Tims erster Geburtstag (OneShot)

von Lady0409
OneshotFamilie / P12
Dr. Lea Peters Jenne Derbeck Tim Peters
15.08.2018
15.08.2018
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Tims Geburtstag


Der erste Geburtstag von Tim steht an - Lea und Jenne feiern mit ihrem kleinen Jungen zu Hause. Bei einem kleinen Ausflug in den Zoo allerdings erfährt Jenne ein Geheimnis...



Happy Birthday, Tim



Für Jenne und Lea war es eigentlich ein Tag, wie jeder andere und doch hatte dieser wunderschöne Augustmorgen etwas Geheimnisvolles und zugleich wunderbares.

„Guten Morgen, Jenne…“, grüßte die Neurochirurgin, die sich für diesen 15. August freigenommen hatte.
„Guten Morgen, Lea… Hast du Timmi schon geweckt?“ „Nein, noch nicht.“, meinte Lea und steckte die beiden bunten Geburtstagskerzen in den Kuchen, den Jenne und sie am gestrigen Abend, als sie Tim ins Bett gebracht hatten, gebacken hatten.

„Soll ich ihn kurz wecken gehen?“, bot der Vater des Geburtstagskindes an. „Er sollte nicht seinen ganzen Geburtstag verschlafen…“
„Wir gehen ihn dann zusammen wecken.“, meinte Lea und verdrückte beim Anzünden der beiden Kerzen – der eigentlichen Geburtstagskerze und der zusätzlichen Lebenskerze – eine Träne nach der anderen.

Am heutigen Tage war es soweit – ihr kleiner Sohn Tim hatte Geburtstag und wurde ein Jahr alt. Aus ihrem kleinen Baby wurde ein Kleinkind, das immer mehr die Welt für sich entdeckte.
Hatte sie nicht vor einem Jahr noch hochschwanger in der Klinik gearbeitet? Hatte sie nicht vor einem Jahr die Hochzeit von Dr. Globisch und Alexander Weber feiern wollen?

Sie erinnerte sich noch ganz genau daran, als es plötzlich auf dem Ausflugsschiff diesen einen großen Ruck gab und sie stürzte. Dann hatten die Wehen eingesetzt – zwei Wochen vor dem errechneten Termin.

Dr. Globischs Bruder Dr. Ahrend und Oberschwester Arzu hatten die werdende Mutter, die panische Angst gehabt hatte und unbedingt einen Kaiserschnitt wollte, in die Klinik gebracht und zunächst für eine natürliche Geburt plädiert. Alles hätte gut gehen können – wenn nicht plötzlich die Herztöne von Tim schlechter geworden wären und das Leben des Ungeborenen auf dem Spiel gestanden hätte.

‚Jetzt bekomme ich wohl doch noch meinen Kaiserschnitt…‘,  hatte Lea auf dem Weg in den OP gedacht und während der Anästhesist die Betäubungsspritze gesetzt hatte, war der werdenden Mutter noch einmal all ihrer Gedanken durch den Kopf gegangen.
Hatte sie wirklich vor, ihren kleinen Sohn, der in ihrem Bauch immer kräftiger geworden war und den sie immer mehr gespürt hatte, einfach wegzugeben? Einfach ihrem Ex-Freund Jenne, dem Vater ihres kleinen Sohnes, der von Tims Entstehung erst sehr spät etwas erfahren hatte, mitzugeben und sich vielleicht für immer von dem Kleinen zu verabschieden?

Plötzlich war da diese Aufregung, als der kleine Tim auf die Welt gekommen war – das Neugeborene hat einfach nicht anfangen wollen, zu schreien, wie es andere Kinder nach der Geburt taten. Lea hatte sich sofort große Sorgen um ihren Sohn gemacht und wollte gleich wissen, was mit Tim los war.

„Machen sie sich keine Sorgen…“, hatte Dr. Ahrend, der die Operation geleitet hatte, gesagt und Schwester Arzu, die den kleinen Jungen sofort nach der Entbindung zum Kinderarzt gebracht hatte und bei der Notfallbehandlung assistiert hatte, war gleich zur Stelle.

