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K-Pop Various x Chubby!Reader OneShots

OneshotAllgemein / P12
Bangtan Boys EXO GOT7 Monsta X Seventeen Super Junior
07.08.2018
05.11.2020
26
75.761
5
Alle Kapitel
28 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
19.08.2019 5.339
 
Ja. Nochmal von TVXQ. Und ein weiterer Request xD Übrigens. Das war mal eine Idee für einen Seungri OneShot. Aber zu dem schreib ich wohl erstmal nichts... Wenn ihr versteht was ich meine >.>

Altersverteilung:
Reader-chan: 20
Mutter: 43
(M/N) – Mutter Name
Jaejoong: 29

Warnung: Etwas vulgäre Wortwahl gegen Ende der Geschichte

Es war Spätsommer des Jahres 2015. (D/N) kostete gerade die Sorglosigkeit ihre Semesterferien aus. Das Studium hatte ihr zuletzt, ziemlich zugesetzt und sie freute sich einfach darauf, wieder etwas Zeit mit ihrer Mutter verbringen zu können. Vorher sahen sich meistens nur noch zum Abendessen. Leider verschwand die ursprüngliche Planung im Nichts. Die Dame mittleren Alters verbrachte fast jeden Tag außerhalb. Anscheinend hatte sie nach langer Zeit endlich wieder einen Partner gefunden. Irgendwie konnte es (D/N) ihr nicht verübeln, schließlich suchte sie schon seit langem nach jemanden, der es akzeptierte, dass sie bereits eine Tochter hatte. Damals hatte ihr biologischer Vater ihre Mutter nach der Geburt seiner kleinen Tochter verlassen und sie alleine mit der Verantwortung überlassen. Die Zwei überstanden zusammen ein Leben voller Strapazen. Doch letztlich schafften sie alles, wenn sie nur zusammenhielten. Nur irgendwie schien das in letzter Zeit nicht ganz so der Fall zu sein. (M/N) stellte ihr weder ihren neuen Liebhaber vor, noch durfte sie seinen Namen erfahren. Naja. Wie sie wollte. Dann würde (D/N) ihre Ferien mit ihren Freundinnen verbringen, feiern gehen und ihre Jugend alleine auskosten. Immerhin wollte sie ihrer Mutter nicht die Chance nehmen, endlich wieder glücklich zu werden. Hoffentlich würde sie sich dieses Mal einen vernünftigen Mann aussuchen. Der letzte war auch nur ein elendiger Säufer.

„Also mein Spatz. Heute wird jemand sehr wichtiges für mich zu Besuch kommen. Ich möchte, dass du ihn gut behandelst. Mal sehen. Vielleicht wird er ja dein Stiefvater.“ Igitt… Ihre Mutter zwinkerte ihr verspielt zu. Selbst wenn ihre Mutter einen Liebhaber hatte, niemals würde sie ihn als Vater ansehen. Für eine Vaterrolle war sie jetzt zu alt. Klar. Manchmal vermisste sie die Männergespräche. Die Ratschläge, die nur er ihr erteilen könnte. „Dann bin ich mal gespannt…“, meinte sie und rührte gelangweilt in ihrer Schüssel voller Cornflakes herum. Heureka. Sie durfte den einmaligen Traumtypen ihrer Mutter kennenlernen. Vielleicht wird er ja ganz anständig sein. Zu diesem Zeitpunkt wusste sie jedoch nicht einmal ansatzweise, was sie tatsächlich erwarten würde. Müde schaufelte sie den Rest ihrer Frühstücksflocken in den Mund. Sollte sie sich schick machen, um einen guten Eindruck zu hinterlassen? Das würde (M/N) doch bestimmt von ihr wollen. „Ich geh mich dann mal frisch machen…“ Sie rappelte sich von ihrem Platz auf und tappte in ihr Zimmer. Normalerweise wäre sie zu nervös, um neue Bekanntschaften zu schließen. Nur musste sie nicht zwingend mit ihm interagieren, also sollte es kein großes Problem werden.

Man… Das war vielleicht seltsam. Schweigend saßen sie zu dritt am Tisch. (D/N) nippte hin und wieder an ihrer Brause und versuchte dabei den Blicken ihrer Sitznachbarn zu vermeiden. Als der junge Mann ihr im Türrahmen gegenüber stand, wollte sie schon fragen, ob er sich verlaufen hatte. Aber Goldlöckchen gehörte zu ihnen. Abgesehen von seinen scharfen Gesichtszügen, die seine Männlichkeit durchaus betonten, hatte er eine ziemlich… nunja… süße Visage. Sie konnte sich nicht entscheiden, ob sie ihn lieber knuddeln wollte oder doch über sein heißes Aussehen schwärmen. Im Nachhinein betrachtet waren wohl beide Möglichkeiten keine guten Ideen gewesen. Der blonde Schönling war nämlich das Date ihrer Mutter. Einer der wohl größten Überraschungen ihres Lebens. „Also… Wie kann man so reine Haut haben? Gibt es da irgendwelche Tipps und Tricks?“, fragte sie in die Stille. Was? Sie hatte niemals gesagt, dass sie gut darin war, eine unangenehme Stille zu brechen. „Eigentlich gebe ich nur mein Geld für viel zu teure Pflegeprodukte aus“, erwiderte er und bemühte sich um ein warmes Lächeln. Eine angenehme Stimme, gleicht vom Aussehen einem Engel und konnte die Wünsche einer Dame erfüllen. So ein Traummann… und er gehörte ihrer Mutter. Sollte sie jetzt eifersüchtig oder glücklich sein?

