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Leila's Schicksal (1)

Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P12 / Gen
Daniel "Dan" Kuso Julie Makimoto Marucho Marukuro OC (Own Character) Runo Misaki Spectra Phantom / Keith Clay
13.08.2018
24.09.2018
14
22.425
2
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07.09.2018 1.411
 
Leila's Sicht:
Also gingen wir zusammen zu Maruchos Haus, oder besser gesagt „Schloss“. Denn diese Größe war schon eine Seltenheit, in unserer doch sonst recht kleinen Stadt. Auf dem Weg dorthin, dachte ich nach. Ich konnte nicht verstehen, warum diese Vexos mit solcher Besessenheit hinter mir her waren. Nur, weil ich so viele Turniere gewonnen hatte? Dass war doch kein Grund. „Alles ok, Leila?“ fragte mich Shun und riss mich damit aus meinen Gedanken. Ich sah zu ihm und antwortete: „Nein, nicht wirklich. Denn ich verstehe einfach nicht, warum die Vexos so besessen mich jagen.“ „Leila, die Vexos sind Machtbesessene Schurken, die jeden Auftrag ausführen, den ihnen hilft ihre Macht zu erhalten oder zu vergrößern. So sind sie nun mal.“ erklärte mir Shun. Bei diesen Worten, kam mir ein schrecklicher Gedanke: „Aber meine Eltern.. werden sie ihnen auch etwas tun?“ fragte ich etwas stotternd. Dan hörte es, kam auch mich zu und versuchte mich zu beruhigen: „Leila. Denen wird nichts passieren, die Vexos wissen nicht einmal wo du wohnst, also sind sie auch keiner Gefahr ausgesetzt.“

Doch Mylene hatte mich ja kurzzeitig verfolgt und so befürchtete ich immer noch, dass sie meinen Eltern etwas antun könnten, weshalb ich den Tränen nahe war. „Nicht weinen.“ flüsterte Dan zu mir. „Und was, wenn ihnen doch etwas passiert?“ schniefte ich und es flossen mir ein paar Tränen die Wangen herunter. Mein Ex-sah mich entschlossen an, nahm mich vorsichtig in die Arme und sprach sanft und entschlossen: „Dass wird nicht passieren, dass ist ein Versprechen Leila.“ Mein Herz fing an zu rasen, so ähnlich als wir uns nach Mylenes Kampf unterhalten hatten. „Werde jetzt bloß nicht schwach Leila!“ rief ich mir ins Gedächtnis. „Du wirst nur wieder von ihm verletzt werden.“ Leider schien Dan zu spüren, dass ich wieder versuchte eine kalte Aura um mich zu erzeugen, weshalb er sich von mir löste und mit seinen Augen an mir herunter wanderte. „Was hast du denn?“. Ich reagierte nicht, sondern schaute auf den Boden.

„Ist es dir peinlich?“ hakte er weiter nach, weil ich ungewollt etwas rot wurde. „So ein Quatsch.“ erwidere ich nur schnell und gehe zu Shun, da dieser weitergegangen war. Der Schwarzhaarige sah mich interessiert an. „Du hast dich bei Dan sehr wohlgefühlt..oder?“ fragte er in einem spaßigen Tonfall. „Du bist ein Idiot, Shun!“ erwiderte ich nur heftig. Daraufhin lächelte er kurz. „Leila. Du kannst mir nichts vormachen.“ „Sei endlich still“ ermahnte ich ihn abermals. Er wollte erneut Protest einlegen, da rief Marucho von weitem: „Wir sind da!“ winkte uns und ging schon mal ins Gebäude vor. „...Erst jetzt.“ sagte ich etwas zu laut, als ich eigentlich wollte. „Hättest du mit Dan und Shun nicht so getrödelt, wären wir schon längst da.“ kam es daraufhin von Runo. Ein wenig beleidigt, drehte ich mich weg, woraufhin Runo lachte, aber es war kein böses Lachen. Schließlich kam Dan auch noch angerannt, weil er wohl noch aufgrund meiner Reaktion nachgedacht hatte und so weit zurückgeblieben war. „Da bist du ja endlich“ murrte Runo ein wenig genervt.

In Maruchos Haus, wurden wir von seinem Diener, einem älteren Herrn names Kato, ins Wohnzimmer geleitet wo Marucho es sich bereits auf dem Sofa, was allerdings RIESIG (wobei streng genommen, ist hier alles riesig) ist, gemütlich gemacht hat. Golem sprang von meiner Schulter auf einen kleinen Tisch in der nähe des Sofas, wo sich bereits die anderen Bakugan hingesetzt hatten. Nachdem uns Kato Tee, Kaffe und Kakao gebracht hatte saßen wir für ein paar Minuten schweigend herum und tranken ein wenig. Dann ergriff Runo das Wort: „Wir wissen ja jetzt, wieso sie(die Vexos) hinter Leila her sind.“ „Genau.“ sagten Drago und Golem gleichzeitig, was lustig klang. „Wir sollten sie in unser Team aufnehmen. Immerhin ist sie eine starke Spielerin und ich denke sie passt auch ganz gut zu uns.“ schlug Marucho vor. „Dass ist wahr. Den Kampf mit ihr werde ich nicht so schnell vergessen.“ hörte ich Shun sagen. Golem drehte sich zu ihm. „Wir auch nicht.“

