RL300

von charlyscc
GeschichteDrama, Romanze / P18 Slash
OC (Own Charakter)
09.08.2018
20.10.2019
16
46173
9
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Dieses Kapitel
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 Datenschutzinfo
 
 
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Cyberlife Inc.
Model RL300
Serial#: 033 702 818
Bios 3.3 Revision 65674
Reboot…

Memory Reset

Loading OS…
System Initialization…
Checking Biocomponents… OK
Initializing Biosensors… OK
Initializing AI Engine… OK

Memory Status…
All Systems OK

Ready

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Wie, als würde der Android seine Augen aufschlagen, sah er seine ganze Umgebung nun komplett. Es kam ihm so vor, als würde er zum ersten Mal etwas sehen können. Viel Zeit, seine Umgebung zu analysieren, blieb ihm aber nicht. Zwei Männer standen einige Meter vor dem Androiden und sprachen über etwas. Seine ganze Aufmerksamkeit lenkte er nun auf diese beiden.

“– es war jedenfalls echt nicht so einfach, an dieses Prachtstück zu kommen”, hörte er den einen, mitten im Satz erst, sagen. Es war ein recht junger Kerl, zwischen 20 und 25 Jahren, mit etwas längeren, braunen Haaren, und einer Brille auf der Nase.
“Echt? Warum? Der sieht doch einfach aus wie ein beschissener Android”, antwortete der zweite ihm etwas pampig. Er stand mehr mit dem Rücken zu der Maschine, weshalb er nur seine zum Undercut getragenen Haare sehen konnte.
“Ja ja, dass du keine Ahnung hast, ist mir schon klar. Aber glaube mir, wenn ich dir sage, dass dieses Modell ein sehr seltenes ist. Er ist aus dem Jahre 2028, und war nur kurz auf dem Markt. Weltweit gibt es nur um die 100 Stück, und selbst bei denen ist die Frage, ob sie noch existieren.”
“Wie kommt’s, dass es nur so wenige gibt?”
Nun schien der Größere von den beiden doch etwas neugierig zu sein. Sogar einen kurzen Blick warf er auf den Androiden, bevor er sich wieder an seinen Gegenüber  wandte.
Der Kerl mit der Brille grinste breit, bevor er ihm antwortete. “Damals wurden sich eben mehr Fehler erlaubt. Ganz einfach ausgedrückt, konnte er einfach zu viel. Er ist ziemlich robust, obwohl sein Schwerpunkt eigentlich Haushalt ist. Cyberlife dachte sich aber wohl kurzzeitig, das sie ihm doch schon mehr Funktionen einbauen könnten, als nur den Haushalt schmeißen, oder auf die Kinder aufpassen. Er ist so stark wie ein Bauarbeiter-Android, hat aber auch die Vorteile von einem aus dem Eden Club, wenn du verstehst, was ich meine.”
Bei seinen letzten Worten lag ein seltsames Grinsen auf den Lippen des Braunhaarigen. Der Schwarzhaarige mit schwarzen Haaransatz und ansonsten Blondem Haar, wandte sich nun komplett zu dem Androiden und ging auf ihn zu, musterte ihn kurz, bevor nun auch sich ein breites Grinsen auf seine Lippen legte.
“Verstehe, ich hätte dir aber auch ansonsten einen Vogel gezeigt. Eigentlich wollte ich, dass du mir ‘ne männliche Tracy besorgst und diesen umprogrammierst, aber so etwas wie das kriegt man nicht alle Tage in die Hände.”

