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Dr Rolf Kaminski und Dr Elena Eichhorn

Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P16 / Het
Dr. Elena Eichhorn Dr. Rolf Kaminski
14.08.2018
25.03.2019
43
29.681
 
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Dieses Kapitel
1 Review
 
31.10.2018 703
 
Als Elena die Augen öffnet, sieht sie ihren Freund noch schlafend an sie gekuschelt. Sie dreht sich um und blickt auf den Wecker. Was! Schon um 9? 10 Uhr ist Dienstbeginn. Also steht sie vorsichtig und leise auf, um Rolf nicht zu wecken und macht sich fertig. Blitzschnell ist sie dann auch fertig und verlässt die Wohnung. Sie kommt kurz nach um 10 an der Klinik an. Roland kommt ihr entgegen.
,,Oh, 5 Minuten zu spät!": sagt er kopfschüttelnd.
,,Ja, tut mir Leid, ich habe verschlafen.": erklärt Elena.
,,Ich hoffe das wird nicht zur Gewohnheit!": sagt Roland spaßig.
,,Nein nein, das ist das letzte Mal gewesen, versprochen!": versichert Elena ihm.
,,Dann ist ja gut, und jetzt an die Arbeit!": sagt er und geht seines Weges.
,,Ja, okay!": antwortet Elena und macht sich dann auch an die Arbeit.

Rolf öffnet langsam die Augen. Sein Blick fällt genau auf den Wecker. Schon 12 Uhr? Er hielt sich eigentlich nicht für einen Langschläfer. Außerdem ist Elena schon längst weg, schade. Aber da kann man wohl nichts machen. Er steht auf und beginnt mit dem Tag.

Nach zwei Stunden macht Elena eine kleine Pause. Sie sitzt im Ärztezimmer und trinkt gemütlich einen Kaffe. 'Was Rolf wohl gerade macht?', fragt sie sich.
Wahrscheinlich sitzt er im Wohnzimmer, seinen Laptop auf dem Tisch und arbeitet, denkt Elena sich.
Sie schüttelt schmunzelnd den Kopf und nimmt dann eine Patientenakte zur Hand, um weiter zu arbeiten.

Währenddessen sitzt Rolf im Wohnzimmer, aber nicht mit einem Laptop, sondern mit einem Buch in der Hand. Er hat ein interessantes Fachbuch über die Urologie in Elenas Bücherregal gefunden und hat sich jetzt fest gelesen. Doch als er eine weitere Seite fertiggelesen hat, merkt er, wie trocken sein Hals ist. Also geht er in die Küche und holt sich ein Glas Wasser. Dann setzt er sich wieder und liest weiter.

Elena hatte gerade eine lange OP, kleine Komplikationen, aber alles ist gut gegangen. Zufrieden setzt sie sich ins Ärztezimmer und schaut sich ein paar CT-Bilder an. Schlürft dabei gemütlich einen Kaffe. Da geht Martin an ihr vorbei.
,,Ach Martin, kannst du mir Mal helfen?": fragt sie.
,,Klar, zeig her!": sagt Martin.
Anscheinend hat er sich wieder beruhigt, sodass sie wieder gut zusammenarbeiten können. Elena ist froh, dass er sich ein gekriegt hat und hört ihm aufmerksam zu.

Rolf hat sich mittlerweile wieder dazu entschlossen, sich der Arbeit zu widmen. Und so sitzt er da mit dem Laptop und hämmert auf die Tastatur ein. Doch nach einer Stunde schließt er ihn wieder. Dann greift er wieder zum Buch. Anscheinend ist es sehr interessant.

Es ist 20 Uhr. Zeit zu gehen für Elena. Sie räumt alles zusammen und verlässt dann die Klinik. Sie fährt nach Hause und öffnet die Haustür. Sie legt ihre Sachen ab und geht ins Wohnzimmer. Dort sitzt Rolf gerade vor dem Laptop.
,,Hab ich es mir doch gedacht! Wieder am Arbeiten.": sagt Elena.
,,Oh Hallo! Nein, das stimmt nicht, heute habe ich mehr gelesen, als das ich gearbeitet habe.": erklärt Rolf.
,,Und was hast du gelesen?": fragt Elena darauf.
,,Hier, das Buch habe ich im Regal gefunden.": sagt Rolf und deutet auf das dicke Fachbuch, das auf dem Tisch liegt.
,,Das dicke Buch? Du hast doch echt Langeweile, oder?": fragt sie erstaunt.
,,Nein, ich will mich einfach nur weiterbilden.": erklärt er.
,,Willst du nicht Mal irgendwas anderes machen?": fragt sie :,,Arbeiten in der freien Zeit ist dich doof!"
,,Was soll ich denn machen?": fragt er.
,,Emm… Geh doch mal spazieren oder so.": schlägt sie darauf vor.
,,Gut, dann gehe ich morgen eben spazieren.": sagt er dann.
,,Du musst dich jetzt aber nicht gezwungen fühlen.": spricht Elena.
Rolf sagt darauf nur lachend :,,Keine Angst, ich mache das freiwillig."
,,Dann ist ja gut!": sagt Elena schmunzelnd.
,,Und wie war dein Tag?": fragt Rolf dann.
,,Geht so, war ein wenig anstrengend. Ich glaube ich gehe gleich ins Bett, bin ziemlich müde.": erklärt Elena.
,,Kann ich verstehen. Leg dich schon einmal hin, ich komme gleich nach.": sagt Rolf.
,,Okay, gute Nacht.": sagt Elena und verschwindet im Schlafzimmer.
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