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Unter den Sternen

GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Boris Saalfeld
05.08.2018
26.08.2018
62
50.249
15
Alle Kapitel
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Dieses Kapitel
4 Reviews
 
20.08.2018 715
 
Hinter Boris wurde Tobi langsam wach und und setzte sich auf. Boris schaute ihn mir total verheulten Augen an. Er seufzte und zog ihn in eine Umarmung. Boris ließ sich bereitwillig gegen ihn fallen und vergrub sein Gesicht in Tobis Schulter. Tobi streichelte sanft seinen Rücken. Langsam beruhigte sich Boris und löste sich von Tobi. Der schaute ihn ziemlich zerknirscht an.
"Ich muss dir was sagen...", sagte er schließlich und Boris beschlich ein sehr ungutes Gefühl. Er biss sich auf die Lippe und wartete was Tobi zu sagen hatte.
"Robert war vorhin hier. Ich war heute morgen so verzweifelt als du nichts da warst, dass ich ihn angerufen hab.",
Boris rutschte das Herz in die Hose, aber er sagte nichts.
"Er hat versucht mich zu küssen. Ich hab ihn sofort weg geschubst...es tut mir leid.", erzählte Tobi so leise, dass sich Boris wirklich anstrengen musste ihn zu verstehen. Er schluckte hart und fuhr sich durch die Haare.
"Boris, ich...hab's einfach nicht gecheckt, aber du hattest Recht. Ich dachte wir wären einfach nur gute Freunde. Ich wollte das wirklich nicht.", redete Tobi weiter. Boris seufzte und griff nach seiner Hand. "Es ist nicht deine Schuld. Du kannst da gar nichts dafür.", sagte er und drückte die Hand. "Hör zu. Ich bin ein absoluter Idiot und es tut mir so leid. Ich hätte wissen müssen, dass ich dir zu 100 Prozent vertrauen kann. Ich hätte sowas nie sagen oder denken dürfen." Er seufzte.  "Tobi, ich liebe dich über alles und ich kann es eigentlich gar nicht abwarten dich zu heiraten und eine Familie mit dir zu gründen. Ich hab das aufs Spiel gesetzt, weil ich ein eifersüchtiger Idiot bin. Ich hoff du kannst mir verzeihen und wir kriegen das hin.", sagte er leise und schaute dabei auf den Boden. Tobi hob den Kopf am Kinn sanft wieder an. "Du bist wirklich der einzige Mann, der mich interessiert. Ich liebe dich auch so sehr, dass es manchmal schon weh tut. Wir kriegen das hin, ganz sicher...", lächelte er leicht und streichelte die Wange von Boris. Der schmiegte sich an die Hand und schloss die Augen. Tobi beugte sich nach vorn und küsste Boris sanft. Der lächelte leicht in den Kuss und schon seine Hand in dessen Nacken. "Ein Idiot bist du trotzdem.", grinste Tobi und küsste ihn dann nochmal lange.
Langsam löste sich Tobi wieder und schaute Boris an. Er seufzte leise. "Ich weiß gar nicht wie ich ihm Morgen bei der Arbeit wieder unter die Augen treten soll...", sagte er schließlich leise und Boris schüttelte sofort den Kopf. 'Hey, die Gedanken sollte lieber er sich machen. Du gehst da mit erhobenem Haupt hin und machst deinen Job weiter wie bisher. Er hat Mist gebaut, nicht du..." Tobi seufzte und legte sich wieder hin.
"Vielleicht sollte ich mir woanders was suchen.."
Boris schaute ihn entsetzt an.
"Spinnst du jetzt? Wegen so einem Idioten doch nicht. Geh einfach auf Distanz. Das ist dein Traumberuf und es macht dir so viel Spaß. Das gibt's du jetzt nicht einfach auf.", widersprach Boris sofort.
"Und das ist okay für dich?', fragte Tobi nachdem er ihn lange angeschaut hatte.
"Für mich? Es geht dabei nicht um mich, Schatz.", legte sich Boris zu Tobi und schaute ihm in die Augen. "Ich hab Bauchschmerzen mit dem Typen in deiner Nähe, aber deswegen gibt's du auf keinen Fall deinen Traumjob auf. Ich weiß, dass ich dir vertrauen kann. Ich hätte nie zweifeln brauchen.", lächelte er und streichelte langsam die Seite von Tobi. Der zog Boris näher zu sich und drückte ihn fest an sich.

Zufrieden seufzte Tobi und lehnte sich nach hinten. Er streichelte seinen Bauch und grinste. " Ich glaub ich krieg ein Kind..."
Boris lehnte sich an ihn und legte den Kopf auf seine Schulter. "Ja, ein Pizzakind.", zwinkerte er und streichelte dann auch über den Bauch. Tobi lachte leise und schaute dann Boris lange an.
"Ich liebe dich", sagte er dann sanft. Boris küsste ihn auf den Hals. "Ich liebe dich auch.", erwiderte er.
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