Man sah Dan an, dass es sich über Maruchos Vorschlag freute. Runo bemerkte seinen Gesichtsausdruck und zog ihn ein wenig auf: „Dan, wir wissen es jetzt.“ „Was meinte ihr denn?“ fragte er mit einem unschuldigen Gesichtsausdruck nach. „Ach komm, dass merkt man doch nach ner Zeit“ lachten die anderen. Mit wurde es hingegen etwas peinlich und drehte mich etwas weg. „Also, bleiben wir dabei. Leila gehört jetzt offiziell zu unserem Team.“ meinte Runo jetzt wieder ernst. Alle nickten einverstanden und ich bedankte mich für ihre Entscheidung. Nun brachte Kato Kuchen und Süßigkeiten für uns und natürlich war Dan der erste, der sich darüber hermachte. Während jeder nun wieder etwas mehr mit sich beschäftigt war, bemerkte ich dass Golem sich viel mit Drago unterhielt. Deshalb ging zu den beiden. „Worüber redet ihr denn da, so viel?“ unterbrach ich sie. Die beiden Bakugan schauten zuerst sich gegenseitig an, dann wieder mich. „Über dich und Dan“ platzte dann Drago heraus. Dass schockte mich ein klein wenig. „Aber...über was?“ fragte ich weiter, wobei ich etwas stotterte.

Golem verdrehte die Augen. „Ist es nicht offensichtlich, auch wenn Dan gerade was isst ,dass ich beide wieder aufeinander steht?“ kam Golem nun auf den Punkt. Ein wenig errötet schrie ich: „Dass stimmt doch gar nicht!“. Die beiden Bakugan zuckten dabei kurz zusammen dann fragte Drago Golem: „Geht Leila, immer so schnell hoch?“ „Na ja, früher war dass nicht so, aber seit sie wieder mit Dan...“ Ich brachte ihn mit einem strengen Blick zum schweigen und an Drago gewandt sagte ich: „Und dich geht dass schon mal gar nichts an.“  Die anderen waren durch mein Geschrei aufmerksam geworden, weshalb mich die anderen fragen, was los sei. „Da war eine Spinne, ich bin bei denen sehr empfindlich.“ log ich schnell. „Im lügen, ist sie aber nicht so gut.“ flüsterte Drago zu meinem Partner. Dennoch hörte ich es und als die anderen sich wieder wegdrehten, bedachte ich ihn mit einem bösen Blick. Dass veranlasste Drago wiederum dazu, sich zusammenzurollen, da er offenbar etwas Angst bekommen hatte. Zufrieden ging ich wieder zu den anderen.
Nun rollte sich Drago wieder aus. Ich wusste, dass Golem ihn beruhigen würde, ich würde ihm nie etwas antun und dass dass nur ein schlechter Scherz gewesen war. Ja, vor ein paar Monaten noch, da hätte ich ihm vielleicht sogar noch etwas angetan, aber jetzt nicht mehr. Jetzt hatte sich meine Einstellung geändert...und dass lag auch an Dan. „Also, am besten machen wir jetzt mal eine Pause und ruhen uns aus.“ schlug Runo vor. Den anderen war dass nur recht, doch als wir uns zum gehen wandten fügte sie noch schnell hinzu. „Ach, Leila und ich gehen etwas Shoppen.“ Sie merkte wohl, dass es mich überraschte deshalb fragte sie, ob dass auch für mich in Ordnung ginge. „Klar, warum nicht.“ antwortete ich.
Leila's Sicht ende.

Spectra trippelte mit den Fingern, auf dem Tisch herum und sah alles andere als entspannt aus. Nachdem Shadow prove und Volt ihm von ihrer Niederlage berichtet hatten, war er ausgerastet. So etwas passierte ihm fast nie, nur diesmal war für ihn dass Fass übergelaufen. Nun beruhigte er sich wieder langsam und hatte auch Lync inzwischen wieder freigelassen. „Spectra, vielleicht sollten wir dieses, Erdenmädchen einfach vergessen, wir haben so von ihr ja nichts zu befrüchten...“ „Du verstehst nicht Mylene.!“ erwiderte Spectra heftig. „Auch wenn sie keine ist, die direkt gegen uns kämpfen wird, in Verbindung mit den Spielern, wird sie auch offensiv gegen uns agieren und wenn die erst hier auftauchen, wird es für uns umso schwieriger die Dimensionssteuergeräte zu beschützen.“ Er amtete tief durch und fuhr fort: „Wenn wir es schaffen, ihr ihren Partner abzunehmen, werden sie zwar herkommen, aber sie müssen dann zwei Ziele erreichen, somit ist die Wahrscheinlichkeit auch höher, dass sie Fehler machen werden und somit sind wir wieder im Vorteil.“ Er erhob sich. „Deshalb werde ich mich jetzt persönlich darum kümmern. Gus, in zwei Tagen brechen wir auf und suchen diese Leila.“ „Wie ihr wünscht, Meister Spectra.“ „Hey und was sollten wir jetzt hier, dann machen?“ rief Shadow prove. „Wenn ihr unbedingt mitkommen wollt, werde ich euch nicht aufhalten.“ „Ok, denn ich komme auf jeden Fall nochmal mit, was ist mit dir Lync.“ Der kleine grinste. „Sicher, ich will Rache für meine Niederlage.“ „Na dass ist doch was und du Mylene?“ Die Frau dachte kurz nach dann stimmte auch sie zu. „Hahaha, perfekt, Volt...“ „Nichts da, ich bleibe hier. Ich habe vorerst genug, von kämpfen.“ „Pah, Langweiler.“ kommentierte Shadow Prove.
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