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on a hellevator

von Yueliang
GeschichteDrama, Familie / P18 / MaleSlash
Lee Felix Seo Changbin
01.08.2018
23.12.2020
64
136.118
17
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Dieses Kapitel
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02.10.2020 2.606
 
Als Felix das nächste Mal die Augen öffnet, liegt er im Bett. Müde setzt er sich auf und reibt die Augen. Er kann sich daran erinnern, dass er noch an der Tür gesessen hat, als ihn diese bleierne Erschöpfung erfasst hat. Wie ist er ins Bett gekommen? Draußen ist es bereits dunkel und ein Blick auf seinen Wecker zeigt, dass es kurz nach 23 Uhr ist. Was ist passiert? Felix hat das Zeitgefühl verloren. Auch aus seinem verschwitzen, klebrigen Oberteil wurde er befreit. Wer hat das getan? Changbin? Das ist nicht möglich, er kann sich erinnern, dass der Ältere aus irgendeinem Grund sehr sauer auf ihn war. Stöhnend reibt Felix sich über die Stirn. Das angestrengte Nachdenken bereitet ihm Kopfschmerzen. Auf seinem Nachttisch steht ein Glas mit Wasser und er trinkt rasch ein paar Schlucke, da seine Kehle halb ausgetrocknet ist.

In dem Moment überkommt ihn eine Welle von Übelkeit und er verlässt so schnell, wie möglich sein Zimmer. Dieses Mal lässt die Tür sich öffnen, was Felix am Rande seiner Wahrnehmung mitbekommt. Er stürmt die Treppe nach unten und erreicht gerade noch so das Bad, ehe er sich auch schon über der Toilette übergibt. Da er die letzten Stunden nichts großartig zu sich genommen hat, kommt nur Magensäure hoch. Ein letztes Mal würgt Felix noch, bevor er sich zitternd aufsetzt. Verdammt, was ist nur passiert? Als er den Mund ausspült, blickt er sich im Spiegel an. Seine dunklen Augen sehen ihm leblos entgegen, während die Haare strähnig und wirr in seine Stirn hängen. Missmutig verzieht er das Gesicht von seinem Anblick. Was ist den Abend über geschehen?

Ratlos und erschöpft kämpft er sich die Treppe wieder nach oben in sein Zimmer. Offenbar schläft der Rest der Familie schon, denn im Haus ist alles still und dunkel. Doch Felix fühlt sich mit einem Mal hellwach, die vorige Erschöpfung ist verschwunden. Er setzt sich auf sein Bett und lässt den Blick durch sein Zimmer wandern. Es muss ihm doch einfallen, was er den Nachmittag und Abend über getan hat. Hier ist er schon mal nicht gewesen. Felix schließt die Augen und versucht krampfhaft sich zu entsinnen. Dann bröckeln langsam ein paar Erinnerungen in sein träges Gehirn und er reißt schlagartig die Augen wieder auf. Junhoe, die Pille! Oh mein Gott. Felix beginnt zu zittern und er presst die Hand auf den Mund, um nicht aufzuschreien. Er hat diese Pille genommen. Er hat wahrhaftig Drogen genommen! Regungslos starrt Felix vor sich hin.

Immer mehr Szenen fluten seinen Kopf, bis er das Gefühl hat, dieser würde gleich zerspringen. Wie er Junhoe näher gekommen ist und sich von ihm küssen lassen hat. Wie er selbst Jimin geküsst und es ihm gefallen hat. Felix wimmert leise auf und schlingt seine Arme um seinen Oberkörper. Er fühlt sich so benutzt und das schlimmste ist, dass es seine eigene Schuld ist. Nur weil er sich hat einschüchtern lassen, hat er diese Pille genommen. Aber wenn er sich mehr gewehrt hätte, wer weiß, was sie dann mit ihm gemacht hätten? Verzweifelt schnappt Felix nach Luft, während Tränen über seine Wangen laufen. Er fühlt sich einfach nur furchtbar. Den Rest der Nacht verbringt Felix in einem Zustand aus halb schlafen und wach sein, um sich mit Vorwürfen zu zuschütten, weswegen er am nächsten Tag sehr zeitig aufsteht, was für ihn am Wochenende höchst ungewöhnlich ist.

Frau Seo staunt nicht schlecht, als Felix kurz nach ihr in die Küche kommt. Besorgt legt sie eine Hand auf seine Stirn. „Changbin hat mir gestern gesagt, dass es dir nicht gut geht und das du dich schon schlafen gelegt hast. Konntest du dich ausruhen?“, fragt sie und wegen ihrer Fürsorge möchte Felix am liebsten anfangen zu weinen. Wenn sie nur wüsste, was gestern wirklich vorgefallen ist und wieso er so erledigt war und immer noch ist. Doch er nickt nur schwach. „Du bist trotzdem noch ziemlich blass“, meint sie mitleidig. Während des Frühstücks schweigt Felix die meiste Zeit über und er isst recht wenig. Die Übelkeit ist immer noch da und der Knoten in seinem Hals, lässt ihn kaum einen Bissen runter schlucken. „Am besten legst du dich wieder ins Bett“, sagt Herr Seo seufzend, dem auch der geschaffte Zustand des Australiers aufgefallen ist.