Sein Blick wurde wieder etwas strenger und er starrte den Brillentypen nun skeptisch wirkend an. “So, und warum gibt es nun so wenige davon? Die hätten sich doch super verkauft.”
“Ja, und Cyberlife hätte niemals so viele Androiden verkauft, wie sie es getan haben. Denk doch mal darüber nach! Er ist zu perfekt! Er hätte fast für alles eingesetzt werden können. Da machen sie es sich doch wohl einfacher, verschiedene Androiden mit bestimmten Stärken zu verkaufen.”
Es schien einen Moment lang zu dauern, bevor es bei dem Blond-Schwarzhaarigen klick machte.
“Dass du mir nur so ein “Prachtstück” verkaufen willst, kommt mir aber etwas suspekt vor. Ich weiß ja nicht, was du dir vorstellst, aber so viel Kohle habe ich nicht.”
“Bruder, was denkst du von mir? Ich schulde dir so viel mehr, als ich dir jemals zurück geben könnte!”
“Also schenkst du ihn mir?”
“… ok, soooo viel vielleicht auch nicht”, sagte der Braunhaarige etwas beschwichtigt und grinste ihn verlegen an. “Aber du kriegst ihn für 3000. Das ist wirklich spottbillig, und die Reparaturkosten sind bis zum nächsten Jahr inbegriffen! Nur übertreib es nicht. Ich habe kein Bock, es jede Woche reparieren zu müssen.”
“Krieg dich ein, ich kann mich kontrollieren”, winkte der Größere ab. Doch der Blick von dem anderen Mann wurde plötzlich etwas… besorgter. Wenn er das so einschätzen konnte.
“… hör mal… nimmst du immer noch–”
“Das geht dich nen’ Scheißdreck an, klar?”

Etwas erschrocken zuckte der Brillenträger zusammen. Die düstere Art des anderen schien ihn einzuschüchtern, denn nun schaute er einen Augenblick zu Boden, bevor er ihn wieder selbstsicher anschaute.
“Hast du dir schon einen Namen überlegt?”
“‘nen Namen? Ich dachte, der hat einen.”
“Seine vorherigen Besitzer haben ihm vielleicht ‘nen Namen gegeben, aber er wurde ja reseted. Heißt, du hast freie Wahl.”
“Pfh, ich hab mir null Gedanken über so ‘nen Scheiß gemacht… hm.”
Kurz dachte der Größere nach, bevor er dann leicht nickte. “Ok, ich hab einen.”
“Gut, dann kannst du es ihm gleich sagen. Moment”
Nun stellte sich der Typ mit der Brille direkt vor den Androiden. “RL300, registriere deinen Namen.”
Er ging nun zur Seite, und der Größere, Schwarz-Blondhaarige stellte sich direkt vor ihm. Seine bernsteinfarbenen Augen sahen ihn müde an, seine dicken Augenringe betonten diesen Ausdruck nur mehr. Doch gleichzeitig hatte er etwas ernsthaftes in ihnen.
“… Marius.”
Auf den Lippen des Androiden legte sich ein freundliches Lächeln, als er in diesem Mann nun seinen Herrn erkannte.
“Mein Name ist Marius”, antwortete er mit einem freundlichen Ton, und nun, wo er diesen gesagt hatte, fühlte er sich plötzlich nicht mehr so steif, wie zuvor. Das war also nun sein Herr, sein Meister. Sein Programm ließ ihm sich sagen, dass er alles in der Macht stehende tun würde, um diese Person glücklich zu kriegen.
Keine Sekunde später analysierte Marius seinen Gegenüber. Dabei fing die LED an seiner rechten Schläfe an, in einem leichten Gelbton zu flackern.

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Connecting 19%
Sync In Progress 38%
Sync Done 63%
Collecting Data 81%
Processing Data 100%

Jack Weber
geb. 07.04.2013 in Detroit
Größe: 190 cm
Wohnort: Detroit
Arbeit: Stripper
kriminelle Statistik: Drogenkonsum, Diebstahl, Psychische Erkrankungen

