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on a hellevator

von Yueliang
GeschichteDrama, Familie / P18 / MaleSlash
Lee Felix Seo Changbin
01.08.2018
23.12.2020
64
136.118
17
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Dieses Kapitel
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19.11.2020 2.561
 
Schließlich beginnt die Prüfungszeit in der Schule und vor allem die Schüler der Abschlussklassen stehen kurz davor ihre Nerven zu verlieren. Während dieser Tage sieht man Chan und Woojin kaum, weil sie die meiste Zeit lernen und nur für die Prüfungen zur Schule kommen. Auch Felix ist sehr beschäftigt, der Talente Wettbewerb ist in zwei Wochen und zusammen mit Hyunjin und Jisung tüfftelt er an ihrem Auftritt. Selbst Changbin arbeitet an etwas, aber an was genau, verrät er nicht, sondern hält es streng unter Verschluss. Bisher hat auch Felix noch nicht dahinter kommen können.

Dadurch, das sie ihre ältesten Freunde so selten sehen, senden Chan und Woojin oft kleine Videos in den gemeinsamen KakaoTalk Gruppenchat, um irgendein Lebenszeichen von sich zu geben. Zusammen mit Changbin sieht sich Felix das Video an, welches Chan gerade geschickt hat. Der ältere Australier sitzt offenbar an seinem Schreibtisch, vor ihm liegen mehrere aufgeschlagene Bücher und beschriebene Blätter. „Ach, scheiß drauf, ich werd‘ einfach Musiker!“, sagt Chans erschöpfte Stimme im Hintergrund und mit einer Handbewegung schiebt er alles beiseite, sodass es mit einem Poltern zu Boden fällt, worauf sein Laptop zum Vorschein kommt.

Damit endet das Video und Changbin lacht leise. „Ja, keine Musik machen zu können, ist die größte Strafe für Chan-hyung.“ „Apropos, Musik“, setzt Felix an und lässt sein Handy sinken, um seinen älteren Bruder forschend anzusehen, „was übst du eigentlich immer so akribisch? Bekomme ich das irgendwann mal genauer zu hören? Das Lied klingt nämlich gut.“ Ertappt weicht Changbin seinem Blick aus und wird rot. „Keine Sorge, du wirst es bald hören können“, murmelt er verlegen und Felix hat keine Ahnung, wie bald und unter welchen Umständen.

Nicht nur die Abschlussklassen haben Prüfungen, auch die unteren Jahrgänge schreiben eine Art Prüfung in den Hauptfächern, um so ins nächste Schuljahr zu kommen. Selbst Changbin sieht man dafür lernen. Als all das vorüber ist, steht der Talente Wettbewerb kurz bevor und die angespannte Stimmung in der ganzen Schule weicht einer aufgeregten Vorfreude. Das Schuljahr ist beinahe rum, die Ergebnisse werden in wenigen Tagen verkündet und das ganze Lernen hat fürs Erste ein Ende. Diese Faktoren sorgen für eine gelöste Stimmung unter allen Schülern und auch ein paar Lehrer lassen sich davon anstecken, weswegen der Unterricht in einigen Fächern mit etwas weniger Druck vorangeht.

„Gott sei Dank, ich habe Mathe bestanden!“, stöhnt Jisung erleichtert, als die Ergebnisse ihres Jahrgangs aushängen. Kurz entschlossen drückt er Hyunjin einen Kuss auf die Wange, der ihn perplex anstarrt, ehe er rot anläuft. „Das habe ich nur deiner Hilfe zu verdanken, Jinnie!“, strahlt er und Hyunjin grinst ihn erfreut an. „Hey, Felix! Du bist Jahrgangsbester in Englisch!“, lässt Seungmin verlauten, der die Listen durchgeht. „Was?“, entfährt es diesem erstaunt und wendet sich dem Aushang zu. Tatsächlich, sein Name steht in diesem Fach an oberster Stelle und er lächelt befreit.