Langsam steigt Felix nach dem Frühstück die Treppe nach oben, er fühlt sich körperlich und mental einfach nur scheiße. Vor Changbins Zimmertür bleibt er stehen und schluckt. Zaghaft klopft er an und jemand antwortet von drinnen. Der Ältere steht am Fenster und raucht. Für gewöhnlich hätte Felix ihn zurechtgewiesen, doch jetzt senkt er beschämt den Kopf. Er ist wohl der letzte, der Changbin eine Predigt wegen der Schädlichkeit von Drogen halten darf. „Wie geht es dir?“, fragt der Ältere, ohne ihn anzusehen. „Mies“, antwortet Felix und räuspert sich. „Hast... hast du mir geholfen ins Bett zu kommen?“, fragt er schließlich leise, worauf der Ältere steif nickt. „Du kannst mir echt danken, denn das war keine leichte Aufgabe, dich von der Tür zu deinem Bett zu tragen und anschließend auszuziehen und zu säubern. Du bist in diesem halbtoten Zustand noch schwerer, als sonst“, brummt er und Felix schluckt.

„Danke, das du das getan hast“, murmelt er zaghaft und Changbin schnaubt auf. „Eigentlich hätte ich dich als Strafe auf dem Boden liegen lassen müssen“, entgegnet er kühl, worauf Felix zusammen zuckt. „Aber ich habe mir vorgenommen, auf dich aufzupassen.“ Changbin drückt die Zigarette im Aschenbecher aus und dreht sich zu ihm. Felix kann den Ausdruck in seinen Augen nicht genau deuten, der Ältere wirkt unfassbar wütend, gleichzeitig aber auch enttäuscht und besorgt. „Wie soll ich aber auf dich aufpassen, wenn du nie auf mich hörst? Glaubst du, ich habe dich aus Spaß vor diesem Bastard gewarnt?“, ruft er aufgebracht und Felix schaut betroffen auf seine Füße. „Begreifst du denn überhaupt nichts? Wie kann man nur so naiv sein?“, faucht Changbin und läuft unruhig auf und ab. Der Australier will zum Wort ansetzen, doch der Andere ist viel zu wütend, um auf ihn zu achten.

„Irgendwie ist das alles bei dir rein und gleich wieder raus gegangen. Dabei waren meine Warnungen mehr als deutlich. Selbst Chan-hyung hat dich vor ihm gewarnt. Und was machst du? Du gehst freiwillig zu ihm!“ Mittlerweile ist die Stimme des Älteren zu einem Schrei geworden. Felix hofft inständig, dass Herr und Frau Seo nichts mitbekommen, auch Changbin scheint dieser Gedanke zu kommen, denn er senkt die Stimme wieder. „Weißt du, Lee Yongbok, was dein größtes Problem ist? Du siehst immer das Gute in Menschen. Aber manche Menschen haben nichts Gutes in sich, sie sind einfach verdorben.“ Unter Changbins stechendem Blick wird Felix gefühlt immer kleiner und Tränen sammeln sich in seinen Augen. Doch der Ältere merkt davon nichts. „Wenn du schon freiwillig zu diesem Arsch gehst, dann haben wir uns wohl nichts mehr zu sagen“, knurrt Changbin jetzt und Felix‘ Kopf fährt auf.

„Wie meinst du das?“, fragt er mit brüchiger Stimme und Changbin deutet auf seine Tür. „Geh einfach aus meinem Blickfeld. Ich will dich nicht mehr sehen“, antwortet er abweisend und die Tränen des Jüngeren beginnen zu fließen, was Changbin aber vollkommen kalt lässt. Weil Felix nicht vor dem Anderen komplett in Tränen ausbrechen will, läuft er schnell aus dessen Zimmer und vergräbt sich dann unter seiner Bettdecke. Er schämt sich unglaublich und Changbins Enttäuschung macht es noch viel schlimmer. Alles, was der Ältere gesagt hat, stimmt. Er sieht in jedem etwas Positives und gibt Menschen gerne eine zweite Chance. Jetzt hat er das aber bereut. Schniefend taucht Felix unter seiner Decke wieder hervor und sucht sein Handy. Im nächsten Moment drückt er auf Chans Kontakt, um diesen anzurufen.

