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Verschwörung im eigenen Volk

Kurzbeschreibung
GeschichteAbenteuer, Freundschaft / P12 / Het
17.08.2018
23.03.2019
96
170.219
10
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29.09.2018 3.815
 
''Hier können du und Dragomier euch ausruhen'', sagte Morgana. Sie und Barl standen in einem großen Zimmer der Burg. Die Wände waren weiß, wie alle Räume der Burg. Darin standen zwei Betten, die sehr bequem aussahen. Ein großer Tisch stand an einer Wand und daneben ein großes Bücherregal mit allerlei Lektüre. An den Wänden hingen ein paar große Gemälde und durch ein großes Fenster schien die Sonne. Barl schaute sich beeindruckt um und war sprachlos. ''Wenn du noch etwas benötigst mein Zimmer ist gleich nebenan'', sagte sie und wandte sich zum gehen. Barl allerdings ergriff sanft ihr Handgelenk. Sie zuckte zusammen und schaute ihn leicht erschrocken an. ''Ich würde viel lieber die Stadt besichtigen. Würdet ihr sie mir zeigen Prinzessin?'' Morgana schaute ihn an und antwortete: ''Gerne aber bitte nen mich nicht Prinzessin.'' Barl nickte mit einem lächeln und ließ ihr Handgelenk wieder los.
Beide verließen das Zimmer wieder und Morgana sagte: ''Folge mir.'' ''Wo willst du hin?'', fragte Barl. ''Wirst du gleich sehen'', antwortete sie und rannte durch den weißen Gang. Barl zuckte mit den Schultern und rannte ihr hinterher. Sie begegneten einigen Wachen oder anderen Menschen, die ihnen kurz einen Blick hinterher warfen und dann wieder ihren Tätigkeiten nachgingen. Als Morgana und Barl, der Schwierigkeiten hatte mit ihr mitzuhalten, um ein paar Ecken gebogen waren standen sie vor einer Wendeltreppe. ''Das ist der Burgturm. Von ganz oben kann man über die ganze Stadt sehen.'' ''Wie viele Stufen sind das?'', fragte Barl und schaute die Treppe hinauf. ''Zweihundert vierundzwanzig'', sagte sie. ''Komm wir machen ein Wettrennen'', sagte sie und war bereits los gerannt. Der Zwerg nahm sofort die Verfolgung auf sagte dabei: ''Hey das ist nicht fair die hast einen Frühstart gemacht.'' Morgana blickte während sie die Treppen hoch lief über die Schulter und sagte: ''Komm doch und bestraf mich dafür'', sagte sie und lachte. Barl tat sein möglichstes um mitzuhalten aber viel immer weiter zurück. Als er endlich oben ankam keuchte er als wäre er gerade einen Marathon gelaufen. ''Da bist du ja endlich. Bist wohl unterwegs eingeschlafen.'' Barl keuchte noch immer und antwortete: ''Erstens: Hab ich einen dreizehn Stunden Fußmarsch durch die Tiefenbahn hinter mir. Zweitens: Bin ich diese Stufenrennerei nicht gewöhnt und drittens: Hab ich kürzere Beine als du.'' Morgana musterte ihn und sagte: ''OK. Sagen wir unentschieden.'' Barl der sich etwas beruhigt hatte nickte. Er schaute sich um. Sie waren nun ganz oben auf dem großen Turm neben der Zugbrücke der Burg. Der runde Turm bot einem einem wunderschönen Blick auf die gesamte Stadt. Etwa drei Meter über ihnen war das Dach zu sehen welches nach oben hin spitz zu lief. Mann konnte in alle Richtungen sehen. Der Anblick war atemberaubend. Morgana lief an ihm vorbei auf die Wand links von ihnen. Sie zog ihren Handschuh der linken Hand aus und fuhr mit ihr über den weißen Stein. Sie lächelte nach kurzer Zeit leicht und drückte auf eine der Steine. Dieser gab nach und klappern von Zahnrädern war zu hören. Über ihnen, in der Decke, öffnete sich eine Geheimtür und eine Leiter fuhr herab. Barls Mund stand weit offen. Morgana lachte: ''Beeindruckend nicht war?'' ''Das kann man wohl sagen'', sagte Barl der sich wieder gefangen hatte.
