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K-Pop Various x Chubby!Reader OneShots

OneshotAllgemein / P12
Bangtan Boys EXO GOT7 Monsta X Seventeen Super Junior
07.08.2018
05.11.2020
26
75.761
5
Alle Kapitel
28 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
28.12.2019 2.310
 
Auf Wunsch von Crazy-Mieze gibt es eine kleine Fortsetzung... (Ich weiß nicht, ob die Frage ernst gemeint war. Also gibt es das jetzt trotzdem xD)

„Wae?! Soo~ Du hast es mir versprochen!“, quengelte (D/N) und rüttelte an seinem Arm. Ein leicht irritiertes Seufzen entglitt seinen Lippen. Wieso hatte er sich noch einmal ausgerechnet in dieses kleine Anhängsel verliebt? Sie war wirklich liebenswürdig, aber in diesem Moment wollte er sie am liebsten erwürgen. „(D/N)… Ich hab dir doch erklärt, dass meine Großeltern zu Besuch kommen. Sie sind extra dafür angereist. Ich kann sie nicht einfach sitzen lassen“, erwiderte er. „Und bei mir geht das?“, fragte sie. Schmollend plusterte sie ihre Wangen auf und verschränkte die Arme. „(D/N)! Ich hab sie schon seit Monaten nicht mehr gesehen!“, betonte er leicht aufgebracht. Für einen Moment dachte er, sie würde weiter beleidigte Leberwurst spielen, doch sie lies einfach ergeben ihre Arme fallen. Ein schmales, liebevolles Lächeln bildete sich auf ihren Lippen. „Schon okay, Soo. Ich habe mich nur so sehr darauf gefreut.“ Er konnte die Enttäuschung aus ihrer Stimme heraushören. Eigentlich hatten sie seit mehreren Wochen ihr Date geplant. Neben dem Schulstress und den häuslichen Aufgaben fanden sie nicht viel Zeit füreinander. Vor allem, wenn sie sich noch um ihre Freunde kümmern sollten. Dabei hatten sie es seit damals noch immer nicht geschafft, sich ihre gegenseitigen Gefühle zu gestehen, obwohl diese auch ganz offensichtlich erkennbar waren. Außerdem handelte es sich hier schon um das vierte geplante Date. „Das weiß ich doch.“ Sanft streichelte er mit einer Hand über ihre Wange. „Wir werden es nachholen. Wenn sie weg sind, beginnen auch bald die Ferien. Da können wir so viel machen, wie du willst.“

„Channi! Gib mir das zurück!“ Natürlich ließ es sich nicht vermeiden, dass seine Freunde früher oder später Bekanntschaft mit ihr machen würden. „Aber du hast doch genug von deinen Oktopuswürstchen. Wenn du schon so lecker kochst, kannst du mir etwas abgeben.“ Der Größere grinste sie nur frech an und schob sich das gestohlene Essen in den Mund, während (D/N) ihm leicht gegen die Brust boxte. „Und wenn ich schon keine Freundin habe, kann ich ja dich dafür ausnutzen.“ Kyungsoo verdrehte leicht genervt die Augen. Er wünschte, er hätte sie einander nicht vorgestellt. Warum musste Chanyeol auch die ganze Zeit auf (D/N) fokussiert sein? (F/N), ihre beste Freundin, war ja auch noch da. „Die waren aber nicht für dich, sondern für Kyungsoo gedacht“, erwiderte sie leicht bockig. Beleidigt schob sie die Unterlippe hervor. Und schon bildete sich wieder ein kleines Grinsen auf seinem Gesicht. „Wie soll ich ihn denn von meinen Kochkünsten überzeugen?“ Er rückte näher zu ihr und legte einen Arm um ihre Hüften. „Du bist ein Engel, weißt du das?“, flüsterte er in ihr Ohr. Augenblicklich färbten sich ihre Wangen rot, als sie seine direkte Nähe spürte. „Außerdem brauchst du mich nicht überzeugen. Du kochst oft genug für mich.“ Für einen Moment schwebten seien Lippen über der warmen weichen Haut ihres Halses. Doch er wagte es nicht, sie wirklich zu berühren. „Hört auf zu turteln oder nehmt euch ein Zimmer“, meinte Chanyeol, der sich auch weiterhin an (D/N)s Lunchbox bediente. (D/N) lächelte beschämt, ehe sie ihren Blick zu ihm schweifen ließ. Ihre Augen wurden größer. „Yah! Du Fresssack! Hör auf mein Mittagessen zu verputzen!“

