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Verschwörung im eigenen Volk

Kurzbeschreibung
GeschichteAbenteuer, Freundschaft / P12 / Het
17.08.2018
23.03.2019
96
170.219
10
Alle Kapitel
19 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
04.09.2018 2.115
 
So es geht weiter. Hoffe ihr nehmt mir den Cliffhanger nicht übel.
Aber ich konnte einfach nicht wiederstehen ;)
Aber jetzt hab ich euch genug schmoren lassen.
Viel Spaß.

                                                                               

Angst. Das verspürte Moira während sie mit den fünf Zwergen durch einen weiteren Tunnel lief. Sie wusste genau was der Magier vorhatte. Am liebsten hätte sie geschrien aber ihr Mund wurde, bevor sie die Höhle verlassen hatten, mit einem Tuch zugebunden.
''Drago wird euch alle fertig machen'', dachte sie sich. Dann wurde sie traurig. Sie dachte an ihren Vater. Sie wusste was ihrem Vater für ein Gift verabreicht wurde. Sie hoffte des ihr Freund sie schnell befreien würde damit sie an seiner Seite sein konnte. Der Gedanke machte sie noch trauriger und sie versuchte ihn zu verdrängen. ''Da vorne ist der Ausgang'', hörte sie nach einen gefühlten Ewigkeit einen der Zwerge sagen. Die fünf Zwerge und ihre Gefangene traten aus dem Tunnel und sofort schlug ihnen die kühle Nachtluft entgegen. Normalerweise beruhigte das Moira immer aber in dieser Situation nicht. Sie schaute sich um um herauszufinden wo sie sich befanden. ''Wir müssen auf der anderen Seite des  Saranar sein'', stellte sie fest und war überrascht das man den Berg binnen so kurzer Zeit durchqueren konnte. Sie befanden sich mitten im Wald und der Tunneleingang war so hinter Büschen und Schnee versteckt das jemand der nicht wusste wo er sich befand ihn niemals finden würde. ''Wo werden wir abgeholt?'', fragte Trog dem seine Schmerzen inzwischen nachgelassen hatten. ''Ungefähr einen Kilometer nach Süden'', antwortete eine der anderen Zwerge und zeigte in die entsprechende Richtung. Nach einiger Zeit kamen die sechs an der Position an. Sie standen am Waldrand und vor ihnen erstreckte sich eine große Ebene Fläche. Zu Moiras Verwunderung war der Schnee weg und es war auch merklich wärmer. ''Hier ist also die Grenze'', dachte sie, ''Dann muss dieses Gebiet schon zu Stormwind, der Hauptstadt der Menschen, gehören.'' Sie schaute über die Ebene konnte aber nichts entdecken was von Interesse gewesen wäre. Plötzlich hörte sie ein rauschen über sich und schaute gen Himmel. Sie riss die Augen auf als sie erkannte was da über ihnen flog und langsam zur Landung ansetzte. Es war ein Hirocopter wie ihre Erfinder, die Gnome, ihn nannten. Er bestand komplett aus Metall und war zwanzig Meter lang. Am Rumpf welcher vier Meter breit und zehn Meter lang war hingen links und rechts jeweils ein Flügel mit einen Länge von acht Metern. An beiden Flügeln hingen zwei große Turbinen. Der Rumpf war innen hohl und so das man in ihn rein steigen konnte. Als der Hirocopter vor den sechs Zwergen auf der Ebene gelandet war sprang ein Dunkeleisenzwerg, welcher offensichtlich der Pilot der Flugmaschine war, aus dem offenen Cockpit welches vorne am Rumpf angebracht war. Er schaute auf die Gruppe und sagte: ''Ihr kommt spät und wo ist Ernatos?'' Trog antwortete: ''Wir hatten etwas Ärger.'' ''Das sehe ich'', sagte der Pilot und zeigte auf Trogs Auge. ''Und Ernatos muss sich noch um ein kleines Problem kümmern er sollte aber gleich hier sein." Im gleichen Moment hörten sie ein knacken aus dem Wald und alle drehten sich um. Moira sah zu ihrer Bestürzung wie der Zwergenmagier aus dem Wald kam. Moira schüttelte ihren Kopf so das sich das Tuch von ihrem Mund löste und fragte mit ängstlicher Stimme: ''Wo ist Drago? Was hast du mit ihm gemacht?'' Ernatos grinste breit griff nach einem Gegenstand auf seinem Rücken und warf ihn ihr direkt vor ihre Füße. ''Nein'', sagte Moira mit trauriger Stimme und sankt zu Boden. Vor ihr lag das Gewehr welches Dragomier vor vier Jahren  von ihrem Vater überreicht wurde. Sie schaute mit feuchten Augen zu Ernatos. ''Dein kleiner Held ist