„Und? Wie alt ist der Mann deiner Träume?“ (D/N) grinste ihre Mutter zweideutig an, während sie einen weiteren Schluck aus ihrem Glas nahm. „Ich bin 29.“ Ein Röcheln entkam ihr, als sie sich fast verschluckte. Krampfhaft versuchte sie sich den Drang zu unterdrücken lautstark in ein Lachen auszubrechen. Der koreanische Gabriel sah nicht nur so aus wie ein Milchbubi, sondern war auch einer… Zumindest ihrer Mutter gegenüber. Mit einem Hüsteln unterbrach sie jede Möglichkeit, einen Laut ihrer Belustigung entfliehen zu lassen. Sie spürte den warnenden Blick ihrer Mutter auf sich. Ohje… Sie hatte ihm mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht gesagt, wie alt sie tatsächlich war. „Alles in Ordnung? Kann ich dir irgendwie helfen?“ Er war von seinem Platz aufgestanden und legte beruhigend eine Hand auf ihren Rücken. Sein besorgter Ausdruck war schon irgendwie niedlich. Sie mühte sich ein Lächeln ab. „I-ich muss kurz auf mein Zimmer“, brachte sie angestrengt hervor. Ihr Körper zitterte leicht, so sehr versuchte sie jegliches Kichern zu unterdrücken. Ihre Augen tränten und ihr Gesicht war hochrot. Das Treffen war so viel amüsanter, als sie es erwartet hatte.

Später am Abend kam ihre Mutter ein letztes Mal in ihr Zimmer. „Du wirst es ihm nicht sagen. Hast du mich verstanden?“, gab sie ein wenig drohend von sich. Überrascht hob (D/N) ihre Augenbrauen. „Hat er die Wahrheit nicht verdient?“, fragte sie etwas irritiert. Wenn eine Beziehung nicht auf Vertrauen und Ehrlichkeit beruhte, konnte sie niemals gut enden. „Doch, aber er ist perfekt und macht mich glücklich. Diese kleine Lüge sichert mein Glück. Also will ich nicht, dass du es zerstörst.“ Da sie sich nicht streiten wollte, rollte sie nur genervt mit den Augen. Es sollte nicht ihr Problem sein… Aber ihre Mutter war in den Vierzigern… Sie zerstörte ihm irgendwie die Chance Frauen in seinem Alter kennenzulernen und eigenständig eine Familie zu gründen, die auf richtigen Gefühlen basiert. Egal was dieser Jaejoong auch für seine Mutter empfand... Es war geprägt von dieser Lüge, sei es nur auch so eine kleine Lappalie wie ein Altersunterschied. Gegen ein paar Jahre hätte sie ja nichts gesagt… Aber 14 Jahre? Das war schon eine ganz schöne Hausnummer. „Wow… So viel Vertrauen. Aber sowas kann ich wirklich nur von dir erwarten. Wenn du ihn so dringend verraten willst, soll es nicht mein Problem sein“, gab sie zurück und konzentrierte sich wieder auf ihre Zeitschrift. Ihre Mutter knirschte wütend mit den Zähnen. „Seit wann habe ich eine so boshafte Tochter?! Du solltest dich was schämen“, keifte sie und ehe sich (D/N) versah, kehrte die Ruhe zurück in ihr Zimmer. „Das sagt die Richtige“, murmelte sie und schüttelte leicht den Kopf.

Nach einer stürmischen Nacht, in der der Regen gegen ihr Fenster prasselte und der Donner in der Ferne grollte, betrat sie etwas unausgeschlafen die Küche. Zwar mochte sie Regen, aber ein lautstarkes Gewitter hielt sie immer wach. Fast wäre sie an der Person vorbei gelaufen, die an einem der Tresen lehnte und aus einer Tasse trank. (D/N) stieg ein bekannter Kaffeeduft in die Nase. Müde starrte sie den Mann vor sich an. „Du bist ja immer noch da“, stellte sie etwas abwesend fest. Manchmal fragte sie sich, wo ihre Mutter solche Typen herbekam. „Jup. (M/N) meinte, ich solle bei diesem Wetter nicht mehr nach Hause fahren“, erwiderte er schlicht und einfach. Sie gab ein zustimmendes Summen von sich, wirkte dabei ein wenig abgelenkt. Das war vielleicht ein gut gebauter Oberkörper. Seine bleiche Haut spannte sich über die Muskeln seines Bauches. Dieser Mann war durch und durch attraktiv. Warum konnte es in ihren Vorlesungen nicht auch solche Leckerbissen geben? Aus dem Augenwinkel bemerkte sie sein leicht süffisantes Grinsen. „Na? Gefällt dir was du siehst?“, witzelte er. Mit einem Schnauben wandte sich (D/N) wieder ab, um ihren Rotschimmer im Gesicht vor ihm zu verbergen. „In deinen Träumen“, gab sie schnippisch zurück. Hinter sich hörte sie noch ein belustigtes Prusten. Sie presste die Lippen fest zusammen. Es würde nichts bringen, sich mit ihm anzulegen… Er hatte ganz klar die Oberhand. Also widmete sie sich lieber dem Frühstück.

