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K-Pop Various x Chubby!Reader OneShots

OneshotAllgemein / P12
Bangtan Boys EXO GOT7 Monsta X Seventeen Super Junior
07.08.2018
05.11.2020
26
75.761
5
Alle Kapitel
28 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
04.02.2019 1.841
 
„So ein arroganter, penetranter Vollidiot mit … mit.. Aaah!“ Haareraufend stampfte (V/N) durch den Gang hinab zu dem nächsten Klassenzimmer. Ihr bester Freund folgte ihr lachend „Du bist wirklich hoffnungslos verliebt.“ Ruckartig drehte sie sich zu ihm. „Was faselst du eigentlich schon wieder für einen Schwachsinn?“, fragte sie empört, „Ich bin überhaupt nicht in ihn verliebt. Er ist so verdammt eingebildet!“ (F/N) schmunzelte etwas. „Sag ich doch. Vollkommen hin und weg.“ Mit einem Schnauben wandte sie sich wieder nach vorne und lief weiter. Manchmal war es wirklich zum Verzweifeln! Da war ihr bester Freund wirklich davon überzeugt, dass sie Gefühle für diesen eingebildeten Schleimer hatte. Dieser Junge hatte einfach nichts Besseres zu tun, als den Lehrerliebling zu spielen und sich bei wirklich jedem beliebt zu machen. Nur bei ihr funktionierte es nicht. Definitiv nicht. Nie und nimmer. Als würde sie jemals für ihn fallen! In ihrer Klasse schwärmten so viele Mädchen über ihn. Gut. Vielleicht musste sie sich eingestehen, dass er wirklich gut aussah. Dunkle Haare, hübsche Gesichtszüge, weich aussehende Lippen. Vom Äußeren ein Traumtyp. Meistens war er auch freundlich und hilfsbereit. Er stand seinen Freunden sehr nahe, scherzte mit ihnen, war aber in passenden Momenten auch ernst. Eigentlich keine schlechten Eigenschaften, oder nicht? Und doch hatte sie ein unwohles Gefühl im Magen, wenn sie ihn sah. Ein lästiges Kribbeln auf ihrer Haut. Selbst ihre Handflächen klebten. Mit ihm konnte doch was nicht stimmen, wenn sie so empfand! So perfekte Menschen gab es nicht. Ganz sicher. Dementsprechend wurde ihr eigener Kopf jedes Mal hochrot vor Ärger, wenn sie ihn erblickte oder er ihr mit einen charmanten Lächeln auf den Lippen zuzwinkerte. Sah sie so aus, als hätte sie das nötig?! Sie war doch keines seiner verdammten Fangirls!

Sie schluckte schwer und ihr Atem ging ein wenig schneller. Dass sie so gereizt sein könnte, wusste sie selber nicht. Ihr Blick war auf die zwei Personen am anderen Ende des Ganges gerichtet. Ein süßes, kleines, schlankes Mädchen stand direkt vor Jinyoung und hielt ihm einen kleinen Brief hin. Wie sollte das bitte ausgehen? Sie sah ja eher aus, wie seine kleine Schwester. Fast schon lächerlich. Aber wahrscheinlich hatte er mal wieder zu viel geliebäugelt, wenn sie ihm jetzt schon an den Fersen hing. Er war schon ziemlich erbärmlich. Selbst von weitem konnte sie sein Lächeln sehen. Nach einem kleinen Kopfschütteln seinerseits, guckte das Mädchen betroffen zu Boden und tappte niedergeschlagen den Schulflur entlang. Ein wenig missbilligend rümpfte sie ihre Nase. Da hatte er dem nächsten Mädchen das Herz gebrochen. Was war mit ihm? Erst behandelte er jedes Mädchen wie Prinz Charming, nur um sie wieder fallen zu lassen? Einfach nur traurig. Vielleicht sollte er einfach weniger flirten. Mit einem Mal blickte er in ihre Richtung. Selbst von weitem konnte sie sein süßes Lächeln erkennen. Ihr Herz setzte für einen Moment aus. War ja klar. Aus Angst vor diesem ekelerregenden Schmunzeln, war ihr Herz vor Schreck stehen geblieben. Wenigstens schien ihr Körper, genau so zu reagieren, wie sie es wollte. Mit vollkommener Abneigung gegen ihn. Mit einem angeekelten Gesichtsausdruck wandte sie sich von ihm ab und schnappte sich das Schulbuch für die nächste Stunde aus ihrem Spind, bevor sie den Gang in die andere Richtung entlang ging.

