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armor

von phoebia
SongficSchmerz/Trost, Liebesgeschichte / P16 / Gen
Feyre Archeron Rhysand
05.08.2018
05.08.2018
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3.060
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armor




I´m not bulletproof when it comes to you
Don´t know what to say when yo made me the enemy



Rhysand vergrub das Gesicht in den Händen, während er mit sich rang.
Wie konnte er bloß diese unschuldige Menschenfrau so leiden lassen? Auch wenn sie Tamlins Geliebte war, auch wenn er ihm so weh tat. Jahrelang hatte Rhys auf die Gelegenheit gewartet, dem Highlord des Frühlingshofes all das heimzuzahlen, was dessen Vater seiner Mutter und Schwester angetan hatte.
Trotzdem gab keine Rache der Welt einem das Recht, eine Frau, die ungewollt in eine für sie unbekannte Welt geworden wurde, so zu behandeln, Amarantha war ein Monster, ein Monster, welches das Mädchen mit den goldenen Haaren nun auch in ihm sah. Er hatte Claire nicht töten wollen. Aber er musste, sonst wäre sie gestorben und das hätte er noch viel weniger zulassen können.
Allein der Blick, den sie ihm zugeworfen hatte, nachdem Amarantha ihr die geschändete Leiche präsentiert hatte, ließ ihn erschaudern. Die blaugrauen Augen so voller Hass und Furcht und Trotz. Plötzlich überkam ihn das Gefühl, augenblicklich in ihre Zelle zu rennen und er von all dem zu erzählen. Von Velaris, seiner Familie und seinem Versteckspiel hinter dieser grausamen Fassade. All das war nur für sein Volk.

Er wusste, dass es falsch war. Wenn er Feyre so in ihrer Zelle sitzen sah, dann fühlte er sich taub.
Was er nicht hundertprozentig wusste, war, ob er den Grund für seine Gefühle kannte. Er wusste nichts über sie, außer, dass sie eine starke Jägerin und wundervolle Künstlerin war. Falls sie es denn war und selbst wenn, dann wusste er das, weil seine Träume ihm dies gezeigt hatten.

Aber wenn er in ihre abgehärteten und emotionslosen Augen sah, dann fühlte er dasselbe wie sie. Wenn er die feingliedrigen Finger betrachtete, konnte er vor seinem inneren Auge nah genau sehen, wie sie den Pinsel hielt. Wenn er ihre Lippen betrachtete, die voll und rosa waren, dass wusste er ganz genau, wie sie in die Unterlippe biss, wenn sie nachdachte.

Sie musste sie sein. Rhys wusste es, weil ihre bloße Nähe ihn auffraß.


After the war is won
There’s always the next one
I´m not bulletproof when it comes to you



Sie hatte es geschafft. Sie hatte Amarantha tatsächlich besiegt. Rhys Gefühle fuhren Achterbahn, er wusste einfach nicht, was genau er fühlen sollte. Nachts wachte er schweißgebadet und zitternd auf, weil er noch immer das Geräusch in seinen Träumen hörte, was entstand, als Feyres Genick brach. Das Geräusch, als sie auf dem harten felseigen Boden aufschlug und plötzlich alles so still war, wie es ebne nur sein konnte, wenn der Tod anwesend war. Dann kam das herzzerreißende Gefühl, als das Band zischen ihnen riss.

Wenn er so we jetzt, verängstigt und hilflos in seinem Bett saß und sich von den immer wiederkehrenden Alpträumen erholte, dann prüfte er nach, ob das Band noch dort war, wo es sein sollte. Ihm war egal, ob Feyre dies spürte. Solange sein Mate lebte, was alles andere egal. Denn das war sie, sein Mate.
Jetzt, wo sie unsterblich war und seiner Welt angehörte, spürte er den seidenen Faden, der direkt von seinem Herzen zu ihren führte, noch stärker. Vielleicht lag da aber auch nur daran, dass er es akzeptiert hatte, dass Feyre tatsächlich die war, für die er sie gehalten hatte.

