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K-Pop Various x Chubby!Reader OneShots

OneshotAllgemein / P12
Bangtan Boys EXO GOT7 Monsta X Seventeen Super Junior
07.08.2018
05.11.2020
26
75.761
5
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Dieses Kapitel
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16.04.2019 2.028
 
Zufrieden betrachtetest du dich in deinem Ganzkörperspiegel in deinem Zimmer. Ein fröhliches Lächeln zierte deine Lippen. Heute würdest du deinen besten Freund endlich wiedersehen können. Meistens stand er immer so unter Stress und hatte kaum Zeit etwas mit dir zu unternehmen. Aber du störtest dich nicht großartig daran. Du warst froh über jeden Moment, den er mit dir teilen konnte. „Ich mache mir viel zu viel Mühe“, lachtest du, während du dir eine verloren gegangene Haarsträhne hinter das Ohr strichst, „Er wird in mir nie mehr als eine Freundin sehen.“ Seit einer Weile herrschte in dir das reinste Gefühlschaos, ausgelöst nur durch einen Mann: Hyungwon. Einer der größten Diven und wahrscheinlich anstrengendsten Menschen, die du je kennenlernen durftest. Er war einfach so leicht zu reizen! Ein falsches Wort und er ignorierte dich für eine ganze Woche! Eine ganze Woche und du bist seine beste Freundin! Immerhin schätzte er dich dafür Wert. So viele hielten es nicht an seiner Seite aus. Nur seine Bandmitglieder liebten ihn genauso inniglich, wie du es tatst. Dein Blick wanderte zu deinem Wecker, welcher neben deinem Bett auf dem kleinen Nachtschränkchen stand. „Also dann… Es wird wohl so weit.“ Du schnapptest dir deine Tasche und dein Handy bevor du dich auf den Weg zu deinem besten Freund machtest.

Eigentlich hattest du nicht die geringste Ahnung wie es heute mit euch beiden laufen würde. Die letzten Tage hatte er sich kaum gemeldet und antwortete nicht auf den Großteil deiner Nachrichten. Du wolltest dich nicht wie eine anhängliche Freundin benehmen, die immer wissen wollte, wo der andere wäre. Ihr ward schließlich nicht zusammen. Also musste er sich nicht rechtfertigen. Oder? Aber wem machst du schon was vor? Am liebsten würdest du die Tür zu seiner Wohnung eintreten und ihm einen Vortrag halten. Dein armes Herz hielt dem Ganzen kaum stand. Manchmal ist er dein Prinz Charming und an anderen Tagen wolltest du ihn einfach nur erwürgen. War es denn schwer glücklich zu sein? Heute würdest du ihn spontan besuchen kommen. Das hattet ihr früher öfter getan, bevor er Trainee und sogar ein bekanntes Idol wurde. Ihr ward so etwas wie Sandkastenfreunde, wobei du dich mit der Zeit in ihn verliebt hattest, was man von ihm nicht behaupten konnte. Er blieb aber sowieso nie lange an einem Mädchen hängen. Seufzend fuhrst du dir mit der Hand durchs Haar. „Sie können einen schon leidtun. Er ist wohl doch eher der Eisprinz, als ein Märchenheld. Obwohl… er erobert die Herzen im Sturm.“ Du schnalztest genervt mit der Zunge. „Nur um sie kurz darauf wieder zu brechen. So ein Idiot. Kein Wunder, dass er ständig alleine ist.“

„Geh einfach!“, schallte es direkt lautstark durch die Tür in den Hausflur. „A-aber Oppa“, klang die weinerliche Stimme eines Mädchens. Verwirrt blinzelnd bliebst du stehen, ehe du hoffnungslos den Kopf schütteltest. „Er wird auf ewig so versauern, wenn er sich so benimmt.“ Mit einem Knall öffnete sich die Tür. „Du gehst mir auf die Nerven!“ Eine schwarzhaarige junge Dame stolperte vor deine Füße, ihre Augen verweint. „Ich will dich nicht mehr wieder-“ Hyungwon stockte und sah stattdessen zu dir. Sein wütender Gesichtsausdruck entspannte sich. Stattdessen bildete sich ein warmes Lächeln auf seinen Lippen. „Hey (V/N)~“, begrüßte er dich fröhlich. Die Schwarzhaarige blickte zwischen euch hin und her. „H-hyungwon… Wer ist sie?“, brachte sie mit bedrückter Stimme vor. „Das hat dich nicht zu interessieren!“, erwiderte er barsch. Sie verstärkte den Griff um ihre Handtasche und guckte ihn wütend an. „Machst du mit mir Schluss, weil du eine Neue hast? Ist es das?“ Ihre Augen musterten dich herablassend, auch wenn du sie nur freundlich anlächeltest. „Für sowas verlässt du mich? Ist das dein Ernst? Sie ist es nicht Wert!“ Sofort erstarb dein Lächeln. Vielleicht war es gar nicht so schlimm, wenn er diese Ziege abserviert hatte. Hyungwon verdiente eindeutig besseres, als so jemanden oberflächliches. Dieser schien kurz davor zu sein an die Decke zu gehen. „Verschwinde von hier!“, zischte er durch zusammengebissene Zähne, „Und lass dich in meiner Nähe nie wieder blicken.“ Ohne ihr noch irgendwelche Beachtung zu schenken, packte er dich am Handgelenk und zog dich mit ins Innere der Wohnung.