Morgana stieg die Leiter hinauf und Barl folgte ihr. Sie befanden sich nun ganz oben auf dem blauen Dach des Turmes. Ein kleiner Bereich des Daches war abgeflacht worden so das man ohne Probleme darauf sitzen konnte. Die beiden setzten sich und schauten über die Stadt deren Dächer im Sonnenlicht glänzten. Barl viel auf das die Stadt durch mehrere Kanäle, die durch die ganze Stadt liefen, in mehre Bereiche aufgeteilt wurde. ''Das sind die verschiedenen Distrikte der Stadt'', erklärte Morgana, ''Jede hat eine bestimmte Aufgabe. Wenn man die Stadt durch das große Tor zu deiner linken betritt kommt man zum Tal der Helden. Dort stehen mehrere große Statuen von den größten Helden der Zeit. Sowohl Mensch, Zwerge als auch Elfen und Gnome sind dort verewigt.'' ''Sie müssen große Helden gewesen sein'', sagte Barl. Morgana schaute ihn an. ''Sie alle leben noch und kämpfen immer noch für die Allianz.'' Barl nickte und Morgana fuhr fort: ''Direkt hinter dem Tal kommt man in das Handelsdistrikt mit seinen blauen Dächern. Hier kann man alles kaufen was man für seine Arbeit oder eine Reise benötigt. Es gibt dort auch eine Bank wo man seine Wertsachen aufbewahren kann und ein Gasthaus in dem man sich ausruhen kann. Es gibt dort ebenfalls einen Barbier der für eine ordentliche Frisur und einen gepflegten Bart sorgt. Außerdem gibt es dort einen Zugang zur Burgmauer. Dort befindet sich der Greifenmeister mit dessen Hilfe man an jeden Ort in ganz Azaroth fliegen kann. Sofern man nichts gegen langes Sitzen in der Luft hat.'' Ein Greif hatte einen Kopf der an einen Adler mit mächtigem Schnabel erinnerte. Der Hals war mit weißen Federn bestückt. Der Körper sah aus wie der eines Löwen mit einem Schwanz am Ende. Er ging auf vier Beinen die ebenfalls denen eines Löwen ähnelten und die Krallen eines Adlers hatten. An den Seiten hatten sie zwei große mit braunen Federn bestückte Flügel die eine Spannweite von bis zu fünf Metern haben konnten. Greifen waren sehr intelligente Tiere die oft von der Allianz ihn Kämpfen als Luftunterstützung eingesetzt wurden. Morgana erklärte weiter: ''Links vom Handelsdistrikt liegt das Magierviertel mit seinen lilanen Dächern. Dort werden denjenigen welche die Kunst der Magie beherrschen beigebracht diese Kraft geziehlt einzusetzen. Alchemisten und Kräuterkundler bekommen dort alles was sie benötigen. Daneben befindet sich der Park. Dort leben die Nachtelfen und bilden ihre Druidenschüler aus. Dort steht auch ein Mondbrunnen, wie er in jeder Nachtelfensiedlung zu finden ist:'' Barl schaute sie fragend an: ''Mondbrunnen?'' Morgana schaute ihn an und erklärte: ''Ein Mondbrunnen ist mit dem Wasser der Ewigkeit gefüllt welches für die Langlebigkeit der Elfen verantwortlich ist. Dieses Wasser kann sogar die schwersten Verletzungen heilen und bevor du jetzt fragst nein die Elfen erlauben nicht es abzufüllen und den Truppen mitzugeben. Es ist für sie mit das heiligste was es in ihrer Kultur gibt.'' Barl nickte: ''Verstehe.'' '' Zwischen dem Magierviertel und dem Handelsdistrikt befindet sich auch das Verlies. Dort werden alle Verbrecher eingesperrt. Trotz ihrer Verbrechen will mein Vater das sie gut behandelt werden weshalb es auch noch nie zu einem Aufstand kam. Neben dem Magierviertel und dem Park liegt der Kathedralenplatz mit seinen bronzenen Dächern. Dort kannst du die Kathedrale des heiligen Lichts sehen. Sie beherbergt die Führungsspitze der Kirche und dort werden Paladine und Priester ausgebildet. Meine Mutter