„Bis später, Spätzchen. Ich muss zur Arbeit.“ Ihre Mutter wuschelte ihr im Vorübergehen über die Haare, bevor sie direkt zu ihrem Freud stakste. „Wir sehen uns, Baby“, murmelte sie in einer grausamen Imitation eines verführerischen Untertons. Leider beging (D/N) den großen Fehler und sah in dem Moment in ihre Richtung, in der sich ihre Lippen trafen. Angeekelt verzog sie das Gesicht, als ein kalter Schauer über ihren Rücken jagte. Die beiden lösten sich mit einem ekelerregenden feuchten, dreckigen Laut. Beide lächelten sich zu, ehe sich (M/N) abwandte und mit einem letzten warnenden Blick an ihre Tochter aus der Küche lief. Erst als die Haustür ins Schloss fiel, rührte sie sich wieder. „Oh mein… Bah. War das widerwärtig“, gab sie angewidert zu bedenken und sie konnte sich schon allein bei ihrer Erinnerung an die vergangene Sache. „Stört dich Liebe so sehr?“, fragte er, während er sie leicht dämlich angrinste. Am liebsten hätte sie ja etwas erwidert, aber fürs Erste hielt sie sich an die Worte ihrer Mutter. Vielleicht stand der Typ ja auch auf ältere Frauen. „Bleibst du noch zum Essen?“, erwiderte sie letztlich und brutzelte weiter ihre Pfannkuchen. Notfalls musste sie eben teilen. Aber ihre Statur könnte auch mal gerne auf ein paar Pfunde verzichten. Sie würde ja nicht gleich aushungern. „Gerne.“ Er stieß sich von der Theke ab und stellte seine Kaffeetasse zum Spülbecken. „Und ich geh mir was überziehen, damit du meinen Anblick nicht mehr weiter ertragen musst“,  meinte er verspielt im Vorbeigehen, während seine große, männliche Hand über ihren Rücken strich. „Haha. Sehr witzig“, murrte sie und musterte argwöhnisch die Gänsehaut, die sich langsam auf ihren Armen ausbreite. Warum stand sie hier nochmal im Nachthemd herum?

Beim Essen trat wieder das gleiche Vorkommnis namens „unangenehmes Schweigen“ ein. Die ganze Zeit wichen sie sich gegenseitig mit ihren Blicken aus und aßen still ihr Frühstück. (D/N) Gedanken schwirrten zu dem gestrigen Gespräch zwischen ihrer Mutter und ihr. Sie wusste schon jetzt, dass nicht länger schweigen konnte. Vielleicht würde sie der Beziehung ja eine Chance geben, aber nicht, wenn sie kläglich auf so einer Lüge basierte. Zwar hetzte sie sich den Zorn einer Hexe auf den Hals, aber sie war überzeugt davon, er habe die Wahrheit verdient. Mit einem leisen Aufseufzen fuhr sie sich durchs Haar und meldete sich schließlich zu Wort: „Das tut mir zwar Leid… Aber ich sollte dir etwas beichten.“ Der Blondschopf grinste sie schräg an und nickte ihr aufmunternd zu. Kurz runzelte sie die Stirn. Was erwartete er denn bitte? „Ich bin (M/N)s Tochter.“ Er hob leicht seine Augenbrauen. „Hab ich mir fast schon gedacht. Ich bin ja nicht blind.“ Seine Finger kreisten um die verschiedenen Fotos an den Wänden. Auf manchen lächelte ihnen ein kleines Mädchen entgegen. Auf einem anderen stand sie in dem Kleid an dem Tag ihres Hochschulabschlusses. Etwas unwohl biss sie sich auf die Unterlippe. „Ja… Aber ich bin schon zwanzig Jahre alt“, begann sie und guckte ihn schüchtern an, „Du könntest mein großer Bruder sein… oder sowas in der Art.“ Für einen Moment starrte er sie nur stumm an, ehe sich seine Augen deutlich weiteten. „Zwanzig? Wie alt ist dann (M/N) eigentlich?“ Okay. Sie hatte es ihm wirklich nicht gesagt. (D/N) schenkte ihm ein aufmunterndes Lächeln. „43?“ Leicht stöhnend rieb er sich über das Gesicht. „Ich wusste ja, dass sie älter ist… Aber-“ Er beendete seinen Satz erst gar nicht und blickte etwas unschlüssig auf den Teller vor sich. Na da hatte sie vielleicht was angestellt.