Der eine Krieg war gewonnen, der in seinem Herzen jedoch noch lange nicht. Er würde sie niemals zwingen, mit ihm zu kommen und den Hof des Frühlings für ein und alle Mal hinter ishc zu lassen, aber er wünschte, er würde es tun.
Rhysand wusste, dass Feyre nicht glücklich war, er konnte die Wut spüren, die Verzweiflung, die Gleichgültigkeit. Er konnte all ihre Emotionen fühlen. Manchmal wusste er nicht, wessen Gefühl er gerade spürte, seines oder das von Feyre. Aber wenn ihn plötzlich die Lust überkam und dieses Gefühl immer weiter gesteigert wurde, dann war ihm klar, woher es kam. Er musste über fünfzig Jahre lang die Hure spielen, wurde vergewaltigt und als Lustknabe gehalten, so dass er gar nicht eine Gedanken daran verschwendete, sich irgendeine Fae zu schnappen. Er wollte ohnehin nur eine.
Mittlerweile war er abgehärtet und zeigte nach außen hin nicht viele seiner Emotionen. Aber es war ein schreckliches Gefühl, wenn er in seinen Gedanken sein Mate stöhnen hören konnte und ganz genau wusste, dass es nicht ihm sondern Tamlin galt.
Rhys lachte kalt auf. Prythian war erlöst, er war befreit, Velaris heile und wunderschön wie eh und je. Er hatte seine Familie wieder, wie sehr hatte er bloß seinen Inner Circle vermisst. Das Einzige was fehlte, was sein Mate.


Maybe I´ll crash into you
Maybe we would open these wounds



Rhysand atmete erleichtert auf, als Mor Feyre ihm reichte. Sie sah fürchterlich aus, wie er merkte, als er dem bewusstlosen Körper sanft über die Wange fuhr. Er hatte immer gewusst, dass sie litt, das hatte er schließlich schon gesehen, als sie ihn unbewusst angefleht hatte, sie von dieser Hochzeit zu holen. Aber nun sah sie beinahe schon leblos aus. Eine heiße Welle der Wut staute sich in ihm an, am liebsten würde er sofort Tamlin suchen und ihm sein dämliches Herz rausreißen, einfach nur, weil er Feyre dies angetan hatte.

Sie war so dünn und so blass, sie wirkte so zerbrechlich, als würde sie gleich zerspringen. Was hatte er bloß mit ihr angestellt?
Hier war sie sicher, da war er sich sicher. Er würde nichts und niemanden, was ihr schaden könnte, an sie heran lassen. Feyre war jetzt hier, bei ihm.

Er hatte Angst. Beinahe musste er auflachen. Er, der mächtigste Highlord aller Zeiten hatte Angst. Und wovor? Davor, dass er sie zu sehr drängte. Davor, dass sie noch immer in ihm das Monster sah, das er vorgeben hatte zu sein. Davor, dass er sie zu sehr bedrängte und sie zu Tamlin zurück wollte. Davor, dass sie ihn vor den Brust stieß und in für immer mit einem Loch im Herzen zurück ließ. Warum sollte sie sich ihm Öffnen, wenn es doch zuvor so schrecklich ausgegangen war? Aber wie sollte sie heilen, ohne dass ihre Wunden erneut aufrissen?


We´re only alive if we bruise
So I lay down this armor
I will surrender tonight



Rhysand hasste es, dass er Feyre am Hof der Alpträume als seine Hure präsentieren musste. Wie gerne hätte er sie als sein Mate vorgestellt, als seine Königin, seine Lady. Auch wenn sie es bisher noch nicht ahnte, stellte er sie sich gleich. Auch jetzt, die Hure spielend, trug sie eine Krone. Sollte sie ihn also erwählen, dann würde sie genau dies sein. Die Lady des Nachthofes.
Trotz seiner inneren Hin- und Hergerissenheit was sein Spiel und seine Lügen gegenüber Feyre anging, musste er sich doch eingestehen, dass er sie extrem anziehend fand. Er vermochte es sich gar nicht zu denken, wie es sich anfühlen würde, Feyre zu nehmen, ganz langsam, so dass sie bettelte, dass er sie endlich erlöste. Er schämte sich für solche Gedanken, schließlich war es nicht sein Recht so zu denken. Er sollte Feyre beschützen, nicht sie verführen.
Hatte sie nicht genug Leid und Probleme in letzter Zeit gehabt? Er sollte nicht das nächste werden.
Aber sie hier, auf seinem Schoss, fast nackt und geschminkt zu sehen, gab ihm fast den Rest. Als er sie schließlich liebkoste und Feyre entzückend reagierte, wallte Hoffnung und Erregung in ihm auf, er musste sich kräftig zurückhalten, um nicht aufzustöhnen.
Dann sah er jedoch wie sehr sie sich schämte und er flüsterte ihr zu, dass alles in Ordnung sei und Körper nun mal so reagierten.
Er wollte sie nicht verwirren oder gar verletzen, aber sie war sein Mate und er wollte sie mehr als alles andere. Aber lebte man nicht erst, wenn man auch mal verletzt wurde. Musste sie nicht erst verletzt werden, um zu begreifen, was wahre Liebe ist?
Er liebte sie. Auch wenn es eigentlich viel zu früh war, dies zu sagen, und andere als verliebte und romantisierte Vorstellung beschreiben könnten, wusste er, dass es stimmte.
Wenn er die wunderschöne Fae anblickte, wallte außer Lust noch etwas anders in ihm auf. Zuneigung, Stolz und…Liebe.