hat dort auch gelernt. Dort befindet sich auch unser Lazarett. Sie wird auch häufig benutzt um sich das Ehegelübde zu geben. Die Kirche betreibt dort auch ein Weisenheim und die Stadtverwaltung hat ihren Sitz ebenfalls in diesem Distrikt. Unsere Architekten und Forscher arbeiten hier daran unser Leben in der Stadt weiter zu verbessern. Zwischen dem Park und dem Kathedralenplatz befindet sich der Zugang zu unserem Hafen. Er grenzt an das große Meer an. Von hier werden allerlei Waren nach ganz Azaroth geliefert. Dort werden unsere Schiffe, sowohl Wasser- als auch Luftschiffe, gebaut und in Stand gehalten. Neben dem Kathedralenplatz befindet sich das Zwergendistrikt mit brauen Dächern. Durch das sind wir vorhin gelaufen den dort ist auch der Zugang zur Tiefenbahn.'' Barl nickte. ''Ich nehme an das sich dort hauptsächlich die Zwerge aufhalten?'' Morgana lächelte: ''Du nimmst richtig an. Aber auch die Gnome sind dort beheimatet. Die Gebäude wurden speziell für ihre Größe gebaut. Das lustige ist das man aus diesem Distrikt immer wieder gefluche hört wenn sich ein Mensch oder Elf den Kopf an haut.'' Wie aufs Stichwort hörten sie vom Zwergendistrikt ein lautes fluchen. Beide schauten sich an und mussten lachen. ''Im Zwergendistrikt kann man sich mit allen eindecken was man zum schmieden benötigt. Die besten Schmiedemeister der Zwerge bieten dort ihr Wissen an. Hier sind ebenfalls eine Bank und ein Gasthaus zu finden. Und zu guter letzt haben wir die Altstadt mit ihren roten Dächern. Hier ist auch der Zugang zur Burg. Hier sind viele Waffen- und Rüstungshändler zu finden. Sie bekommen ihre Ware direkt aus dem Zwergendistrikt. Hier befindet sich auch das Hauptquartier der Stormwind Intelligence: 7 kurz SI:7. Das ist unser Geheimdienst welcher von Meister Matthias Shaw geleitet wird. Dort werden auch Schurken ausgebildet. Außerdem lebt dort der erste und einzige Goblin der Allianz. Sein Name ist Renzik das Messer. Er ist die rechte Hand von Meister Shaw.'' ''Was ist ein Goblin? Ich hab noch nie einen gesehen'', fragte Barl. ''Ich, außer Renzik, auch noch keinen. Das liegt daran das Goblins mit uns verfeindet sind. Warum Renzik allerdings bei uns ist weiß kaum jemand'', sagte Morgana. ''Goblins sind etwa so groß wie Gnome, habe grüne haut und kleine spitze Ohren. Genau wie die Gnome sind auch sie sehr clever und haben ein großen Interesse an Technologie. Allerdings ist ihre Technologie für die Umwelt schädlich was wohl der Grund ist das die Allianz nicht gut auf sie zu sprechen sind.'' Barl nickte. ''Hinter dem Hauptquartier der SI:7 befindet sich das Kommandozentrum. Hier leben die besten Krieger und Jäger der Menschen. Dort werden auch neue Rekruten ausgebildet. Außerdem werden dort unsere Pferde gezüchtet welche in ganz Azaroth sehr begehrt sind. Und dann hätten wir da noch die Burg von Stromwind. Der Machtsitz der Menschen. Hier herrscht mein Vater über die Stadt. Hier planen die wichtigen Vertreter des Militärs, des Geheimdienstes, der Schlachtfelder und der Marina die nächsten Schritte. Es gibt hier auch einen kleinen Garten von dem man einen schönen Blick auf den See dahinter hat'', sie zeigte in die Richtung rechts von ihnen, ''Das ist der See Stormwinds. Dort kann man prima angeln oder schwimmen gehen. Die große Bibliothek der Burg beherbergt das größte Wissen der Allianz. Der Kurator ist mir immer etwas unheimlich aber er kennt jedes einzelne Buch. Und das ist eigentlich schon alles was man über Stormwind wissen muss.''
