K-Pop Various x Chubby!Reader OneShots

OneshotAllgemein / P12
07.08.2018
11.02.2019
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Dieses Kapitel
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Heute mal ein Vorwort von mir xD

Ein kleiner OneShot für den anstehenden Valentinstag. Und ich bin wie immer Single Q.Q Naja... egal.

Und als Ergänzung: Manchmal schreibe ich nichts großartig, dass der Reader "Chubby" ist. Ich bin der Meinung, dass man alle genau gleich behandeln kann. Deswegen kommt es manchmal vielleicht nicht so zur Geltung.

Zufrieden betrachtete (V/N) ihr kleines Werk. Ihr war es doch tatsächlich gelungen, kleine Schokopralinen in süße Herzchen zu formen. Das Ganze war tatsächlich anstrengender als gedacht, da die Schokolade ständig gegen sie war. Es bestimmt schon ihr dritter Anlauf, etwas Anständiges zu schaffen. Jetzt fehlte nur noch die schnuckelige Verpackung, die sie selber gebastelt und mit putzigen Schleifen verziert hatte. All dieser ganze Aufwand nur für eine Person. Lee Jihoon. Ein wirklich toller Junge mit dem wirklich schönsten Grinsen, das sie jemals sehen durfte. Vor allem wenn er nur sie so anguckte. Ihr Herz würde am liebsten aus ihrem Brustkorb fliegen. Seine Persönlichkeit erhellte einem wirklich den Tag. Hatte sie auch nur einen schlechten Tag, munterte er sie immer sofort auf. Deswegen verdiente er das hier mehr als alles andere. Mit dieser Schachtel Pralinen würde sie auch eine wichtige Sache hinter sich bringen. Sie würde ihm dieses Päckchen persönlich überreichen – natürlich wenn sie alleine waren – und ihm ihre Gefühle gestehen, die seit langem aufgeregt durch ihren Körper tanzten. Das was sie bisher zurückgehalten hatte, war ihre Freundschaft zu ihm und den anderen Jungs. Sie waren eine wirklich große Gruppe an ihrer Schule und veranlassten allerlei Trubel. Aus Dankbarkeit, dass auch diese zwölf für sie da waren, wollte sie jedem von ihnen sowas wie Freundschaftsschokolade schenken… Hoffentlich würden sie es nicht vollkommen falsch verstehen.

Am nächsten Morgen war es schließlich schon so weit. Valentinstag. Aufgeregt packte sie die vielen kleinen Schächtelchen in einen Stoffbeutel und machte sich auf den Weg in die Schule. Ein Glück, dass die Temperaturen noch so niedrig waren, sonst hätte sie sich wirklich darum Sorgen müssen, dass ihre Schokolade nicht zerlief. Gut gelaunt wie schon lange nicht mehr, betrat sie das große Gebäude. Fast sofort trat ihre beste Freundin (F/N) zu ihr. Mit zusammengezogenen Augenbrauen musterte (F/N) sie. „Wie kann man um diese Zeit nur so fröhlich sein?“, fragte sie murrend, „Sicher, dass es dir gut geht?“ (V/N) blickte sie grinsend und nickte enthusiastisch. „Natürlich! Heute ist der Tag, an denen Mädchen die Möglichkeit haben, ihrer großen Liebe näher zu kommen!“ (F/N) schüttelte daraufhin seufzend den Kopf, erwiderte jedoch nichts. Gemeinsam liefen sie in Richtung ihres Klassenzimmers. Immerhin hatten sie die ersten Stunden gemeinsam. Sie ließen sich auf einer der Plätze in der Mitte des Klassenzimmers fallen. „Achja. Ich hab auch etwas für dich~“ (V/N) kramte in der Tasche nach der Schokolade für ihre Freundin. „Tut mir Leid, aber ich empfinde nicht dasselbe“, lachte sie, nahm die Verpackung aber trotzdem entgegen. „Jetzt bin ich aber traurig.“ Theatralisch fasste sie sich an die Brust und betrachtete ihre Freundin mit einem Kopfschütteln. „Du hast mir das Herz gebrochen (F/N).“ Zusammen lachend machten sie sich schließlich über die Schokolade her.

