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Where Love Falls - Connor x Fem.Reader - Onshot/Kurzgeschichten Sammlung

KurzgeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 / Het
Amanda / KI / Interface Gavin Reed Hank Anderson RK800-51-59 Connor RK900
31.07.2018
29.04.2020
23
160.787
24
Alle Kapitel
34 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
02.07.2019 4.775
 
Hallo, liebe Deviant-Connor Fans ♥

Hier ist jetzt der vorerst vorletzte Kapitel zu „Return To The Wrong Deviant.„ Lasst euch überraschen, wie es in diesem Kapitel nun weitergeht. Will ich diesmal nicht zu viel verraten und wünsche euch wie immer Spaß und Freude am neuen Kapitel. ;-D

PS: Nochmal ein riesiges Dankeschön an Unschuldsengel21. Die mir sehr bei diesem Kapitel geholfen hat und auch mit einigen Ideen behilflich war. Vielen Dank für deine Hilfe und wünsche dir einen schönen Dienstagabend. Und natürlich auch meinen treuen Lesern und Review Schreiberinnen YunaKaza, Unschuldsengel21 und Luna-Celestial. Vielen lieben Dank dafür auch für die ganzen Empfehlungen und Favoriten Einträge. Ebenso hoffe ich, euch auch weiterhin viele neue spannende Kurzgeschichten zu liefern. :-D

Liebe Grüße eure Connor-4-Ever ❤


~*~*~


„So, mit wem von euch beiden fange ich an?", sagte der falsche Connor, hielt mich immer noch fest, in seinem unbändigen starken griff gefangen und hielt den Lauf der Waffe, immer noch gegen Hank gerichtet. Mein Blick jedoch, haftete auf meinem Onkel, dieser sich das Blut von seiner Nase wischte. Tränen rannen meinen Wangen hinab, es tat mir so leid, dass nun auch Hank in diese Sache mit hineingezogen worden war. Wusste ich jedoch, dass Hank viel stärker war als ich, also setzte ich somit ein klein wenig meiner Hoffnung auch in ihn. Doch sollten wir jetzt lieber nichts tun, was den bösen Connor noch wütender und zorniger werden ließ. Sowie ich einen Weg finden musste, um Hank so gut wie möglich zu beschützen, woraufhin ich schweren Herzens eine bittere Entscheidung treffen musste. „Bitte, bitte hör auf. Lass ... lass ihn in Ruhe, ich tu auch alles, was du willst, versprochen. Nimm mich und lass Hank gehen ... bitte lass ihn gehen!", flehte ich den bösen RK800 an, woraufhin Hanks Blick sich gegen mich richtete. Sah mich mit weit geöffneten Augen und fassungslosem Blick an, als wolle er mich fragen, ob ich noch alle Tassen im Schrank hatte.

Aber musste ich, Hank irgendwie daraus bekommen, damit er einen Weg finden konnte, den falschen Connor auszuschalten oder ihn sogar irgendwie abzulenken. Aber war es mir egal, was der böse RK800 mit mir machen würde, wenn ich nur Hank und den echten Connor damit retten konnte. Selbst mein eigenes Leben würde ich für die Beiden hergeben, nur damit ich sie in Sicherheit wusste. Was dem RK800 ganz sicher ebenfalls bewusst war und es ganz sicher, zu seinem Vorteil ausnutzen würde. Jedoch schien er zunächst noch etwas skeptisch zu sein, wahrscheinlich deshalb, ob ich meine Worte diesmal auch wirklich ernst meinte. „So wie du es mir das letzte Mal versprochen und mich dann ans Bett gefesselt hast! Nein Süße, ich glaube nicht das ich nochmal darauf hereinfalle!", sagte er, doch musste ich alles versuchen, ihn noch einmal davon zu überzeugen, dass ich mein Versprechen diesmal auch wirklich ernst meinte. Wenn das die einzige Möglichkeit war, den bösen Connor zu beschwichtigen, dann musste ich, wohl oder übel, alles über mich ergehen lassen was der falsche RK800, auch immer mit mir vorhatte. Niemand sollte mehr meinetwegen leiden und verletzt werden müssen – der falsche Connor wollte mich, also sollte er mich auch bekommen.

