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on a hellevator

von Yueliang
GeschichteDrama, Familie / P18 / MaleSlash
Lee Felix Seo Changbin
01.08.2018
23.12.2020
64
136.118
17
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Dieses Kapitel
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19.07.2020 2.554
 
Das Abendessen ist keine vergnügliche Angelegenheit. Felix hat Changbin überredet mit runter zu kommen. Schließlich hat er den ganzen Tag über noch nichts gegessen. Seine Mutter möchte ihm tröstend über den Kopf streichen, doch er weicht ihrer Bewegung aus. Traurig schaut sie ihren ältesten Sohn an, als dieser sich auf einen Stuhl setzt und starr vor sich hinblickt. „Changbin-ah, hast du deine Medikamente genommen?“, fragt Herr Seo ernst, worauf dieser nur auf schnaubt. „Und was soll das bringen?“, entgegnet er und verdreht die Augen. „Seo Changbin!“, wirft seine Mutter scharf ein. „Ist ja gut!“, stöhnt er und verschwindet wieder nach oben. Überrascht sehen sich Herr und Frau Seo an. Offenbar haben sie nicht damit gerechnet, dass Changbin so schnell nachgibt. „Was ist erst passiert?“, wendet sich Frau Seo an Felix und dieser weicht ihrem Blick aus. „Naja, er war nur etwas neben der Spur“, murmelt er schließlich und Changbins Vater seufzt auf. „Eine charmante Beschreibung dessen, wenn man sein Zimmer zerlegt“, meint er und ertappt senkt der Australier den Blick. „Geht es dir gut, Felix-ah?“, fragt Herr Seo besorgt und er wird fast schon trotzig angesehen. „Changbin-hyung würde mir nie ernsthaft wehtun“, murrt er und Frau Seo lächelt ihm beruhigend zu. In dem Moment kommt Changbin wieder in die Küche und setzt sich schweigend an seinen vorigen Platz.

Während des Essens herrscht Stille, da keiner weiß, was er sagen soll. Der erste, der aufsteht, ist Changbin. Ohne weitere Worte verzieht er sich wieder nach oben. Felix denkt an den Tod seiner Eltern und wie er das alles verarbeitet hat. Man hat ihm gesagt, dass er verdammt großes Glück hatte. Aber ist es Glück, dass er am Leben ist und seine Eltern nicht? Im ersten Moment hat er das alles für einen großen Scherz gehalten, doch als seine Eltern nie im Krankenhaus aufgetaucht sind, hat er angefangen es zu realisieren, dass sie wirklich von ihm gegangen sind. Und erst recht, als man ihn in das Waisenhaus gebracht hat. Es war nicht so, dass es der schlimmste Ort auf Erden ist. Er hat dort Freunde gefunden und die Erzieher sind wirklich nett und bedacht darauf, dass jeder ausreichend versorgt wird. Nur dieses Wissen, niemanden mehr zu haben und nirgendswo hin zu gehören, dass setzt sich im Kopf fest. Noch kommt dazu, dass Felix beinahe sein ganzes Leben in Australien aufgewachsen ist. Allzu lange lebt er noch nicht in Südkorea, zwar haben seine Eltern neben Englisch auch Koreanisch mit ihm gesprochen, aber er hat noch immer Wortlücken. Der Umzug nach Incheon sollte eigentlich ein neues Kapitel werden, dass dieses Kapitel aber so eine Wendung nimmt, hat keiner kommen sehen. Plötzlich umfasst eine warme Hand Felix seine und dieser zuckt zusammen. Er hat seine Umgebung komplett ausgeblendet. Frau Seo schaut ihn aufmerksam an.

„Möchtest du darüber reden?“, fragt sie und Felix versucht den Kloß in seinem Hals herunter zu schlucken. „Ich habe nur an meine Eltern gedacht“, erwidert er und senkt wieder den Kopf. „Du darfst auch deswegen traurig sein. Du musst dich nicht nur um Changbin kümmern“, versichert Herr Seo, aber Felix schüttelt den Kopf. „Ich möchte es aber so. Changbin-hyung braucht das“, entgegnet er und Changbins Eltern wechseln einen Blick miteinander. „Deine Mutter hat mir immer erzählt, wie stolz sie auf dich ist“, sagt Frau Seo und lächelt wehmütig. „Und ich zweifele keine ihrer Aussagen über dich an. Du bist ein Segen.“ Wegen dieser Aussage kommen Felix nun doch die Tränen, die er versucht zu verbergen. Frau Seo drückt seine Hand. „Du gehörst jetzt zu unserer Familie. Ich verspreche dir, dass wir immer auf dich aufpassen werden“, sagt sie leise und Felix kann nur nicken. Als er schließlich nach oben geht, macht er einen Umweg über Changbins Zimmer. Der Ältere sitzt wieder rauchend auf der Fensterbank, weswegen Felix die Hände in die Seite stemmt und ihn vorwurfsvoll anschaut. „Die wievielte?“, fragt der Australier streng. „Dritte“, gibt Changbin beschämt zu und schließt müde die Augen. „Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass das hilft“, meint Felix ungläubig und setzt sich auf Changbins Bett.

