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Leila's Schicksal (1)

Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P12 / Gen
Daniel "Dan" Kuso Julie Makimoto Marucho Marukuro OC (Own Character) Runo Misaki Spectra Phantom / Keith Clay
13.08.2018
24.09.2018
14
22.425
2
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14.09.2018 1.417
 
Runo und Leila schlenderten durch die Shoppingmeile der Stadt. Sie hatten bereits ein paar Klamotten gekauft, wobei keines irgendwie besonders war und sich auch jeder ein Eis gekauft. „Ach ja, wenn ich entspannen will, dann gehe ich gerne hierhin...auch wenn Shoppen auf die Dauer schon anstrengend werden kann.“ meinte Runo mit einem Augenzwinkern. Leila nickte lächelnd. Sie war immer noch etwas verwundert, dass Runo ihr dieses Angebot gemacht hatte. Zwar hatte sie schon zuvor den Eindruck gehabt, dass sie die Beziehung zu ihr normalisieren wollte, doch mit so etwas hatte sie nicht gerechnet. Anscheinend, wollte Runo mit ihr doch eine kleine Freundschaft eingehen, denn sie merkte dass das blau haarige Mädchen seit beginn des shoppens, viel von sich erzählte und auch ihr gegenüber sehr offen war.

„Hey, schau mal da vorne, dass sieht doch schick aus, oder?“ riss Runo Leila aus ihren Gedanken und deutete auf ein Outfit, bestehend aus einem rosa Oberteil und einer kurzen weißen Shorts. Sie fand es hübsch und ich ging mit Runo in dass Geschäft, wo es ausgestellt wurde. Schon kurz nach der Anprobe, wollte ich sie es unbedingt haben und Runo bestärkte sie darin indem sie meinte: „Das steht dir wirklich.“ Es war nicht billig aber Leila fand den Preis angemessen und freute sich auch, dass Runo sie erst darauf aufmerksam gemacht hatte. „Du Runo...“ „Ja?“ „Ich wollte mich bedanken, dass du mich auf dieses Outfit aufmerksam gemacht hast. Und auch, dass du so nett zu mir bist, obwohl ich ja dich ja verletzt hatte, als...“ Ihre Begleiterin legte mir ihren Arm auf ihre Schulter. „Lass uns dass vergessen, es war nicht schön, aber wir sind jetzt Kameraden und außerdem, scheinst du gar kein schlechter Mensch zu sein, du bist nur ab und an etwas verschlossen und abwesend.“ Sie lächelte sie zuversichtlich an. „Aber durch mich, wirst du wieder Lebensfreude spüren, dass garantiere ich dir.“ Jetzt lächelte auch Leila zurück.

Die Beiden machten ca. 20minuten später eine Pause in einem kleinen Asiaten Laden, wo  verschiedene leckere Reissorten mit unterschiedlichen Soßen ausprobierten wurden. Danach bummelten sie noch ein wenig umher, doch sie hatten eigentlich alles, was sie brauchten und so gingen sie in Richtung der nächsten Bushaltestelle, als Leila in einem weiteren Bekleidungsladen ein weißes Kleid sah, welches ihr gefiel, hielt daher kurz an und musste unwillkürlich daran denken, dass sie sich in so einem Kleid auch  vorstellen konnte, Dan zu heiraten. Doch so schnell ihr dieser Gedanke kam, so schnell verbannte sie ihn wieder aus den Kopf und schlug zur Bekräftigung leicht gegen die Wangen. „Was ist denn mir dir auf einmal, Leila?“ fragte eine verwunderte Runo. „Ach nichts, ich war nur mal wieder ein wenig abwesend gewesen.“ meinte Leila schnell. Ihre Begleiterin, schien nicht ganz überzeugt zu sein, doch sie sagte vorerst nichts und blieb auch eine Weile im Bus stumm, dann fragte sie plötzlich: „Du liebst Dan, trotz eurer Vergangenheit oder?“ Dabei sah sie sie sehr ernst an, was sie ein wenig erröten ließ, dennoch antwortete die Blonde sicher: „Ja...und doch wieder nein. Ich weiß nicht, ob es gut für mich wäre, wenn ich mich ihm wieder ganz öffne und versuchen würde mit ihm wieder eine Beziehung, wie in der Vergangenheit anzufangen, da...ich nicht wieder verlassen und enttäuscht werden möchte.“