Lea hatte panische Angst; heute wollte sie gar nicht mehr daran denken, was sie damals alles durchmachen musste. Diese Minuten, die ihr wie Stunden vorkamen, als sie nicht wusste, was mit ihrem Sohn los war; warum der neugeborene Junge nicht zu schreien begann. Und wie froh sie war, als sie nach gefühlten Jahrhunderten endlich das erste Mal ihren kleinen Jungen hörte.
Ihr waren hunderte Steine von ihrem sonst immer eiskalten Herzen gefallen und – ja – das war auch der Augenblick, als sich Lea dafür entschied, ihren Sohn nicht wieder weggeben zu wollen.


„Lea… Kommst du? Wir gehen jetzt zu Tim… Er sollte langsam aufwachen…“, wurde die Ärztin plötzlich von ihrem Lebensgefährten aus ihrem Tagtraum gerissen.
„Ja, ich… Ich komme…“, winkte Lea ab, wischte sich noch einmal die Tränen aus den Augen und folgte Jenne anschließend in das farbenfrohe Kinderzimmer, in dem das Babybettchen von Tim stand.

Er war so groß geworden; bei der letzten Vorsorgeuntersuchung vor einer guten Woche hatte der Kinderarzt gemeint, Tim wäre von ehemals 51,6 Zentimeter auf gute 75,5 Zentimeter gewachsen; innerhalb eines Jahres.
Und auch an Gewicht hatte der kleine Junge im letzten Jahr schon ganz schön zugelegt; Lea glaubte es beim letzten Kinderarztbesuch fast schon kaum, dass Tim sein Geburtsgewicht von damals gerade einmal 3.263 Gramm auf über 9 Kilo fast verdreifacht hatte.

„Tim ist wirklich sehr gewachsen…“, fiel Lea auf, als sie ihren kleinen Sohn aus dem Bettchen hob, ihn auf dem Arm schaukelte, dabei den immer noch friedlich schlafenden Jungen betrachtete und ihm einen Kuss auf die Stirn drückte.
Ja, schlafen konnte Tim immer noch sehr gut; er wurde auch dann kaum munter, wenn er auf dem Arm seiner Eltern lag und geschaukelt wurde. Erst ein Dornröschenkuss seiner Mutter machte den kleinen Jungen munter.
„Guten Morgen, mein kleiner Tim.“, begrüßte Lea ihren Sohn und drückte ihn fest an sich. „Mein großer kleiner Junge…“

„Mama…“ Im Schlaf merkte der seit heute Einjährige, wer ihn auf dem Arm hatte und leise sagte er immer wieder „Mama… Mama…“
„Ja, die Mama ist da. … Timmi, aufwachen. Heute ist ein großer Tag für dich. … Du wirst heute endlich ein Jahr alt. … Alles Gute zum Geburtstag.“, wünschte Lea ihrem Sohn und Tim öffnete verschlafen seine Augen.
„Mama…“, freute sich der Junge und Lea, die gar nicht gemerkt hatte, dass Jenne mittlerweile seine Fotokamera aus dem Schrank geholt hatte, sagte: „Guten Morgen, mein kleiner Junge. Ich wünsche dir zu deinem ersten Geburtstag alles Gute.“

„Mama…“ Tims kleine Hände griffen nach Leas Haare, die ihre halbe Stirn verdeckten und er schien sich über das Spielzeug sehr zu freuen, sodass er fröhlich zu quietschen anfing.
„Nein… Nein, nein. Mein kleiner Spatz. Jetzt wird nicht mit Mamas Haaren gespielt. Du musst noch ein bisschen warten. … Guck mal, da. Deine Mami hat eine Überraschung für dich. … Ooooh, ein großes Pferdchen zum Kuscheln. Und… Der Papa hat dir etwas gebaut…“
Lea setzte ihren kleinen Sohn auf den Boden und ließ ihn zum Schaukelpferd in der Ecke krabbeln. „Schau mal, ein Schaukelpferd, Timmi. … Das ist ganz alleine für dich. Papa hat dir das selbst gebaut. Gut, dass dein Papa Handwerker ist.“, grinste die Mutter und Tim, der sich sehr über das Schaukelpferd freute, lachte fröhlich und krabbelte in Richtung seines Kindertischchens.
Dort hatte Jenne den Kuchen abgestellt, weswegen Lea sofort bei ihrem Sohn war und ihm erklärte, dass er erst einmal warten solle. „Schau mal, da ist eine Kerze. Das tut ganz doll weh, wenn du dich daran verletzt. … Tim, komm. Wir pusten zusammen das Kerzchen aus.“

