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K-Pop Various x Chubby!Reader OneShots

OneshotAllgemein / P12
Bangtan Boys EXO GOT7 Monsta X Seventeen Super Junior
07.08.2018
05.11.2020
26
75.761
5
Alle Kapitel
28 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
10.03.2019 2.004
 
(D/N) ließ ihren Blick über die verschiedenen Gäste gleiten. Zu dieser Veranstaltung waren mehrere Gäste geladen. Seien es Politiker, Geschäftsmänner oder Anwälte. Doch selbst berühmte Promis schienen hier vertreten zu sein. Die Luft war erfüllt mit einem aufgeregten Stimmgewirr. Alle redeten durcheinander und erzählten sich den neusten Tratsch. Sie selbst gehörte zu denen, die etwas abseits standen. Irgendwie war das hier nicht ihre Welt, auch wenn ihr Mann selbst im Mittelpunkt der Gesellschaft stand. Sie nippte an ihrem Sektglas und begutachtete weiter die verschiedenen Gestalten. Mit einem Mal landeten ihre Augen auf einer ihr sehr bekannten Person. Sie stand fast wie eingefroren da. Da war er. Er sah genauso aus wie früher. Seine dunklen Haare fielen leicht auf seine Stirn. Der Anzug saß im perfekt, wahrscheinlich maßgeschneidert. Und er hatte noch immer dieses süße Lächeln. Moment… Warum lächelte er sie an? Hatte er sie wohl auch bemerkt? Unsicherheit stieg in ihr auf. So gerne sie ihn auch sah, konnte sie nicht anders, als sich schuldig zu fühlen. Der Mann, der dort stand, war kein geringerer als ihre einstige große Liebe. Donghae. Ach… Wie sie damals für ihn geschwärmt hatte. Sie war seinem Scharm vollkommen verfallen. Aber andersherum war es genauso. Er hatte sich um sie gekümmert, als wäre sie eine Prinzessin. In jeglichen Lebenssituationen waren sie füreinander da, überstanden gemeinsam ihre Hürden. Doch jetzt gingen sie auf getrennten Wegen weiter. Für sie ein so unsicherer Pfad, den sie am liebsten verlassen würde, nur um zurück auf die Hauptstraße zu finden, auf der sie allein für ihre Liebe gelebt hatten. Aber sie konnte nicht genug kriegen. Gab sich nicht mit dem zufrieden, was er ihr bot. Ihre Liebe füreinander war so unschuldig und rein. Er war bedingungslos ihres. Nur konnte er ihr nicht das geben, was sie sich am meisten wünschte. Eine Familie. Donghae wollte damals keine Kinder haben. Er stand noch mittendrin im Leben eines Idols. Ein Kind wäre viel zu viel für ihn. Es kam zu einem Streit zwischen ihnen. Nach und nach schienen sie kaum noch Zeit füreinander zu finden. Eines kam zum andren und sie trennten sich. Zwei Jahre nach ihrer Trennung fand sie jemand anderen. Zuerst schien er ihr den Kopf genauso zu verdrehen, wie es Donghae vorher tat. Von Anfang an war ihr jedoch klar, dass sie keine tiefe Bindung zu ihm spürte. Ihre Liebe zueinander war weder rein, noch süß. Sie war kalt und zerstörend, denn er liebte nicht genug. Ihr Mann, ein Unternehmer, war ein ziemliches Arbeitstier, liebte es Geld zu verdienen und wollte einfach nur jemanden, der seine Nachfahren austrug. Ihr Geschenk an ihn war eine liebliche kleine Tochter. Zuerst schien er wütend zu sein. Frauen hatten keine Chance in der harten Arbeitswelt. Nach einiger Zeit ließ er sich aber von der Unschuld der Kleinen in den Bann ziehen und schließlich liebte er auch sie. Seiner Vaterrolle kam er nur nie wirklich nach. Da war der Butler mehr ihr Vater, als er es jemals sein könnte. Diese Ehe war einsam und diente mehr dem Zweck, als dem Gefühl. Das Gefühl, was sie damals aufgegeben hatte.

Er hätte sich denken können, dass er sie heute hier sehen würde. Seinen Engel. Sein Herz. Ein Lächeln bildete sich auf seinen Lippen, als sein Blick auf sie fiel. Für ihn war sie noch immer so perfekt, egal wie viele ihm was anderes einreden wollten. In seinen Augen war sie wunderschön. Nicht Innerlich sondern auch Äußerlich. Ach, was hatte er sie geliebt. Sein Herz konnte diese Gefühle einfach nicht vergessen. Also ließ er zu, dass er weiterlitt. Noch immer sah er sie aus verliebten Augen an, hing ihr weiter nach. Dabei hatte sie ihn einfach sitzen lassen. Aber er wartete und wartete. Auf ein Wunder, das nie geschehen würde. Er zerstörte sich. Das wusste er. Seine Freunde hatten Ewigkeiten gebraucht, um ihn nach ihrer Trennung wieder aufzubauen. Ein weiteres Mal mussten sie seine Scherben aufsammeln, als die Hochzeit zwischen ihr und diesem Geschäftsmann bekannt gegeben wurde. Wie gerne er doch an seiner Stelle gestanden hätte. Er hätte sie gehalten, geküsst und geliebt. Es war ein wunderschöner Traum. Doch der Alptraum war die kalte Realität. Sie würde ihm nicht gehören. Sie würde ihm nie wieder gehören. Und das rieb ihm das Leben gerne unter die Nase. Ein kleines Mädchen sprang an ihre Seite. Sofort brach der Blickkontakt zwischen den einst liebenden. Donghae sah dabei zu, wie sie die Kleine auf ihre Arme nahm. Es war ihre Tochter. Das was sie sich gewünscht hatte. Jetzt hatte sie eine Familie. Nur war er kein Teil mehr davon. So sehr er es sich auch wünschte. Sein Inneres zog sich unangenehm zusammen. Das Loch in ihm brannte wieder in dieser unerträglichen Leere.