„Pah, das liegt doch nur daran, weil Frau Liu ihn mag und ihm die besseren Noten gegeben hat“, knurrt eine wütende Stimme und als sie sich umdrehen, steht Heo Hyunjoon hinter ihnen. Felix hebt überrascht die Augenbrauen. „Ich habe vielleicht den Vorteil, dass Englisch meine Muttersprache ist, ja. Aber ich habe gelernt wie jeder andere im Jahrgang auch. Solltest du vielleicht auch mal tun, denn du bist in allen Fächern eher weiter unten gelandet.“ Mit diesen Worten lässt Felix den verblüfften Hyunjoon stehen und geht einfach.

Seine Freunde holen ihn ein und Jisung legt ihm einen Arm um die Schultern. „Der hat gesessen“, grinst er und auch Felix muss lächeln. Manchmal tut es wirklich gut, zurück zu feuern. Vielleicht nimmt Changbin deswegen oft kein Blatt vor den Mund und sagt unverblümt seine Meinung. Desto mehr Personen auf einem rumhacken, umso mehr staut sich etwas in einem auf und irgendwann muss das raus. „Geht ihr schon mal vor, ich muss nochmal wohin“, kommt es Felix in den Sinn und er verschwindet zwischen den Schülern. Er trifft seinen älteren Bruder ein Stockwerk höher ebenfalls vor einem der Aushänge an.

„Hyung“, macht der Australier sich bemerkbar und Changbin fährt erschrocken zusammen. „Meine Güte, Felix! Musst du dich so anschleichen?“, brummt er verärgert und massiert seine Brust. „Und wie sieht’s aus? Hast du bestanden?“, fragt Felix neugierig und lugt auf die Listen. „Na klar, was denkst du denn?“, entgegnet der Ältere herausfordernd und Felix geht auf sein Spiel ein. „Hm, das du nächstes Jahr in meinen Jahrgang kommst“, antwortet er bedauernd. „Das kann er mir nicht antun, dann wäre ich ganz alleine!“, ertönt auf einmal eine entsetzte Stimme hinter ihnen.

Felix und Changbin sehen sich überrascht an, ehe sie sich ruckartig umdrehen und dann gleichzeitig „Minho?“ rufen. Dieser breitet grinsend die Arme aus. „Jepp, live und in Farbe!“, erwidert er fröhlich. „Wie-? Warum-? Was tust du hier?“, stammelt Changbin fassungslos. „Ich musste mich erkundigen, wie es nächstes Jahr mit mir weiter geht“, antwortet Minho schulterzuckend und Felix macht große Augen. „Und? Bleibst du bei Changbin-hyung im Jahrgang?“ „Natürlich, die Lehrer waren beeindruckt, wie fleißig ich im Krankenhaus gearbeitet habe. Ich könnte sogar die Prüfungen schreiben, wenn ich wollte“, grinst Minho.

„Du bleibst bei mir in der Klasse?“, hakt Changbin mit rauer Stimme nach und etwas blitzt in seinen Augen auf. Als der Ältere nickt, fällt Changbin ihm kurzerhand um den Hals. „Uff, Changbinnie, du bist schwer“, ächzt Minho unter der plötzlichen Last und der Jüngere lockert seinen Griff. „Danke, Hyung. Danke, danke, danke, das du so unfassbar fleißig und zielstrebig bist“, murmelt er mit gedämpfter Stimme. „Das habe ich nur deinen ausführlichen Mitschriften zu verdanken“, entgegnet Minho lächelnd und streicht Changbin über den Rücken.