Als sie auf Vernon zulief, sah sie schon gleich die Pralinenschachtel neben ihm, aus der er schon fleißig naschte. Mit einem kleinen Grinsen stellte sie sich vor ihn und hielt ihm ebenfalls ihre Schokolade unter die Nase. Seine Augen weiteten sich ein wenig, als er sie erkannte. „(V/N)… Es tut mir Leid!“, entgegnete er schuldbewusst, „Ich habe nicht solche Gefühle für dich.“ Sie schüttelte lachend den Kopf. „Keine Sorge. Ich steh nicht auf dich. Das müsstest du doch eigentlich wissen. Sieh es als Dankeschön.“ Ein wenig verblüfft nahm er ihr Geschenk entgegen, bevor er selber lachte. „Puh. Ich dachte schon.“ Vernon griff nach der süß verzierten Verpackung. „Hast du die selber gemacht?“, fragte er neugierig, als den Deckel hochhob, um sich ein Stück heraus zu nehmen. Sie nickte leicht. „Hmm~ Schmeckt ziemlich gut. Besser als die gekaufte“, schmeichelte er, als er genüsslich auf der Schokolade herumkaute. Zufrieden grinsend ließ sie sich neben ihn fallen. Zumindest schien es dem ersten schon einmal zu schmecken. Kurze Zeit später gesellten sich auch ein paar der anderen hinzu. „Vernon~ Gib mir was ab.“ Soonyoung sah ihn mit großen Augen an und schob leicht seine Unterlippe vor. „Nichts da! Die hab ich von (V/N) bekommen! Die teile ich ganz sicher nicht“, erwiderte er mit noch immer vollem Mund. Ihr Gegenüber starrte sie regelrecht perplex an. „I-ich dachte du stehst auf Jihoon“, murmelte er verdattert. Mit einem kleinen Rotschimmer auf den Wangen grub sie nach einer weiteren Pralinenschachtel in ihrer Tasche. „Tue ich auch… Aber ich wollte euch auch eine kleine Freude bereiten.“ Soonyoung nickte verstehend mit dem Kopf, bevor er sich die Packung schnappte, um sich über die kleinen Schokokugeln herzumachen.

„Ich wusste doch, dass du auf mich stehst~“ Ein breit grinsender Mingyu legte ihr einen Arm um die Schulter und sah mit funkelnden Augen zu ihr hinab. „Du hättest aber ruhig früher etwas sagen können.“ Er schüttelte leicht den Kopf. „Von wegen! Dein Selbstbewusstsein droht dir wieder über den Kopf zu steigen“, gab sie pampig zurück. Der Größere wuschelte durch ihre Haare. Dabei wurde sein Grinsen um einiges weiter. „Keine Sorge. Du musst nicht lügen. Ich weiß~ Ich bin unwiderstehlich!“ Mit einem Schnauben machte sie sich von ihm los und tappte von ihm weg. Nächstes Mal sparte sie sich sicher den Aufwand für ihn. „Meine große Liebe komm zurück“, hörte sie Mingyu von weiter weg. „Ach halt die Klappe!“, pflaumte sie zurück, bevor sie ihre Schritte beschleunigte. Mittlerweile hatte der Großteil der Jungs ihre Schokolade erhalten. Jihoon stand ab und an dabei. Fast musste sie sich schon schlecht fühlen. Jedes Mal sah er sie nahezu erwartungsvoll an. Immerhin bekamen alle anderen etwas, nur er nicht. Manchmal konnte sie schwören ein kleines enttäuschtes Schimmern in seinen Iriden glänzen zu sehen. Dabei wollte sie alles andere, als das erreichen! Sie liebte es wenn seine Augen vor Begeisterung funkelten, wenn seine Lippen sich zu dem süßesten Grinsen der Welt verzogen oder dieses schöne Lachen seinen Mund verließ. Jedoch… wollte sie den richtigen Moment abwarten, bevor sie diesen großen Schritt wagte.