„Guten Morgen, was ist denn so wichtig, dass du mich aus dem Bett klingelst?“, fragt Chans müde Stimme und Felix entkommt ein Schluchzen. „Hyung, ich habe ganz großen Mist gebaut!“, wimmert er und sofort scheint der Ältere wach zu sein. „Soll ich zu dir kommen?“, fragt er augenblicklich und Felix lehnt ab. Er muss dringend raus. „Kann ich zu dir?“, entgegnet er und Chan ist damit einverstanden. Bevor er das Haus verlässt, sagt er Frau Seo Bescheid, die sich im Garten um ihre Rosen kümmert. Natürlich sieht sie Felix‘ verweintes Gesicht, doch sie stellt zum Glück keine besorgten Fragen. Chan wohnt ein wenig weiter weg, weswegen Felix mit dem Bus fährt. Während der Fahrt hat er das Gefühl, dass ihn alle anstarren. Unbehaglich senkt er den Blick auf seine Schuhe und ist erleichtert, als endlich die Haltestelle in Sicht kommt.

Er springt die letzten Treppenstufen des Busses herunter und gerät wieder ins Wanken. Sein körperlicher Zustand hat sich immer noch nicht wirklich gebessert. Verdammt, hat die Wirkung der Droge immer noch nicht nachgelassen? Erschöpft lehnt Felix sich kurz an ein Geländer und schließt die Augen. Auch Chan fällt sofort der Zustand des anderen auf, als er die Haustür öffnet. „Du siehst furchtbar aus“, entfährt es ihm und das entlockt Felix ein gequältes Lächeln. „Danke, ich fühle mich auch so“, murmelt er und der Ältere lässt ihn rein. „Hast du schon was gegessen?“, fragt er und erhält nur ein Schulterzucken und die kurze Antwort: „Ich kriege nichts runter.“ Chan lotst Felix in sein Zimmer, von irgendwoher erklingen die Stimmen mehrerer Personen. „Meine Eltern und Geschwister frühstücken noch. Ich habe mich extra beeilt“, erklärt Chan und schüttelt sein zerzaustes, dunkles Haar.

Dann mustert er den Jüngeren stirnrunzelnd. Er sieht ihm an, dass er wegen irgendetwas verzweifelt ist. Felix nimmt unbehaglich auf dem Bett des Älteren Platz und schaut sich kurz in dessen Zimmer um. Viele der Möbel sind in schwarz oder weiß gehalten, in einer Ecke lehnt eine Gitarre  an einem Verstärker. Auf dem großen Schreibtisch haben ein kleines Mischpult und ein Laptop ihren Platz. Chan folgt Felix‘ Blick und lächelt wehmütig. „Wegen diesem Prüfungsstress komme ich gar nicht mehr dazu“, seufzt er und verdreht die Augen. Er setzt sich neben den jüngeren Australier und stößt ihn sacht an. „Hey, ich weiß nicht, wie ich dir helfen soll, wenn du nichts sagst“, muntert er ihn auf und Felix schluckt hart.

„Ebenfalls nicht verachtenswert, ist die Tatsache, dass du gerade so bleich, wie Minho an schlechten Tagen bist. Sag mir nicht, dass du auch krank bist“, sagt Chan und sieht ihn entsetzt an. Tränen füllen wieder Felix seine Augen und er schüttelt den Kopf. „Viel schlimmer!“, ruft er und versucht sich zu beruhigen. Chan will schon zum Wort ansetzen, als es aus dem Jüngeren heraussprudelt: „Hyung, ich habe Drogen genommen. Ich wollte das alles gar nicht, aber sie haben mich so unter Druck gesetzt. Ich dachte, er wollte nur mit mir reden. Aber dann waren dort diese anderen und Pillen lagen auf dem Tisch. Und ich habe eine genommen und es war so fantastisch. Dann kam Changbin-hyung und hat mich nach Hause geholt. Er war ist so sauer auf ich mich, ich denke, er hasst mich. Chan-hyung ich schäme mich so! Ich weiß nicht, was ich tun soll. Ich hasse mich so sehr.“

Schwer atmend verstummt Felix und Tränen rennen unaufhaltsam seine Wangen herab. Etwas perplex wird er von dem Älteren angesehen, der Mühe hat dieses Wirrwarr aus Englisch und Koreanisch zu verstehen und einen Sinn zu finden. „Tu mir einen Gefallen und atme erstmal tief durch“, sagt er schließlich langsam und Felix versucht dem Folge zu leisten. „Und jetzt erzählst du mir ganz in Ruhe, was passiert ist.“ „Ich war bei Junhoe“, fängt Felix mit zitternder Stimme an und bei der Erwähnung dieses Namens, spannt Chan sich an, unterbricht ihn aber nicht. „Ich habe ihn die Woche auf dem Weg nach Hause getroffen und wir haben geredet. Er wollte sich mit mir treffen, weil er mit mir über dich reden wollte. Hyung, er tat mir so leid. Er hat so getan, als würde er es bereuen, was er dir angetan hat und ich wollte ihm helfen“, erklärt Felix voller Verzweiflung, worauf der andere schmerzhaft lächelt.