Barl hatte ihr die ganze Zeit über konzentriert zugehört. ''Sehr beeindruckend. Genau wie Ironforge. Eines Tages musst du diese Stadt mal besuchen.'' Morgana blickte zu ihm und sagte: ''Würdest du sie mir dann zeigen?'' Er lachte kurz auf und sagte dann: ''Aber nur mit Dragomier. Sonst verlaufen wir uns noch.'' Die junge Frau schaute ihn fragend an: ''Wie kommt es das du dich in deiner eigenen Hauptstadt verläufst?'' Barl seufzte und erklärte: ''Ironforge ist nicht meine Heimatstadt. Ich bin........ich bin ein Dunkeleisenzwerg.'' Morgana hob eine Augenbraue: ''Du siehst aber gar nicht aus wie einer.'' ''Das liegt daran das ich die meiste Zeit meines Lebens an der Oberfläche verbracht habe. Sehr zum missfallen meines Vaters. Er meinte immer ein Dunkeleisenzwerg hat an der Oberfläche nichts zu suchen. Ich solle mich lieber darum kümmern das alle Menschen, Elfen und Gnome aus unserem Land verschwinden als meine Zeit an der Oberfläche zu verschwenden.'' Schon wieder schaute Morgana ihn fragend an. ''Mein Vater ist Mitglied der Loge und sie ist dafür verantwortlich das König Bronzebart vergiftet wurde und hat auch seine Tochter Moira, Dragomiers Freundin, entführt.'' Jetzt war Morgana sprachlos. ''Die Loge hat König Bronzebart vergiftet und hat auch noch die Prinzessin entführt?'' Barl nickte. ''Wow ich wusste das die Loge gefährlich ist aber das sie so etwas tun würden hätte ich nicht gedacht. Aber warum? Was haben sie davon?'' ''Ich weiß es nicht.'' Barl schaute gedankenverloren in die Ferne. Morgana merkte das es Barl schwer viel über dieses Thema zu sprechen weshalb die schnell das Thema wechselte. ''Wie gefällt dir mein Lieblingsort?'' ''Er ist atemberaubend.'' ''Den hab ich zufällig entdeckt. Niemand weiß von diesem Geheimraum. Vermutlich haben die Gnome ihn gebaut. Die Burg war damals, als sie gebaut wurde, ein Gemeinschaftsprojekt der Menschen, Zwerge und Gnome. Die Zwerge haben den Stein abgebaut und die Menschen haben zusammen mit den Gnome die Burg errichtet. Ich war sechs als ich diesen geheimen Platz gefunden habe und komme immer hier rauf wenn ich Zeit für mich brauche.'' ''Und wie alt bist du jetzt?'', fragte Barl vorsichtig. Morgana schaute ihn amüsiert an und sagte dann gespielte empört: ''Du weißt schon das man eine Dame so etwas nicht fragt. Vor allem nicht eine Prinzessin.'' Barl antwortete mit einem breiten Grinsen: ''Entschuldigt eure Hoheit. Würde die Prinzessin mir ihr Alter verraten, wenn ich ihr meines verrate.'' Sie musste lachen. ''Vielleicht.'' ''Ich bin achtzehn.'' Morganas Augen wurden größer: ''Ich ebenfalls. Es ist schön mich mit jemanden in meinem Alter zu unterhalten.'' Barl schaute sie an: ''Hast du keine Freunde.'' Sie schüttelte traurig den Kopf: ''Nein. Niemand will etwas mit mir zu tun haben.'' ''Warum?'' ''Weil seit meiner Kindheit ein Fluch auf mir lastet.'' Barl musterte sie und fragte: ''Was für ein Fluch?'' ''Ich zeig es dir aber bitte gerate nicht in Panik. Wenn du hier runter fällst wird es keine weiche Landung.'' Barl nickte und beide erhoben sich. Kurz geschah nichts dann begann Morganas Körper zu beben. Ein merkwürdiges Geräusch war zu hören, so als würde ein Dämon schreien, dann schrie Morgana kurz auf und plötzlich stand vor Barl ein Wesen wie er es noch nie gesehen hatte. Es sah aus wie ein riesiger Wolf der auf zwei Beinen ging und eine leicht nach vorne gebeugte Haltung hatte. Er musste sich zusammenreißen um nicht sofort