Before we both lose this fight
Take me defenses
All my defenses
I lay down this armor
I lay down this armor



Der Moment, an dem er und Feyre an dem Balkon standen, das Geländer vor ihnen und unter ihnen die glitzernde Stadt, würde sich für immer in seinem Gedächtnis einbrennen. Rhys atmete tief ein. Gerade war er wunschlos glücklich. Plötzlich kam ihm eine Idee. Wenig später waren beide voll mit Glitzerstaub und Rhys stockte der Atem, als er ein Geräusch hörte, das später das schönste der Welt darstellen sollte. Feyre lachte. Mach das nochmal, forderte sie auf.
Jetzt merkte auch Feyre, dass sie das erste Mal seit Monaten lachte und grinste Rhys nur verlegen an.
In dem Moment war sie wunderschön, mit dem glitzernden Kleid und dem Diadem. Am liebsten hätte er sie jetzt geküsst. Dann fiel ihm ein, dass er ihr schon lange etwas hatte sagte wollen. Er wollte auch so gerne, aber wie würde sie reagieren, wenn sie die Wahrheit erfuhr? Was würde sie denken? Dass er ein selbstsüchtiger Bastard war wusste er selber. Jetzt gerade hatte sie doch erst angefangen sich ih zu öffnen, ihm zu vertrauen. Er konnte, nein, er durfte das nicht zerstören.
Ihm fiel wieder einmal auf, wie schutzlos er doch in ihrer Gegenwart war, wie konnte sie bloß so eine Wirkung auf ihn haben?
In diesem Moment fiel ihm etwas auf. Er könnte jeden Schmerz ertragen, den man ihm antat, aber Feyres Schmerz…er wusste nicht, wie er ihren tragen konnte. Wenn sie unglücklich war, tat es im so weh, als würde jemand ein Messer an sein Herz halten und ständig kleine Schnitte hinzufügen. Deshalb machte sie ihn schwach, gleichzeitig auch stark, genau deshalb wusste Rhysand, dass er sie liebte.


I lay down this armor


Rhys lag in seinem Bett, allein. Gerade hatte Feyre ihm aus diesem Alptraum geweckt, der offenbar auch sie geweckt hatte. Wie war das möglich? Hatte sie es etwa gespürt? Er traute sich gar nicht weiter daran zu denken. Er hatte gesehen, wie rot sie geworden war, als sie bemerkt hatte, dass er komplett nackt war. Ein Grinsen schlich sich auf sein Gesicht.
Vielleicht brauchte Feyre Monate oder Jahre, um zu heilen, aber das machte nichts. Irgendwann war sie wieder ganz und dann wäre sie wieder so stark wie früher. Außerdem was waren schon Jahre in einem Leben wie dem ihren?
Trotz seines schlechten Traumes, in dem er sie hatte wieder und wieder sterben sehen, musste er lächeln. Ihm gefiel es, wenn die sonst so kalte und taffe Feyre rot anlief. Vor allem, wenn es wegen ihm war. Könnte er sie bloß in den Arm nehmen, Seite an Seite mit ihr einschlafen und aufwachen. Er sehnte sich nach ihrer Wärme, ihren Augen, ihrer bloßen Anwesenheit, wie ihn sonst nichts verzehrte.


