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Verschwörung im eigenen Volk

Kurzbeschreibung
GeschichteAbenteuer, Freundschaft / P12 / Het
17.08.2018
23.03.2019
96
170.219
10
Alle Kapitel
19 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
31.08.2018 1.596
 
So hier kommt das nächste.
Achtung: Dieses Kapitel ist wohl das heftigste der ganzen Geschichte. Deshalb auch FSK 18.
Viel Spaß

                                                                 

''Ich glaube Wernat hat ihre Spur gefunden'', sagte Dragomier zu Inra die dicht gefolgt von ihren Soldaten hinter Dragomier her rannten. Er hielt eine Fackel in der Hand und hatte  Schwierigkeiten den Wolf nicht zu verlieren. ''Kannst du ihm nicht sagen das er langsamer laufen soll. Du bist doch ein Jäger'', fragte Inra. ''Wernat hat seinen eigenen Kopf. Ich habe ihn nicht gezähmt also hört er auch nicht immer auf mich.'' ''Verstehe'', sagte Inra dicht hinter ihm. Sie liefen jetzt einen langen Gang entlang und sahen von weitem ein Licht. Wernat jaulte und Dragomier wusste was das bedeutet. ''Wir haben sie gleich erreicht.''
Inra nickte hob ihre Fackel und sagte: ''Soldaten macht euch bereit wir wissen nicht was uns erwartet.'' Die Soldaten zogen ihre Schwerter und Kriegshämmer. Inra ihre zwei Krummschwerter die sie auf den Rücken trug und Dragomier nahm sein Gewehr von seinem Rücken. Als die Gruppe um eine Biegung lief kamen sie in eine Höhle welche ein Loch in der Decke hatte durch das Mondlicht schien. Die Höhle war rund und in ihrer Mitte lag jemand auf dem Boden. Dragomier schaute genau hin und erschrak als er Moira erkannte. Sie lag auf der rechten Seite und schaute in seine Richtung. Bestürzt sah Dragomier das ihre Hände und Füße mit Ketten gefesselt waren. Zusätzlich hatte man ihr noch den Mund und die Augen verbunden. Inra blickte erst zu Moira und dann zu Dragomier. Sie legte ihm die Hand auf die Schulter und sagte: ''Wir müssen vorsichtig sein das ist bestimmt eine Falle.'' Der Jäger schaute sie nur fragend an. Sie zeigte mit der Hand auf die gefesselte Prinzessin. ''Sie liegt hier wie auf dem Präsentierteller. Glaub mir das ist eine Falle.'' ''Und was sollen wir deiner Meinung nach tun?'' Sie schaute ihn an und lächelte leicht. ''Die Falle aktivieren. Du gehst mit dem Wolf zu ihr und befreist sie. Wir bleiben hier und geben euch Deckung.'' Dragomier nickte und schaute zu Wernat. Dieser blickte ihn mit einem erwartenden Gesichtsausdruck an. ''Komm schon Wernat. Retten wir sie.'' Langsam liefen der Jäger und der Wolf auf die, am Boden liegende, Zwergin zu während sich die Soldaten am Rand verteilten. Als Dragomier und Wernat Moira erreicht hatten flüsterte er: ''Moira ich bins Dragomier. Wernat ist auch hier. Keine Angst wir bringen dich hier raus. Dragomier griff nach dem Tuch mit dem ihre  Augen verbunden waren. Zu seiner großer Verwunderung verfehlte er das Tuch aber und griff durch den Körper der Zwergin hindurch als wäre sie nur Luft. Völlig verwirrt griff er erneut nach ihr aber seine Hand bewegte sich wieder durch sie hindurch: ''NEIN NEIN NEIN'', rief er. ''Dragomier was ist passiert'', rief Inra und schaute in seine Richtung. ''SIE IST NICHT ECHT. DAS IST NUR EIN TRUGBILD'', schrie Dragomier jetzt noch lauter. Wernat begann auf einmal zu knurren und ging in Angriffshaltung. Inra kam angerannt und blickte zusammen mit Dragomier in die Richtung in die Wernat schaute und sahen dort einen Dunkeleisenzwerg stehen. Dragomier erkannte ihn sofort wieder. ''DU'', schrie er, legte sein Gewehr an und schoss mehrmals auf ihn. Die Kugeln flogen auf den Zwergen zu. Zwei Meter vor ihm tauchten plötzlich Schlingpflanzen aus dem Boden auf welche eine Wand vor dem Zwergenmagier bildeten und die Kugeln abfing. ''EIN MAGIER'', schrie einer der Soldaten und alle neun rannten mit erhobenen Waffen auf ihn zu. Noch bevor die Soldaten den Magier erreichen konnten tauchten weitere Schlingpflanzen aus dem Boden auf welche alle neun Soldaten binnen weniger Sekunden töteten. Inra musste mitansehen wie ihre Männer einer nach dem anderen bei lebendigem Leibe von den Pflanzen aufgespießt wurden. Sie stoß einen lauten Kriegsschrei  aus und rannte mit gezogenen Schwertern auf den Magier zu. Jetzt kamen die Schlingpflanzen auf sie zu. Aber Inra ließ sich nicht einschüchtern. Mit schnellen und gezielten hieben schnitt sie die Pflanzen in kleine Stücke und rannte während dessen weiter auf den Zwerg zu. Als sie ihn erreicht hatte holte sie aus um ihre Klingen in seinen Körper zu rammen. Ernatos streckte seinen linken Arm aus und eine weitere Schlingpflanze kam aus seinem Ärmel geschossen und durchbohrte Inras