„Ich bin mir ehrlich gesagt nicht sicher, wie es mit uns weiter gehen soll. (M/N) war ein wenig unehrlich mit mir, oder?“ Jaejoong guckte sie an, als würde er irgendwie Hilfe von ihr suchen. Wahrscheinlich wäre es besser, wenn sie es klären würde. „Vielleicht könnt ihr es ja noch einmal miteinander probieren… Immerhin gibt es keine großen Geheimnisse mehr“, schlug sie vor. So sehr sie diese Vorstellung auch abstieß, wollte sie ihnen eine glückliche Beziehung gewähren. „Vielleicht versuche ich es nochmal mit ihr… Aber ich kann für nichts garantieren“, gestand er, „Ich fühle mich tatsächlich etwas unwohl mit der Vorstellung eine Frau mit so große Altersunterschied zu daten.“ (D/N) nickte verstehend und aß weiter ihre Pfannkuchen. Die einstige Stille kehrte schlagartig an den Tisch zurück. Naja… Sie hatte das Thema begonnen. Damit musste sie leben. Doch besser er erfuhr jetzt die Wahrheit, bevor es später Knatsch geben würde. „Falls es was zwischen euch wird. Ich werde die nie und nimmer Dad nennen, verstanden?“, warnte sie ihn und deutete gefährlich mit dem Messer auf ihn. Ein kleines Lachen glitt über seine Lippen. „Wie schade. Ich dachte ich könnte dich den ganzen Tag mit Hausaufgaben nerven und ein wenig Vater-Tochter Zeit mit dir verbringen“, scherzte er und wich nebenbei der Serviette aus, die sie nach ihm schmiss. „Das ist bisher die widerwertigste Idee, die ich jemals in meinem Leben gehört habe“, empörte sie sich, fing aber kurz darauf auch an zu grinsen. Letztlich verstanden sie sich besser, als erwartet. Sie war ja fast schon ein wenig traurig, als er auch gehen musste. Ein bisschen Gesellschaft in den Ferien wollte doch jeder… Dann musste sie eben auf andere Mittel zugreifen.

Der Bass dröhnte in seinen Ohren, während er still die Flaschenauswahl des Barkeepers betrachtete, der fleißig hinter dem Tresen hin und her eilte. Die Stimmen seiner beiden Kumpels übertönten nur schwer die Musik. Beide erzählten von ihren letzten Fängen, irgendwelchen Bettgeschichten und von der Arbeit. Alles was ihn zurzeit etwas weniger interessierte. Noch immer steckte er in einer Beziehung mit einer Frau, die viel älter als er war, die bereits eine liebreizende Tochter hatte. Selbst mit Kind fand er eine Beziehung nicht abwegig, doch das Alter war eine ganz andere Sache. Anstatt sich weiter auf die wichtigen Sachen zu konzentrieren – wie es mit (M/N) weiter gehen sollte – schweiften seine Gedanken zu dem kräftig gebauten Mädchen mit dem (H/F) Haar und faszinierend funkelnden (A/F) Augen. Normalerweise schafften es solche Frauen nicht, seine Aufmerksamkeit zu ergattern. Er gehörte meistens zu der etwas oberflächlicheren Sorte. Vielleicht hatte er auch nur die falschen Vorstellungen, wenn einem ständig ein Schönheitsideal vorgetragen wird. Vor allem in einem Leben als Idol ist dieses Bild von meist untergewichtigen Frauen mit schönem Makeup geprägt. Mittlerweile zweifelte er diese Interessen ein wenig an. Er konnte nicht anders als zu denken, wie süß dieses Mädchen eigentlich war. Möglicherweise bestand die Gefahr, dass sie sich zu jung für ihn benahm. Dieser Entenaufdruck auf ihrem Nachtkleid wies darauf hin. Eine gewisse Unschuld loderte noch in ihrem Körper… Insgeheim machte es ihn ein wenig an… Ob er diesem Mädchen diese Unschuld rauben könnte? Es ganz zu seinem machen?

„Hallo Daddy~“, flötete eine klare Frauenstimme in sein Ohr. Schlagartig spannte er sich an und er guckte ungläubig über seine Schulter. Zuerst befürchtete er, eine notgeile, leicht bekleidete Dame würde ihn erwarten, doch stand ihm kein anderer als (D/N) gegenüber, die ihn frech angrinste. Das Mädchen neben ihr mimte seinen Gesichtsausdruck. Blankes Entsetzen. „Yah! Das kannst du doch nicht einfach so daher sagen“, schimpfte sie leise mit ihr. Neben sich hörte er ein schallendes Gelächter. Seine Wangen wärmten sich vor Scham und er starrte sie nahezu entsetzt an. „Uhh~ Unser Jaejoon hat einen Daddy-Kink“, meinte Yoochun pervers grinsend. „Warum erzählst du uns nie deine aufregenden Geschichten? Wir wollen auch mehr dreckige Details“, fügte Junsu zu. Beide Männer musterten die beiden Neuankömmlinge eingängig. „Wieso stellst du uns deine Freundin nicht mal vor?“ Mittlerweile war auch (D/N) hochrot angelaufen. Hektisch wedelte sie mit den Händen in der Luft und schüttelte den Kopf. „Ihr versteht da was falsch. Er ist nicht mein Freund.“