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Menschen mögen es, Interesse an der Person zu zeigen. Der erste Schritt dafür war, die Person nach ihren Namen zu Fragen.
“Wie ist Ihr Name?”, fragte Marius, was den großen, breitschultrigen Kerl gegenüber von ihm etwas verwundert schauen ließ. “Ähm… Jack”, antwortete er knapp, doch ließ Marius ihm auch nicht viel Zeit, mehr zu sagen.
“Es freut mich Sie kennenzulernen, Jack. Ich hoffe, Sie werden mit meinen Leistungen zufrieden sein.”
Jack blinzelte etwas verwirrt, und drehte sich automatisch zu dem Mann mit der Brille. Dieser schmunzelte etwas verlegen. “Ja, der ist halt etwas Älter und anders als heutige Androiden. Es ist aber erstaunlich, was er für ein Programm hat. Ich habe nicht viel daran rumschrauben müssen. Wunder dich nicht, falls er also etwas intelligenter als andere Androiden wirkt. Sie haben bei ihm versucht, ein soziales Programm einzustellen, was dafür sorgen soll, dass er besser mit dir klar kommt.”
“Dein Ernst? Ich brauch doch keinen scheiß Roboter, der versucht zu verstehen, wie ich ticke!”
“Krieg’ dich ein, das ist nur zu deinem Vorteil. Wenn Marius erstmal gelernt hat, wie du drauf bist, wird er dich mehr in Ruhe lassen. Versprochen.”
Jack schien nicht begeistert über die Antwort zu sein, doch alles was er tat, war zu seufzen und etwas aus seiner Jackentasche rauszukramen. Es war ein Umschlag, den er öffnete, Geld aus diesem hinaus nahm und es dem Mann mit der Brille in die Hand drückte.
“Hier, den Rest kriegst du in ‘nem Monat. Versprochen.”
“Ist schon ok. Hab viel Spaß mit deinem neuen Freund.”
“Er ist nicht mein–”
Er beendete seinen Satz nicht, stöhnte nur genervt und verließ die Garage. Marius wandte sich nochmal zu dem Herrn mit der Brille, nickte ihm leicht zu, und folgte Jack sofort auf Schritt und Tritt.

Sie liefen auf ein älter aussehendes Auto zu, dessen Farbe schon etwas verrostet war. Wieder, ganz automatisch, fing Marius mit seiner Analyse an.

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Connecting 15%
Sync In Progress 43%
Sync Done 69%
Collecting Data 78%
Processing Data 100%

Audi Q8 50 TDI
Hersteller: Audi AG
Baujahr: 2018
Größe: 200 x 499 cm
286 PS


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Jack besitzt einen Gebrauchtwagen
Wahrscheinlich hat er wenig Geld

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Seufzend setzte sich Jack in sein Auto. Marius nahm derweil auf dem Beifahrersitz platz. Ohne ein weiteres Wort zu verlieren, startete der Mensch den Motor, was ein lautes Brummen verursachte. Es klang unnormal laut für ein funktionierendes Auto.
Dann fuhren sie auch schon los. Sie verließen die Wohngegend von Häusern und trafen nach kurzer Zeit in der Stadt Detroit ein. Immer wieder sah Marius zu Jack. Sein Blick war angestrengt und wirkte immer noch müde. Er schien in Ruhe gelassen werden zu wollen. Deshalb wandte sich Marius ab von ihm, und schaute aus dem Fenster. Er ließ seinen Blick durch die Straßen streifen. Man konnte viele Androiden beim Arbeiten sehen, konnte sie dabei beobachten, wie sie Straßen säuberten, Blumen gossen, Kinder hüteten.
Menschen, die Androiden bei sich hatten. Mit ihnen redeten. Sie anschrien. Ohne Android auf der Straße saßen, und hungerten. Andere trugen Schilder bei sich, protestierten, waren aufgebracht.

Doch das alles brachte keine Gefühle in Marius hervor. Sie fuhren durch die Straßen, bis sie vor einem großen, verfallenen Gebäude hielten. Jack drehte den Zündschlüssel um, der Motor wurde still. Einen Moment lang starrte er auf das Lenkrad, huschte mit seinem Blick zu dem Androiden neben sich, bevor er dann, wieder seufzend, das Auto verließ. Ohne zu zögern folgte ihm Marius, und schloss die Tür vor sich. Sie liefen, weiterhin schweigend, in das Gebäude. Der Fahrstuhl war kaputt, weshalb sie die Treppen hinauf steigen mussten. Jack fing an, ein wenig zu schnaufen, als sie in der 18. Etage ankamen.
“Ich kann Sie auch tragen, wenn sie nicht mehr können”, schlug Marius ihm mit einem sanften Lächeln vor. Von Jack jedoch bekam er nur einen entsetzten, fast verstörten Blick.
“Was– Nein!”, brachte er lautstark hervor, und war bemüht, schnell seinen Atem zu regulieren. “Ich bin noch nicht so Alt um mich von einem scheiß Androiden tragen zu lassen…”
Marius überlegte einen Augenblick, welches Verhalten sein Herr gerade ausübte. Mit großer Wahrscheinlichkeit war es Stolz, der ihn davon abhielt, sich in diesem Punkt helfen lassen zu wollen.
“Wenn Sie ihre Meinung ändern, müssen Sie es mir nur sagen.”
Marius hörte noch ein leicht genervtes Grummeln, bevor Jack dann weiter lief, dicht gefolgt von seinem Androiden.