„Wie kann sie es wagen?!“ Hyungwon lief im Wohnzimmer aufgeregt hin und her. Seine Finger waren in seinen Haaren vergruben, während er einige unziemliche Wörter von sich gab. Du beobachtest ihn nur still, saßt brav auf der Couch, Hände auf den Schoß gelegt. „Sie war nur wirklich frustriert, weißt du? Wahrscheinlich hat sie überreagiert und meinte es gar nicht so“, entgegnetest du ruhig. Auch wenn dich ihre Worte verletzten, wolltest du ein wenig Verständnis zeigen, schließlich hatten sie sich kurz davor voneinander getrennt. „Verteidigst du das Miststück etwa gerade? Wie soll ich denn sonst reagieren, wenn sie meine beste Freundin beleidigt?“ Er guckte dich nahezu fassungslos an. Mit einem Seufzen standst du auf und liefst an seine Seite. „Was war eigentlich dieses Mal? Du hast dich schon wieder von jemanden getrennt“, fragtest du leise. „Tse. Das Mädchen war unglaublich anhänglich. Sie hing mir die ganze Zeit an den Fersen“, sagte er genervt, „Außerdem schreibt sie mir dauernd Nachrichten. Das nervt.“ Ja und? Das machtest du doch auch. War das der Grund, warum er dir genauso wenig antwortete? „Was ist eigentlich dein Problem? Es ist doch süß, wenn sie sich um dich kümmert“, warfst du ein. Allein jetzt schon wusstest du, dass das bald in einen Streit ausarten würde. Dich regte es auf, dass er so einfach mit den Gefühlen der Mädchen spielte. „Kümmern? Muss ich mich wiederholen?! Sie klebt an mir. Ständig!“, patzte er zurück. Du rolltest nur mit den Augen. Was solltest du da schon großartig zu sagen? „Weißt du… Mädchen hängen halt an ihrem Freund. Wir sind besorgt um ihn und wollen wissen, wie es ihm geht, damit wir uns um ihn kümmern können“, erwidertest du, noch immer im Versuch ruhig zu bleiben, „Damit zeigen wir nun mal unsere Liebe. Und du weißt dauernd irgendwelche Mädchen zurück!“ Hyungwon verengte seine Augen und wirkte nur noch genervter. „Ich finde das aber echt lächerlich! Und was mischt du dich eigentlich in meine Beziehungen ein? Es hat dich nichts zu interessieren. Du weißt, ich hasse anhängliche Leute und du bist nicht besser!“

Der Raum war erfüllt mit einer seltsamen Spannung. Du hattest deine Augenbrauen wütend zusammengezogen. Manchmal war er so ein Sturkopf! „Ach bin ich das“, gabst du kalt zurück, „Vielleicht solltest du dann mal deinen Kopf anstrengen! Natürlich kümmere ich mich um dich. Wir sind Freunde! Denk noch einmal über meine Worte nach, du Spinner! Ich verstehe sie nämlich alle besser als dich!“ Du drehtest dich auf dem Absatz um und verließt mit schnellen Schritten die Wohnung. Zuerst musstest du dein aufgeheiztes Gemüt kühlen, bevor du ihm wieder unter die Augen treten würdest. Ziellos stapftest du durch die Straßen, beachtetest kaum deine Umgebung. Innerlich tobte es in dir. Warum konnte er dich denn nicht verstehen? Es wäre so viel einfacher, wenn er erkennen würde, dass du ihn genauso liebst. Sei es freundschaftlich oder romantisch. Betrübt kicktest du eine Dose vor dich her. „Vielleicht hätte ich mehr Verständnis zeigen sollen… Ich weiß ja wie wählerisch er ist.“ Unbewusst lächeltest du. „Oder auch einzigartig. Wie man es nimmt.“ Nach einer Weile beschlossest du umzukehren. Mit einem Grinsen drehtest du dich um, nur um festzustellen, dass du keine Ahnung hattest, wo du eigentlich warst. „Wie habe ich das denn geschafft?“