„Wow. Jaejoong, du machst Sachen. Das hätte ich nie von dir erwartet“, lachte Junsu und tätschelte ihm aufmunternd die Schulter. „Nächstes Mal solltest du gleich die Tochter nehmen. Mit der kann man noch einiges mehr anstellen. Wenn du verstehst, was ich meine.“ Yoochun zwinkerte ihm zu. Zwei angewiderte Blicke trafen auf ihn. Einer gehörte zu Jaejoong und der andere zu (D/N). „Hallo! Ich stehe direkt neben dir!“, beschwerte sie sich. Ihr war die Situation wohl genauso unangenehm wie ihm. „Ich weiß Schätzchen. Aber ich spreche einfach nur die Wahrheit aus.“ Mit einem fiesen Grinsen klopfte er sich auf den Schoß. „Also setz dich. Daddy wird dir was ausgeben.“ Jaejoong warf ihm einen mörderischen Blick zu. Manchmal fragte er sich wirklich, warum er mit so einem Vollidioten befreundet war. Bevor sich (D/N) irgendwie aufregen konnte, setzte sich (F/N) auf den Schoß des Mannes und lächelte boshaft. „Also ich hätte gerne eine Bloody Mary, zwei Shots und Sake“, meinte sie und überschlug dabei ihre Beine, „Daddy bekommt auch eine Belohnung, wenn er sich anständig benimmt.“ Das Highlight seines  Lebens. Jaejoong hatte Yoochun noch nie so sprachlos gesehen, wobei (D/N) ihre Freundin ziemlich entsetzt musterte. „Wo gabelt ihr solche Frauen nur auf?“, fragte Junsu mit großen Augen und nahm einen großen Schluck seines alkoholischen Getränks. „Ich habe keine Ahnung“, erwiderte er.

Nach einer kleinen Runde, in der die Männer den beiden Damen ein paar Shots ausgegeben hatten, obwohl sie noch nicht ganz volljährig waren, tanzten sie verteilt auf der Tanzfläche. Yoochun konnte sich nicht von (F/N) lösen, während Junsu in die breite Masse verschwunden war. Jaejoong tanzte neben einer Brünetten, der er kaum Aufmerksamkeit schenkte. Sein Augenmerk lag auf dem pummeligen Mädchen, das neben einem schwarzhaarigen Fremden fröhlich die Hüften schwang. Er wollte sie angetrunken nicht so schutzlos alleine lassen. Irgendwie hatte er ja die Verantwortung für sie. Nur wurde es etwas schwer, sie im Auge zu behalten, wenn sich die Dame vor ihm halb um den Hals hing. „Darling~ Meine Augen sind hier.“ Doch er ignorierte sie weiter bis sie schließlich mit einem genervten Schnauben von ihm abließ und etwas in ihrem stolz gekränkt zu dem nächstbesten freien Mann stolzierte. In der Zwischenzeit waren sich die beiden anderen deutlich näher gekommen. Unbewusst ballte er seine Hände zu Fäusten. Diese süße Unschuld würde er diesem Typen sicherlich nicht überlassen. Vor allem nicht nachdem diese grässlichen Hände sich an Plätzen befanden, wo sie sicherlich nicht hingehörten. Etwas grob packte er ihr Handgelenk und zog sie mit einem kräftigen Ruck zu sich. „Tut mir Leid. Ich muss sie bald nach Hause bringen. Ein Versprechen“, murrte er dem Schwarzhaarigen entgegen, bevor er eine protestierende (D/N) mit sich zog.

Letztlich waren sie einfach an einem anderen Teil der Tanzfläche gelandet. Jetzt war es an ihm dicht aneinander gedrängt mit ihr zu tanzen. Seine Hände ruhten jedoch brav an ihrer Hüfte. Ihre beiden Arme lagen faul um seinen Hals und blickte ihn ein wenig träge an. Diese müde Erscheinung erleichterte ihm nicht im Geringsten das Leben. Ihre Wangen schimmerten noch immer in einem niedlichen Rosa. Ihre Lippen schimmerten durch die alkoholische Substanz darauf. Ihre (A/F) Augen wirkten ein wenig verklärt. Es war als wären sie nur auf ihn fixiert. Ehe er sich versah, vereinte er ihre Lippen zu einem lustvollen Kuss. Er hielt sich kein Stück zurück, sondern presste sich ihr gierig entgegen, nahm ihren köstlichen Geschmack in sich auf. Die laute Musik hämmerte nur noch im Hintergrund. Seine ganzen Sinne konzentrierten sich auf das Mädchen vor sich, welches er mit seinen Händen noch ein Stück näher zog. Mit einem zufriedenen Seufzen bemerkte er wie sie den Kuss erwiderte. Beide teilten die gleiche Intensität und Leidenschaft. Sanft zog er ihre Unterlippe zwischen seine Zähne, biss hinein, bevor er sich wieder auf den gemeinsamen Kuss einließ. Am liebsten hätte er sich darin verloren, doch löste sie sich viel zu schnell von ihm. Nahezu panisch blickte sie zu ihm hinauf. „Ich kann nicht“, brachte sie ein wenig gequält hervor. Kleine Tränen bildeten sich in ihren Augenwinkeln, drohten hervorzuquellen. „Das kann ich Ma nicht antun.“ Still blickte er ihr zu hinab. Ihm war klar, welche Entscheidung er treffen würde. Mit einem Mal packte er ihr Handgelenk und zog sie durch gedrängte Masse zum Ausgang.