„Das verstehst du nicht“, murmelt der Ältere nur und Felix verdreht die Augen. „Ich glaube, dass will ich auch nicht“, brummt er und schüttelt den Kopf. „Dieses Zeug ist total schädlich!“ „Ist mir bewusst“, entgegnet Changbin gelassen und rutscht von der Fensterbank runter. Felix schaut ihn entrüstet an, was den Anderen veranlasst leicht zu lächeln. „Du bist niedlich, wenn du dich aufregst“, meint er und Felix stöhnt auf. „Hyung, du sollst mich ernst nehmen!“ „Tue ich“, versichert Changbin und setzt sich zu ihm. Er greift nach einer Plüschfigur und drückt diese an sich. „Bevor du fragst, ja das hat Jeongin gehört und nein, ich komme mir nicht dumm vor mit sechzehn Jahren noch Stofftiere zu besitzen“, knurrt Changbin und der Australier hebt abwehrend die Hände. „Ich habe nichts gesagt!“, hält er dagegen und lächelt, „im Gegenteil. Ich finde es schön.“ Changbin betrachtet die Figur und lächelt schmerzerfüllt. „Er hat ihn Gyu genannt. Das war ein Geschenk von mir zu seinem sechsten Geburtstag“, erklärt er und blinzelt, da ihm wieder die Tränen kommen. Augenblicklich zieht Felix ihn an sich und Changbin bettet seinen Kopf auf die Schulter des Australiers.

„Ich verstehe es nicht, wie du mit dem Tod deiner Eltern so ruhig umgehen kannst“, sagt der Ältere irgendwann mit zitternder Stimme. „Ich kann es dir nicht sagen, Hyung“, erwidert Felix hilflos. „Du bist so selten traurig deswegen, du bist für mich da, obwohl es dich nicht einmal betrifft“, spricht Changbin weiter und eine Träne bahnt sich nun doch ihren Weg über seine Wange. Unwirsch fährt er sich über die Augen. Felix lächelt bitter. „Ich glaube, ich habe es wohl nie richtig verarbeitet. Vielleicht liegt es daran, dass ich kurz vorher von Australien nach Südkorea gezogen bin und deswegen so viel Ablenkung hatte, um es zu verdrängen“, entgegnet er und Changbin schnieft leise. „Es tut mir leid, dass ich dich am Anfangs so scheiße behandelt habe“, sagt er schließlich, doch Felix winkt ab. „Hast du mir schon gesagt, Hyung. Ich verzeihe dir.“ „Nein, das ist nicht richtig!“, hält Changbin aufgebracht dagegen. „Ich habe meinen Frust an dir ausgelassen und ich habe dich mit deiner Furcht vor Feuer aufgezogen, obwohl ich wusste, was mit deinen Eltern und dir passiert ist. Ich verstehe nicht, wie du und meine Freunde noch immer zu mir halten könnt.“ Verzweifelt sieht er Felix an, der einen Moment braucht um diesen Schwall an Wörtern zu verstehen.

„Hör mir zu“, fängt er schließlich energisch an, „du bist kein schlechter Mensch! Du hast etwas Schreckliches erlebt und du kannst damit nicht wirklich abschließen. Du bedeutest den anderen und mir viel und deswegen werden wir dich nicht einfach von uns stoßen. Auch wenn dein Verhalten uns manchmal gegen den Strich geht und wir die Geduld mit dir verlieren. Wenn du uns wichtig genug bist, dann halten wir das aus und es wird irgendwann eine Zeit kommen, wo alles besser wird“, endet Felix seine Ansprache und Changbin blickt ihn sprachlos an. „Ich weiß nicht, was ich sagen soll“, bringt er mühsam hervor und der Australier lacht leise. „Dann sag einfach nichts“, erwidert er. Wie Changbin darum gebeten hat, schläft Felix bei ihm. Chan, Jisung und Minho haben sich im Laufe des Abends nach Changbins Befinden erkundigt und gerade antwortet Felix einem besorgten Hyunjin. „Wer schreibt dir eigentlich die ganze Zeit?“, fragt Changbin bereits schläfrig und hebt den Kopf. „Nur die anderen“, antwortet Felix abwesend und erhält eine Nachricht von Woojin. Fehlt nur noch Seungmin, dann ist der Kreis komplett, denkt Felix und grinst vor sich hin. Nachdem einer nach dem anderen eine beruhigende Antwort von Felix erhalten hat, schaltet dieser das Licht aus und macht es sich neben Changbin bequem.