„Mama~ Mir ist so schrecklich langweilig“, beschwerte sich (T/N). Liebevoll streichelte (D/N) über ihr Haar. „Ich weiß meine Süße. Nur noch zwei Stunden und du hast es überstanden“, sprach sie ruhig auf sie ein, „Wenn du weiter so schön brav bleibst, bekommst du auch eine Überraschung.“ Ihr kleiner Spatz nickte gehorsam, schien aber dennoch wenig begeistert noch weiter hier sein zu müssen. Es war eine Gala und nichts für kleine Kinder. Was hatte ihr Mann sich nur dabei gedacht, sie hierher mitzunehmen? „(D/N).“ Eine sanfte Männerstimme drang an ihr Ohr. Überrascht weiteten sich ihre Augen, als sie ihren damaligen Liebhaber direkt vor sich sah. „Donghae…“ Sie sah kurz zu ihrer Tochter. „Komm. Geh zu deinem Vater.“ Nachdem sie sie auf dem Boden abgesetzt hatte, verschwand sie auch gleich wieder von ihrer Seite. „Wie geht’s dir?“ Er trat einen Schritt näher auf sie zu. Sein warmer Blick lag noch immer auf ihr. Es war so als würden die verschiedensten Gefühle in seinen Augen tanzen. Ihr Herzschlag nahm langsam zu. Nach all der Zeit erfüllte seine Nähe sie immer noch mit diesem Kribbeln. „Ich schätze ganz gut.“ Auch sie ging weiter auf ihn zu. Keine Sekunden später spürte sie seine Arme um sich. Natürlich wehrte sie ihn nicht ab. Wie könnte sie ihm auch widerstehen? Sie legte ihre Stirn auf seiner Schulter ab. „Ich hab dich vermisst“, sagte er leise. Unbewusst krallte sie ihre Hände in sein Sakko. Mit einem Mal tat ihr Herz so furchtbar weh. Tränen stiegen ihr in die Augen. „Ich dich auch.“ Sie presste sich näher an ihn, wollte wenigstens für kurze Zeit seine Präsenz vollkommen auskosten. Nur durch eine Umarmung fühlte sie sich mehr geliebt, als in den ganzen letzten Jahren. Ein kleines Schluchzen entkam ihren Lippen und sie spürte wie sich sein Körper leicht verspannte. Er löste sich von ihr. „Ich bring dich nach draußen.“

Auf der Terrasse angekommen, lehnte sie sich gleich gegen das Geländer. Ihr Blick war betrübt zu Boden gesenkt. Donghae hielt dieses Mal ein wenig Abstand von ihr. „Es tut mir Leid“, platzte es mit einem Mal aus ihr heraus. Nach all der Zeit hörte er tatsächlich eine Entschuldigung aus ihren Lippen. Jetzt war es nur zu spät dafür. Ihre Liebe füreinander war nicht gut genug. Die Reue stand ihr regelrecht ins Gesicht geschrieben. Wenn sie an ihm festgehalten hätte, wären sie vielleicht selber eine glückliche Familie geworden. Langsam perlten die Tränen ihre Wangen hinab. „Ich wünschte, ich wäre damals nicht so selbstsüchtig gewesen.“ Keine Worte verließen seine Lippen, denn er konnte ihr nicht widersprechen. Sie hatte es zerstört und er war ihr nicht nachgerannt. Sanft legte er seine Hände an ihre Wangen und strich mit seinen Daumen die nassen Spuren hinfort. „Ich wünschte, ich hätte an dir festgehalten“, fuhr sie fort. Bevor sie weiter sprechen konnte, legte er seine Lippen auf ihre. Wenigstens für heute wollte er selbstsüchtig sein und von ihr kosten. Ihr Körper schmiegte sich nah an seinen. Ihr Kuss war erfüllt von Sehnsucht und vergessenem Verlangen. Er packte sie grob an der Hüfte, während ihre Lippen immer wieder aufeinandertrafen. Leidenschaft kochte in ihm hoch. Am liebsten würde er sie nie wieder hergeben, egal wie unmöglich es war. Atemlos lösten sie sich wieder voneinander und sie sahen sich tief in die Augen. „Ich liebe dich“, wisperte er leise. Ein leidender Blick schlug ihm entgegen, nahm ihm fast die Luft zum Atmen. Er sah ihr an, dass sie seine Worte erwidern wollte, aber es nicht konnte. „Hoch!“ Erschrocken wichen sie voneinander zurück. Das kleine Mädchen neben ihnen guckte die beiden schmollend an. Wie viel hatte sie gesehen? Aber ihr Gesicht verriet nichts. Sie sah nur zu Donghae auf und streckte ihre kleinen Ärmchen nach ihm aus. Etwas perplex beugte er sich zu ihr, um sie auf seine Arme zu heben. Glücklich kichernd griff sie nach seinen Haaren, spielte mit seinen einzelnen Strähnen. „So fluffig“, quietschte sie vergnügt.

