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on a hellevator

von Yueliang
GeschichteDrama, Familie / P18 / MaleSlash
Lee Felix Seo Changbin
01.08.2018
23.12.2020
64
136.118
17
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Dieses Kapitel
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19.09.2020 2.488
 
Die Tage vergehen und die geplante Choreografie von Hyunjin, Jisung und Felix nimmt immer mehr Formen an, während Woojin und Chan zunehmend nervöser werden, da die Abschlussprüfungen bald anstehen. Minhos Behandlung hat mittlerweile auch begonnen und er berichtet, dass es sich sehr positiv entwickelt. Da Felix mal wieder im Koreanisch Unterricht auf dem Schlauch steht, hat Chan beschlossen ihm trotz seines eigenen Lernpensums zu helfen. Als ebenfalls gebürtiger Australier hier in Korea wird er Felix vielleicht eher auf die Sprünge helfen können als die anderen. Somit stattet er dem Jüngeren einen Besuch in dessen Klassenzimmer ab. Viele Klassen haben die nächsten zwei Stunden Freistudium, die sie mit eigenständigem Lernen verbringen sollen. Ob sie es wirklich tun, bleibt ihnen überlassen, denn spätestens in den Tests kommt die Quittung.

Während Hyunjin und Jisung sich auf den Test in Mathe in der kommenden Woche vorbereiten, lernt Seungmin Vokabeln für Japanisch. Als Chan ins Zimmer kommt, liegen die Blicke sofort auf ihm. Für gewöhnlich verirren sich die Schüler der Abschlussklassen nicht in die Klassenräume der unteren Jahrgänge. „Hyung!“, ruft Felix erleichtert und Chan grinst, als er sich neben ihn setzt. „Die Rettung ist eingetroffen“, begrüßt er ihn und zieht Felix seine Aufzeichnungen an sich heran. „Also, was verstehst du jetzt nicht?“ „Alles?“, entgegnet Felix zaghaft und der Ältere hebt die Augenbrauen. Doch ohne großartig drum herum zu reden, beginnt er Felix die momentane Lektion aus einem Mix von Englisch und Koreanisch näher zu bringen. Angestrengt versucht der Jüngere ihm zu folgen und es gelingt ihm tatsächlich besser, als im Unterricht. Schon bald hat er grob begriffen, um was es sich handelt und beginnt die Aufgaben zu lösen.

Seungmin hat die beiden währenddessen still beobachtet und merkt, wie seine Mitschüler Chan gründlich mustern. Die Abschlussjahrgänge tragen andere Schuluniformen, was sie optisch vom Rest unterscheidet, aber das ist es nicht, weswegen ihn die anderen so anstarren. Aufmerksam lässt Seungmin seinen Blick durch die Bänke gehen und bleibt bei Hyunjoon, Chanhee und Sanha hängen, die die Köpfe zusammenstecken und leise miteinander reden. In regelmäßigen Abständen schauen zu Chan und Felix und werfen dem Älteren angewiderte Blicke zu. Wenn sie auch nur ein Wort sagen, dann wird Seungmin wohl explodieren. Er spannt sich an und Felix sieht verwirrt zu ihm. „Alles okay?“, hakt er besorgt nach und schnell neutralisiert Seungmin seine wütende Miene wieder. Er widmet sich erneut den Vokabeln, aber seine Aufmerksamkeit hat jetzt deutlich nachgelassen. Insgeheim fragt er sich, ob Chan etwas bemerkt oder ob er es gekonnt ignoriert, wie üblich.

Irgendwann klingelt es zur Pause und Chan lächelt Felix zufrieden an. „Du scheinst wieder den Faden gefunden zu haben“, stellt er fest und der Jüngere nickt glücklich. „Danke, für deine Hilfe Hyung. Ohne dich wäre ich schrecklich aufgeschmissen!“, lässt er verlauten und Chan lacht verlegen auf und verlässt schließlich den Raum. Auch durch Hyunjins Hilfe hat Jisung mittlerweile wieder halbwegs Fuß in den mathematischen Gleichungen fassen können. Mit einem lauten Seufzen lehnt dieser sich in seinem Stuhl zurück und schließt erschöpft die Augen. Seungmins stechender Blick liegt noch immer auf seinen drei Mitschülern weiter hinten und in dem Moment blickt Hyunjoon auf. Ein hämisches Funkeln liegt in seinen Augen, als hätte er gerade die Neuigkeit des Tages erfahren. Herausfordernd schaut Seungmin ihn an, worauf er aufsteht und zu ihm geschlendert kommt. Überrascht schaut Felix von seinem Schulbuch auf, als Hyunjoon sich gegen den Tisch lehnt.