Jenne hockte sich vor den Kindertisch und drückte genau in dem Moment auf den Auslöser der Kamera, als die Kerze erlosch und der erste Kerzenqualm aufstieg.
„Das wird das Motiv für das neue Bild auf deinem Nachttisch, Lea…“, erklärte Jenne und zeigte Lea das Foto, was der Ärztin ebenfalls sehr gut gefiel.

„Wo hast du denn eigentlich das Paket hingestellt?“ „Welches Paket?“ „Na, du weißt schon, welches Paket… Das aus Übersee…“ „Ach, von deiner Mutter und deiner Adoptivschwester… Das steht im Wohnzimmer im Schrank. Damit es Tim nicht schon vorher findet.“

Lea und Jenne brachten ihren kleinen Sohn ins Wohnzimmer und ließen den Jungen das große Päckchen, das sie am letzten Samstag bekommen hatten, auspacken. Tim schien dabei sehr viel Spaß zu haben, das Paket aufzureißen und sich von den Geschenken überraschen zu lassen.
Zum Vorschein kam nach dem Auspacken ein großer Stoffadler und ein Ball mit Disney-Figuren. Auch ein kleines Vogelhäuschen, das zu einer Hundehütte für einen kleinen Plüschhund umgebaut wurden war, war zu sehen.

„Deine Mutter übertreibt… Hier hat sie noch einen Brief…“, meinte Jenne, als er am Deckel des Paketes einen Briefumschlag gefunden hatte. Lea nahm diesen Brief an sich und hob ihren kleinen Sohn auf ihren Schoß.

„Schau mal, deine Omi hat dir einen Brief geschrieben. Wir schauen mal, was die Omi dir schreibt…“ Lea riss den Briefumschlag auf und las die ersten Zeilen vor.

>>>Hallo mein kleiner Timmi,
meinen herzlichen Glückwunsch zu deinem ersten Geburtstag. Ich hoffe, dir gefällt das Geschenk, das ich für dich eingepackt habe. Deine Adoptivtante war sehr fleißig beim Einkaufen; von mir ist der Plüschadler und der kleine Plüschhund.
Ich bin mir sicher, du spielst gerne mit den Sachen, die wir dir geschickt haben. Bald werden wir uns kennen lernen; Deborah freut sich schon, deine Mama und dich das erste Mal live zu sehen. Sie ist in kleine Kinder verliebt und wird dich bestimmt gleich durchknuddeln.
Ich wünsche dir einen wunderschönen ersten Geburtstag und bis in ein paar Wochen, wenn Debbie und ich nach Deutschland kommen…<<<, stand in der Geburtstagskarte zu lesen, bevor Lea in dem Briefumschlag noch einen weiteren Brief gefunden hatte.

