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Dr Rolf Kaminski und Dr Elena Eichhorn

Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P16 / Het
Dr. Elena Eichhorn Dr. Rolf Kaminski
14.08.2018
25.03.2019
43
29.681
 
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Dieses Kapitel
1 Review
 
07.10.2018 694
 
Elena macht sich an die Arbeit. Sie ist gut gelaunt. Sie weiß, dass Rolf in der Nähe ist und deswegen hat sie ein Dauergrinsen im Gesicht.
Roland, der gerade ins Zimmer gekommen ist sagt: ,,Es freut mich, dich so fröhlich zu sehen! Kaminski tut dir anscheinend gut."
,,Jap, da hast du Recht! Um ehrlich zu sein, habe ich mich schon lange nicht mehr so glücklich gefühlt.": gibt Elena zu.
,,Dir ist schon klar, dass das einem nicht ganz so gut gefällt.": macht Roland eine Anspielung auf Martin.
,,Jaja, aber das ist mir im Augenblick ziemlich egal, er soll endlich erwachsen werden!": sagt Elena :,,Er nervt einfach nur mit seiner Eifersucht, wieso kann er nicht einfach abschließen, so wie ich?"
,,Martin hält oft an der Vergangenheit fest, das weißt du.": sagt Roland :,,Und du weißt auch, wie schwer es für ihn ist, sich zu verändern."
,,Ja klar, ich kenn das ja auch von mir, aber ist es denn zu viel verlangt, dass er sich damit abfinden muss, dass es nun mal vorbei ist?": fragt Elena.
,,Nein, finde ich nicht. Ich meine ja auch, dass das kein korrektes Verhalten ist, aber was will man machen?": sagt Roland, mit den Schultern zuckend.
,,Was soll's! Notfalls muss ich halt damit leben.": sagt Elena: ,,Ich würde mir halt nur wünschen, das wir beide einfach Freunde und Kollegen sein könnten."
,,Hmm… Mal gucken wie sich das hier entwickelt, wir kriegen das schon irgendwie hin, oder?": sagt Roland :,,Was uns nicht umbringt, schweißt uns nur noch mehr zusammen!"
Darauf lächelt Elena.
,,Ich hoffe, dass Martin das auch früher oder später einsieht.": spricht Elena dann.
,,Ach, der kriegt sich schon wieder ein!": muntert Roland Elena auf.
,,Danke Roland, du bist echt ein Freund!": sagt Elena.
,,Ist doch selbstverständlich!": sagt Roland lächelnd :,,Jetzt muss ich aber wieder, also bis später!"
,,Ja, bis später!": sagt Elena fröhlich.
Ach ja, was wäre das Leben ohne gute Freunde?
Kurz nachdem Roland gegangen ist, kommt Martin. Elena ignoriert einfach seinen mürrischen Blick und macht mit ihrer Arbeit. Innerlich kann sie wieder Mal nur mit dem Kopf schütteln.
Schließlich hält sie es nicht mehr aus und bricht das Schweigen :,,Ach Martin, können wir nicht einfach Freunde sein?"
Dieser guckt darauf noch mürrischer als vorher und verlässt auch dann den Raum.
Elena schaut ihm verständnislos hinterher.
Naja, dann halt nicht, denkt sich Elena und schaut wieder in ihre Akten.

Später geht sie dann noch zu Rolf.
Im Zimmer angekommen, schaut sie in ein lächelndes Gesicht.
,,Na?": fragt sie lachend.
,,Hey! Und, wie war der Tag bis jetzt, kann man mit der Wahrheit leben?": fragt Rolf.
,,Ach, die meisten können eigentlich gut damit leben, außer einer natürlich.": sagt sie kopfschüttelnd.
Kaminski weiß natürlich sofort, wer gemeint ist und sagt mit den Schultern zuckend :,,Man kann es ja nicht jedem Recht machen."
,,Eben, als ich im Ärztezimmer war, da habe ich Martin gefragt, ob wir nicht einfach Freunde sein können und da hat der so böse geguckt!": sagt Elena lachend :,,Also wenn Blicke töten könnten, dann würde es echt schlecht um mich stehen!"
,,Doktor Stein und seine Problemchen, wie ein kleines Kind!": sagt Rolf, während er mit dem Kopf schüttelt.
,,Oh ja, da hast du Recht!": sagt Elena lachend.
,,Hat Roland eigentlich schon erwähnt, wann du denn entlassen wirst?": fragt Elena dann.
,,Also er hat gesagt, wenn alles so bleibt, kann ich in einer Woche raus, aber dann muss ich noch zwei Wochen zu Hause bleiben, bis ich wieder arbeiten kann.": erzählt Rolf.
,,Oh ja, ich freue mich schon!": sagt Elena lächelnd.
,,Und ich erst!": sagt Rolf lächelnd zurück.
Beide lächeln sich gegenseitig an und schließlich küssen sie sich.
,,Noch drei Stunden Dienst, dann habe ich Dienstschluss, da komme ich dann wieder, okay?": sagt Elena dann.
,,Okay, ich verspreche dir auch, wach zu sein!": sagt Rolf lächelnd.
,,Und wehe nicht!": sagt Elena darauf lachend.
Dann verlässt sie das Zimmer.
Rolf schaut ihr lächelnd hinterher. Als sie verschwunden ist, widmet er sich einem Buch.
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