„Er ist wirklich zu süß“, quietschte ihre Sitznachbarin, die sich gerade eifrig mit zwei weiteren Mädchen unterhielt. „Habt ihr sein Outfit heute gesehen? Einfach umwerfend“, schwärmte die nächste. Genervt spielte (V/N) mit ihrem Stift, starrte dabei geradeaus an die Tafel. Im Moment war Zwischenpause und jetzt durfte sie sich das Geschwätz von irgendwelchen Teenies anhören. Einfach nur anstrengend! Hatten sie nichts Besseres zu tun, als für Jinyoung zu schmachten oder sich zu fragen, wann er endlich ein Liebesgeständnis annimmt. „Wisst ihr, er soll einem Mädchen bei einer Abfuhr gesagt haben, dass er bereits für jemanden etwas empfindet“, flüsterte die eine verschwörerisch. „Wirklich? Wer das wohl ist?“ (V/N) verengte ihre Augen ein Stück. Ihr Inneres zog sich wieder so unangenehm zusammen, brannte ein Loch in sie. Verwirrt runzelte sie die Stirn. Sie wusste ja, dass sie ihn nicht ausstehen konnte, aber dass es so schlimm war… Kaum zu glauben. Die Glückliche oder eher die Pechmarie musste ihn wohl irgendwann aushalten und mit all seinen Fans auskommen. Naja… Sie sollte es ja nicht weiter stören. Tat es auch nicht, obwohl ihr Herz wohl anderer Meinung war…

Kunstunterricht… Das einzige entspannende am Tag. Zufrieden lächelnd betrachtete sie ihr Gemälde. Mit vielen verschiedenen Farbtönen hatte sie eine kleine Frühlingslandschaft gezaubert. Sie liebte einfach diese Ruhe… Dieses warme Gefühl, wenn sie zeichnen konnte, gefangen in ihrer eigenen Welt. Schade nur… Sie hob ihren Kopf und warf Jinyoung einen mörderischen Blick zu… Dass sie das Beste überhaupt mit diesem Egozentriker teilen musste. Zufälligerweise hob dieser gerade seinen Kopf. Ihre Blicke trafen sich und für einen Moment stockte ihr der Atem. Da war wieder dieses Funkeln in seinen Augen, dieses sanfte Lächeln… Wollte er jetzt auch noch mit ihr spielen?! Hatte er nicht schon wirklich genug Anhänger? Was war denn aus seiner großen Liebe geworden? Er brauchte sie jetzt definitiv nicht damit aufziehen, dass kein anderer sie jemals so ansah. Das Blut rauschte in ihren Ohren… ihr Herzschlag beschleunigt. Wut war wirklich anstrengend. Vielleicht sollte sie ihn noch ein wenig mehr meiden, sonst müsste sich Gedanken über Bluthochdruck machen. In so einem jungen Alter sollte damit wirklich noch keine Probleme haben dürfen. Sie wandte sich wieder der Leinwand vor sich zu, in der Hoffnung, ihre Probleme würden sich auflösen. Aber… Pustekuchen. „(N/N)! Würdest du bitte nach dem Unterricht zusammen mit Mr. Park den Raum aufräumen?“, fragte die Lehrerin mit einem freundlichen Lächeln. Ach ja… Jede Stunde mussten ein paar Schüler das Zimmer putzen… Jetzt waren wohl sie an der Reihe.

Nachdem der Rest der Schüler, sowie die Lehrerin aus dem Klassenzimmer verschwunden waren, widmete sich (V/N) ihrer Aufgabe und begann die einzelnen Bilder zur Seite zu räumen. Dabei versuchte sie bestmöglich Jinyoung aus dem Weg zu gehen. Doch dieser stand einfach nur dumm herum und schien nicht einmal ansatzweise auf die Idee zu kommen, ihr zu helfen. Stattdessen hatte er nichts Besseres zu tun, als sie blöd anzustarren. „Yah! Mach dich gefälligst nützlich!“, meckerte sie und warf mit einem Lappen nach ihm. Ein wenig perplex blinzelte er, bevor er leicht die Augenbrauen verengte. „Kein Grund mich so anzufahren!“, konterte er. Genervt runzelte sie die Stirn. „Dann steht nicht so bekloppt da, wie bestellt und nicht abgeholt! Du bist doch so besonders. Zeig es doch!“, keifte sie, bevor sie sich wieder ihrer Aufgabe widmete. Sie begann die Farbrückstände aus den Pinseln zu waschen. Jedoch hatte sie nicht damit gerechnet, dass sie einen Moment später einen dieser Pinsel im Gesicht haben würde. Mit einem kleinen fiesen Grinsen malte Jinyoung ihr einen fetten grünen Strich über das Gesicht. Vollkommen entsetzt starrte sie ihn an. Hatte dieser Idiot komplett den Verstand verloren?! „Sag mal, geht’s dir noch zu gut? Was fällt dir eigentlich ein?!“, fauchte sie wütend und schubste ihn ein Stück zurück. Eine Sekunde später hatte sie den nächsten Farbstrich im Gesicht. „Dann lern gefälligst respektvollen Umgang!“ Seine Stimme klang weder wütend, noch belehrend. Sondern sanft und eher verspielt… Was sie nicht weniger aufregte. Sie griff selber nach einem Pinsel und malte ihn mit pink quer über das ganze Gesicht. Dieses Mal war es an ihm sie sprachlos anzusehen. Ehe sich die beiden versahen, zierten verschiedene Farbtöne ihren ganzen Körper, während sie sich gegenseitig durch das Klassenzimmer jagten.