„Euer Chan-hyung ist wirklich eine interessante Person“, fängt Hyunjoon betont gelangweilt an. „Ja, das ist er. Einen besseren Freund gibt es nicht“, sagt Seungmin sofort und verengt die Augen, ehe Felix oder Jisung und Hyunjin reagieren können. „Eine interessante Person mit interessanter Vergangenheit“, sagt Hyunjoon und hebt die Augenbrauen. „Worauf spielst du an, Heo Hyunjoon?“, faucht Jisung gereizt und der andere lacht auf. „Ist euer Chan-hyung nicht der Typ, der einen aus seinem Jahrgang verführt hat?“, fragt er nach und plötzlich ist Felix auf seinen Beinen. „Wehe, du sagst das noch einmal!“, knurrt er und funkelt seinen Mitschüler an. Hyunjoon macht erschrocken einen Schritt von ihm weg. Auch Seungmin, Hyunjin und Jisung sind überrascht, sie haben Felix noch sie so aufgebracht erlebt. Selbst seine Stimme ist gefühlt eine Oktave tiefer gerutscht, was ihn irgendwie furchteinflößend wirken lässt. „Wenn es doch stimmt“, beharrt Hyunjoon und versucht sich nicht einschüchtern zu lassen. „Die ganze Schule hat damals darüber gesprochen!“

„Ja, weil ihr alle dämlich seid und das glaubt, was man euch zeigt und sagt“, entgegnet Felix heftig und Hyunjoons Blick verfinstert sich. „Das muss ich mir nicht von einem sagen lassen, der damals gar nicht dabei war“, zischt er und Felix ballt die Hände zu Fäusten. „Ach, und du willst die Details wissen?“, ruft er aufgebracht und mittlerweile liegen die Blicke aller Anwesenden im Raum auf den beiden. „Ihr habt alle das gesehen, was ihr sehen sollt. Ihr habt es hingenommen und nicht hinterfragt, ihr macht einfach mit. Wenn du Chan-hyung auch nur ansatzweise kennen würdest, dann wüsstest du sofort, dass er sowas nie tun würde“, stellt Felix vernichtend klar und kurz herrscht sprachlose Stille. „Klar, als sein Freund würde ich auch sowas behaupten“, meint Hyunjoon verächtlich und hebt die Schultern. „Vielleicht seid ihr alle genauso krank und verstörend, wie er.“

Mit zwei großen Schritten hat Felix den Tisch umrundet und baut sich vor Hyunjoon auf. „Weißt du, es ist mir egal, was ihr von mir denkt“, zischt er und funkelt seinen Mitschüler voller Zorn an. „Haltet mich für einen Versager oder Dieb, weil ich ein Waise bin. Aber wenn ihr meine Freunde schlecht redet, dann ist es vorbei!“ Hyunjoon lächelt höhnisch. „Du würdest mich nicht schlagen, Lee Felix. Dafür wärst du dir viel zu schade.“ Felix bringt ein wenig Abstand zwischen sich und Hyunjoon und scheint nachzudenken. Im nächsten Moment holt er aus und Hyunjoon hat seine Faust im Gesicht. Dieser ist so perplex von dem Angriff und stolpert nach hinten. Felix‘ Handknochen tun weh, aber in ihm breitet sich ein zufriedenes Gefühl aus. Er massiert seine Fingerknöchel und zuckt mit den Schultern. „Du kannst die Menschen um dich herum erstaunlich schlecht einschätzen, Heo Hyunjoon“, stellt er klar und mit diesen Worten verlässt er das Klassenzimmer.

Draußen wird er sofort von seinen Freunden eingeholt. „Und ich habe dich immer für eine friedliche Person gehalten“, meint Hyunjin erstaunt und grinst. Felix fühlt sich allerdings hin und her gerissen. Er hasst es Gewalt walten zu lassen, aber er hasst es noch mehr, wie sie Chan-hyung nie in Frieden lassen. Er seufzt laut auf. „Das war nicht richtig“, murmelt er beschämt und sofort protestieren die anderen. „Und ob es das war!“, ruft Seungmin aufgebracht. „Während Chan-hyung und du gelernt haben, habe ich sie die ganze Zeit beobachtet. Hyunjoon hat sicher nur darauf gewartet, uns zu provozieren, wollte das aber wohl nicht vor Chans Augen machen.“ Jisung schaut auf einmal auf die Uhr und ist dann zwischen den Schülern verschwunden. „Was hat er denn jetzt vor?“, fragt Felix verwundert und als Jisung mit Chan zurückkommt, hat er immer noch keine Idee.

