Leila's Schicksal (1)

GeschichteAllgemein / P12
Daniel "Dan" Kuso Julie Makimoto Marucho Marukuro OC (Own Character) Runo Misaki Spectra Phantom / Keith Clay
13.08.2018
24.09.2018
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Es herrschte Stille. Die Vexos saßen versammelt um einen großen runden, schwarzen Tisch herum und warteten darauf, dass einer von ihnen das Wort ergriff. Von ihnen saß Spectra auf dem schönsten Stuhl, Myline war sogar der Meinung, dass er fast schon wie ein Thron aus sah. Schließlich ergriff Lync das Wort als er seine Füße demonstrativ auf den Tisch legte, die Arme hinter seinem Kopf verschränkte und betont langweilig sagte: „Also, warum sind wir denn hier? Ich habe noch ein paar andere Dinge heute zu tun, also lasst und dass hier schnell hinter uns bringen.“ Gus, welcher links von Spectra saß, wurde sofort ein wenig wütend und rief: „Du Bengel, du, habe ein wenig mehr Respekt vor Meister Spectra!“ „Haha, da fängt er schon wieder mit diesem „Meister“ Spectra an, hihi“ Shadowprov hatte sich eingeschaltet und lachte ohne Hemmungen. Gus starrte auch nun ihn voller Wut an, doch Myline entspannte die Situation noch rechtzeitig. „Shadow, hör auf so dämlich zu lachen und du Link, sei nicht ganz so frech.“ „Jaja, ist ja schon gut.“ Lync nahm die Füße wieder vom Tisch und auch Shadowprove beruhigte sich wieder langsam. „Ich nehme an, Spectra hatte einen wichtigen Grund uns alle herzurufen, nicht wahr?“

„So ist es.“ Der Anführer der Vexos legte seinen Kopf auf seine schräg stehenden Hände. „Es geht um das Menschen Mädchen Leila, welches ein paar Wochen auf New Vestroia war, dort in einigen Arenen gekämpft hat und dann wieder zur Erde zurückgekehrt ist. „HÄ? Wie kann denn so eine Göre überhaupt nach Vestroia kommen?!“ rief Shadowprove. „Sie hatte anscheinend einen selbst gebauten Teleporter bei sich. Das konkrete Problem ist nun, dass sie fast immer gewonnen hat und sich so ihr Bakugan Golem, gestärkt hat, was im schlimmsten Fall sogar zu einer Weiterentwicklung führen könnte.“ „Aber warum bitte, sollte ein einzelnes Erden Mädchen, uns gefährlich werden?“ fragte nun auch Myline. „Es ist so: Laut den Wachmännern und einigen Besuchern, scheint sie eine nette, ehrgeizige und auch verschlossene Kämpferin zu sein. Wenn sich ihr Bakugan auch noch weiterentwickelt, steigt damit die Wahrscheinlichkeit, dass die Schicksalsspieler auf sie aufmerksam werden und sollte sie ihnen dann auch noch beitreten, könnten wir noch mehr Arbeit haben.“ Er machte eine kurze Pause, um das gesagte auf seine Leute wirken zu lassen. „Deshalb habe ich beschlossen, dass wir einen losschicken, der sie nicht nur in einem Kampf besiegt, sondern auch noch dafür sorgt dass sie ihr Bakugan verliert. Meldet sich jemand freiwillig?.“

„Ich hätte Lust“ meinte Lync und erhob sich. „So stark sie auch klingen mag, gegen meine Taktiken und erst recht gegen Aluce wird sie keine Chance haben.“ „Deine Taktiken bestehen vor allem aus Nerven und dem Versuch, bei weiblichen Gegnern mit deinem Charm zu punkten, was nie funktioniert.“ Volt hatte das gesagt und sah zu dem kleineren dabei etwas abschätzend. Shadowprove lachte erneut. „Haha, köstlich Volt, da hast du sogar recht.“ „Halt die Klappe Shadow und wenn du so wenig von mir überzeugt bist, dann tu es doch selber Volt.“ „Nein, ich will nur sehen, dass du verlierst und deswegen werde ich dich begleiten.“ Lync war darüber überrascht doch als er einen kurzen Blick zu Spectra warf, nickte dieser nur zustimmend. „Ok, dann wollen wir mal los Volt.“ Die beiden begaben sich zum Teleporter und wurden kurze Zeit später zur Erde teleportiert. „Bist du sicher, dass das eine gute Idee war Spectra? Lync ist wirklich nicht der stärkste von uns und trotzdem hast du nur ihn geschickt?“ Myline sah ihn fragend an, doch er erwiderte nur:„Volt ist ja auch noch dabei, entweder hilft er ihm im Notfall oder aber unser Spaßmacher wird für einige Zeit sich sehr langweilen müssen, wenn er wieder hier ist.“ Mit einem leichten Grinsen erhob sich der Maskierte, bedeutete Gus ebenfalls aufzustehen und meinte im gehen: „Die Sitzung ist beendet, wir treffen uns hier wieder, sobald Lync und Volt wieder da sind.“