Dann fragte sie sich, woher Runo überhaupt von ihrer Vergangenheit wusste, doch bevor sie fragen konnte, stand diese auf, bedeutet Leila auch aufzustehen und beide stiegen bei der nächsten Haltestelle aus. Als der Bus weg war sagte Runo: „Ich will mit dir an einem Ort darüber reden, den ich sehr schön finde und der zugleich etwas abgelegen ist.“ Sie deutete auf einen Hügel in der Ferne. Leila schwieg nur, was sie als Zustimmung wertete und so begaben sie sich auf den Weg. Dieser führte an Reisfeldern und dem der Stadt nahe gelegenen Wald vorbei, dann ging es aufwärts und dass nicht zu knapp. Wir beide kamen gegen Ende der Strecke sogar ein wenig ins Schnaufen, was Beide zum Lachen brachte. Doch als sie oben ankamen, waren alle Mühen wie weggeblasen. Der Blick war atemberaubend und wie geschaffen, befand sich dort ein Fleckchen Gras mit einem geeigneten Stein zum Sitzen. Leila nahm das Gras in Beschlag und Runo machte es sich auf dem Stein bequem. Für eine Weile, schauten sie einfach in die Ferne, dann räusperte sich Runo und sie kamen wieder auf ihr Thema zurück. „Du fragst dich sicher, wie ich von dir und Dans Vergangenheit weiß?“ „Ja.“ Runo holte tief Luft und sagte dann in schnellem Tempo: „Ich hatte bereist während Shadow Prov's Versuch dich zu töten gemerkt, dass da was zwischen dir und Dan sein musste. Also habe ich, während wir außerhalb des Kegels gewartet hatten und du dich ja auf eine Bank gesetzt hattest, Shun schnell gefragt, ob er vielleicht darüber mehr wüsste. Zuerst wollte er mir nichts sagen, aber als er merkte, dass ich nicht locker lassen wollte, willigte er ein, mir Nachrichten über mein Handy zu schicken, wenn die Zeit günstig wäre, allerdings nur, wenn ich dir davon nichts erzählen würde.“ Damit beendete sie ihre Erklärung und schnappte ein wenig nach Luft, während sie mit einer Mischung aus Interesse und Anspannung, auf Leila's Reaktion wartete.

Diese, war nicht erfreut darüber, dass Shun ihr was von ihr und Dan erzählt hatte. Runo schien dass zu bemerken und wurde nervös, was ihre Begleiterin kurz lächeln ließ, da es für sie ein Zeichen war, dass Runo noch Respekt vor ihr hatte. „Weißt du Runo, es würde mich nur dann wirklich stören, wenn du versuchen würdest, mich und Dan auseinander zu halten oder einen von uns ab und an ärgerst. Aber durch den heutigen Tag, mit dir zusammen, glaube ich nicht, dass du so etwas machen würdest...oder irre ich mich da?“ Ihre Begleiterin schaute wieder in die Ferne und dachte offensichtlich nach. „Weil ich muss schon zugeben, dass ich Dan irgendwie noch mag....“ „Sag nichts mehr.“ Überrascht schaute Leila zu ihr, sie drehte sich wieder zu ihr und ergänzte: „Ich habe es verstanden und ich werde euch beiden nicht im Wege stehen.“ Sie legte eine kurze Pause ein, bevor sie fortfuhr. „ Als ich merkte, dass du Dan „magst“, war ich natürlich eifersüchtig und mir war ja auch nicht entfallen, dass du mir Tiegrera weggenommen hattest. Allerdings, wie du es gesagt hast, habe ich durch den heutigen Tag mit dir zum einen mehr Vertrauen zu dir gewonnen und zweitens...“ sie schien sich schwer zu tun, weiter zu sprechen. „...dass nur du und Dan zueinander passen könnt. Jetzt ist es raus, verdammt.“ Sie drehte sich trotzig um und verschränkte die Arme. Leila konnte es kaum glauben. Das Mädchen, dass sie zuerst als Feindin und später noch, als Rivalin gesehen hatte, war bereit ihr und Dan freie Hand zu lassen, sofern Leila dass natürlich wollte. Es war ein Schock und Freudenmoment zugleich. „Vielen, vielen Dank Runo, du bist die beste!“ rief sie und umarmte sie stürmisch. Dass ließ sie kurz Rot werden und zu Leila's  Freude, lächelte sie auch wieder. Sie schob die Blond haarige wieder weg und meinte aufziehend: „Na, na mein Fräulein, wer hat denn gesagt, dass Dan überhaupt dich will? Oder du findest jemand bessern?“ Doch Leila behielt ihr Grinsen, sie konnte auch nicht mehr Ernst bleiben und so lachten  Beide los.

Als sie sich wieder beruhigt hatten, machten sie sich auf den Rückweg, auf welchem Leila noch etwas genauer wissen wollte, warum Runo jetzt eingelenkt hatte. Dabei zählte sie ihr verschieden Faktoren auf, wie z.B. dass sie gemerkt hatte, dass Dan sie nicht so sehr bei sich haben wollte, wie sie ihn, sie den Status einer „normalen“ Freundin akzeptiert hatte. Obwohl es nicht unglaubwürdig klang, war Leila immer noch von ihrer Bereitschaft beeindruckt. Als sie bei Marucho's Haus ankamen, erzählten sie den anderen vorerst noch nichts von dem Gespräch über Dan. Das Essen schmeckte ihnen sehr gut, als Abendprogramm, wurde noch ein Film geschaut und dann ging's ins Bett. „Golem, ich bin so froh, dass ich mich mit Runo verständigen konnte und sie mir freie Hand lässt.“ flüsterte Leila zu ihrem Partner, welcher es sich auf dem Nachttisch bequem gemacht hatte. „Dass ist wirklich eine schöne Wendung, da hast du recht.“ brummte er leise. Sie lächelte ihn an, doch kurz bevor sie einschlief, bewegten sie noch die Gedanken, dass es wieder schlecht für sie ausgehen könnte, wenn sie etwas bei Dan versuchen wollte. Um nicht schlechtes zu träumen, schlug sie diese schnell beiseite und schlief dann ein.
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