tot und dein Vater wird es auch bald sein und du wirst schon bald die Gastfreundschaft der Loge kennen lernen'', sagte er und lief auf sie zu. Direkt vor ihr blieb er stehen und kniete sich zu ihr hinunter und flüsterte ihr ins Ohr: ''Wisse das Dragomier vor seinem Tod sehr gelitten hat. Genau wie du bald sehr leiden wirst.'' Sie schaute ihn an. Die Trauer wich Wut und Zorn. Ihr Kopf schnellte nach vorne. Die Kopfnuss von ihr warf Ernatos nach hinten um. ''Wow, die Kleine hat biss'', sagte der Pilot mit einem Grinsen. Ernatos lächelte und erhob sich wieder. Er schaute Moira an und sagte: ''Das werden wir dir schon noch austreiben. Na los bringt sie rein und dann lasst uns hier verschwinden ich hasse die Oberfläche'', sagte Ernatos. Während Moira von den fünf Zwergen in den Hirocopter gebracht wurde und der Pilot sich ins Cockpit setzte um die Maschine zu starten blickte der Magier auf die Schusswaffe die im Gras vor ihm lag. Er trat sie mit einem kräftigen Tritt weg und sagte: ''Die wird keiner mehr vermissen.'' Der Pilot winkte in heran und deutete auf die Türe des Hirocopters. Er stieg ein und schloss die Türe. Die Maschine erhob sich langsam senkrecht in die Luft und flog als sich hoch genug war davon.
Im inneren des Hirocopters war mehr Platz als man glaubte. ''Eines muss man den Gnomen lassen'', dachte der Magier, ''Sie wissen wie man geräumige Flugmaschinen baut.'' Er blickte zu der Zwergenprinzessin uns sagte: ''Bringt sie nach hinten und sperrt sie in das Zimmer ein.'' Zwei der Zwerge nickten und brachten sie weg. ''Und nehmt ihr die Ketten ab'', rief er ihnen noch hinterher. Trog hatte sich auf einen der bequemen Stühle gesetzt und stöhnte laut auf. Die restlichen drei Zwerge nahmen ebenfalls platz. Trog setzte sich Ernatos gegenüber und der fragte: ''Was ist los Trog? Wir haben es geschafft. Wir haben die Prinzessin, der König wird bald tot sein und unser kleiner Störenfried ist auch aus dem Weg geräumt.'' Trog schaute ihn an und wurde wütend. ''WAS LOS IST. DAS IST LOS'', schrie er und er riss sich das Tuch von seinem Kopf und entblößte sein linkes Auge hinter dem sich bereits eine leichte weiße Schicht gebildet hatte. Der Magier schaute ihn an und sagte dann emotionslos: ''Daran hast du selbst Schuld. Du hättest ihn nicht unterschätzen sollen. Du hast den gleichen Fehler gemacht wie auch bei seinem Meister.'' Trog blickte ihn fragend an während er das Tuch wieder um seinen Kopf legte und sein Auge bedeckte. ''Der alte Elf dem du vor ein paar Stunden in dem Gasthaus begegnet bist war sein Meister.'' Trog lächelte hämisch. ''Gut das wird ihm hoffentlich eine Lehre sein.'' ''Was ist eigentlich mit Barl? Sollte er nicht bei euch sein?'', fragte Ernatos und lehnte sich in seinem Stuhl zurück. ''Barl? Der ist abgehauen aber keine Sorgen selbst wenn die Zwerge ihn befragen sollten kann er ihnen nichts sagen. Er wusste nicht mal was wir heute vorhatten.'' Der Magier schaute ihn an und nickte. Die zwei Wachen, die Moira weggebracht hatten, kamen zurück und setzten sich ebenfalls in zwei Sessel wie es auch die anderen getan hatten. Ernatos lehnte sich in seinem Sessel zurück und schloss die Augen.
Moira, der ihre Handfesseln eben abgenommen wurden blickte sich in dem Zimmer um. Darin standen ein kleines Bett und ein kleiner Tisch. Auf dem Tisch stand eine Kerze und Papier und Schreibfeder lagen dort. Moira kam eine Idee. Sie ging zur Türe hämmerte dagegen. Nach kurzer Zeit wurde sie geöffnet und einer der Zwerge stand vor ihr. Missmutig blickte er sie an: ''Was? Kannst du nicht einfach still sein?'' ''Ich habe Durst'', sagte sie. Der Zwerge schloss die Tür wieder und ging zu seinen Anführer der ebenfalls die Augen geschlossen hatte: ''Trog unsere kleine Prinzessin hat Durst.'' ''Na und dann gib ihr was zu trinken du Idiot damit sie endlich Ruhe gibt.'' Die Wache nickte und holte aus einem Kasten an der Wand eine Flasche welche mit Wasser gefüllt war. Damit ging er zurück zu Moira, öffnete die Tür und gab sie ihr. Er schloss sie wieder und ging zurück zu den anderen und setzte sich wieder.