„Ich bin ganz ehrlich mit dir…. Das mit deiner Mutter und mir wird einfach nicht funktionieren“, fing er an, „Klar. Sie ist eine sehr nette Frau mit wirklich liebenswürdigen Seiten. Aber ich fühle mich nicht sonderlich wohl bei der Sache.“ Er musste sich nicht großartig erklären. Sie wusste was er meinte. Ängstlich spielte sie mit ihren Fingern und blickte zum Boden hinab. „Was war das gerade… zwischen uns?“, fragte sie leise. Es kam so plötzlich, dass keiner von ihnen die Gefühle richtig zuordnen konnte. War es einfach aus dem Moment heraus? Könnte mehr dahinter stecken? „Ich bin mir nicht sicher“, gab er zu und kratzte sich beschämt am Nacken, „Ich weiß nur, dass ich mich zu dir hingezogen fühle.“ Darauf erwiderte sie eine ganze Weile nichts, sondern tappte nur mit einem Fuß auf den anderen, als würde sie ihre Gedanken sortieren müssen. „A-aber ist das nicht seltsam? Du warst mit meiner Mutter zusammen und jetzt ich? Was soll sie davon halten? Oder ich?“ Ein wenig hilflos guckte sie zu ihm auf,  hoffte auf Antworten. „Hör zu. Ich werde mich von ihr trennen. Vielleicht kann das zwischen uns etwas werden, vielleicht auch nicht. Ich würde es gerne versuchen. Und wenn es an der Zeit ist… Wird es (M/N) bestimmt auch verstehen. Ich kann mich nicht zu etwas zwingen, was ich nicht will.“ Sicherlich würden sie auf einige Schwierigkeiten stoßen… und er könnte deutlich einfachere Wege finden, aber er wollte sich um sie bemühen, wenn sie es denn zuließ.

Verträumt starrte sie dann Mann an, der ihr gegenüber am Esstisch saß. Jaejoong war wieder bei ihnen zu Besuch. In den letzten Wochen hatten sie sich hier und da zu kleinen Dates getroffen. Sei es Eiscreme oder ein Spaziergang im Park. Ihre Unterhaltungen flossen ganz natürlich. Außerdem war er ein wahrer Gentleman. Hatte Geduld mit ihr, brachte sie zum Lachen und machte ihr obendrein Komplimente. Langsam begann sich ihr Herz mit der Idee anzufreunden, sich in ihn zu verlieben. Er war mehr, als sie sich hätte jemals erträumen können. Nur bestand noch immer ein klitzekleines Problem. Sie waren kein Paar, aber ihre Mutter und er noch immer. Ab und an tauschten sie heimliche Blicke aus, warfen sich ein süßes Lächeln zu oder verschlungen ihre Beine unter dem Tisch, in der Hoffnung (M/N) würde es nicht bemerken. Diese bemerkte jedoch diese seltsame Spannung und bedachte ihre Tochter mit einem argwöhnischen Ausdruck in ihren Augen. Diese neugewonnene Nähe zwischen (D/N) und Jaejoong gefiel ihr so gar nicht. Irgendetwas musste zwischen ihnen vorgefallen sein… Nur wann. Immer wenn er sie besuchte, war sie eigentlich in ihrer Nähe. Sollte sie sich nicht eigentlich freuen, dass sie sich verstanden? Dann hätten sie später weniger Probleme miteinander… Doch die Stimmung zwischen den beiden wirkte mehr als nur freundschaftlich… Als würden sie sogar flirten. Ach was. Das bildete sie sich bestimmt nur ein.

Über der Wohnung lag der dunkle Schleier der Nacht. Die Stille umhüllte sie wie ein schützender Umhang. Während die meisten in dem warmen Schutz ihrer Betten lagen, schlich (D/N) durch die Gänge ihres Hauses. Leise tappte sie die Treppen hinab zum Wohnzimmer. Auf dem Sofa konnte sie die schlafende Gestalt ihres heimlichen Liebhabers erkennen. Womöglich sollten sie ihre Beziehung offiziell machen. Es würde sie beide nicht sonderlich glücklich machen, wenn er vordergründig immer noch mit ihrer Mutter zusammen war. Nur hatte sie Angst, ihre einzige Familie zu verletzen und Jaejoong wusste nicht wirklich, wie er sie am besten konfrontieren sollte. Vor allem, wenn er jetzt ihre Tochter datete. (D/N) schlich zur Couch hinüber und kletterte über ihren Freund, der selig in seinem Land der Träume schwelgte. Mit einem sanften Lächeln blickte sie zu ihm hinab. Ihre Hand streichelte zärtlich über seine Wange. Nach einer langen Zeit zeigte er ihr wieder, wie schön es sein konnte, sich jemanden hinzugeben, sich in den warmen Gefühlen der Zweisamkeit zu baden und wertgeschätzt zu werden. Männer in ihrem Alter waren meistens nur auf Karriere oder Feiern aus. Nur diese zwei Extreme. Nur selten fand man einen Kristall in dieser großen Menge von Steinen. Dass sie gerade ihn gefunden hatte, machte sie umso glücklicher.