Nach der Schule verließ er an ihrer Seite das Schulhaus und es schien nicht, als ob sie ihn in naher Zeit loslasse wollte. Beide kamen auf dem Schulhof zum Stehen. Dort nutzte sie natürlich gleich die Chance und schlang fest ihre Arme um ihn. „Ich werde dich vermissen~ Auch wenn es nur ein paar Tage sind“, murmelte sie gegen seine Brust. Leicht schmunzelnd streichelte er über ihren Kopf. Er war kein Mann der großen Worte, also setzte er nur einen kleinen Kuss auf ihre Stirn, ehe er sich von ihr löste. „Wir sehen uns am Montag in der Schule wieder.“ Eigentlich hatte er sich genauso wie sie auf das nun entfallene Date gefreut. Aber was sollte er schon machen? So schwer es ihm auch fiel, seine Großeltern konnte er nicht einfach links liegen lassen. Auf seinem Nachhauseweg ließ er seine Gedanken ein wenig umherschweifen. Vielleicht sollte er für die Ferien etwas romantisches Planen. Als kleine Entschuldigung sozusagen. Doch er wollte gleichzeitig etwas hinter sich bringen. Etwas, das schon längst fällig war. Er nahm sich vor, ihr endlich seine Gefühle zu gestehen. Zwar stand er nicht so sehr auf Kitsch und große Liebesgeständnisse, trotzdem könnte er sich ein wenig Mühe geben. Für sie würde er sowieso alles machen. Wenn jemand verliebt war, konnte das ziemlich viel mit einem anstellen.

Die letzte Schulwoche überstanden sie natürlich auch noch… Gerade so. Die beiden verbrachten so viel Zeit wie möglich miteinander. Nur dieses Mal schaukelte sich ab und zu die Eifersucht, welche in Kyungsoo brodelte, ein wenig hoch. Chanyeol nutzte seine Freiheiten als bester Freund ein wenig zu sehr aus und kam seinem Schwarm nach seinem Geschmack etwas zu nahe. Hände berührten Stellen, die ihm sicherlich nicht gehörten. Hätte (D/N) die zwei Männer nicht beschwichtigt, dann wäre das wohl in einem ziemlich heftigen Streit ausgeartet. Jedoch bewies diese Sache wieder nur, dass Kyungsoo schleunigst seine Gefühle gestehen sollte. Wenn sie einer Beziehung sind, dann wäre sie auch außerhalb der Reichweite gewisser anderer Jungen. Umso sehnlicher erwartete er ihr anstehendes Rendezvous. Gleich zu Beginn der Ferien würden sie das ganze Wochenende miteinander verbringen. Zugegebenermaßen war es ziemlich schwierig ihre beiden Elternteile davon zu überzeugen. Wahrscheinlich befürchteten diese, dass sie die Chance nutzen würden, um miteinander ins Bett zu steigen. Doch dafür war weder sie noch er bereit. Sie hatten sich ja noch nicht einmal wirklich geküsst. Da war nur ein kleines Missgeschick… Gut möglich, dass er es mit Absicht getan hatte. Eigentlich sollte er nur ihre Wange küssen, nur wartete er darauf, dass sie ihren Kopf zu ihm gedreht hatte, ehe er kurz ihre Lippen vereinte. Was? Könntet ihr es ihm verübeln? Er wollte von diesen weichen Lippen kosten… Zumindest für einen kurzen Augenblick.