loszuschreien. ''Was bist du?'', fragte er vorsichtig. Morgana schaute ihn an und es lief ihm eiskalt über den Rücken. ''Ich bin ein Worg. Eine Mischung aus Mensch und Wolf'', antwortete sie mit einer rauen Stimme. Barl schaute sie genauer an. Sie war nun etwas größer als in ihrer Menschengestalt. Ihr ganzer Körper war mit grauem Fell bedeckt. Ihre Ohren waren nun etwas länger und liefen spitz zu. Ihre Nase oder eher Schnauze glich der eines Hundes und darunter waren scharfe Zähne zu sehen. Ihre Augen waren nun grau und die Haare schwarz. Sie waren zu einem Zopf geflochten der ihr über die linke Schulter nach vorne viel. Ihre Hände hatten sich in Krallen verwandelt und ihre Füße ebenfalls. Ihre Robe hatte sich an die Veränderung angepasst. ''Wie ist das passiert?'', fragte Barl. Morgana seufzte und sprach mit einer rauen Stimme: ''Als ich ein kleines Kind war so fünf oder sechs besuchte ich Freunde in Gilneas. Das ist eine Halbinsel südlich von hier. Kurz nach meiner Ankunft wurde die Stadt angegriffen. Und zwar von Worgen. Sie kamen über die Dächer und vielen über die Bewohner her wie wilde Tiere was sie auch waren.'' ''Und wie wird man selbst zu einem Worg?'', fragte Barl. ''Durch einen Biss'', antwortete Morgana und hob ihre Robe leicht an. An ihrem linken Bein direkt am Knöchel war eine Biss Narbe zu sehen. ''Die Verwandlung trat etwas später ein. Wir verwandelten uns in diese Monster und töteten alle Menschen die uns in die Quere kamen. Es war wie ein Urinstinkt und ich konnte mich nicht dagegen wehren. Aber ich höre heute noch die schreie meiner Opfer.'' Sie sank auf den Boden und fing an zu zittern. Barl ging langsam auf sie zu und nahm sie in seine Arme wobei er nicht mal in die Knie gehen musste. Er streichelte ihr durch das Fell auf dem Rücken und sie beruhigte sich langsam wieder. ''Wie hast du es geschafft diesen Urinstinkt loszuwerden?'' ''Durch Genn Graumähne. Er war der König von Gilneas und hat an vorderster Front gegen die Worgen gekämpft. Aber auch er wurde  gebissen. Einer seiner Alchemisten gelang es einen Trank zu brauen der mir half die Kontrolle über meine Wildheit zu behalten. Durch ein Ritual der Elfen gelang es mir dann die endgültige Kontrolle über meine Wolfsform zu erhalten. Außerdem lehrten sie mich wie ich in meine Menschliche Form zurückkehren kann.'' ''Und wann benutzt du deine Wolfsform?'', fragte Barl. Sobald ich wütend werde oder ab einer bestimmten Adrenalinhöhe verwandle ich mich automatisch, ich kann mich aber wie du gemerkt hast auch selber verwandeln. Aber es hat auch was gutes. In der Wolfsgestalt sind meine Zauber stärker. Außerdem habe ich eine hervorragende Nase. Ich rieche zum Beispiel das du mal ein Bad gebrauchen könntest'', sagte sie. Barl schaute sie verdutzt und peinlich berührt an. Sie grinste und Barl fing lauthals an zu lachen. ''Du solltest mal dein Gesicht sehen. Wenn du grinst sieht das so urkomisch aus. Ich kann nicht mehr'', sagte er, warf sich auf den Boden und hielt sich den Bauch. Sie stimmte in sein lachen mit ein was etwas merkwürdig klang. Als sich beide wieder beruhigt hatten verwandelte Morgana sich zurück wobei wieder dieses merkwürdige Geräusch zu hören war. Sie stand nun wieder in ihrer Menschlichen Gestalt vor ihm und ihre blauen Augen fixierten ihn. ''Danke.'' Barl schaute sie an und fragte: ''Wofür?'' ''Dafür das du mir zugehört hast.......und das du keine Angst vor mir hast.'' Er lächelte: ''Keine Ursache.''