„Nein bitte, ich schwöre, diesmal ist es die Wahrheit ... ich ... ich gehöre dir, dir allein! Ich mache alles ..., was du von mir willst!", weitere heiße Tränen bahnten sich einen Weg über meine rötlichen Wangen, senkte meinen Blick gen Boden und spürte, die unerträglichen Blicke der beiden Männer, auf mir. Jedoch hatte Hank ganz bestimmt nicht vor, mich dem bösen Connor einfach so zu überlassen – erhob er sich und stellte sich in seiner vollen Größe vor den Androiden und mich auf. Seine bedrohliche Körpergröße ließ selbst mir einen kalten Schauer meinen Rücken herunter jagen. Der falsche Connor jedoch, zeigte keinerlei Reaktion, die darauf schließen ließ, dass er sich von Hank, in irgendeiner Weise bedroht oder eingeschüchtert fühlte ... „Nein, das werde ich nicht zulassen! (Y/N), du bist verrückt, dieser Schrotthaufen wird dich noch umbringen!", sagte er ernst und wandte sich dem RK800 zu. Konnte ich ebenfalls nicht zulassen, was er dann sagte – der falsche Connor wollte mich und glaubte ich nicht, dass er sich für eine andere Wahl entscheiden würde, die mich von alledem hier ausschließen würde. Meine Pupillen weiteten sich entsetzt, sah meinen Onkel ungläubig an, als er seine unheilvollen Worte sprach: „Wenn dann ... nimmst du mich! Du bist auf Connor und mich wütend, nicht auf die Kleine hier. Lass sie in Ruhe, sie hatte von Anfang an, nichts damit zu tun, Herrgott, sie war ja noch nicht mal dabei. Lass sie gehen und du kannst dich an mir rächen, Connor und ich sind es die du willst, wegen uns beiden, bist du doch zurückgekommen, oder nicht?"

Der falsche Connor jedoch grinste nur hämisch, waren die beiden Männer, schon längst nicht mehr, der einzige Grund für all diese Grausamkeiten, die er uns angetan hatte. Dass ich einer dieser Gründe war, hinterließ einen bitteren Nachgeschmack in meinem Mund, sodass ich mich am liebsten gleich wieder, hätte übergeben können. „Oh wie süß, du opferst dich wirklich selbst für diese kleine Perle hier? Das ist sehr nobel von dir Hank! Nur leider, geht es mir nicht mehr nur allein darum, dir und dieser Schande eines RK800, eins auszuwischen. Diese Kleine hier nämlich ist ein richtiger Hauptgewinn, weißt du?", spottete er, umfasste erneut meine Wangen mit seiner Hand und drückte mir seine Finger in mein angeschlagenes Fleisch. Berührte mit seiner Nase meine Schläfe – gab mir dann einen Kuss auf die Stirn, ehe er seinen Blick spottend, wieder meinem Onkel zuwandte. „Sie wird meine kleine Sklavin werden, die mir jeden noch so kleinen Wunsch erfüllen wird. Du hast sie selbst gehört, sie gehört jetzt mir, ich kann also mit ihr machen, was ich will! Bin ich mittlerweile auch schon so richtig verrückt, nach der Kleinen hier! ... Sie ist so schön zierlich und ihre Menschenhaut ist so wahnsinnig weich!", strich er mir dann, wie immer fast schon zu zärtlich über mein Wange, roch genüsslich an meinen (H/C) Haaren und richtete die Waffe erneut gegen Hank. „Setz dich hin und sieh zu, wie ich unsere, süße kleine Zuckerschnute hier, gleich zum Schreien bringen werde."

Verspottete er mich und Hank erneut, wodurch mein Herz drohte meinen Brustkorb jeden Moment zu sprengen – hätte ich mich durch diese grausame Vorstellung, dies alles vor Hanks Augen tun zu müssen und ihm jeden seiner kranken Wünsche zu erfüllen, gleich wieder hier auf den Fußboden übergeben können. Ein kalter Schauer lief plötzlich meinem Rücken hinunter, als er seine sündigen Lippen an mein Ohr führte – mir heiß, die abscheulichsten Worte zuflüsterte und das aber so, dass Hank jedes einzelne Wort davon gut hören konnte. „Ich will deine Lust-getränkten Schreie hören, sehen wie dein weicher, zarter Menschenkörper unter meinem starken Androiden Körper regelrecht zergeht vor Lust und du nur so darum winselst und bettelst, noch härter von mir rangenommen zu werden. ​​​​Dein Körper, gehört jetzt voll und ganz mir, mir allein. Unser Spiel von vorhin ist noch lange nicht vorbei, Süße. Du wirst erschöpft und ganz nass unter mir zusammenbrechen, wenn ich mit dir fertig bin!" Spürte ich die Röte in meinen Wangen aufsteigen, bei seinen widerwärtigen Worten – und das Hank sie ebenfalls hören konnte, gab mir das Gefühl, vor Scham auf der Stelle gleich tot umfallen zu wollen. Aber konnte der falsche Connor, doch nicht wirklich glauben, dass Hank es tatsächlich zulassen und tatenlos dabei zusehen würde, wie er mich vor seinen Augen zu solch abscheulichen Taten zwingen würde.