Ein wenig demotiviert stocherte Jihoon in seinem Essen herum. Es war Mittagspause…. Er durfte den ganzen Tag mit ansehen, wie jeder seiner Freunde die Aufmerksamkeit bekam, die er viel lieber gehabt hätte. Warum schien (V/N) ihm heute irgendwie aus dem Weg zu gehen? Immer wenn er dazu kam, verschwand sie sofort wieder. Hatte er irgendwas falsch gemacht? Eigentlich konnte er sich nicht entsinnen, etwas angestellt zu haben… Oder war er zu offensichtlich mit seinen Gefühlen für sie? Vielleicht wollte sie nichts von ihm und machte es ihm gerade damit deutlich, dass sie nicht mehr sein wollte als gute Freunde. Irgendwie missfiel ihm diese Vorstellung… Er wollte mehr. Dagegen konnte er auch nichts machen. Notfalls müsste er sie eben meiden. Seine Gefühle würden bestimmt nicht so einfach verschwinden. Mit einem Mal wurden seine Gedankengänge unterbrochen, als er spürte, wie jemand zaghaft an seinem Hemdärmel zupfte. „Hey Ji… Können wir sprechen… Alleine?“ Da war sie auch schon. Sah ihn mit diesen warmen Augen an, die gerade in diesem Moment hoffnungsvoll schimmerten. Ein kleines Lächeln bildete sich auf seinen Lippen und er nickte leicht. „Sicher.“ Hoffentlich würde sie ihm keinen Korb geben…

Es wäre untertrieben, wenn er behaupten würde, dass er nicht komplett baff wäre. Gott musste sein Flehen erhört haben! Das war wahrscheinlich das Schönste, was ihm passieren konnte! (V/N) stand vor ihm, ihre Wangen mit einem zartrosa bedeckt, während sie ihm eine kleine herzförmige Schachtel hinhielt. „Jihoon! Ich hab mich in dich verliebt. Du bist ein wundervoller Mensch, bringst mich ständig zum Lachen und ich fühle mich wohl in deiner Nähe“, brabbelte sie alles nacheinander runter, „Würdest du mit mir gehen?“ Sein Herz vollführte wahrscheinlich gerade einen Salto, während sich die Schmetterlinge in seinem Bauch duellierten. Auf seinen Lippen bildete sich ein breites Grinsen, so glücklich fühlte er sich gerade. Schüchtern blickte sie zu ihm auf, wartete auf seine Antwort. Mit einem Mal hatte er seine Arme um sie geschlungen und zog sie nah an sich heran, darauf bedacht die Pralinen nicht zu zerdrücken. „Dabei wollte ich immer dich fragen“, sagte er sanft, während er eine ihrer Haarsträhnen hinter ihr Ohr strich, „Aber du bist mir wohl oder übel zuvor gekommen.“ Er lachte etwas, bevor er sich zu ihr hinunter beugte und ihr einen Kuss gab. Es war nichts Großartiges. Keiner der beiden bewegte ihre Lippen. In diesem Augenblick kosteten sie einfach nur die Nähe zueinander aus. Für leidenschaftliche und gefühlvolle Küsse würden sie noch genug Zeit haben.

Ihr Herz pochte aufgeregt in ihrer Brust und sie hörte regelrecht das Blut in ihren Ohren rauschen, als sie auf einmal Jihoons Lippen spürte. Sie schloss die Augen, genoss dieses warme Gefühl in sich. Als er sich von ihr löste, blickten sie sich für einige Zeit einfach nur still an. „(V/N)… Ich habe dich auch sehr gerne.“ Er drückte ihr einen weiteren Kuss auf die Stirn. „Und ich würde liebend gerne dein Freund sein.“ Überglücklich schlang sie ihre Arme um ihn. Dann hatte wirklich alles geklappt. Sie konnte ihren Valentinsschatz finden. „Und danke für die Schokolade“, flüsterte er in ihr Ohr, bevor er sie nah an sich drückte. „Ich war schon fast eifersüchtig, als ich keine bekommen habe.“ Ein kleines Fünkchen Schuldbewusstsein kochte in ihr auf. „Tschuldige~“ Jihoon wuschelte ihr etwas durch die Haare. „Kein Grund sich zu entschuldigen. Ich habe heute sowieso das Beste von allem geschenkt bekommen.“ Erneut spürte sie seine Lippen auf ihrer Wange. „Und zwar dich.“
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