„Was geht hier vor sich?!“ Die harsche Stimme ihrer Lehrerin schallte durch den Raum. Still, aber kaum schuldbewusst standen die beiden nebeneinander im Zimmer. „Macht das sofort sauber. Aber sofort!“, schimpfte die ältere Dame, „Außerdem habt ihr beide nachsitzen!“ Als die Schreckschraube den Raum wieder verlassen hatte, entkam beider Münder ein kleines Prusten und sie standen heiter lachend im Raum. Als sie sich langsam wieder bewusst war mit wem sie es hier zu tun hatte, verstummte sie wieder. Jinyoung tat es ihr gleich und sah zu ihr hinunter. „Deine Lippen sind ganz blau“, meinte er lediglich. Ein kleines Grinsen bildete sich in ihrem Gesicht. „Und deine sind gelb.“ Er trat einen Schritt näher auf sie zu. Sanft legte er eine Hand an ihre Taille und zog sie ein kleines Stück näher zu sich. „Wollen wir grün daraus machen?“, fragte er mit einem koketten Zwinkern. „Der Spruch ist geklaut“, erwiderte sie lediglich. „Ach halt die Klappe.“ Mit einem Mal drückte er seine Lippen auf ihre. Tatsächlich wich sie nicht zurück, sondern genoss dieses weiche Gefühl. Der Duft seines Männerdeos stieg in ihre Nase. Langsam hob sie ihre Hand und vergrub ihre Finger in den weichen Haarlocken. Ihr Herz begann wieder schneller zu schlagen, Hitzewellen jagten durch ihren Körper und ihre Hände zitterten… Das war kein mehr oder? Dann musste es wohl… „Mist!“ Sie löste sich ruckartig von ihm und nahm Abstand von ihm. „Was hast du?“, fragte er verwundert. Fast könnte sie schwören ein verletztes Funkeln in seinen Augen zu sehen. „Ich bin in dich verliebt!“, stellte sie erschrocken fest. Er legte den Kopf leicht zur Seite. „Und das fällt dir erst jetzt auf?“, lachte er. Seine Wangen färbten sich dennoch ein wenig rötlich. „Als ob das nicht offensichtlich gewesen wäre! So wie du dich benimmt und mich ansiehst~“ Verblüfft sah sie ihn an. Also wusste er es auch noch. „Ich dachte die ganze Zeit, dass ich dich hasse“, nuschelte sie. Jinyoung trat wieder auf sie zu, schlang seine Arme um ihre Hüfte. „Du kannst deine Gefühle nicht besonders gut einschätzen“, erwiderte er leise und gab ihr einen zarten Kuss auf die Stirn.

Komplette geschafft und noch immer vollkommen beschmiert mit Farbe saßen sie auf dem Boden des Klassenzimmers. Immerhin waren sie jetzt fertig mit allem. „Sag mal… Warum akzeptierst du mich eigentlich unter all den anderen Mädchen?“, fragte (V/N) neugierig, „Ich hab dir nicht einmal ein Liebesgeständnis gemacht. Jinyoung sah sie wieder mit seinem charmanten Lächeln an. „Weißt du… an meinem ersten Tag hier. Da gab es ein Mädchen, dass guckte mich aus wahren Unschuldsaugen an, beurteilte mich nicht nach meinem Aussehen und half mir mich einzufinden. Es stellte mir sogar meine jetzigen besten Freunde vor“, sprach er leise und legte einen Arm um ihre Schultern, „Eine ganze Weile war es an meiner Seite, nur um sich dann von mir zu distanzieren. Dabei war ich ihm so schrecklich dankbar. Schließlich hatte es mir nach langer Zeit gezeigt, was wahre, ehrliche und schöne Gefühle sind. Aber bis jetzt hatte ich nie die Chance dazu es ihm zu sagen.“ Überrascht sah sie ihn an. Das war aber wirklich schon sehr lange her. Er war nur ein halbes Jahr später als sie an ihre Schule gekommen und hatte ihn lediglich unter ihre Fittiche genommen. Irgendwie hatte sie das Ganze verdrängt. „Deswegen möchte ich dieses Mal, dass dieses Mädchen an meiner Seite bleibt… Wäre das in Ordnung für dich (V/N)?“ Mit einem kleinen Lächeln auf den Lippen nickte sie. All diese Gefühle in ihr waren nie aus Wut, Hass oder Abneigung… Sie wollten ihr nur klar machen, wie wichtig er für sie war.
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