„Ausführliche Mitschriften? Changbin-hyung hat gearbeitet?“, fragt Felix erstaunt und wendet sich wieder den Listen zu, um nachzuschauen, was sein Bruder für Endnoten erreicht hat. „Hyung, du bist in fast jedem Fach an zwölfter Stelle! In Musik und Kunst bist du sogar Jahrgangsbester. Wie hast du denn das auf einmal geschafft?“, ruft Felix verblüfft und Changbin löst sich langsam wieder von Minho, um verlegen den Blick zu Boden zu senken. „Tja, irgendwas Gutes muss es ja haben, dass ich im Krankenhaus lag“, erwidert Minho gelassen. „Das hat verborgenen Ehrgeiz in Binnie ausgelöst.“

„Blödsinn, ich wollte nur nicht, dass du noch ein Schuljahr wiederholen musst“, brummt Changbin und zuckt mit den Schultern. „Bist du schon aus dem Krankenhaus entlassen? Warum hast du uns nichts gesagt?“, fragt Felix vorwurfsvoll. „Entlassen werde ich erst Morgen, wie ich es euch erzählt habe“, erwidert Minho geduldig, „aber zu dem Termin mit meinem Klassenlehrer durfte ich trotzdem heute schon gehen. Ich soll mich nur nicht allzu sehr anstrengen.“

„Ach du Scheiße, du bist ja wirklich noch am Leben!“, ertönt eine verächtliche Stimme und die drei drehen sich verwundert um. Park Minhyuk ist an die Listen getreten. Minho geht gar nicht weiter darauf ein, sondern lächelt nur freundlich. „Ja, das bin ich noch. Nur das ich es nicht Scheiße finde.“ Minhyuk schnaubt auf und mustert sie angewidert. „Ihr seid echt ein abgefucktes Trio. Ein Psycho, ein Drogenjunkie und ein Krebskranker.“ Changbin beißt wütend die Zähne zusammen und ballt die Hände zu Fäusten, doch Minho lacht nur und legt einen Arm um seine Schultern.

„Wir haben vielleicht schon einiges durchgemacht, aber dafür ist unsere Freundschaft wenigstens echt. Denn wenn es uns Scheiße geht, fängt uns jemand auf. Ich wüsste gerne, ob das auch bei dir der Fall ist.“ Auch wenn Minhos Stimme freundlich klingt, so schwingt ein drohender Unterton mit, den auch Minhyuk bemerkt, weswegen sein höhnisches Grinsen langsam schwindet. Minho seufzt laut auf. „Wann werdet ihr alle endlich lernen, dass es mehr gibt, als Beliebtheit, gutes Aussehen und Geld? Ich bin vielleicht ein Krebskranker mit merkwürdigen Freunden, aber dafür habe ich sie immer an meiner Seite.“

Um das zu verdeutlichen drückt er Felix und Changbin enger an sich und der Australier beginnt zu grinsen. Endlich, Minho hat auch viel zu lange Minhyuks Spott stumm ertragen. Jetzt schlägt er zurück. Auf Minhos Lippen bahnt sich ein provozierendes Lächeln. „Viel Glück beim Talente Wettbewerb. Ich glaube, deinen erhofften ersten Platz wirst du dieses Jahr nicht erreichen können. Da gibt es ein Team, das ist um Welten besser.“ Mit diesen Worten setzt Minho sich in Bewegung und die beiden Jüngeren folgen ihm eilig.

Als sie um die Ecke gebogen sind, prustet Minho los. „Verdammt, das hat gut getan!“, kichert er und Changbin stößt ihm gegen die Schulter. „Wer bist du und was hast du mit Lee Minho gemacht? Seit wann lehnt er sich gegen Park Minhyuk auf?“ „Seit dem er genug von dessen dummen Gerede hat. Vielleicht habe ich es jetzt erst Recht schlimmer gemacht, aber das ist mir egal“, grinst Minho daraufhin und seine blassen Wangen bekommen endlich ihre Farbe zurück.

Auch wenn Minho bereits am nächsten Tag entlassen wird, so haben sie beschlossen, seine Entlassung erst am letzten Schultag zu feiern, denn dann sind wirklich alle frei von Verpflichtungen. Chan und Woojin sind mittlerweile mit ihren Prüfungen durch und warten nun angespannt auf die Ergebnisse. Dieses Warten ist beinahe noch schlimmer, als die Prüfung zu schreiben, macht Chan die Feststellung. Auch bei Felix steigt der Pegel der Nervosität. In zwei Tagen ist der Talente Wettbewerb und er kann an nichts anderes mehr denken.