Als die Türe schlossen wurde nahm Moira die Flasche und nahm den Korken ab. Sie setzte die Flasche an ihren Mund und trank sie in einem zug aus. Danach ging sie an den Tisch und stellte die Flasche auf den Kopf nachdem sie ein Blatt Papier darunter gelegt hatte. Sie setzte sich an den Tisch, zündete die Kerze an und legte ein weiteres Blatt Papier vor sich hin. Sie nahm die Schreibfeder in die Hand, stellte dann aber fest das sie zwar eine Feder zum schreiben hatte aber keine Tinte. Sie fluchte innerlich und überlegte fieberhaft. Sie lies ihren Blick durch den Raum gleiten. Da kam ihr eine Idee. Sie kratzte den Schorf der sich auf ihrem linken Unterarm gebildet hatte ab so das die Wunde wieder anfing zu bluten sie strich vorsichtig mit der Feder darüber und zischte als sie einen stechenden Schmerz spürte. Mit dem Blut an der Feder fing sie an zu schreiben. Immer wieder musste sie die Feder mit neuem Blut aus ihrem Unterarm bestreichen was ihr jedes mal einen stechenden Schmerz durch den ganzen Arm jagte. Nach einigen Minuten stand eine Nachricht auf dem Papier und Moira legte die Feder beiseite und lehnte sich erschöpft zurück.
Nach weiteren Minuten hatte sie sich wieder etwas erholt. Sie drehte die Flasche wieder um aus der auch die letzten Wassertropfen herausgelaufen waren. Sie rollte das Papier zusammen, steckte es in die Flasche und schloss sie wieder mit dem Korken. Sie legte sie auf das Bett holte die Feder und leckte die Spitze ab um das Blut daran zu entfernen. Danach stellte sie die Feder dahin zurück wo sie vorher war. Sie rückte den Stuhl wieder zurecht und nahm wieder die Flasche. Sie ging zu dem einzigen Fenster welches gerade so groß wie ihr Kopf war und schaute hinaus. Zu ihrem Glück flogen sie gerade über Wasser. Leise öffnete sie das Fenster und nahm die Flasche in beide Hände. Sie küsste sie kurz und warf sie dann aus dem Fenster. Danach schloss sie es schnell wieder und legte sich auf das Bett und drückte ihren Kopf in das Kissen. Wieder wurde sie traurig als sie über alles nachdachte was in den letzten zwei Stunden alles geschehen ist. Der Überfall. Ihre Entführung. Das Wiedersehen mit Ernatos, auf das sie gerne hätte verzichten können. Dann kamen ihr wieder die Tränen denn sie dachte daran wie Ernatos Dragomiers Schusswaffe vor ihre Füße geworfen hatte. Die Tränen rollten ihr über die Backen und befeuchteten das Kissen. ''Mein armer Drago. Ich hoffe du hältst durch und holst mich hier bald raus.'' Sie schaute an die Decke. ''Götter gebt mir die Kraft das hier durchzustehen'', sagte sie leise.
Nach einer gefühlten Ewigkeit ließ sie ein rütteln aufschrecken. Sie hörte die Stimmen von Trog sagen: ''Wir sind da. Holt die Prinzessin.'' Moira setzte sich auf die Bettkante und hörte Schritte die sich ihrem Zimmer näherten. Als sie vor der Türe standen schrak Moira auf. Auf dem Tisch lag noch das Papier auf welchem die Flasche gestanden hatte. Es war noch leicht feucht. ''Sie dürfen es nicht sehen'', dachte sie und nahm es in die Hand. Die Türe wurde geöffnet und sie hatte keine andere Idee also steckte sie es in ihren Mund. Der Zwerg vom letzten mal stand wieder in der Tür und sagte: "'Hier ist Endstation.'' Moira schluckte das Papier herunter während der Zwerg mit den Eisenketten auf sie zulief, ihre Hände auf den Rücken legte und sie ihr anlegte. Danach gingen beide aus dem Zimmer und verließen den Hirocopter. Draußen wartete bereits Ernatos und nahm sie in Empfang. ''Du kannst dich ausruhen.'' Der Zwerg nickte und ging. Moira wurde von dem Magier aus einer Art Hangar gebracht. Beide liefen sie durch mehrere Gänge und blieben schließlich vor einem Tor stehen. Ernatos nickte den beiden Wachen davor zu und diese öffneten es. Der Magier trat mit Moira hinein und das Tor wurde hinter ihnen wieder geschlossen.
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