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Unter den Sternen

GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Boris Saalfeld
05.08.2018
26.08.2018
62
50.249
15
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Dieses Kapitel
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26.08.2018 700
 
Boris drückte fest die Hand von Tina und redete beruhigend auf sie ein. Tobi war inzwischen auch nachgekommen und jetzt saßen sie hier zusammen am Bett von Tina und redeten ihr bei jeder neuen Wehe gut zu und versuchten ihr Bestes ihr bei zu stehen. Tobi und Boris waren beide etwas ruhiger geworden nachdem eine Hebamme da war und alle drei sehr nett aufgenommen hatte. Sie hatte ihnen auch ein bisschen die Sorge genommen, weil die Fruchtblase zu früh geplatzt war. Sie hatte in aller Ruhe erklärt, dass das bei Zwilligrn öfters vorkam und dass die beiden genug entwickelt waren um jetzt schon auf die Welt zu kommen.
Die Wehe war vorbei und Tina konnte wieder für einen kurzen Moment normal atmen. Boris streichelte leicht ihr Hand. "Du machst das großartig.", sagte er sanft zu ihr. Tina sah jetzt schon ziemlich fertig aus, aber lächelte ihn doch leicht an. "Danke.", sagte sie noch bevor die nächste Wehe kam und sie wieder damit beschäftigt war. Tobi wischte ihr mit einem Taschentuch den Schweiß von der Stirn. Auf der einen Seite wäre er ja lieber draußen vor der Tür, aber auf der anderen Seite wollte er die Geburt auf keinen Fall verpassen.

Es vergingen Stunden bis Tina erlöst wurde und der erste Schrei von zwei kleinen Mädchen zu hören war. Die Hebamme versorgte die beiden und Boris streichelte den Kopf von Tina. "Danke.", flüsterte er ihr leise zu. Eine Schwester kam dann mit dem ersten kleinen Wurm in einem Tuch rüber und Tobi war der erste, der seine Tochter im Arm hielt. Er saß da auf der Bettkante und fing vor Freude an zu weinen. "Hallo kleine Prinzessin.", sagte er mit rauer Stimme und schaute sie verträumt an. Er konnte sein Glück nicht fassen. Er war jetzt Vater von zwei wunderschön Mädchen. Er streichelte ganz vorsichtig über ihre Wange. Es war einfach ein unfassbarer Moment für ihn.
Boris bekam das zweite Baby in den Arm gelegt und es ging ihm genauso. Er kam zu Tobi herum und setzte sich neben ihn. Er hatte ebenfalls die Freundentränen in den Augen stehen und strahlte seine Tochter an. "Ihr zwei seid das schönste was ich je gesehen hab.", flüsterte er leise. Tobi schniefte und betrachtete beide Babys ganz genau. Er konnte es immer noch nicht so recht begreifen. Boris beugte sich zu ihm rüber und küsste ihn auf die Schläfe. "Endlich sind sie da.", sagte er sanft. "Ja, endlich.', erwiderte er leise. Die Schwestern nahm den beiden vorsichtig nochmal ihre Töchter aus dem Arm um sie zu messen und zu wiegen. Tobi drehte sich Tina zu, die völlig fertig in dem Bett lag, aber leicht lächelte. "Ihr vier seid das süßeste was ich je gesehen hab.", sagte sie und Tobi schmunzelte ein bisschen. "Danke, Tina...ohne dich wäre das alles nicht möglich gewesen...wirklich. Tausend Mal Danke.", sagte Tobi und drückte ihre Hand.
"Haben Sie sich schon Namen überlegt?", wurden sie dann von der Schwester unterbrochen und die beiden Männer wendeten sich ihr zu. "Greta und Annabell.", antwortete Boris und die Schwester lächelte leicht. " Das sind wirklich schöne Namen.", erwiderte sie. Tobi lächelte Boris sanft an und nahm seine Hand. Er war immer noch dankbar, dass er sofort zugestimmt hatte als Tobi den Namen seiner verstorben Großmutter vorgeschlagen hatte. Für den zweiten Namen hatte sie ewig gebraucht, aber hatte am Ende doch noch was gefunden, dass ihnen beiden gefiehl.

Ein wenig später war Tina fest eingeschlafen und Boris und Tobi fütterten gerade ihre beiden Töchter mit der Flasche. Sie saßen nebeneinander auf Zeit Stühlen und Boris hatte Greta und Tobi Annabell im Arm. Tobi grinste leicht und schaute seiner kleinen beim nuckeln zu. Er lehnte sich dabei leicht an die Seite seine Mannes. Boris lächelte und konnte seine Augen auch nicht von der kleinen Greta abwenden.
Nach dem Füttern legten sie die beiden zurück in ihre Bettchen damit sie ein bisschen schlafen konnten. Boris zog danach Tobi fest an sich und küsste ihn sanft und innig. Er seufzte leise, schmiegte sich an ihn und schloss für einen Moment die Augen.
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