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Unter den Sternen

GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Boris Saalfeld
05.08.2018
26.08.2018
62
50.249
15
Alle Kapitel
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Dieses Kapitel
2 Reviews
 
09.08.2018 844
 
Tobi stand gerade in der Küche an der Kaffeemaschine und füllte die zweite Tasse als Boris in Boxershorts angeschlürft kam und sich von hinten an Tobi schmiegte.
"Morgen.", brummte er leise und küsste ihn in den Nacken. Tobi grinste ein bisschen. "Morgen.", erwiderte er während er sich umdrehte und Boris auf den Mund küsste. "Ich hab Kaffee für dich.", lächelte er und drückte ihm eine Tasse in die Hand. "Danke.", nickte Boris und nahm den ersten Schluck. Immer noch ziemlich verschlafen setzte er sich an den Tisch. Tobi setzte sich neben ihn und trank ebenfalls aus seiner Tasse. Boris atmete einmal tief durch. "Wir sollten uns auf der Arbeit weiter siezen und versuchen, dass man nichts merkt.", sagte er schließlich und blickte Tobi an. Er hatte Angst, dass er jetzt sauer werden konnte. Er war sich nicht sicher was Tobi von ihm jetzt erwartete. Tobi erwiderte den Blick und nickte. "Ich denke du hast recht." Er blickte Boris in die Augen. "Wie kriegen das schon hin oder?", schon er nach. Boris beugte sich rüber und küsste ihn sanft. "Natürlich tun wir das.", zwinkerte er und nahm dann noch einen großen Schluck aus seiner Tasse.

Eine Stunde später kam Boris immer noch ein wenig fertig zu Hause an. Bevor er seiner Arbeit im Büro nachgehen konnte, musste er sich unbedingt noch etwas anderes anziehen. Er lief natürlich geradewegs seiner Mutter in die Arme, die ihn von oben bis unten musterte.
"Wo kommst du denn hier?", sagte sie mit einem bestimmten Tonfall, den nur Mütter drauf haben. Boris rang sich ein kleines Lächeln ab und kratze sich verlegen im Nacken. "Ich hatte gestern ein Date...", sagte er leise damit niemand sonst etwas hörte. Er wusste, dass er seiner Mama vertrauen konnte, aber er hatte immer noch riesig Angst, dass sein Vater von seiner Homosexualität erfahren könnte. Xenia lächelte sanft. "Doch nicht etwa mit dem Feuerwehrmann, oder?", fragte sie nach. Boris grinste noch breiter und seine Mutter verstand sofort. "Oh Schatz.", lächelte sie und umarmte ihn einmal kurz. Boris drückte sie fest, aber löste sich dann wieder. "Ich zieh mich um und mach mich dann an die Arbeit.", lächelte er und seine Mutter nickte zustimmend.

Weit nach Mittag lehnte sich Boris in seinem Stuhl zurück und rieb sich die Augen. Es fiel ihm heute unglaublich schwer sich zu konzentrieren. Seit ungefähr 2 Stunden überlegte er nach einem Vorwand um Tobias kurz anzurufen oder im Personalraum vorbeizuschauen und einen kurzen Moment mit ihm alleine zu sein. Tobi machte ihn völlig wahnsinnig wie noch nie jemals jemand zu vor. Er blies kräftig Atmen durch die Backen nach außen und griff dann doch nach seinem Handy. Er tippte die Telefonnummer von Tobi an und presste sich das Telefon ans Ohr.
"Ehrlinger?", meldete Tobi sich etwas abgehetzt. "Hallo. Saalfeld hier."erwiderte, weil er sich nicht sicher war ob nicht jemand zuhörte. "Herr Saalfeld. Was kann ich für sie tun?"
Boris erkannte sofort, dass Tobias offensichtlich nicht alleine war. Er grinste ein bisschen. "Könnten Sie bitte nach oben in mein Büro kommen. Irgendwas stimmt mit dem Licht nicht.", fragte er. "Selbstverständlich Herr Saalfeld. Ich habe gerade den Wasserzulauf im Beautysalon repariert, packe jetzt meine Sachen zusammen und bin dann gleich oben bei Ihnen."
Boris nickte. Wahrscheinlich war Tobi gerade von den ganzen Frauen, die im Beautysalon arbeiten umgeben und konnte deswegen nicht frei reden. "Bis gleich.", erwiderte er noch und legte sein Handy grinsend auf den Schreibtisch. Er konnte es kaum erwarten bis Tobi bei ihm war.

Es dauerte nicht lang bis es ab der Tür klopfte. Boris lehnte sich in seinem Stuhl zurück. "Herrein.", rief er und wartete, dass Tobi reinkam. Als die Tür aufging sah er zu einer Enttäuschung aber nicht Tobias sondern seinen Vater. Boris setzte sich sofort wieder gerade hin. "Hallo. Wie kann ich dir helfen?", fragte er und versuchte seine Enttäuschung so gut es ging zu verbergen. "Ich möchte, dass du das bis morgen erledigst.", sagte dieser kurz und knapp und legte ihm einen Stapel Papier vor die Nase. Boris warf einen Blick auf das oberste Papier und nickte. Er sah sofort, dass das einige Stunden Arbeit bedeuten würde. Sein Vater nickte ebenfalls und machte dann auf den Hacken kehrt und verschwand durch die Tür. Boris beugte sich nach vorne und stütze den Kopf auf dem Arm ab.
Tobi kam gerade nach oben als der Vater von Boris das Zimmer verließ und schlüpfte noch schnell durch die offene Tür. Er stellte die Tasche auf dem Boden  ab uns schloss die Tür hinter sich.
"Welche Laus ist dir denn über die Leber gelaufen?", fragte er und Boris sah von den Papieren auf. Sofort musste er wieder Lächeln. "Nicht so wichtig.", winkte er ab und lehnte sich im Stuhl wieder zurück. Tobi musste auch grinsen und kam auf Boris zu.
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