dann irgendwann hört sie jemanden rufen. Sie tut das was Franz ihr gesagt hat und hebt die Taschenlampe hoch und bewegt sie hin und her. Seine Hand lässt sie nicht los, während sie das tut und dann ruft sie um Hilfe. Glücklicherweise war das Gewitter weitergezogen, doch der Regen war noch stark, aber man hört sie besser.
„HILFE!!! HIER SIND WIR!“, ruft sie noch mal. „Wir haben sie“, ruft einer der Helfer und nun legen sie einen Spurt hin und sind keine 2 Minuten später bei den zweien.

„Ihr müsst dem Franz helfen! Bitte…“, ertönt ihre Stimme nun flehend. „Bist du verletzt Kleine?“ Doch Jessica schüttelt den Kopf, sie hat viel zu viel Angst um ihren neuen Freund. „Franz…sie sind da, wie du gesagt hast.“, sagt sie nun an ihn gewandt.
„Peter, bring die Kleine zurück. Die Sanitäter sollen sie durchchecken. Ich gebe per Funk Bescheid, und versuche einen Rettungshubschrauber zu bekommen mit Notarzt. Das hier sieht nicht gut aus.“, sagt er an seinen Kollegen gewandt und blickt wieder zum verunglückten Polizisten.
Peter nimmt Jessica auf den Arm und macht sich auf den Weg zurück. Anfangs will die Kleine nicht doch auch sie ist sehr erschöpft und so ist der kleine Kampfgeist schnell erloschen.
„Rettungstrupp Alpha an Johannes Staller, bitte kommen.“, ruft nun Andreas in sein Funkgerät und Staller setzt sich unter Anspannung auf. „Ja…Staller hier, habt ihr die beiden gefunden?“, fragt er hektisch.
„Positiv, Peter bringt Jessica bereits zurück, aber wir brauchen hier ganz dringend ärztliche Unterstützung. Ist der Rettungswagen schon da?“ „Ja“, bestätigt Hansi und ihm wurde auf einmal ganz anders. „Was ist mit Hubsi? Kann ich mit ihm reden?“ „Nein, ihr Kollege…ist bewusstlos und eingeklemmt. Versuchen Sie einen Notarzt und Rettungshubschrauber zu bekommen.“ „Einen Rettungshubschrauber?“, fragt Staller noch einmal nach. „Ja, und…das bitte dringend. Schicken Sie unsere zwei Jungs mit der Ausrüstung zu unserem Standort, wir sind ca. 4km südöstlich von Ihrer Position entfernt. Sie sollen eine Trage mitbringen, die Vakuummatratze und eine Halskrause.“ Johannes Staller hat alles aufgeschrieben, allein aus Angst etwas Wichtiges zu vergessen. Dann beenden sie das Gespräch und Hansi geht zu den beiden Rettern um ihnen alles zu sagen, was sie wissen mussten, danach wendet er sich an die Sanitäter und man versucht einen Notarzt und auch einen Rettungshubschrauber zu bekommen. Der Notarzt ist weniger das Problem doch auf Grund des Wetters ist das mit dem Hubschrauber fraglich.

„Verdammt…wir brauchen den Hubschrauber!“, schimpft Hansi herum. Er ist der Verzweiflung nahe.

Andreas und seine Männer haben sich in der Zwischenzeit ein Bild gemacht und Seile am umgestürzten Baum befestigt. Sie sind mit 4 Mann und ziehen gemeinsam an den Seilen. „Wir brauchen nicht viel Platz nur so viel, dass wir ihn da rausbekommen. Also…strengt euch an Jungs und nun…los!“ Und gemeinsam ziehen sie mit all ihrer Kraft, doch der Baum rührt sich kaum. „Verdammt, das wird so nichts. Wir müssen eine Säge haben, damit wir es leichter haben“. Kaum hat er das ausgesprochen, kommen die beiden fehlenden Kollegen und haben eine Säge dabei. Sie machen sich gleich an die Arbeit und kürzen den Baum so, dass sie den Rest relativ leicht von Hubert herunterbekommen.

„Das hätten wir, lasst ihn uns hier wegbringen“. Die Handgriffe sitzen und der schwer verletzte Polizist wird auf ein Rückenbrett und die Vakuummatratze verfrachtet. Seinen Kopf haben sie ebenfalls fixiert und so heben sie ihn gemeinsam an und machen sich auf den Rückweg.
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