Dessen Bett ist wesentlich breiter als sein eigenes, weswegen sie sich gemütlich nebeneinander legen können. „Schlaf gut, Kleiner“, murmelt Changbin noch. „Du auch“, erwidert Felix leise und dann ist es still. Es ist ungewohnt einen warmen Körper neben sich zu haben, stellt der Australier fest, aber nicht unangenehm. Vielleicht hilft es Changbin wirklich, wenn jemand neben ihm schläft. Allerdings wird Felix mitten in der Nacht wach. Er weiß nicht, was ihn geweckt hat. Die unruhigen Bewegungen des Älteren oder dessen Gemurmel. Felix tastet nach der kleinen Lampe und schaltet das Licht an. Verschlafen blinzelt er gegen das Licht und richtet dann den Blick auf Changbin. Dieser hat das Gesicht schmerzhaft verzogen und leichter Schweiß steht auf seiner Stirn. Erneut zuckt er zusammen. Behutsam streicht Felix über seinen Kopf. „Changbin-hyung, es ist alles in Ordnung. Du träumst nur“, sagt er ruhig. „Hör auf“, wimmert Changbin jetzt und schüttelt hektisch den Kopf. „Hyung, wach auf!“, versucht Felix es eindringlicher und stößt ihn sacht an. Es dauert ein paar Augenblicke, dann reißt Changbin die Augen auf und sitzt auf einmal aufrecht. Sein Atem geht stockend und sein T-Shirt klebt nass an seinem Oberkörper. „Das war nur ein Traum Hyung“, sagt Felix und reibt ihm tröstend über die Schulter. Er bemerkt, dass der Ältere eiskalt ist. Orientierungslos schaut er durch das halbdunkle Zimmer und beginnt zu zittern.

„Du bist nicht echt, du kannst nicht hier sein!“, stößt er hervor und schüttelt mechanisch den Kopf. Verwirrt blickt Felix sich um, sieht aber niemanden. Changbins Atem beschleunigt sich und er presst die Hände auf die Ohren. „Hör auf das zu sagen!“, wimmert er und kneift die Augen zusammen. „Das stimmt nicht, ich könnte dich nie ersetzen.“ Behutsam umfasst Felix die Handgelenke des Älteren und dieser zuckt erschrocken zusammen. Allerdings wirkt sein Blick auf einmal geklärter, als wäre er wieder zurück in der Realität. „Alles okay, du bist hier bei mir“, versichert Felix nochmal und Changbin lehnt seine Stirn erschöpft gegen seine Schulter. Sanft fährt Felix durch sein dunkles Haar und diese Berührung beruhigt Changbin tatsächlich mit der Zeit. „Alles wieder okay?“, fragt der Australier besorgt und er erhält nur ein leichtes Nicken. „Wen hast du gesehen?“, will Felix wissen und Changbin atmet tief durch. „Jeongin“, erwidert er mit brüchiger Stimme und er sieht auf. Sein Blick wirkt mit einem Mal unendlich erschöpft. „Tut mir leid, ich hätte dich nicht darum bitten sollen, hier zu schlafen“, murmelt er, aber Felix schüttelt entschlossen den Kopf. „Hör auf dich zu entschuldigen!“, verlangt er aufgebracht und Changbin fährt sich mit den Händen über sein Gesicht.

„Willst du reden?“, fragt Felix leise und rechnet fast mit einer Abweisung. „Bist du nicht müde?“, erwidert Changbin und der Jüngere schüttelt wieder nur den Kopf. Somit setzen sie sich mit dem Rücken zur Wand und legen die Bettdecke um ihre Schultern. „Es nennt sich chronische Posttraumatische Belastungsstörung“, fängt Changbin an zu erzählen und schließt kurz die Augen. „Das ist es, was ich habe.“ Zwar hat Felix davon bereits von Minho gewusst, hört aber weiterhin abwartend zu. „Als ich aus dem Krankenhaus entlassen wurde, hat alleine das Geräusch eines fahrenden Autos gereicht, um mich in Panik zu versetzen. Ich konnte für drei Monate in keins mehr einsteigen und selbst jetzt noch sind lange Autofahrten eine Qual. Ich träume fast jede Nacht von diesem Unfall, oft aus meiner Perspektive, manchmal aus der von einem Passanten oder der meiner Eltern. Einmal sogar aus Jeongins und das hat gereicht, um mich nächtelang vor Angst nicht mehr schlafen zu lassen. Der Schmerz hat sich so real angefühlt.“ Changbin schluckt kurz und redet dann weiter: „Diese Alpträume sind eigentlich am Schlimmsten. Ich durchlebe die Situation fast jede Nacht immer wieder und es lässt mich nicht mehr zur Ruhe kommen. Aber ich will auch nicht ständig Schlaftabletten nehmen. Ich kann keine Filme sehen, wo ein Autounfall dargestellt wird, es erinnert mich an diesen Moment. Manchmal höre ich urplötzlich das Geräusch des Aufpralls, wenn es eigentlich gar keinen Grund gibt. Meist ist es, wenn der Geräuschpegel im Klassenzimmer während der Pause zunimmt.“