Nur Chans leerer Blick lässt daraus schließen, dass Jisung ihm erzählt hat, was gerade vorgefallen ist. Doch plötzlich lächelt der ältere Australier und stößt Felix sanft an. „Womit habe ich solche loyalen Dongsaengs eigentlich verdient?“, fragt er und Felix macht seiner Empörung Luft: „Ich konnte doch nicht einfach dastehen und diesem Mist zuhören! Das hat mich einfach wütend gemacht.“ Chan strafft die Schultern und betritt erneut das Klassenzimmer seiner jüngeren Freunde. Er schaut sich suchend um und findet dann die Person, zu der er will. Hyunjoon steht mit dem Rücken zu ihm und redet aufgebracht auf seine Freunde ein. „Heo Hyunjoon?“, macht Chan sich bemerkbar und dieser fährt herum. Als er den Älteren sieht, wird er kaum merklich blass. „Ich wusste, dass diese Geschichte damals in der Schule für große Wellen gesorgt hat und das auch die unteren Jahrgänge davon erfahren habe. Aber ich habe euch für klüger gehalten, dass ihr nicht alles glaubt, was man euch erzählt“, sagt Chan kopfschüttelnd. „Schade, offenbar habe ich mich in der jüngeren Generation getäuscht.“

Hyunjoon schaut ihn fast schon angsterfüllt an und verbeugt sich tief. „Es tut mir leid, Sunbae. Ich werde nie wieder darüber ein Wort verlieren“, stammelt er und Chan legt den Kopf schief. Er hebt die Hand und Hyunjoon kneift die Augen zusammen, da er wohl einen Schlag fürchtet, doch Chan klopft ihm nur auf die Schulter. „Gute Wahl“, lobt er den Jüngeren und verlässt wortlos das Klassenzimmer. Felix stand im Türrahmen und hat das ganze beobachtet. „Meinst du, das reicht, um ihn zum Schweigen zu bringen?“, fragt er skeptisch, als sie wieder auf dem Gang sind und Chan nickt. „Bei einer Person wie ihm reicht oft die Konfrontation mit dem Betroffenen. Er ist eine einfache Persönlichkeit“, meint der Ältere ruhig und Seungmin macht ein missmutiges Gesicht. „Na, hoffentlich“, grummelt er. Die kleine Auseinandersetzung ist dann auch beim Mittagessen das Gesprächsthema schlechthin am Tisch. Changbin kann es kaum glauben, dass Felix einen Mitschüler geschlagen haben soll.

„Du hast ihn wirklich verprügelt?“, hakt er mindestens drei Mal nach und der Jüngere senkt den Blick auf die Tischplatte. „Ich habe ihm nur einen Schlag verpasst, mehr nicht“, murmelt er und Changbin blickt ihn mit einer Mischung aus Fassungslosigkeit und Stolz an. „Und ich war nicht dabei“, seufzt er und Felix fährt sich mit beiden Händen durch die Haare. „Können wir jetzt das Thema wechseln?“, jammert er und glücklicherweise kommen die anderem dem nach. Felix fühlt sich nicht so besonders damit, einen Mitschüler geschlagen zu haben. Er hat eigentlich seine Prinzipien, doch für seine Freunde muss er die wohl mal außer Kraft setzen. Selbst nach der Schule reden Jisung und Hyunjin noch über den Vorfall, was Felix veranlasst anzudrohen, dass sie gleich alleine tanzen gehen können. Das lässt die anderen beiden verstummen, aber Jisung lässt es sich nicht nehmen und sagt breit grinsend: „Trotzdem finde ich es gut, dass du mal eine andere Seite gezeigt hast. Das hat unsere Mitschüler sicher beeindruckt.“

Wie jeden Abend nach dem Tanzen fährt Felix mit dem Bus nach Hause und als er durch sein Wohnviertel geht, türmen sich bereits dunkle Wolken am Horizont auf. Wenn er trocken nach Hause will, muss er sich wohl beeilen. An einer Straßenkreuzung kommt ihm eine dunkelhaarige Person entgegen, die er dann als Koo Junhoe erkennt. Er verlangsamt seinen Schritt. Nachdem er jetzt einiges über den Älteren erfahren hat, weiß er nicht genau, wie er sich ihm gegenüber verhalten soll. Junhoe hebt den Kopf und Überraschung zeichnet sich auf seinem Gesicht ab. Offenbar hat er nicht damit gerechnet auf den anderen zu treffen. „Hey Felix, um diese späte Stunde noch unterwegs?“, fragt er den Jüngeren, welcher sich leicht zur Begrüßung verbeugt und sonst keine Erwiderung gibt. „Stimmt es, dass du mit einigen Freunden am Talente Wettbewerb teilnimmst?“, fragt er weiter und Felix nickt nur. Junhoe lacht verlegen auf.

