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Dr Rolf Kaminski und Dr Elena Eichhorn

Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P16 / Het
Dr. Elena Eichhorn Dr. Rolf Kaminski
14.08.2018
25.03.2019
43
29.681
 
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30.09.2018 784
 
Elena setzte sich in einen Raum unf überlegt, was sie jetzt wohl macht. Nach längerem Überlegen beschließt sie, dass sie doch zu Rolf geht und sich an sein Bett setzt.
Also geht sie Richtung Intensivstation. Nachdem sie in die ITS gegangen ist, steuert sie direkt auf das Zimmer von Kaminski. Doch bevor sie eintritt, hält sie noch einmal kurz inne. Sie atmet einmal tief ein und dann wieder aus. Dann drückt sie die Türklinke herunter und betritt das Zimmer.
Sie geht zum Bett und setzt sich auf den Stuhl, der neben dem Bett steht. Sie schaut Kaminski ins Gesicht und fängt an zu reden: ,,Wie kannst du mir das bloß antun?"
Sie streichelt seine Wange und merkt, dass sie wieder bald anfängt zu weinen.
Da atmet sie wieder tief ein und aus und sagt dann: ,,Ich bin bei dir, ich lass dich nicht alleine!"
Nachdem sie diesen Satz gesagt hatte, greift sie nach seiner Hand und drückt sie leicht.
,,Ich werde immer bei dir sein!": sagt sie leise und legt dann den Kopf auf das Bett. Schließlich schläft sie ein. Hand in Hand mit Rolf.

,,Elena! Was machst du denn hier?"
Von diesem Satz wird Elena geweckt und schaut panisch umher.
Roland steht im Zimmer und schaut verwirrt auf sie hinab.
,,Ich wollte ihn besuchen, da muss ich wohl eingeschlafen sein.": sagt sie darauf.
Roland merkt, dass Elena ihre Hand auf Kaminskis gelegt hat. Als Elena merkt, dass Roland sie erwischt hat, zieht sie ihre Hand schnell weg.
,,Du bist also eingeschlafen?": fragt Roland.
,,Ja genau!": sagt Elena darauf.
,,Du solltest dich vielleicht wieder an die Arbeit machen, okay?": rät ihr Roland.
,,Ja, du hast Recht, ich gehe jetzt zu meinen Patienten und mache meine Arbeit. Bis später!": sagt Elena, während sie sich erhebt und aus dem Raum geht.
,,Ja, bis später!": sagt Roland noch.
Danach checkt Roland noch einmal Kaminskis Werte.
Roland bemerkt aber nicht, dass Elena noch einmal von draußen ins Zimmer schaut. Am liebsten wäre sie einfach dort geblieben, aber sie muss sich sowieso noch um ein  paar Patienten kümmern. Und so geht sie schließlich und macht sich an die Arbeit.

Abends, wo sie nicht viel zu tun hat, geht sie wieder auf die ITS um nach Kaminski zu sehen.
Im Zimmer setzt sie sich wieder ans Bett und fängt an mit Rolf zu reden. Elena ist sich sicher, dass er sie irgendwie versteht. Sie möchte ihm zeigen, dass sie bei ihm ist.
,,Ach Rolf, was soll ich nur tun, wenn du es nicht schaffst?": sagt Elena so vor sich hin.
Und erst danach realisiert sie, was sie gerade gesagt hatte. Es ist wirklich möglich, dass er es nicht schafft. Was soll sie denn dann machen? Niemand würde sie verstehen. Es weiß ja niemand von ihr und Rolf. Und da liefen ihr wieder die Tränen in die Augen.
,,Du darfst nicht sterben, hörst du! Tu mir das nicht an! Bitte!": flüstert sie leise.
Sie streichelt seine Wange, seinen Arm und hält seine Hand. Sie wischt sich mit der einen Hand die Tränen aus den Augen. Aber mit der anderen Hand hält sie weiterhin seine.
,,Ich bin da, egal was passiert!": sagt Elena.
Und wieder legt sie ihren Kopf auf sein Bett, wo sie dann schließlich auch wieder einschläft.

Sie wird irgendwann von einer Hand geweckt.
,,Elena, hast du hier geschlafen?": fragt Roland.
Verträumt öffnet Elena die Augen und sagt: ,,Was? Wie spät ist es denn?"
,,Es ist um 9, du hattest gestern Nachtschicht.": sagt Roland.
,,Oh, echt? Schon so spät, ich muss gleich wieder mit der Arbeit anfangen!": sagt Elena darauf.
,,Elena, was ist den los, du bist die ganze Zeit nur hier. Was hast du mit ihm zu tun?": fragt Roland.
,,Kann denn keiner hier verstehen, dass er ein guter Freund ist und er mir wichtig ist!": sagt Elena wütend und traurig zugleich.
,,Doch schon, aber so intensiv sich um jemanden zu sorgen, ist das nicht ein wenig zu viel für einen Kollegen bzw. einen Freund. Das ist erst Recht nicht gut für dich! Du machst dich nur verrückt.": versucht Roland zu erklären.
Am liebsten hätte Elena gesagt, dass Kaminski nicht nur EIN Freund wäre, aber das hat sie sich verkniffen.
Sie sagt nur: ,,Ich kann mir Sorgen machen, soviel ich will! Außerdem braucht er doch irgend jemand, der bei ihm ist. Und jetzt muss ich zu einem Patienten, also entschuldige mich!"
Dann verlässt sie den Raum.
,,Was ist den nur mit Elena los?": fragt Roland sich selber und schaut dann zu Kaminski herüber:,,Und vor allem, was haben sie damit zu tun, Herr Kollege?"
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