Ihre Fingerspitzen glitten über seinen nackten Oberkörper, zeichneten dabei die kleinen Erhebungen auf seiner Haut nach. Der zarten Berührung folgten kleine Küsse, die eine feuchte Spur über seine Brust zogen. Ein kleines Murren drang an ihre Ohren und sie spürte wie er sich unter ihr begann zu regen. „(D/N)?“, murmelte er müde, „Du solltest doch schon längst schlafen…“ Sie beugte sich wieder über ihn und grinste ihn niedlich an. „Aber ich wollte bei dir sein. Wir konnten den ganzen Tag nichts miteinander machen.“ Jaejoong summte verstehend. Seine Hände fuhren über ihre Arme zu ihren Schultern hinauf, bevor er sie in ihren Haaren vergrub. Mit einem kleinen Ruck zog er sie zu sich hinunter. „Dann sollten wir das jetzt nachholen.“ Schon verband er ihre Lippen zu einem liebevollen Kuss. Zaghaft bewegten sie sich gegeneinander, kosteten einen Moment die unschuldige Reinheit ihrer Gefühle aus, ehe sie sich von ihrer Leidenschaft übermannen ließen. Ein paar Minuten später war der Raum von dem atemlosen Keuchen beider erfüllt, gefolgt von einem feuchten Schmatzen, wenn ihre Zungen sich umwarben. Ohne Zurückhaltung ließen sie sich in das gierige Spiel Münder fallen. Erst als sie nach Atem ringen mussten, lösten sie sich voneinander. Sein Blick wirkte dunkler und verlangender als zuvor. Ihr Oberteil war von ihren Schultern gerutscht und entblößtes somit den oberen Teil ihrer Oberweite.

Er hielt ihre Oberschenkeln in einem festen Griff, während er kleine dunkle Flecken auf ihrem Hals verteilte. Dass sie diese eigentlich verstecken mussten, fiel ihnen in diesem Moment gar nicht ein. Sein Weg heißer Küsse endete in dem Tal ihrer Brüste, in das er seine Nase hinein drückte. Neckend leckte er über die warme Haut. Sie biss sich auf die Unterlippe, legte den Kopf in den Nacken, um jegliche Berührungen von ihm voll und ganz auszukosten. „Jaejoong…“, entglitt es leise ihren Lippen. Womit sie in diesem Moment wohl am wenigsten gerechnet hatten, war eine zornige (M/N). Plötzlich ging das Licht über ihnen an und ein scharfes Räuspern schallte durch die vorherige Stille. Beide zuckten erschrocken auseinander und guckten mit großen Augen zu der älteren Dame, die mit verschränkten Armen im Raum stand. „Was fällt euch eigentlich ein?! Ihr hintergeht mich beide hinter meinem Rücken!“, spie sie wütend aus. Ihre Pupillen waren vor Zorn geweitet und ihr ganzes Gesicht hochrot gefärbt. „Und gerade meine einzige Tochter entpuppt sich als Schlampe.“ Das hatte gesessen. (D/N) senkte beschämt den Kopf. Sie wusste, dass sie es niemals hätte so weit kommen lassen sollen. Aber sie wollte die Chance nutzen, die Jaejoong ihr gewährte. Aber dass sie ausgerechnet diese Beleidigung von den Lippen ihrer Mutter hörte… „Du weißt wie glücklich ich mit ihm war und verführst ihn trotzdem?! So habe ich dich sicherlich nicht erzogen (D/N) /N/N)!“ Der Blondhaarige zog die Jüngere schützend in seine Arme. „Es ist nicht nur ihre Schuld. Ich wollte was von ihr“, fügte er ruhig hinzu. Vielleicht hätte er sich gleich trennen sollen, als schon die ersten Zweifel bestanden. Das was sie gemacht hatten, war vollkommen falsch, auch wenn er es nicht sonderlich bereute. (M/N) guckte ihn sprachlos an, ehe sie empört ihre Stirn runzelte. „Also hast du mich ausgenutzt?! Wolltest du was von mir, damit du dieses Kind ficken kannst?“ (D/N) zuckte leicht zusammen. Sie wusste nicht, ob es nur an diesem Augenblick lag oder ob ihre Mutter tatsächlich so wenig von ihr hielt. Es war nicht ihr Vorhaben ihn ihr auszuspannen. „Nein… Das zwischen (D/N) und mir hat sich ergeben, nachdem sie mir die Wahrheit erzählt hatte. Du warst nämlich auch nicht ganz ehrlich zu mir.“