„Keine Sorge, ich kenne seine Masche. Was ist dann passiert?“ „Wir haben uns für gestern nach der Schule verabredet, ich sollte zu ihm kommen und ich bin auch zu ihm gegangen. Kaum als ich dort war, habe ich schon ein ganz komisches Gefühl bekommen. Junhoe wollte, dass ich mit ihnen Drogen nehme, ich wollte nicht, aber er hat mich immer weiter unter Druck gesetzt, bis ich Ja gesagt habe. Er hat mir eine Pille gegeben und die habe ich genommen.“ Schniefend wischt Felix sich über die Wangen, aber die Tränen kommen wieder nach. Schweigend greift Chan nach seiner Hand und der Jüngere redet weiter: „Changbin hat mich irgendwann angerufen und wollte wissen, wo ich bin. Er ist mich abholen gekommen. Und heute Morgen hatten wir einen Streit. Ich glaube, er hasst mich jetzt.“ Ein paar Minuten herrscht Schweigen im Raum, während Chan ausdruckslos vor sich hin starrt.

„Was hat er dir gegeben?“, fragt er schließlich und seine Stimme zittert ein wenig. „Ich kann mich erinnern, dass er etwas von MDMA gesagt hat“, antwortet Felix und schluckt. „Ecstasy also. Wie fühlst du dich jetzt?“, will der Ältere wissen, den Blick nach wie vor auf den Teppich gerichtet. „Mir ist übel und ich habe Kopfschmerzen“, entgegnet Felix und verzieht das Gesicht. „Am meisten widere ich mich selbst an. Als ich in diesem Rausch war, habe ich Dinge getan, an die ich mich langsam wieder erinnern kann.“ Anhand der Betonung von „Dinge“ wird Chan sofort hellhörig und sieht alarmiert auf. „Du erinnerst dich daran?“ „Ja, weil es für mich in dem Moment so erregend war“, erwidert Felix und beißt sich fest auf die Unterlippe.

„Ich habe Junhoe geküsst und mit einem seiner Freunde rumgemacht, ich glaube, sein Name war Jimin.“ Chans Augen weiten sich und er braucht einen Moment, um sich zu sammeln. „Wer war noch alles da?“ „Donghyuk und Jungkook“, antwortet Felix sofort, deren Gesichter sind präsent in seiner Erinnerung und er versucht sich krampfhaft an die anderen Personen zu entsinnen. „Eben dieser Jimin, noch ein Junge und ein Mädchen. Ji- Je- Ich glaube, sie hieß Jennie.“ Mechanisch nickt Chan. „Der andere wird wohl Kim Jiwon, besser bekannt als Bobby, gewesen sein“, murmelt er und Felix blickt ihn überrascht an. „Du kennst sie?“ Bitter lacht Chan auf, dass es dem Jüngeren eine Gänsehaut beschert. Der Klang seiner Stimme hört sich so an, wie er sich selbst gerade fühlt. „Wenn man mit Junhoe etwas mehr zu tun hat, kommt man automatisch mit den Leuten in Kontakt, mit denen er sich abgibt.“

Plötzlich ballt der Ältere die Hände zu Fäusten, ein zorniges Funkeln liegt in seinen Augen. Abrupt springt er auf und beginnt in seinem Zimmer hin und her zu laufen. „Bist du sauer auf mich? Weil ich so naiv war?“, presst Felix ängstlich hervor und Chan hält sofort inne. „Sauer? Auf dich?“, wiederholt er fassungslos und legt den Kopf in den Nacken. „Ich bin nicht sauer auf dich. Ich weiß, dass Changbins Warnungen sehr klar gewesen sind, aber du hast nicht das Vorwissen wie wir, was Junhoe angeht. Du warst damals nicht dabei und bist nicht so negativ zu ihm eingestellt“, murmelt Chan und schließt die Augen. „Junhoe ist ein Alptraum, der sich als Tagtraum tarnt. Er weiß, wie man Leute um den Finger wickelt und etwas vorspielt. Als Schauspieler würde er es weit bringen.“ Er sinkt wieder neben den Jüngeren und blickt ihn offen an. „Ich mache dir keine Vorwürfe, Felix. Er hat deine Unwissenheit und deine Art, in allem etwas Gutes zu sehen, schamlos ausgenutzt. Jemanden wie ihm, bist du nicht gewachsen.“ Diese Aussage lässt Felix wieder in Tränen ausbrechen. Selbst wenn Chan ihm nicht böse ist, er fühlt sich dennoch unfassbar schlecht. Weil er Drogen genommen hat. Weil er auf Junhoe reingefallen ist. Und weil er Changbin enttäuscht hat und der ihn jetzt verachtet.
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