„Liebste Lea…“ Lea stockte. Hatte ihre Mutter ihr wirklich auch noch einen Brief geschrieben?
„Meine liebste Lea, ich bin sehr froh, dass du mir damals das Leben gerettet hast. Ich habe nicht gedacht, dass du so etwas tun würdest. Nach allem, was ich dir angetan habe, als ich damals einfach verschwand. … Du sollst wissen, ich habe immer mit dem Schuldgefühl gelebt, dich im Stich gelassen zu haben; dich einfach zurück zu lassen. Nicht für dich da gewesen zu sein, als du mich am meisten gebraucht hast. Es war keine einfache Entscheidung für mich, damals nach meiner erfolgreichen Operation Leipzig wieder zu verlassen. Und doch bin ich weggeflogen. Ich könnte mich heute noch dafür prügeln, dich wieder im Stich gelassen zu haben. Deswegen, ich hoffe, du bist mir nicht allzu böse… Ich habe nach einer Wohnung in eurer Nähe Ausschau gehalten, in der Debbie und ich einziehen könnten. Wir sind fündig geworden; etwa einen Kilometer von euch entfernt werden wir nächsten Monat in eine Wohnung ziehen… Ich will dir und Jenne mit dem Kleinen helfen; will für Tim da sein, wenn er uns braucht… Ich vermisse dich, mein Kind; du bist mein Baby und ich liebe dich, egal, was auch immer passieren wird. In Liebe, deine Mama…“
Die Neurochirurgin stoppte plötzlich und erklärte mit fester Stimme: „Sie will herziehen; sie hat einfach, ohne mich zu fragen, eine Wohnung in unserer Nähe gemietet… Was soll das von ihr? Warum macht sie so etwas? Will sie mich etwa… Will sie mich jetzt etwa kontrollieren? Das kann sie schön vergessen!“

Lea war außer sich, als sie las, dass ihre Mutter zu ihr ziehen wollte.

„Lea… Sie hat dir geschrieben, dass sie für dich da sein will… Dass sie uns beide mit Tim unterstützen will. … Lea, sie liebt dich. Sie will deine Mutter sein… Bitte, akzeptiere doch den Wunsch deiner Mutter. Sie liebt dich doch.“, bat Jenne seine Liebste, doch Lea schnappte sich ihr Handy und rief bei ihrer Mutter an.

„Hallo Mutter; ich bin es, Lea… Ich habe gerade deinen Brief gefunden. Es ist ja schön, dass du uns vorher informierst, dass du hierher ziehst. Aber ich glaube nicht, dass es gut sein wird, wenn wir beide hier in Leipzig… Mutter, du hast dich Jahrzehnte nicht bei mir gemeldet. Und jetzt… Jetzt willst du plötzlich hier in Leipzig wohnen? Ich bin dagegen. … Du hast dich mein ganzes Leben nicht um mich gekümmert; hast mich mein ganzes Leben im Stich gelassen.“
‚Aber Lea, ich möchte doch nur… Wieder in deiner Nähe sein.‘, bat Leas Mutter ihre Tochter und Lea erklärte: „Ich… Ich brauche jetzt erst einmal Zeit… Heute will ich nicht mehr darüber nachdenken müssen, was in den letzten Jahren los war. Ich will Tims Geburtstag nicht zerstören.“

‚Ist mein Enkel gerade in deiner Nähe? Kann ich ihn kurz sprechen?‘ „Ja, du kannst… Tim, deine Oma möchte mit dir reden.“ Lea gab ihrem Sohn das Handy in die Hand und der kleine Tim sagte: „O—Oma… Hallo…“
‚Hallo, mein kleiner Timmi. Alles Gute zum Geburtstag. Gefällt dir mein Geschenk, das dir die Mami gegeben hat?‘
„Ja…“, freute sich der kleine Junge und streckte seiner Mutter das Handy wieder hin. „Omi… Omi Omi… Oma…“, sagte Tim immer wieder und zeigte seiner Mutter auf das Sofa. „Oma da…“

„Oma ist doch ganz weit weg, Spatz. Die Omi ist in Amerika; das ist ganz ganz viele Kilometer weg. Genauso viele Kilometer, wie wir in einem Jahr von deinem Kindergarten wieder nach Hause fahren. Da kann die Omi nicht auf dem Sofa schlafen. … Möchtest du nicht mehr mit deiner Oma reden?“
Tim schüttelte den Kopf und Lea beendete das Telefonat mit ihrer Mutter, bevor sie sich wieder ihrem Sohn zuwandte: „Tim… Sag mal, wollen wir zusammen in den Zoo fahren? Zu den ganz ganz vielen Tieren… Was hältst du denn davon?“, schlug die Mutter des einjährigen Jungen vor und Tim sah seine Mama freudestrahlend an, weswegen sich Jenne, Lea und der Kleine auf den Weg zum Leipziger Zoo machten.