Nervös spielte sie mit einer Haarsträhne. Ob das Outfit so passte? Oder war es zu viel des Guten? Kyungsoo hatte kein Wort darüber verraten, was sie eigentlich machen würden. Er sagte ihr nur, wann er sie sie abholen wollte. Laut der Uhr sollte es wohl in wenigen Minuten geschehen. Sie war so aufgeregt wie schon lange nicht mehr. Dabei wusste sie nicht warum. In den letzten Wochen standen sie sich so nahe, gewöhnten sich aneinander. Sie hatte jedoch das Gefühl, dass heute etwas passieren würde. Ob es gut oder schlecht war, musste sie wohl noch herausfinden. Als es endlich an ihrer Tür läutete, blieb ihr kurz der Atem stehen. Sie war noch nicht bereit. Was ist, wenn er ihr Aussehen nicht mochte? Ach was… Das wäre ihm sowieso egal. Darauf legte er eher weniger Wert. Doch selbst ihr Herz war noch nicht in der Lage dazu, ihm gegenüber zu stehen. Es drohte jetzt schon aus ihrer Brust zu springen. Ein Blick und sie wäre dahin. Gefangen in diesen dunklen Augen, die sie schamlos durchbohrten und in das innerste ihrer Seele sahen. Es packte sie jedes Mal aufs Neue. Er hielt sie in einem sinnlichen Bann der Gefühle, den sie nie wieder loswerden wollte. (D/N) hätte niemals gedacht, dass es eine Person geben würde, die sie so glücklich machen würde. Selbst wenn sie manchmal ein wenig verzweifelte. Wie konnte so ein Mann auf sie stehen? Kyungsoo war großartig. Unglaublich männlich, gutaussehend, hat eine talentierte Stimme… Ein wahrer Traumprinz eben. Schnell bemerkte sie ihre ausschweifenden Tagträumereien. Vielleicht sollte sie ihn nicht allzu lange warten lassen. Also machte sie sich auf den Weg und trat zu ihm nach draußen. „Hi~“ Sogleich begrüßte sie ihn mit einer festen Umarmung. „Hey, meine Hübsche.“ Schon wieder färbten sich ihre Wangen hochrot. In seiner Nähe ein ständiges Vorkommen. Do Kyungsoo… Was stellte er nur mit ihr an?

Still liefen sie nebeneinander her. Sie waren einander so nah, dass sich ihre Finger immer wieder streiften. Unsicher blickte sie zu ihren Händen hinunter. Sollte sie den ersten Schritt wagen? Vorsichtig streckte sie die Fingerspitzen nach ihm aus. Sie spürte die weiche, warme Haut, bei deren Kontakt kleine Blitze durch ihren Körper jagten. Ihre Blicke trafen sich. Für einen Moment stockte ihr der Atem. Kyungsoos Ausdruck war so intensiv. „I-ist es okay, wenn ich…“ Schüchtern deutete sie mit einem Kopfnicken zu ihren Händen. „Frag nicht… Mach es einfach“, erwiderte er etwas selbstbewusster, ehe er ihre Finger miteinander verschränkte. Ihr Herz machte einen kleinen Satz, ehe es in doppelter Geschwindigkeit weiterschlug. Sie war einfach so furchtbar aufgeregt. Jeder Teil ihres Körpers kribbelte, ihr Bauch rumorte voller unterschiedlicher Gefühle. Wahrscheinlich würde das auch noch für eine lange Weile anhalten. Bei ihm durfte sie zum ersten Mal die überwältigenden Emotionen empfinden, die einen bei einer starken Verliebtheit überwältigen konnten. Sie hätte wohl nie erwartet, dass ein Junge ihr Herz im Sturm eroberte. Überglücklich lächelnd drückte sie seine Hand. „So direkt bin ich nicht“, meinte sie belustigt. Schließlich stand sie jemanden zum aller ersten Mal so schrecklich nahe. Sie wollte nichts falsch machen, damit sie diese Verbindung wahren konnte. „Bei mir musst du keine Angst haben. Trau dich einfach“, erwiderte er, während sein Daumen leicht über ihren Handrücken streichelte, „Ich beiße nicht.“ Ein verspieltes Grinsen schlich sich auf seine Lippen. „Außer du willst das natürlich.“ Ihre Augen weiteten sich ein wenig und ihr Gesicht gewann noch ein wenig an Farbe. „Sag das doch nicht einfach!“, protestierte sie und schlug ihm dabei leicht auf die Schulter.

Der Abend näherte sich der Nacht, welche die letzten Strahlen vom Himmel schluckte. Ein feuriger Untergang. Außerhalb von dem städtischen Lärm auf einer kleinen Dachterrasse lag auf dem Boden eine flauschige Decke ausgebreitet. Dort befanden sich auch sie. Ihr Kopf ruhte nahe an seinem und ihre Beine waren ineinander verschlungen. Ihre Blicke richteten sich gen Firmament. Die Dunkelheit breitete sich wie ein dunkler Mantel aus. Glücklicherweise war es eine warme Sommernacht, sodass sie nicht frieren mussten. „Ich hätte nicht erwartet, dass dir so etwas romantisches in den Sinn kommen würde“, kicherte sie. Mit einer Hand spielte sie an den Knöpfen seines Oberteils. Er wandte den Kopf zu ihr und schmunzelte leicht. „Vielleicht wollte ich dich ja beeindrucken.“ Ein Seufzen entglitt ihren Lippen auf denen sich ein verträumtes Lächeln bildete. „Dann ist dir das echt gelungen.“ Die ersten Sterne verzierten den finsteren Himmel. Das klare Leuchten ließen diesen regelrecht glitzern. Seine Wärme gepaart mit dem wunderschönen Anblick verlieh dem Ganzen eine angenehme Stimmung. Am liebsten würde sie ewig hier liegen. Es war entspannend, so als würde der Stress der letzten Wochen einfach von ihr abfallen. Außerdem freute sie sich, endlich bei ihm sein zu können. Möglicherweise könnte sie auch über ihren eigenen Schatten springen und ihn ganz für sich gewinnen. Das wäre an diesem lauschigen Abend ihr letzter Wunsch.