I do what it takes to make this right


Niemals würde er etwas zulassen, dass ihr schaden könnte. Auch wenn er sich bis in alle Ewigkeit nach ihr versehen wird, durfte er ihr nichts erzählen. Sie würde abhauen, ihn alleine lassen und alles wäre vorbei. Ihm reichte schon, dass sie hier war, in Verlaris und wieder lachen konnte. Ihm reichte es, ihr lesen beizubringen und ihm reichte es, mit ihr das Fliegen zu üben, ebenso wie das kontrollieren ihrer vielen neuen Fähigkeiten.
Feyre würde nichts mehr hassen, als die Situation, in der ihr bewusst wurde, dass das Schicksal ihr einen festgelegten Weg und Partner zu gedacht hatte. Um also alles richtig zu machen, machte er am besten gar nichts.


Maybe I´ll crash into you
Maybe we will open this wounds
We´re only alive if we bruise
So I lay down this armor
I will surrender tonight
Before we both lose this fight
Take my defenses
All my defenses



Rhys weinte wie seit Jahrzehnten nicht mehr.
Feyre war ins Haus des Windes geflüchtet, nachdem sie vom Suriel erfahren hatte, dass er ihr Mate war. Wie konnte er bloß so falsch liegen? Die ganzen Monate über hatte er egdacht, es wer das Beste, es ihr nicht zu erzählen und ihr den freien Willen zu lassen, ohne sich verpflichtet zu fühlen, ihn zu erwählen.
Doch nun stand sie vor ihm, wunderschön wie immer, trotz ihrer einfachen Sachen. Sie hielt einen Teller Suppe in der Hand.
Du weißt, dass du mich damit annimmst, fragte er sie vorsichtig, während er mit dem Kopf auf die Suppe deutete, nachdem Rhys ihr alles erzählt hatte. Sie sagte nichts, kniff bloß die Augen zusammen und befahl ihm zu essen, er tat wie befohlen.
Nachdem er auch den letzten Löffel geschluckt hatte, setzte sie sich langsam auf seinen Schoss. Sie senkte den Kopf, um dann ganz langsam, die Tränen, die noch immer flossen, wegzulecken, so wie er es damals unter dem Berg für sie getan hatte.
Sie fuhr ihm durch die Haare, dann seufzte sie, bevor sie ihre weichen Lippen endlich auf seine legte.


I lay down this armor
I lay down this armor
I lay down this armor for you



Manchmal, wenn Rhys mit Feyre durch die Lüfte flog, dann vergaß er alles andere um sich herum. Das Fliegen war immer schon das, was ihm am liebsten war und dies nun mit seinem Mate zu tun, was für ihn das Größte. Wenn sie ihn dann noch so anlächelte, schmiss er sich auf sie und küsste sie, bis beide nicht mehr wussten, wo oben und unten war und drohten abzustürzen.
Was würde er bloß ohne sie machen? Ihn sie war er machtlos hilflos und völlig unnütz. Sie war seine Stütze, sein Anker, seine Hoffnung. Seine Frau, seine Highlady.


I´ll be your escape
I´ll be your safe place



Eines der besten Gefühle überhaupt war, wenn er sich knurrend in Feyre bewegte und sie diese entzückenden Laute von sich gab, die ihm fast den Verstand raubten. Wenn er bei ihr, war er in einer anderen Welt, so sehr beeinflusste sie ihn. Er wusste nicht, warum ausgerechnet er das seltene Glück einer Bindung erlebt durfte, aber er hatte es eben und würde es für nichts in der Welt hergeben.
Sie war seine Zuflucht, sein sicherer Ort. Einmal hatte er versucht Cassian und Azriel davon zu erzählen, wie sich so ein Mating Bond anfühlte, aber die ganze Sache war einfach zu groß, um sie in Worte zu fassen. Es gab nicht genug Worte in allen Sprachen um dieses Phänomen zu beschrieben und das war auch gut so. Manche Dinge mussten nicht ausgesprochen werden, um zu wissen, was gemeint ist.