Dan lag auf seinem Bett und starrte an die Decke. Es war viertel vor sieben und um 19Uhr würde es Abendessen geben. Er hatte den Tag mit Shun und Marucho in einem Freizeitpark verbracht. Seid sie es geschafft hatte, die Vexos-Kristalle auf der Erde zu zerstören, hatten sich Spectra und seine Leute nicht mehr gerührt und so nutzten sie die Freie Zeit um sich ein wenig auszuruhen, wobei sie immer im Hinterkopf behielten, nach New Vestroia zu gehen um auch dort die Vexos zu schlagen. Während er so dalag, merkte er dass Drago sich ein wenig hin und her rollte. Er setzte sich hin und fragte: „Drago, alles ok mit dir?“ Sein Partner klappte sich auf und erwiderte: „Ja, es ist nur....“ „Was ist nur?“ „Ich habe etwas gespürt.“ „Gespürt? Was denn?“ „Die Präsenz eines anderen Bakugans und seines Partners.“ „Tatsächlich? Weißt du denn, wer das sein könnte?“ „Leider noch nicht, doch habe ich beide auch hier in diesem Gebiet gespürt.“ Dan wurde nicht wirklich schlauer aus seinem Bakugan.

„Ok, dass heißt du hast diese beiden schon mal wo anders gespürt?“ „Ja, auf New Vestroia, vermutlich nach einem Kampf.“ „Das muss aber dann bedeuten, dass sie ziemlich stark sind.“ Drago nickte.“Ja, davon gehe ich aus.“ „Mhm...du kannst nicht zufälligerweise genauer beschreiben was du mit „in diesem Gebiet meinst oder?“ „Tut mir leid Dan, aber das kann bis zu fünfzig Kilometer weit weg von hier sein.“ „Mist...ach was rege ich mich denn so auf, alles halb so schlimm, wenn diese beiden wirklich so stark sind, du sie aber nicht den Vexos zuordnen kannst, werden wir sie wohl früher oder später schon treffen.“ „Daniel!, Essen ist fertig, komm bitte runter, damit du noch den Tisch deckst.“ „Ach verdammt..“ dachte sich Dan, doch rief er:“ Ja Mom, komme gleich.“ Mit Drago auf seiner Schulter, rannte er die Treppe hinunter, welcher wegen dieser kleinen Familien Ereignisse schmunzelte.


Marucho saß in seiner Badewanne und entspannte, sein Bakugan Preyas schwamm vor ihm ebenfalls entspannt hin und her. „Ach weißt du Preyas, es ist schon gut ab und an sich eine kleine Erholung zu gönnen, findest du nicht auch?“ „Auf jeden Fall, immer wenn wir auf Missionen sind, bin ich so angespannt, da kommt man ja kaum zur ruhe und...“ Er bemerkte Maruchos Blick, welcher so viel sagen sollte wie:“Von uns allen, bist du immer der, der am lockersten und auch unvorsichtigsten bei Missionen ist.“ „Ähm...nun ja, vielleicht hast du recht, aber ich genieße es trotzdem mal wirklich nix zu tun.“ Sein Partner nickte verständnisvoll.

„Ich frage mich, wann wir wieder nach New Vestroia aufbrechen und auch was die Vexos sich wieder aushecken, hoffentlich schlagen sie nicht alzu schnell wieder zu, dann wäre unser „Urlaub“ ja schon wieder zu ende.“ „Ach Marucho, jetzt bleib lieber ganz locker und nutze deine Freie Zeit lieber sinnvoller, als sich über unsere Gegner den Kopf zu zerbrechen.“ „Hast vermutlich recht...“ Marucho grinste und schlug so stark mit den Armen im Wasser, dass genug Wellen erzeugt wurden um Preyas umzuwerfen. Marucho lachte, als dieser prustend wieder hervorkam. „Na warte du...“ Er flog mit hoher Geschwindigkeit gegen den Kopf seines Partners sodass dieser das Gleichgewicht verlor und auch kurz unterging. Beide plantschten so noch eine ganze Weile weiter, während es immer dunkler wurde.

Shun saß auf dem Dach des Hauses seines Großvaters und starrte in den Himmel. Ingram saß neben ihm und schien zu meditieren. „Ingram?“ fragte er plötzlich. Der angesprochene drehte sich zu ihm. „Was ist Shun?“ „Ich habe irgendwie das Gefühl, dass unser Urlaub bald vorbei sein wird.“ „Wie kommst du darauf?“ „Es ist schon zu lange ruhig, die Vexos sollten bald wieder auftauchen.“ „Ja, da kannst du schon recht haben, aber diesmal bringen wir den Kampf zu ihnen nach New Vestroia.“ Shun holte eine Flöte aus seiner Tasche und meinte noch bevor er zu spielen begann: „Ganz genau Ingram.“