Sie verbrachten einige Zeit damit selig ruhig in den Sternenhimmel zu gucken. Das Funkeln und Strahlen wirkte so beeindruckend… irgendwie überwältigend. Sie waren ein Teil dieser großen Welt. Wie viele Menschen wohl den gleichen Ausblick mit ihnen teilen konnten. Plötzlich deutete (D/N) völlig begeistert in die Dunkelheit. „Guck mal da! Eine Sternenschnuppe“, quietschte sie fröhlich, „Soo~ Du solltest dir etwas wünschen.“ Für einen Moment verfolgte er mit seinen Augen den strahlenden Schweif, der über den Himmel jagte, ehe er wieder aus seinem Blickfeld verschwand. „Und? Was hast du dir gewünscht?“, fragte sie aufgeregt. Kyungsoo schnaubte amüsiert. „Es geht nicht in Erfüllung, wenn man es laut ausspricht.“ Mit einem Mal setzte er sich auf und beugte sich über sie. „Aber wenn ich es nicht ausspreche, muss ich es dir zeigen.“ Nur durch seine Taten könnte sich sein Wunsch erfüllen. Neugierig guckte sie zu ihm auf. Doch je näher er sich zu ihr hinunter beugte, umso wärmer wurde ihr. Ein heißer Atem strich über ihre Lippen. Sie zitterte voller Ungeduld. Würde er wirklich… Ihre Lippen berührten sich hauchzart. „Ich will dich (D/N)“, wisperte er leise. Die Haare in ihrem Nacken stellten sich auf, als sie das leise raue Flüstern hörte. Doch was sie am meisten reizte, waren die feuchten Lippen, die sich sanft mit den ihren vereinten. Ihre Finger krallten sich in seinen Hemdkragen. Nahezu sehnsüchtig schmiegten sie sich aneinander. Irgendwie wussten beide, was sie voneinander wollten.

Ihr Kuss blieb zärtlich und unschuldig. So sehr sie sich auch nach mehr Intensität sehnte, trennten sie sich schon ziemlich bald voneinander. Schon jetzt vermisste sie die weiche Struktur seiner Lippen, die ihre voller Leidenschaft einfingen. „(D/N)… Ich denke es ist an der Zeit, dass wir uns eingestehen, dass unsere Gefühle weit über eine einfache Freundschaft hinausgehen.“ Er stützte sich mit beiden Unterarmen neben ihrem Kopf ab und blieb nah über sie gebeugt. „Ich will, dass du meine feste Freundin wirst.“ Das war einfach er. Kyungsoo stellte keine Frage, er forderte direkt das, was er von ihr wollte. Außerdem war er sich sehr seiner Sache sehr sicher. Ihr Atem ging flach, auch wenn nicht viel passiert war. Langsam glitt sie mit den Fingern zu seinen Wangen, spürte dabei jede Unebenheit seiner Haut. „Ich bin in dich verleibt, Kyungsoo“, murmelte sie und küsste kurz seine Nasenspitze, „Wie könnte ich da nein sagen?“ Liebevoll lächelnd sah er zu ihr hinab. „Kaum zu glauben, dass wir wirklich zueinander gefunden haben. Am Anfang fand ich dich echt nervig“, gab er zu. Schmollend zog sie seine Wangen auseinander. „Du zerstörst die Stimmung. So viel zum Romantiker“, brummte (D/N). „Ich habe nie behauptet einer zu sein.“ Er ließ sich wieder neben sie gleiten, legte aber beide Arme um sie. „Die Sternenschnuppe heute Nacht hat wohl zum aller ersten Mal einen wirklichen Wunsch erfüllt“, meinte er und kuschelte sich ein wenig an ihren weichen Körper. „Du bist nicht nur kein Romantiker sondern auch ein Ungläubiger.“ Kopfschüttelnd blickte sie wieder hinauf in den Sternenhimmel. „Und mit dir muss ich eine lange Zeit zurecht kommen.“
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