Überall unterhalten sich die Schüler darüber, in den Gängen auf dem Weg zum Unterricht, in den Pausen, selbst auf dem Klo. Wieder wird gemutmaßt, wer in welcher Kategorie gewinnen wird und Gerüchte gehen um, dass Talentsucher von verschiedenen Unterhaltungslabels sich ins Publikum mischen wollen, um neue Talente ausfindig zu machen. „Oh ja, das wäre super! Wenn die mich unter Vertrag nehmen, könnte ich ein professioneller Tänzer werden“, kommt es von Hyunjin daraufhin mit leuchtenden Augen.

Allerdings mischt sich unter Felix freudige Aufregung noch etwas anderes dazu. Unbehagen. Mittlerweile kennen viele Schüler seinen Namen, allerdings nicht im positiven Sinne. Für die meisten ist er einfach der Junge, der Drogen genommen hat. Junhoes Spielzeug. Ein Waisenkind. Eine Schlampe, die unter Drogen besonders willig ist und alles mit sich machen lässt. Auch wenn Junhoe das Video niemals veröffentlich hat, Gerüchte sind trotzdem entstanden. „Mir tun Hyunjin und Jisung echt leid, dass sie mit so einer Person zusammen auftreten müssen. Bestimmt hat dieser Abschaum sie erpresst“, hat er Mitschüler in einer Pause über ihn reden hören.

Natürlich merken auch Hyunjin und Jisung, dass den Australier etwas beschäftigt, weswegen Jisung das Thema auch anbringt, als sie sich am Abend zum Tanzen treffen. „Also, was ist los?“, fragt er, während Felix seine Schuhe wechselt. Der antwortet nicht gleich, sondern bindet konzentriert seine Schnürsenkel und hält den Kopf gesenkt, sodass seine dunklen Haare in die Stirn fallen. „Lee Yongbok, du hast genug Geheimnisse vor uns gehabt! Zwing uns nicht-“, setzt Hyunjin verärgert an, als Felix auffährt und es aus ihm herausplatzt: „Alle reden über mich. Haltet ihr es für klug mit mir nach all dem noch aufzutreten? Es wirft auch einen negativen Schatten auf euch.“

Hyunjin und Jisung wechseln einen Blick miteinander, der Felix sagt, dass die beiden offenbar auch schon darüber gesprochen haben. Keine Ahnung, ob das gut oder schlecht ist. Doch dann breitet sich ein grimmiges Lächeln auf Hyunjins Gesicht aus. „Über Chan-hyung sind sie auch hergezogen und viele tun es auch jetzt noch Jahre später. Haben wir uns von ihm abgewandt? Nein, wir sind immer noch befreundet. Also scheiß drauf, was andere über dich erzählen, das kann uns doch egal sein. Wir wissen die Wahrheit.“ Felix senkt den Kopf und zupft an den Schnürsenkeln, bis Jisung sich vor ihn auf den Boden kniet.

„Du bist uns ein verdammt guter Freund geworden. Uns ist es egal, was andere von dir denken. Dinge sind passiert, aber es geht weiter. Wenn andere ständig die Vergangenheit aufbringen müssen, ist das deren Problem“, sagt er ernst. „Trotzdem. Das ist alles so unfair“, murmelt Felix und schluckt. „Klar, deren Leben ist ja auch stinklangweilig. Also nehmen sie das turbulente Leben anderer, schmücken es ein wenig aus und erzählen es allen“, meint Hyunjin und verzieht abfällig das Gesicht. „Ganz ehrlich, Felix, über diesen Scheiß stehst du doch drüber! Lass die Leute reden, wir werden dich nie fallen lassen.“

„Oh Gott, Jinnie, jetzt hast du ihn zum Weinen gebracht!“, stöhnt Jisung und unterdrückt ein Lachen, als Felix sich schniefend über die Augen fährt. Im nächsten Moment findet der Australier sich in einer warmen Umarmung seitens Jisung wieder. „Wir werden sie beim Wettbewerb alle gegen die Wand tanzen! Die werden schon noch sehen, mit wem sie sich anlegen“, knurrt Hyunjin voller Entschlossenheit und stößt die geballte Faust in die Luft. „Meine Güte, man könnte meinen, du ziehst in den Krieg“, ertönt eine bekannte Stimme aus Richtung der Tür.