Mit einem liebevollen Blick betrachtete sie, wie ihre beiden liebsten mit einander herumblödelten. Er zwickte sie leicht, während sie an seinen Wangen zog. Die beiden waren so niedlich miteinander. Ihre Tochter sah sie selten so glücklich. Doch hier mit einem für sie fremden Mann schien sie so ausgelassen zu sein. Ihr Herz zog in dem Wissen, dass er ein wundervoller Vater gewesen wäre. Und wieder wurde ihre bewusst, was sie alles verloren hatte. Die Zeit verging viel schneller, wenn man sich mit den Leuten umgab, die man mochte. „(T/N)… wir müssen zurück zu deinem Vater“, sagte sie leise. Sie fühlte sich schlecht diesen gemeinsamen Moment unterbrechen zu müssen. „Ich will aber nicht gehen!“, beschwerte sich die Kleine und hängte sich an Donghae ran, „Ich will weiter mit Dongi spielen.“ Seufzend zog sie (T/N) auf ihre Arme. „Keine Widerworte!“, mahnte sie. „Wir sehen uns“, meinte sie an Donghae gerichtet. Wie lange es wohl dieses Mal dauern würde, bis sie sich wieder treffen würden? Der Braunhaarige guckte sie wieder so betrübt an. Für einen Moment griff sie nach seiner Hand, drückte sie beruhigend. „Danke“, sagte sie leise, bevor sie ihn alleine auf der Terrasse zurückließ, um ihr kaltes und einsames Leben zurückzukehren. „Du bist gemein“, brabbelte das kleine Mädchen auf ihren Armen, „Wie kannst du Onkel Donghae traurig machen?“ (D/N) streichelte zärtlich durch ihre Haare. „Ich weiß es auch nicht, mein Schatz.“

Ein paar Monate waren seit ihrem Treffen vergangen. Einiges hatte sich drastisch verändert. Sie lebte wieder alleine. Naja nicht ganz. Ihre geliebte (T/N) war noch immer an ihrer Seite. Kurz nach ihrer Begegnung mit ihrer alten großen Liebe zog sie eine Scheidung in Betracht. Es war schon längst überfällig gewesen. Wenn ihr Exmann es noch so wollte, würde ihre gemeinsame Tochter irgendwann die Firma übernehmen. Aber seit dem drastischen Schnitt in ihrem Leben hatte sie nichts mehr von ihm gehört. Vielleicht lebte sie jetzt nicht mehr im gleichen Wohlstand wie vorher. Trotzdem war sie umso glücklicher. Ihre Kleine und sie haben eine Wohnung am Stadtrand bezogen. (T/N) ging in einen Kindergarten und sie arbeitete in einem Teilzeitjob. Es war anstrengender, keine Frage, jedoch konnte sie sich nicht beschweren. Die Scheidung wurde bald publik. Bald würde es eines der neusten Gesprächsthemen sein. Eigentlich hätte sie seitdem mit vielem gerechnet, aber nicht mit einem Donghae, der völlig außer Atem vor ihrer Tür stand. „Was ma-“ Bevor sie ihre Frage zu Ende stellen konnte, spürte sie seine Lippen auf ihren. Sie stolperte einige Schritte zurück in ihre Wohnung. Verwirrt legte sie ihre Arme um ihn. Was war denn das auf einmal? „Mmhhm!“, versuchte sie gegen seine Lippen zu kommunizieren. Donghae löste sich wieder von ihr und grinste schräg. „Was ist?“ Sie schlug ihm leicht auf die Schulter. „Küss mich doch nicht einfach!“, beschwerte sie sich. „Oh doch~“, säuselte er und zog sie an der Hüfte näher zu sich, „Ich werde dich ab sofort immer und immer wieder küssen. Weil du wieder mein bist und ich dich definitiv nicht mehr gehen lasse.“ Mit großen Augen guckte sie zu ihm auf. Hitze breitete sich schlagartig auf ihrem Gesicht aus. Da hatte sie wohl das letzte Mitglied ihrer Familie gefunden.

Manchmal sind die OneShots Material für gute Geschichten... Fühlt euch frei dazu meine Idee zu klauen xD *Scherz* Aber irgendwie geht viel verloren, wenn man die Ideen auf etwas Kleines runterbricht. Und irgendwie ist alles so ohne große Gefühle >.>
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