(D/N) saß noch immer auf der Couch und hielt sich fest beide Ohren zu. Seit einer geschlagenen Stunde stritten sich die zwei Älteren. Sie selber hatte ihren Teil schon zu hören bekommen und fragte sich ein wenig, ob sich das zwischen ihr und ihrer Mutter jemals wieder ergeben konnte. Natürlich hatte sie eine Standpauke dafür bekommen, dass er ihr Geheimnis verraten hatte. Doch sie blieb bei ihrem Punkt. Jaejoong verdiente die Wahrheit. Und das sah dieser genauso. Er sagte (M/N), dass er sie als Person mag, aber diesen Altersunterschied etwas abstoßend fand. Zuerst wollte ihre Mutter argumentieren, dass sie sich so gut verstanden hatten, nur blieb Jae bei seiner Haltung. Was geschehen war, konnten sie nicht rückgängig machen. Möglicherweise hätten sie es anders angehen sollen, aber wären sie von Anfang an auf eine ähnliche Art von Wut gestoßen. Nur jetzt hatten sie sie betrogen. Mittlerweile artete der Streit ziemlich aus. Die ältere Frau warf aus Verzweiflung mit Beleidigungen um sich, verbat die Beziehung zwischen ihm und ihrer Tochter. Auch er wäre ja zu alt für sie. Wenn sie nicht das bekam, was sie wollte, dann sollte auch (D/N) einen Teil dieses Leidens zu spüren bekommen. Notfalls machte sie es ihr so schwer wie möglich. Was die Zwei konnten, konnte sie schon lange.

Es waren bereits zwei Monate seit dem verheerenden Streit vergangen. (D/N) lag in den Armen ihres Freundes, während sie zusammen auf ihrem Bett kuschelten. Er kam jede Woche mindestens einmal zu Besuch. (M/N) ließ ihn vor der Tür stehen und ließ ihn nicht rein. Meistens musste sich (D/N) ihren Weg erkämpfen, ihn bei sich zu haben. „Redet sie immer noch nicht mit dir?“, fragte er leise. Seine Finger spielten mit ihren Haarsträhnen. Betrübt schüttelte sie den Kopf. Die Mutter-Tochter Beziehung zwischen ihnen war zerfallen. Aber das war sie auch schon, als Jaejoong noch mit (M/N) zusammen war. Das Problem war damals, dass sich (M/N) nur auf eine wichtige Person konzentrieren konnte und das war sie scheinbar nicht. Vor allem jetzt nicht mehr. „Verdammt… Mittlerweile muss ich mich schon selber versorgen. Am liebsten hätte sie es wohl, dass ich ins Studentenwohnheim ziehe. Aber so viel Geld verdiene ich nicht mal mit meinen Nebenjob.“ Etwas verzweifelt drückte sie sich näher an ihn. So hatte sie sich den Rest ihrer Jugend definitiv nicht vorgestellt. Jaejoong hielt sie schützend fest, drückte einen Kuss auf ihre Stirn. Worte wie „Das wird schon wieder“ wirkten vollkommen fehl am Platz. Also versuchte er nach einer anderen Lösung zu suchen. „Wenn es nicht besser wird… Kannst du auch zu mir ziehen“, schlug er vor. Überrascht hob sie ihren Kopf. „Meinst du nicht, dass es zu früh dafür ist? Unsere Beziehung ist noch nicht so stark…“ Zweifelnd hatte sie ihre Augenbrauen zusammen gezogen und kaute auf ihrer Unterlippe herum. „Wir haben deine Mutter überstanden… Das schaffen wir auch noch.“

Letztlich zogen sie drei Monate später zusammen, nachdem sich die Familie weiter auseinander gelebt hatte. Vielleicht würde nach einem Jahr Gras über die Sache wachsen, aber fürs erste suchte (D/N) Abstand von ihrer Mutter. Wenigstens fühlte sie sich bei ihrem Liebhaber geborgen. Auch ihre beste Freundin unterstützte sie nur, wo es ihr möglich war. Diese hatte nämlich selber das Vergnügen ein paar Familienprobleme glatt zu bügeln. Ihre Eltern hießen es genauso wenig willkommen, dass (F/N) sich an Yoochun interessierte. Doch verloren sie dabei nicht die Liebe zu ihrer Tochter, sondern wollten nur das Beste für sie. „Was machst du?“ Jaejoong schlang von hinten die Arme um die Taille seiner festen Freundin und betrachtete sie mit einem warmen Blick. „Ich denke nach“, murmelte sie und ordnete ihr letztes Buch in das Bücherregal. „Und worüber?“, hakte er nach. Seine Lippen streiften über Wange hinab zu ihren Hals. „Was uns die Zukunft so bringen wird“, erwiderte sie. Er setzte einen kleinen Kuss unter ihr Ohr und lächelte. „Das werden wir zusammen herausfinden müssen.“ Mit einem Schwung drehte er sie zu sich herum und gab ihr einen zarten Kuss auf die Lippen. „Willst du was essen gehen? Ich hab Hunger.“ Er zog sie am Handgelenk hinter sich her aus dem Schlafzimmer. „Wie könnte ich da nein sagen.“ In den letzten Tagen hatten sie weniger Zeit für Dates, weil sie sich auf die bevorstehenden Prüfungen vorbereiten musste. Aber zu lange konnte sie ihm nicht widerstehen… und das würde in Zukunft auch so bleiben.
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