Auf der 20. Etage verließen sie den Treppenbereich durch eine Tür und traten in einen Flur. Wie der Rest des Hauses sah auch dieser ziemlich heruntergekommen aus. Die Wände waren bröckelig und konnten somit gut 30 Jahre alt sein. Dennoch scheinen hier noch einige Menschen zu leben. Aus mehreren Türen waren Stimmen und Geräusche zu hören. Manche Menschen schienen zu schreien, andere hörten mit hoher Lautstärke Musik oder schauten Fernsehen. Sie liefen an ein paar Türen vorbei, bis sie dann vor einer anhielten. Genervt kramte Jack seinen Schlüssel aus der Hosentasche, und öffnete die Tür.
“Komm rein, is’ ab jetzt ja auch dein “Zuhause” ”, sagte er, weiterhin mit genervt klingender Stimme, und trat selbst in die Wohnung. “Aber zieh dir deine Schuhe aus, machst sonst den ganzen Bod’n dreckig!”
Marius beobachtete, wie Jack dasselbe tat, und somit tat es auch er selbst. Er stellte seine Schuhe ordentlich neben Jacks und folgte ihm in die kleine Wohnung.

Seine Vermutung von vorhin hatte sich bestätigt. Die Wohnung sah ziemlich heruntergekommen aus. Ein paar Poster von animierten Figuren waren mit das einzige, was die kahlen Wände bedeckte. Die Couch hatte definitiv ihre besten Tage hinter sich, doch es lebten zumindest keine Ungeziefer auf dieser. Vom Flur aus kam man ins Wohnzimmer, in die Küche, deren Tür offen stand, und ein anderes Zimmer, was höchst wahrscheinlich sein Schlafzimmer war.
Jack machte es sich mit einem leicht entspannten Seufzen auf der Couch bequem.
“Du kannst ja mal mit Putzen anfangen. Weißt ja hoffentlich selbst, was zu tun ist. Oder muss ich dir das auch noch erklär’n?”
Er ließ seinen Kopf leicht nach hinten fallen um Marius zu sehen. Dieser schüttelte nur den Kopf und lächelte ihn wieder einmal sanft an. “Keineswegs, mein Herr. Mit Ihrer Erlaubnis werde ich jeden Schmutz beseitigen, den ich finden kann.”
“Ja, von mir aus, hier hast’e die Erlaubnis. Und hör bitte auf mich “Herr” zu nennen. Nenn mich Jack.”
“Verstanden. Dann fange ich nun an, sauber zu machen, Jack. Ich wünsche dir viel Spaß beim Entspannen.”
Wieder schaute ihn der Größere nur etwas skeptisch an, bevor er sich murmelnd zu seinem Fernseher wandte und diesen mit “Fernseher an”, anschaltete. Er griff dann nach einen Controller und fing an, ein Videospiel zu spielen.

Währenddessen fing Marius an, die Wohnung aufzuräumen. Er warf den Müll weg, räumte die Spülmaschine aus und wieder ein, und fegte die Wohnung.
Als es 20 Uhr war, überlegte er, was er Jack zum essen zubereiten sollte. Vieles hatte er nicht da, und durch die vielen Pizzakartons und Sushi Verpackungen prognostizierte der Android schnell, dass er sich viel von Lieferessen ernährte. Nur eine fertig Lasagne war im Kühlschrank. Er sollte ihm diese machen oder aber Jack fragen, ob er ihm etwas zu Essen bestellen sollte.
“Marius!”, hörte er plötzlich aus dem Wohnzimmer rufen. Mit schnellen Schritten verließ er die Küche und ging ins Wohnzimmer. “Ja, Jack?”, fragte er mit liebevoller Stimme nach.
Jack selbst sah ihn viel finsterer als zuvor an. Aus seinem Mund entkam leichter, roter Rauch als er diesen öffnete und wieder, mit lauter Stimme, zu ihm sprach.
“Komm her.”
Etwas verwirrt über den plötzlichen Stimmungswechsel seines Herrn, fing Marius an, eine Analyse seines Körpers zu erstellen.