Sie schaute ihn immer noch an und fragt schließlich: ''Und was willst du jetzt machen? Wir haben noch ein paar Stunden bis die Sonne untergeht.'' Barl dachte kurz nach dann viel ihm ein was Maron in der Tiefenbahn gesagt hatte. ''Du sagtest vorhin das in der SI:7 Schurken ausgebildet werden.'' Sie nickte. ''Glaubst du jemand dort könnte meine Ausbildung fortsetzten?'' ''Du steckst also in der Ausbildung zum Schurke?'', fragte sie neugierig. ''Na ja nicht so richtig. Ich wollte immer einer werden. Aber mein Vater wollte das ich ein Krieger werde. Er stellte allerdings schnell fest das ich nicht der Typ Kämpfer bin der an vorderster Front steht. Ab da war ich für ihn nicht mehr als Ballast. Aber ich hatte mich entschieden: Ich will Schurke werden.'' Morgana nickte: ''Lass und mit Meister Shaw sprechen. Mal sehen was er dazu sagt.'' Barl nickte und beide verließen den Turm und traten nachdem sie die Wendeltreppe wieder hinuntergegangen waren in den langen Gang. Auf dem Weg zum Ausgang begegnete ihnen Dragomier der von Saron geleitet wurde. Er winkte ihnen zu. ''Hey Dragomier fertig mit der Besprechung?'', fragte Morgana. Er nickte. ''Und wo wollt ihr hin?'', fragte der Jäger. ''Morgana bringt mich zu Meister Matthias Shaw. Er ist Schurkenlehrer.'' Der Jäger nickte. ''Du solltest dich ausruhen. Du siehst sehr schwach aus.'' Dragomier nickte: ''Wahrscheinlich hast du recht. Wir sehen uns später.'' Sie verabschiedeten sich und Barl und Morgana gingen weiter. ''Was ist mit ihm? Warum ist er so schwach?'', fragte sie. Barl antwortete: ''Er hat die letzten vier Wochen um sein Leben gekämpft. Er wollte die Prinzessin befreien aber wurde von einem Magier namens Ernatos dabei tödlich verletzt. Es grenzt an ein Wunder das er das überlebt hat und nach der langer Zeit seiner Genesung diesen langen Marsch in der Tiefenbahn durchgehalten hat.'' Sie nickte: ''Diese Moira scheint ihm viel zu bedeuten.'' Er nickte: ''Während unserer Reise durch die Tiefenbahn hat er mir viel von ihr erzählt. Sie sind mehr als nur Freunde. Ich glaube sie ist der Grund warum er überlebt hat und diese Kraft besitzt'', sagte er. ''Liebe verleiht ungeahnte Kräfte'', sagte Morgana und Barl nickte. ''Er sagte mir das er nicht eher ruhen wird bis er sie gefunden hat und Ernatos dafür bezahlt hat. Der arbeitet übrigens mit der Loge zusammen.'' Morgana machte große Augen und sagte: ''Das wird ja immer schlimmer. Die Zwerge stecken wirklich in ernsten Schwierigkeiten.'' Barl nickte.
Sie hatten inzwischen die Burg verlassen und befanden sich bereits in der Altstadt. ''Da wären wir. Das Hauptquartier der SI:7'', sagte Morgana und zeigte auf ein Gebäude vor dem mehrere Trainingspuppen standen. An ihnen trainierten Schurken ihre Fertigkeiten während sie von ihren Meistern beobachtet wurden. Eine kleine grüne Gestalt kam auf sie zu, verbeugte sich und sagte: ''Willkommen Prinzessin Morgana. Was kann ich für euch und euren Begleiter tun?'', fragte die Gestalt. ''Das muss der Goblin Renzik sein'', dachte sich Barl. Morgana verbeugte sich ebenfalls und antwortete: ''Renzik wir möchten mit Meister Shaw sprechen. Ist er da?'' Renzik nickte: ''Hier entlang.'' Er ging, gefolgt von Morgana und Barl, in das Gebäude.



(Mein Stormwind ist eine Mischung aus beiden folgenden Karten. Stellt euch einfach die Karte mit dem Hafen vor nur anstatt mit 'Der Löwenruh' eben mit 'Dem Park' den ihr auf der anderen Karte sehen könnt.)

Stromwind mit Park: https://de.classic.wowhead.com/stormwind-city#map

Stormwind mit Hafen: https://wowwiki.fandom.com/de/wiki/Sturmwind_

Greif: http://de.wow.wikia.com/wiki/Greif?file=20101007210234%21Gryphon.png

                                                               

Ich hoffe das Kapitel hat euch gefallen?
Was haltet ihr von Morgana und ihrem Fluch?
Und wird Barl sein Training bekommen und wie wird er sich schlagen?

Bis diese Fragen beantwortet werden sag ich nur: Man sieht sich
Age
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