Kopf noch bevor sie reagieren konnte. ''INRA'', schrie Dragomier. Er und Wernat waren jetzt allein. Sie standen in der Mitte der Kreisrunden Höhle. ''Ich glaube ich weiß jetzt wer du bist. Dein Name ist Ernatos, Magiermeister der Pflanzen.'' ''Gut erkannt Dragomier. Genau wie deine kleine Freundin'', antwortete er. ''WO IST SIE?'', schrie Dragomier und richtete sein Gewehr auf ihn. Wernat knurrte und kam langsam auf den Zwergenmagier zu. ''Sie ist längst weg und du wirst sie nicht mehr einholen.'' ''Das werden wir ja sehen'', sagte Dragomier und schrie: ''WERNAT ANGRIFF.'' Ohne zu zögern rannte der Wolf auf den Magier zu und sprang, als er noch ein paar Meter von ihm entfernt war, auf ihn zu. Er öffnete sein Maul und bleckte seine weißen Reißzähne. Ernatos aber machte eine schnelle Handbewegung und drei weitere Schlingpflanze kam von unten aus dem Boden und spießte Wernat auf. Der jaulte auf und zappelte mit den Beinen in der Luft. ''WERNAT'', rief Dragomier geschockt. Die Schlingpflanzen schleuderte den Wolf zurück und er landete genau vor Dragomiers Füßen. Er kniete sich nieder und legte dem Wolf die Hände auf den Hals. Der winselte und Dragomier merkte das er litt. Mit zitternden Händen zog er seinen Dolch aus der Scheide und setzte die Spitze der Klinge an den Kopf des Wolfes. Er schaute ihn traurig an und flüsterte: ''Es tut mir leid.'' Der Wolf wurde jetzt ganz still und schaute ihm in die Augen so als wollte er sagen: ''Das muss es nicht.'' Dragomier schrie kurz auf und stach dann zu. Wernat zuckte und winselte noch einmal und dann hörte er auf zu atmen. Dragomier ließ den Dolch fallen, nahm den Kopf des Wolfes in seine Hände und schloss ihm die Augen. Er brach in Tränen aus. Wernat hatte nicht nur dem König und Moira sondern auch ihm sehr viel bedeutet. Er hörte ein klatschen und schaute auf. Ernatos lief langsam auf ihn zu und klatschte dabei unaufhörlich. ''Eine tolle Show.'' Dragomier verzog wütend sein Gesicht und wollte mit seiner rechten Hand nach seinem Gewehr greifen welches neben ihm auf den Boden lagen. Als er gerade mit der Hand über seiner Waffe war schoss eine Schlingpflanze aus dem Boden und durchbohrte seine Hand welche darin hängen blieb. Er schrie auf und tastete unter Schmerzen mit der linken Hand nach seinem Dolch den er eben fallen gelassen hatte. Als er ihn fand umfasste er ihn und holte aus um die Pflanze, welche seine rechte Hand durchstoßen hatte abzuschneiden. Als der Dolch die Pflanze fast erreicht hatte kam eine weitere aus dem Boden und durchstieß seine linke Hand. Dragomier schrie erneut vor Schmerzen auf und ließ den Dolch wieder fallen. ''Nanana, du wolltest doch nicht etwa meinen kleinen Freunden hier wehtun. Du ungezogener Bengel. ''Zwei weitere Schlingpflanzen kamen aus dem Boden und durchstoßten Dragomiers Beine. Mit einem Ruck wurde er hochgehoben und hing an den vier Pflanzen aufgespießt in der Luft was ihm noch mehr Schmerzen bereitete. Er schrie das es in der Höhle schaurig von den Wänden halte. Blut lief ihm aus den Wunden und tropfte auf den Boden unter ihm wo sich schnell eine Pfütze bildete. Der Magier trat vor ihn und hob mit zwei fingern seinen Kopf an. Dragomier blickte ihm schwach entgegen. ''Es hätte so leicht für dich werden können'', sagte der Magier, ''Du hättest mir damals einfach deine Freundin aushändigen sollen und das alles hier wäre nie passiert. Jetzt musst du sterben kleiner Jäger.'' Dragomier hob seine Augen und spukte ihm ins Gesicht. Ernatos wischte sich die Spuke die mit Blut gemischt war aus dem Gesicht und schaute ihn ernst an. ''So soll es sein.'' Der Boden erzitterte und zwanzig weitere Schlingpflanzen kamen heraus und bildeten einen Kreis um Dragomier. Dieser schaute sich panisch um als er sah wie die Pflanzen sich um ihn scharten. Erantos drehte sich um und sagte im davongehen: ''Viel zu einfach.'' Er hob die rechte Hand und schnippte einmal. Die Schlingpflanzen durchstoßten darauf hin alle gleichzeitig und von allen Seiten Dragomiers Körper. Dieser schrie noch mehr. Blut floss aus den Wunden. Dragomier spürte wie er immer schwächer wurde. ''Verzei mir Magni ich habe versagt'', dachte er. Dann wurde alles schwarz. Die Schlingpflanzen ließen den Körper des Jägers fallen und er landete in einer großen Pfütze aus Blut. Die Pflanzen zogen sich in den Boden zurück. Ernatos der die ganze Zeit weitergelaufen war blieb weder stehen noch drehte er sich um. ''Du wirst uns keinen Ärger mehr machen.'' Mit einem grauenvollen lachen verließ er die Höhle, trat in einer der Tunnel und wurde schließlich von der Dunkelheit verschluckt.
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