So gingen Lea und Jenne mit ihrem kleinen Sohnemann also in den Zoo, was dem einjährigen Jungen sehr zu gefallen schien. Quietschfidel in seinem Kinderwagen sitzend schaute er sich die vielen Tiere an und deutete immer wieder auf die jüngsten Tiere im Gehege.
Die Ziegen schienen es dem Kleinen besonders angetan zu haben, weswegen Lea mit ihrem einjährigen Sohn ins Streichelgehege ging und ihn dort ein wenig laufen ließ, natürlich nur in weniger als zwei Zentimetern Abstand zu Mamas Hand.

„Tim, Vorsicht… Geh nicht so nah da ran. … Tim, komm jetzt bitte. Wir gehen wieder…“, meinte Lea nach einer halben Stunde bei den Ziegen und sie versuchte, ihren Jungen aus dem Gehege zu führen.

Ihr kleiner Tim jedoch wehrte sich mit Händen und Füßen dagegen und weinte bittere Tränen. „Mama… Mama… Da… Mama…“, jammerte der Junge und hielt sich an einer Ziege fest, die wohl merkte, dass das Kind noch klein war.

Liebevoll schnupperte die Ziege an Tims T-Shirt und stuppste mit ihrer Nase den Kleinen an. „Tim… Komm jetzt bitte. Wir gehen jetzt wieder. … Tim, komm. Es gibt noch mehr Tiere hier im Zoo. Nicht nur die Ziegen. … Komm, wir gehen zu den Löwen und Tigern. Und zu den vielen Affen und den Geparden… und zu vieelen Zebras.“, zählte Lea viele andere Tiere auf, die im Leipziger Zoo wohnten.
Tim jedoch schien nicht von den Ziegen getrennt werden zu wollen und schrie, während Lea ihren kleinen Sohn aus dem Gehege trug und ihn wieder in seinen Kinderwagen setzte.

„Vielleicht sollten wir uns ein Häuschen anschaffen; im Grünen… Und zwei bis drei Ziegen bei uns zu Hause halten. Dann hat Tim immer mit Tieren zu tun…“ „Ja, und zusätzlich noch mindestens fünf Hunde, die auf das Haus aufpassen… und Tim beißen.“, erklärte Lea sarkastisch und erwiderte: „Ich möchte nicht eines Tages in die Notaufnahme gerufen werden und unseren kleinen Tim behandeln müssen.“, erklärte die Chirurgin ihrem Lebensgefährten und Jenne nickte kurz, bevor er meinte: „Weil jeder Hund beißen würde… Lea, du musst dir nicht so große Sorgen um Tim machen. Wenn ein Kind mit Haustieren aufwächst, dann ist es doch später auch nicht so anfällig für irgendwelche Krankheiten… oder Allergien. Wir sollten wirklich über ein kleines Häuschen im Grünen nachdenken…“
„Ja, natürlich. Und ich gehe in fünf bis sechs Monaten mit einem dicken Bauch und mit einem Kleinkind an der Hand mit den sechzehn Hunden spazieren.“, brach aus Lea plötzlich ihr gut gehütetes Geheimnis heraus.

„Mit einem dicken Bauch? Lea… Das… Soll das etwa heißen? Lea, bist du… schwanger?“, fragte Jenne und Lea nickte. „Ja, ich bin schwanger. Ich habe heute Morgen, als du immer noch geschlafen hast, wie ein Baby, einen Schwangerschaftstest gemacht. Der war positiv. Ich… Ich bekomme in wenigen Monaten ein Kind.“
„WIR, Lea… Wir bekommen ein Kind. … OH, ich freue mich so… Vielen Dank… Vielen Dank du da oben. Was auch immer du noch mit uns vorhast. Aber danke für dieses Geschenk… Tim, du wirst großer Bruder… Du wirst ein großer Bruder…“, freute sich Jenne und hob seinen Sohn aus dem Kinderwagen. „Du wirst endlich auch ein großer Bruder, mein Schatz…“
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