„Minho-hyung, was machst du denn hier?“, ruft Hyunjin erfreut und springt auf die Füße. „Auch wenn ich noch nicht tanzen darf, ich musste einfach mal wieder dieses Gebäude betreten. Ich vermisse es zu sehr“, seufzt der Ältere und sieht sich im Raum sehnsüchtig um. „Klar, nach monatelanger Abstinenz, da kann man schon mal Entzugserscheinungen bekommen“, kichert Hyunjin. Minhos Blick legt sich auf Jisung und Felix und runzelt die Stirn. „Was ist los? Habt ihr euch gestritten?“, fragt er alarmiert. „Nein, alles gut“, erwidert Felix mit erstickter Stimme und fährt sich noch einmal über die Augen.

„Hey, ich bin vielleicht krank. Aber das betrifft nicht meinen Kopf. Also hört auf, mich zu verarschen“, brummt Minho verärgert. In knappen Worten erklärt Jisung das Problem und der Ältere versteht und sein Blick verdüstert sich. „Deswegen hasse ich unser Schulklima. Sobald irgendjemanden etwas passiert, fangen alle an zu reden. Je zerstörerischer, desto besser. Was das mit dem Betroffenen macht, ist den meisten egal. Das regt mich echt auf!“, knurrt Minho und Hyunjin sieht ihn befremdlich an. „Hyung, was ist denn mit dir los?“

„Ich lag lange im Krankenhaus, Hyunjin-ah. Da hat man viel Zeit zum Nachdenken“, erwidert Minho bitter und schüttelt leicht den Kopf. „Ich habe mir immer gesagt, wenn ich nicht darauf eingehe, wird es ihnen langweilig und sie hören auf. Aber über andere zu reden, Gerüchte zu verbreiten und sie schlecht zu machen, scheint den meisten Freude zu bereiten. Es wird nie aufhören.“ Felix senkt bei diesen Worten mutlos den Kopf. Diese Furcht hat er auch, wahrscheinlich wird ihm bis zu seinem Abschluss vorgehalten werden, was passiert ist.

„Also habe ich mich entschieden“, spricht Minho entschlossen weiter. „Ich werde zurück kämpfen. Nicht mit Gewalt, aber ich werde ihre Worte zurückgeben. Ich werde ihnen zeigen, dass ich mich nicht von ihnen unterkriegen lasse. Verdammt, ich habe den Kampf gegen Leukämie gewonnen! Da lasse ich mein Leben nicht von irgendwelchen bösen Gerüchten zerstören.“ Am Ende seiner kleinen Ansprache, geht Minhos Atem stockend, als wollte er all das unbedingt loswerden. „Ich hätte nie gedacht, dass dich dieses Gerede so belastet“, murmelt Jisung zerknirscht. „Tut mir leid, Hyung, ich hätte es eher merken sollen.“

„Jisungie, du kannst nicht alles mitbekommen, auch wenn du noch so aufmerksam beobachtest“, winkt Minho ab und wendet sich an Felix. „Ich weiß, du denkst, es wäre besser nicht auf diese Bühne zu gehen. Aber diesen Triumph wirst du ihnen nicht gönnen! Du wirst da raus gehen und diesen Leuten zeigen, dass du verdammt noch mal mehr bist, als das, was über dich geredet wird!“ Wieder steigen Felix Tränen in die Augen und er schluckt hart. „Du schaffst das, Lee Felix. Ihr drei schafft das“, versichert Minho mit einem Lächeln und hält seine Hand in die Mitte, worauf die drei Jüngeren einschlagen. Felix atmet tief durch und nickt. „Okay, dann lasst uns trainieren!“, sagt er voller Entschluss.
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