I´ll be your shelter
Your shelter yeah



Jedoch waren die Momente, die Rhys am meisten schätze, wenn er sie im Arm hielt. Wenn sie einfach nur still dalagen und sich ihre Gedanken und Träum still gegenseitig offenbaren. Er wusste, seit sie den Krieg gegen Huber gewonnen hatten und er einmal kurz tot gewesen war, war Feyre anhänglicher. Nicht im negativen Sinne, aber sie stieß nicht mehr allzu viel von sich weg und genoss es auch mal, einfach nichts zu tun.
Rhysand wusste, dass Feyre schwanger war. Sie hatte zwar zuvor schon darüber gesprochen, ob sie bereit für ein Baby waren, aber da die Chance bei Fae schwanger zu werden sehr gering war, hatte keiner von ihnen damit gerechnet, dass es so schnell passieren würde.
Feyre hatte es ihm auch noch nicht gesagt, aber er spürte das kleine Leben in ihrem Bauch, der noch kein bisschen runder geworden war, in seinem Geist.


Maybe I´ll crash into you
Maybe we will open these wounds
Wehre only alive if we bruise
So I lay down this armor



Feyre, Liebling, hatte er gesagt, worauf sie bloß zufrieden knurrte und die Augen weiterhin geschlossen hielt. Er drehte sie beide so, dass sie jetzt gegenüber voneinander in dem riesigen Bett lagen.
Seine Hand umhüllte ihre Wange, daraufhin drückte sie ihr Gesicht liebevoll in seine Hand. Dann wanderte diese über ihre Schulter und er sah die Gänsehaut, die sie dort hinterließ. Er seufzte glücklich. Womit hatte er das bloß verdient?
Dann legte sich seine Hand plötzlich auf ihren Bauch. Feyre öffnete schnell die wunderbaren Augen, die von einem ganz besondern blaugrau waren, und fragte leise, seit wann er es wüsste.
Seit ein paar Wochen, flüsterte er und küsste sie innig auf ihre Lippen, die ihn ständig einzuladen drohten.
Ich wollte es dir sagen, murmelte sie, aber ich wollte dich nicht überraschen oder gar mit der Situation überfordern, weißt du?
Er nahm ihr Kinn in seine Hand und murmelte ebenfalls, dass alles gut war.
Freust du dich, hatte sie gefragt. Natürlich, war seine Antwort gewesen, er konnte es garnicht erwarten. Das Lächeln alleine, was sie ihm danach schenkte war ohnehin alles wert, dachte er sich, als ihre Hand sich auf seine legte und sie zusammen ihrem Kind Schutz und Liebe versprachen.


Take my defenses
All my defenses



Als sie dann zusammen auf dem Balkon standen, auf dem ihre Geschichte erst so wirklich begonnen hatte, runter auf die Stadt des Sternenlichts blickten und die beruhigende Stille der Nacht genossen, wusste Rhysand, dass er alles hatte, was er jemals wollte.
Feyre blickte ihn an, die Wangen gerötet, während die Augen funkelten und Rhys wusste ganz genau, was sie ihn fragte. Für immer? Mittlerweile wusste sie, dass er ihre Stütze war und sie seine Rüstung. Er war durch sie verwundbar, verletzlich. Aber mit ihr an seiner Seite, war er unbesiegbar.


lay down this armor
I lay down this armor
I lay down this armor for you
I lay down this armor for you.



Rhysand nickte ein stummes Versprechen, während er ihre Hand nahm. Ihre blauen Augen glitzerten und er wusste, dass seine dasselbe taten.
Für immer.


Hallo! Das hier ist meine erste FF im ACOTAR Fandom. Ich liebe diese Reihe und möchte unbedingt, dass sie endlich eine eigene Kategorie bekommt. Es gibt wirklich wenig Bücher, die mir so gut gefallen haben wir ACOMAF.
Ich hoffe, euch gefällt diese Songfic und über Reviews würde ich mich sehr freuen. Wahrscheinlich liest auch niemand diese FF, weil wann geht man schon mal auf Sonstige Bücher und liest random irgendwas? Egal:D
Ich bin sonst eher im Percy Jackson Fandom unterwegs oder ich bei Red Queen. Schaut doch gerne mal vorbei.

Achja, ich habe die Reihe auf English gelesen. Ein paar Begriffe habe ich übersetzt, weiß aber nicht auf die deutschen Übersetzer das auch so übersetzt haben, manches habe ich English gelassen, weil es mir besser gefällt.

LG, phoebia:)
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