„Habe ich dich irgendwie verärgert? Du bist doch eigentlich nicht so schweigsam, oder?“, sagt er und der Australier beißt sich auf die Unterlippe und weiß nicht, was er darauf antworten soll. Junhoe wird auf einmal ernst, als ahnt er, wieso Felix nicht weiter auf ihn eingeht. „Ist es wegen den Gerüchten über mich? Du musst wissen, an dieser Schule gibt es über jeden einzelnen Schüler Gerüchte und dummes Gerede“, sagt er seufzend und senkt den Blick auf den Boden. Seine Hände spielen nervös mit den Bändern seines Hoodies. Auf einmal wirkt er nicht mehr so selbstbewusst und gelassen, wie er sich gewöhnlich in der Schule gibt. Eher verletzlich und betroffen, was Felix überrascht. Belastet es den Älteren so sehr, was ihm angedichtet wird? „Selbst über dich wird geredet. Du seist zum Beispiel arrogant und hältst dich für etwas Besseres. Aber das stimmt nicht, oder?“ Junhoe lächelt ihn zaghaft an und Felix räuspert sich. „Nein, das würde ich von mir nicht behaupten“, murmelt er und versucht sich sein Unbehagen nicht anmerken zu lassen. Worauf will der Ältere hinaus? Diese Szene ist gerade einfach nur absurd.

„Deine Freunde werden dir sicher erzählt haben, was zwischen Chan und mir vorgefallen ist“, spricht Junhoe weiter und Trauer liegt in seinen Augen. Währenddessen ist der Australier erstarrt. Was kommt jetzt? „Es stimmt, wir beide waren ein Paar und haben auch miteinander geschlafen. Aber mehr ist dann nicht mehr passiert.“ Offen blickt Junhoe ihn an, während der Jüngere wütend seine Augen verengt. „Da ist noch eine ganze Menge hinterher passiert!“, faucht Felix schließlich aufgebracht und verschränkt die Arme vor der Brust. „Oder glaubst du, alles andere ist einfach so geschehen?“ Was will der Ältere bezwecken? Hält er Felix für so unwissend, als hätte Chan ihm nicht erzählt, was genau alles vorgefallen ist? Junhoe zuckt zusammen, als wäre er geschlagen geworden und senkt schuldig den Kopf. „Meine Eltern sind sehr homophob. Sie haben mich gezwungen damit aufzuhören oder sie schmeißen mich raus. Ich war einfach verzweifelt, ich konnte nicht mehr klar denken“, erklärt Junhoe und schließt kurz die Augen, ehe er zitternd Luft holt.

Plötzlich keimt Mitleid in Felix auf. So aufgewühlt wie der andere so vor ihm steht, kann er es nicht ändern. „Ich habe versucht mit Chan zu reden, aber der Schaden ist bereits entstanden. Er hat mir keine Möglichkeit gegeben mich zu erklären und ich kann es ihm nicht mal verübeln“, meint Junhoe und lächelt bitter. Felix runzelt die Stirn. Er begreift immer noch nicht, worauf er hinaus will. „Das ist ja alles schön und gut, aber warum erzählst du mir das?“, hakt er vorsichtig nach und der Ältere blickt ihn aufrichtig an. „Weil ich das Gefühl habe, dir nichts vorspielen zu müssen“, erwidert er und mit dieser Erklärung hat Felix am wenigstens gerechnet. Beinahe klappt ihm der Mund auf, doch er kann es gerade noch verhindern und so starrt er den Älteren einfach nur perplex an. Junhoe scheint mit sich zu hadern, ehe er weiter spricht: „Sie mögen dich und vertrauen dir. Ich verlange wirklich viel von dir, aber kannst du mir helfen? Ich würde gerne die Sache aus der Welt schaffen, ehe sich nach dem Abschluss unsere Wege für immer trennen. Bitte Felix-ah, ich brauche wirklich dabei deine Hilfe!“

Flehend schaut Junhoe den Australier an und dieser kämpft innerlich mit sich. Changbins Warnungen gehen ihm sofort durch den Kopf. Und auch Chan hat gesagt, dass Junhoe andere erfolgreich manipulieren kann. Doch der wirkt gerade unfassbar verzweifelt, beinahe so, als würde er gleich in Tränen ausbrechen, es scheint ihn wirklich zu belasten. Und wenn sie sich alle getäuscht haben? Wenn sie in Junhoe nur den Bösen gesehen haben? Vielleicht leidet er auch, vor allem, wenn seine Eltern so eine Drohung aussprechen. Felix seufzt tief auf. „Okay, meinetwegen. Ich werde sehen, was ich tun kann“, stimmt er zögernd zu und ein erleichtertes Lächeln bahnt sich über Junhoes Gesicht. „Danke, du bist meine Rettung!“, freut er sich und scheint nachzudenken. „Wie wäre es, wenn du morgen Abend zu mir kommst? Dann können wir in Ruhe nochmal über alles reden“, macht der Ältere den Vorschlag und Felix nickt, ehe er es sich anders überlegen kann.
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