Du irrtest eine ganze Weile durch die Gegend. Langsam brach der Abend an und du stiefeltest immer noch durch die verschiedensten Gassen. Letztlich fandst du einen Park und du ließt dich direkt unter einem Baum auf den Bode sinken. „Warum bin ich nur so dumm?“, fragtest du dich selbst frustriert. Selbst deine Tasche hattest du bei Hyungwon vergessen. Natürlich war dein Handy darin und jetzt konntest du auch niemanden anrufen. „Na super!“ Du hattest keine Ahnung wie viel Zeit verging, bevor du schließlich unter dem Baum einfach einnicktest. Was sollte schon groß passieren? In deinem Traum drang eine laute Stimme an ihr Ohr. „(N/N) (V/N)! Ich suche dich und du schläfst hier einfach! Weißt du wie viel Sorgen ich mir gemacht habe?“ Müde blinzelnd öffnetest du die Augen und sahst direkt in Hyungwons dunkle Augen. Er kniete direkt neben dir. Seine Hand ruhte auf deiner Wange. Ein Lächeln bildete sich auf deinen Lippen. „Hey WonWon~“ Dein bester Freund guckte dich zweifelnd an. „Nicht zu fassen.“ Mit einem Schnauben ließ er sich neben dir aufs Gras fallen. „Liebst du mich jetzt auch? Du hast dir Sorgen gemacht“, murmeltest du im Halbschlaf. Du warst dir gar nicht einmal bewusst, was du eigentlich sagtest. Hyungwon sah wieder zu dir. Sein Blick strahlte eine ungewohnte Sanftheit aus, als sich seine Lippen zu einem kleinen Schmunzeln verzogen. „Du bist so süß (V/N).“ Keine Sekunde später fandst du dich ein seinen Armen wieder. Dein Kopf lag auf seiner Brust, während er zärtlich über deinen Kopf streichelte. „Natürlich liebe ich dich“, erwiderte er leise. Schmollend hobst du den Blick. „Aber nur als einfache Freundin. Ich will aber mehr sein.“ Überraschung zeichnete sich auf seinen Gesicht ab, bevor er laut loslachte. Dachte er das war ein Witz? Du wolltest empört etwas erwidern, doch er drückte dich nur näher an sich ran.

Nach und nach kamst du wieder zu dir. Langsam sickerte es zu dir hindurch, was du eigentlich von dir gegeben hattest. Mit roten Wangen entzogst du dich ihm schnell. „I-ich n-nehme das z-zurück“, brabbeltest du, „I-ich b-bin n-nicht und so…“ Wieder spürtest du beide Hände an deinen Wangen. Seine Augen glänzten liebevoll, als er dich so ansah. „Mädchen kümmern sich, um die die sie lieben. Sag mir (V/N), liebst du mich?“ Schüchtern wichst du seinem Blick aus. „V-vielleicht…. A-aber k-keine Sorge… I-ich mach mir keine Hoffnungen!“, lächeltest du geknickt, „Ich b-bin d-dir auch zu anhänglich. D-das versteh ich… Aber so bin ich.“ Hyungwon streichelte mit den Daumen über deine Wangen. „Und so bist du perfekt. Ich liebe dich auch (V/N)“, erwiderte er fest. Zögerlich gucktest du wieder zu ihm. Meinte er das tatsächlich ernst? „A-aber d-du hast gesagt-“ Bevor du deinen Satz beenden konntest, spürtest du ein Paar weicher Lippen auf deinen, die sich mit solcher Zärtlichkeit an dich schmiegten, dass du dachtest, du fielest gleich in Ohnmacht. Mit einem Mal schlug dein Herz schneller und dein Magen kribbelte aufgeregt. Du erlebtest wohl gerade zum ersten Mal dein eigenes persönliches Feuerwerk deiner Gefühle. Als er sich zu deiner Missgunst von dir löste, grinste er dir nur breit entgegen. „Ich weiß, was ich gesagt habe. Aber als ich über deine Worte nachgedacht habe, fiel mir ein, dass es mich bei dir noch nie gestört hatte. Du warst immer für mich da. Ich war froh wenn du mir so deine Aufmerksamkeit schenktest.“ Er strich eine Haarsträhne hinter dein Ohr und seufzte leise auf. „Das Problem war, dass ich nicht wahrhaben wollte, dass ich mich in meine beste Freundin verliebt habe. In jede meiner Beziehungen projizierte ich immer meine Vorstellung von dir. Aber ihr Verhalten ging mir auf die Nerven. Ich wollte nur von dir so behandelt werden und von keinem anderen!“, gestand er. Du sahst ihn mit großen Augen perplex an, ehe du wieder einen Schmollmund zogst. „Yah! Hättest du nicht früher etwas bemerken können! Dann wären wir schon viel länger glücklich zusammen“, meckertest du, während du ihm leicht auf die Schulter schlugst. „Tut mir Leid, (V/N)~“, antwortete er mit süßer Stimme, „Lass es mich wieder gut machen.“ Wenig überzeugt verschränktest du deine Arme und mustertest ihn kritisch. „Dass solltest du auch besser.“ Hyungwon lachte erneut auf und sah dich mit einem verliebten Lächeln an. „Keine Sorge. Überlass das alles mir.“ Dieses Mal war es an dir ihn zu küssen, als du dich wieder in seine Arme warfst. Jetzt hattet ihr einander. Auch in Zukunft könntet ihr weiter diese Nähe miteinander teilen und die Gefühle erforschen, die ihr euch bisher verwehrt hattet.

Sorry für das späte Update~ Aber ich widme mich gerade eher meiner Geschichte "Acht ist einer zu viel", weil ich da gerade mehr Lust drauf habe. Ich hoffe das Kapitel hat euch trotzdem gefallen.
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