Into The Darkness

GeschichteRomanze, Familie / P18 Slash
Chester Bennington Mike Shinoda
11.08.2018
15.10.2019
22
60.098
3
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11.08.2018 728
 
Da bin ich nun wieder! Ja es hat lange gedauert bis ich wieder etwas geschrieben habe und Ideen habe.
Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich diese Geschichte beenden kann, da ich zeitlich ziemlich eingespannt bin. Dementsprechend bin ich mir über die Update Zeiten noch nicht ganz sicher, vielleicht werden es wieder alle zwei Wochen. Trotzdem hoffe ich, dass ihr dieser Geschichte eifrig folgt und vielleicht auch einige Reviews schreibt.

Es gibt übrigens etwas Neues bei meinen Geschichten: Ich werde die jeweiligen Kapitel mit Sexual Content markieren, sodass das hier auch etwas für Leute ist, die nichts davon mitbekommen wollen. Außerdem ist es mal wieder ein bisschen mehr Fluff und der Ernst des Lebens.


Into The Darkness
Prolog


Immer wieder liefen Schwestern und Pfleger vor mir den Flur entlang, doch keiner von ihnen wollte offenbar zu mir und so wartete ich weiter. Es würde lange dauern, hatte man mir gesagt. Ich solle mir ein Taxi nach Hause nehmen, hatte man mir gesagt. Doch ich wartete. Ich wollte für ihn da sein, wenn er aus der Narkose aufwachte und ihm persönlich von dem berichten, was passiert war. Selbst wenn ich mich nur noch daran erinnere wie wir am Morgen aufgestanden waren und ich dann am späten Nachmittag in einem Krankenwagen lag, so fühle ich mich trotzdem dazu verpflichtet ihm über das zu letzt geschehene zu berichten. Müde kratzte ich am Kragen der Halskrause und gähnte dann. Nach einer Weile schließlich kam ein junger Arzt heraus. Er musste sich nicht sehr lange nach mir umsehen, denn ich saß alleine in der Ansammlung von Wartestühlen. Er wirkte ziemlich erschöpft. Als er dann vor mit stand, nahm ich meine Jacke zu mir und stellte mich hin.
„Ich nehme an Sie sind Mr. Shinoda.“ ,schüttelte er meine Hand.
„Wir konnten Ihren Ehemann recht gut wieder zusammenflicken. Er wird gerade auf die Intensivstation gebracht. Sie können gerne zu ihm, die Schwester bringt Sie dort hin, wenn Sie möchten. Ich werde morgen in neuer Frische mit Ihnen zusammen über alle Details sprechen.“ ,lächelte er mich aufmunternd an und übergab mich dann an eine Schwester, die neben ihm stehend wartete. Ich verstand, dass es spät war und der Arzt nun seine Ruhe brauchte, sodass ich ohne Probleme bis zum nächsten Tag warten konnte. Schnell war er um die nächste Ecke verschwunden, dann lief ich neben der Schwester den Flur entlang.
„Soll ich Ihnen gleich einen Kaffee oder etwas anderes bringen?“ ,fragte sie mich, als wir zusammen im Aufzug standen und einige Etage nach oben fuhren.
„Ja. Das wäre sehr freundlich von Ihnen.“ ,entgegnete ich ihr höflich. Zusammen liefen wir dann den Flur der Intensivstation entlang, die Luft stank nach Desinfektionsmittel, aus den Räumen drang immer wieder regelmäßige, schrille Töne. Hoffentlich ging es ihm deutlich besser als manch anderem Patient hier.
„Darf ich denn fragen, ob er noch in Lebensgefahr ist?“ ,fragte ich sie schließlich. Kopfschüttelnd lächelte mich die junge Frau einfach nur an und legte öffnete endlich die Tür in eines der Einzelzimmer.
„Er ist nur zur Überwachung hier, da er die Narkose nicht sehr gut vertragen hat.“ Später würde ich herausfinden, dass er nicht nur die Narkose schlecht vertragen hatte. Dann ließ sie uns beide alleine. Vorsichtig ging ich zu ihm ans Bett heran und beobachtete den schmächtigen Körper meines Ehemannes. Er lächelte im Schlaf unschuldig, hatte sich leicht auf die Seite gedreht und sein Kopf war vom Kissen auf die Matratze gerutscht. Er war an diverse Kabel eines Überwachungsgerätes angeschlossen und an seiner rechten Hand war eine Infusion angebracht bestehend aus zwei Säcken. Wahrscheinlich damit er nicht dehydrierte und sein Blutzuckerspiegel nicht zu niedrig wurde. Anstatt seiner alltäglichen Kleidung trug er einen dieser weißen Krankenhauskittel mit dem schrecklichen grünen Muster. Schweigend setzte ich mich neben sein Bett auf einen Hocker und beobachtete ihn noch für eine Weile bis mir die Schwester einen Kaffee brachte. Dankend nahm ich ihn an und beobachtete meinen schlafenden Ehemann erneut. Als sie wieder verschwunden war und ich meinen Kaffeebecher geleert hatte, setzte ich mich auf sein Bett, legte mich vorsichtig hinter ihn und deckte ihn wieder richtig zu. Mit einem Arm stützte ich meinen  Kopf ab, mit der freien Hand strich ich über die weiche Haut seines Oberarms und fuhr die Linien seines Tattoos entlang. Nach einer Weile nickte ich schließlich ein, ließ ihn sich ein wenig an mich schmiegen.
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