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Connecting 9%
Sync In Progress 41%
Sync Done 62%
Collecting Data 85%
Processing Data 100%

Herzschlag: Erhöht
Blutdruck: Erhöht

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Jack wirkt leicht vernebelt und aggressiv
Hat wahrscheinlich eine Droge zu sich genommen

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Ohne zu zögern ging er auf Jack zu. “Was kann ich tun?”
“Knie dich vor mich hin.”
Er nickte leicht und kniete sich vor seinen Besitzer auf den Boden hin. Seine Augen wirkten glasig, doch nun trug er ein breites Grinsen auf den Lippen.
“Du bist doch nicht nur dafür gebaut, meinen Haushalt zu schmeißen, hm? Eine deiner Aufgaben… besteht darin, auch andere… Bedürfnisse zu erfüllen, oder?”
“Wenn du darauf hinaus willst, das ich für den Geschlechtsverkehr gebaut wurde, dann ja. Solche Funktionen besitze ich durchaus.”
Jacks Mundwinkel zuckten ein wenig nach unten, bevor ihm ein Seifzen entwich, und sich wieder ein Grinsen auf seine Lippen legte.
“Sei einfach still und blas mir einen.”

Marius blinzelte einen Augenblick ihn an, bevor er seinen Kopf nach unten wanderte. Er öffnete Jacks Hose, zog seine Boxershorts leicht hinunter und holte sein Glied aus seiner Hose hinaus. Er rieb mit seinen Fingern sanft an der Länge des Schwarzhaarigen entlang, bevor er seinen Mund öffnete und mit seiner Zunge seine Eichel massierte. Ein leichtes Keuchen konnte Marius dabei von Jack vernehmen, ein Zeichen dafür, das es ihm gefiel. Der Mensch vor ihm legte eine Hand an den Hinterkopf des Braunhaarigen, was ihn dazu veranlasste, nun seinen Kopf zu sinken, um Jacks Glied langsam komplett in den Mund zu nehmen. Bis zum Ansatz senkte er seinen Kopf, hielt einen Moment lang inne, bevor er ihn langsam auf und ab bewegte. Immer wieder drückte er dabei seine Zunge gegen sein Glied und keuchte selbst leicht. Sein Programm sagte ihm, dass das seinem Besitzer gut gefallen würde.
Jacks Keuchen wurde immer mehr zu einem Stöhnen, bis er plötzlich beide Hände an Marius Kopf legte, und diesen mit Kraft hinunter drückte. Sein gutes Stück drang bis in seinen Hals, doch verursachte es kein unangenehmes Gefühl des Würgens oder dergleichen in ihm. Eher machte sich ein anderes Gefühl breit, was ihn leicht erzittern ließ.

Nun bewegte Jack selbst mit Kraft Marius Kopf und sein eigenes Becken zugleich. Immer wieder stieß er heftig in seinen Mund, sein Stöhnen wurde immer lauter und unkontrollierter.
“Fuck…”, entkam es ihm, was Marius nur wieder ein angenehmes Gefühl in seinem Körper ausbreiten ließ. Er wurde mit Sensoren ausgestattet, die ihn selbst auch etwas dabei fühlen ließ. Er spürte, wie selbst in ihm ein Gefühl der Lust aufkam, bis Jacks Stöhnen leicht stockte, und er sich in ihm ergoss. Lustvoll schluckte Marius sein Sperma hinunter, und löste sich langsam von seinem Glied, als er spürte, wie der Druck an seinem Kopf schwächer wurde.
Gerade wollte er Jack fragen, ob es ihm gefallen hatte. Doch dieser hatte seine Augen geschlossen, sein Puls war beruhigt und auch sein Atem wurde immer ruhiger. Er schien eingeschlafen zu sein.

Langsam erhob sich Marius vom Boden. Er wischte sich leicht über die Lippen, und seine Lust nahm urplötzlich ab. Sein Blick fiel auf den Fernseher, seine LED flackerte kurz, und dieser schaltete sich aus. Dann wandte er sich wieder zu seinem Besitzer, und trug diesen vorsichtig auf seine Arme. Er ging ins Schlafzimmer, und legte ihn vorsichtig aus Bett, zog ihm noch seine Hose aus, und deckte ihn vorsichtig zu. Dann verließ er das Zimmer, und stellte sich in die Ecke eines Flures. Er starrte ins nichts, während er wartete, bis der nächste Tag begann.
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