Kurz schweigt Changbin und sein Blick geht ins Leere, ehe er den Australier offen ansieht. „Und ich sehe ihn, Felix. Wie erst gerade sehe ich Jeongin irgendwo stehen und er spricht mit mir. Ich weiß, dass es nicht echt ist, aber es fühlt sich so real an. Manchmal ist es schön. Dann lächelt er mich an oder muntert mich auf, aber meist macht er mir Vorwürfe.“ „Welche Vorwürfe?“, fragt Felix leise und streicht über Changbins Rücken. „Das ich ihn getötet habe“, antwortet der Ältere mit zitternder Stimme. „Und das ich ihn vergesse. Neuerdings sagt er mir auch, dass ich ihn durch dich ersetzt habe.“ Schniefend reibt er sich über die Augen und dieser Anblick bricht Felix beinahe das Herz. „Du weißt, dass ist nicht echt. Jeongin hat dich geliebt, er würde dir niemals solche Vorwürfe machen“, versucht Felix den Älteren zu trösten und dieser lächelt bitter. „Als ich realisiert habe, dass Jeongin tot ist und nicht mehr zurückkommt, war das echt hart. Ich wollte niemanden sehen und bin kaum aus meinem Zimmer heraus gekommen. Ständig habe ich gedacht, dass Jeongin jeden Moment durch die Tür kommen könnte. Was er nicht tat und dieses Wissen hat mich kaputt gemacht. Alles hier hat mich an ihn erinnert. Einmal habe ich gedacht, dass ich seine Stimme gehört hätte und bin nach unten in den Flur gerannt. Aber ich war zu dem Zeitpunkt alleine im Haus und als das in meinem Kopf ankam, bin ich heulend zusammen gebrochen. Meine Eltern haben mich so gefunden, als sie wieder nach Hause gekommen sind. Ein paar Tage später sind sie mit mir zu einem Psychologen gegangen, der dann PTBS bei mir diagnostiziert hat.“  

Tränen laufen über Changbins Wangen, doch er macht sich nicht die Mühe diese wegzuwischen. „Meine Freunde haben natürlich versucht mir zu helfen und mich aufzuheitern, aber das hat mich einfach nur wütend gemacht. Es bringt Jeongin auch nicht zurück. Ich habe damals so viel falsch gemacht, ich habe sie so mies behandelt. Ich bin sogar auf Chan-hyung losgegangen“, bricht es aus Changbin heraus und er schluchzt auf. Sofort zieht Felix ihn in seine Arme. „Ich habe mich wie ein Arschloch aufgeführt und habe somit verhindert, dass einer meiner besten Freunde sein Problem nicht ansprechen wollte. Wenn wir Minho auch noch verloren hätten, dann hätte ich mich sicher-“ Schockiert blickt Felix den Älteren an, er ahnt, dass er das Wort „umgebracht“ weggelassen hat. „Es fällt mir schwer darüber zu sprechen, wie es mir gerade geht“, meint Changbin und zieht die Nase hoch. „Ich kann es oft selbst nicht mal in Worte fassen. Es ist einfach so unfassbar hart weiterzumachen“, flüstert er und Felix nickt. Wenn einer dieses Gefühl versteht, dann er. „Ich kann dir nur immer wieder sagen, dass du nicht alleine bist, Changbin-hyung“, erwidert der Jüngere. „Zusammen können wir das schaffen, du musst nur versuchen dem eine Chance zu geben.“ Für einen kurzen Moment schweigt Changbin und legt dann seinen Kopf auf Felix‘ Schulter ab. „Es verlangt keiner, dass du so tun sollst, als wäre nichts passiert“, redet Felix weiter. „Du darfst traurig sein und Jeongin vermissen, aber du musst versuchen dieses Erlebnis zu verarbeiten, sonst wird es dich zerstören.“ „Das tut es doch schon“, murmelt Changbin verbittert und der Australier drückt ihn entschlossen von sich. „Noch ist es nicht zu spät!“, stellt er klar und Changbin wirkt so, als würde am liebsten wieder anfangen zu weinen. „Was würde ich nur ohne dich machen?“, will er wissen und seine Stimme bricht. Felix kuschelt sich an ihn und schließt die Augen. „Ich bin auch froh, dass du bei mir bist“, antwortet er nur.
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