„Oh nein das wirst du verdammt nochmal nicht tun, du wirst ihr kein einziges Haar mehr krümmen, ich lasse nicht zu, dass du sie derartig berührst. HAST DU MICH VERSTANDEN?", wurde Hank plötzlich laut, sodass ich kurz zusammenzuckte und meine Augen fest zusammenkniff, dadurch liefen noch mehr meiner Tränen meinen Wangen hinab, die schon langsam zu brennen anfingen. Fuhr ich daraufhin ein weiteres Mal erschrocken zusammen und sah dann voller Angst in Hanks blaue Augen, welche eine Art, väterliche Liebe und Besorgnis mir gegenüber ausstrahlten, als der falsche Connor seine Hand erneut um meinen Hals legte und mich mit dem Rücken fest gegen seine harte Brust drückte – die sich wie Stein in diesem Moment für mich anfühlte. Auch sein Griff, um meinem Hals wurde fester und hinterließ noch mehr Spuren, seiner Gewalt auf meiner gemarterten Haut – überfiel mich schon langsam, das Gefühl, dass mein Hals immer mehr anschwoll und meine Luftröhre immer mehr einengte, sodass es mir regelrecht die Luft abschnürte. „Nicht doch Hank, soll das vielleicht eine Drohung sein? Komm schon, sei kein Spielverderber ... was ist dir lieber, dass ich unserer Süßen hier den verdammten Verstand aus dem Kopf vögel oder dass ich die Kleine hier umbringe? Du hast die Wahl Großer!" Wollte er Hank die Entscheidung überlassen und grinste ihm dabei hämisch entgegen.

Dieser jedoch schien dadurch natürlich noch wütender zu werden – erst recht als er sah, wie der böse Connor, die Waffe, die er ihm entnommen hatte, dazu benutzte mein Shirt mit dem Lauf immer weiter nach oben zu schieben, solange bis er kurz davor war, meine Brüste zu entblößen. Spürte ich die Scham und den kalten Stahl an meinem Bauch, der mir eine grässliche Gänsehaut bescherte, welche mich leicht frösteln ließ. „Du verfluchter mieser kleiner Haufen Scheiße. Ich werde dich in winzig kleine Einzelteile zerlegen, solltest du es nur noch einmal wagen, sie auf diese Weise anzufassen!", drohte Hank dem bösen Connor und wollte nach meinem Arm greifen um mich zu ihm aus dessen Armen zu ziehen. Aus Reflex streckte ich Hank meine Hand entgegen, damit er sie zu fassen bekommen konnte, doch war der böse Connor wieder mal schneller, richtete die Waffe erneut auf meinen Onkel und drückte mich noch fester gegen seine harte stählerne Brust. „Keine Bewegung du dummer alter Mann. Oder ich schieße ihr das verdammte Hirn aus dem Schädel!", bedrohte er ihn, wandte sich dann darauf mir zu und sah ich wieder das pure böse in seinen eigentlich so lieblichen braunen Augen, die ursprünglich eine beruhigende Wirkung auf die Menschen haben sollten, anstatt sie in Angst und Schrecken zu versetzen. Aber in seinen Augen spiegelte sich schier endloser und abscheulicher Hass wider.

„Und du! Du gehörst jetzt endgültig mir! Wage es ja nicht dein Versprechen nochmal zu brechen! Du wirst mir jetzt genau das geben, was ich von dir will!", zog er mich dann von Hank weg und küsste mich plötzlich grob – hörte ich, wie Hanks Atmung sich vor Zorn beschleunigte und war ich mir sicher, gleich würde er den bösen RK800 ganz sicher angreifen. Während er mich immer begieriger küsste und seine Zunge grob in meinen Mundraum drängte, kniff ich angeekelt meine Augen zusammen und betete, dass Hank trotz der unangenehmen Situation, die Ruhe bewahrte, wenn er es nicht noch schlimmer machen wollte. Doch so schnell wie der Android seine Lippen gegen meine gepresst hatte, genauso schnell ließ er wieder von ihnen ab und grinste mir anzüglich entgegen. Doch sah ich auch die Schadenfreude in seinen Augen, als dieser auf mich herabblickte – wusste ich, gleich würde er etwas Schreckliches tun. „Vielleicht kapierst du ja so, dass du nur allein mir gehörst!", sagte er nur und betätigte den Abzug von Hanks Waffe, ohne dabei in seine Richtung zu sehen. „HANK NEEIN!", schrie ich als der Schuss ertönte und mein Onkel plötzlich langsam zu Boden ging. Wie in Zeitlupe schien sich alles vor meinen Augen abzuspielen, als ich entsetzt über die Tat des RK800, mit ansah wie mein Onkel mit aufgerissenen Augen, auf die Knie fiel. Blut lief durch die Schusswunde aus seiner Schulter und färbte sein Hemd sowie seine Jacke in ein tiefes rot.

Ich konnte nicht fassen, was da gerade passiert war, kam es mir für einen kurzen Moment wieder, wie ein böser Traum vor. Aber war es das nicht, es war Realität. Entsetzt und mit Tränen in den Augen sank auch ich auf meine Knie – spürte, wie dass Wasser meiner Tränen meinem Kinn entlanglief und auf meinen Schoß tropfte. „Nein, nein, nein, nein ... was hast du getan? Hank!", weinte ich leise und ließ meinen Kopf sinken – meine Atmung beschleunigte sich – wieder war ich kurz davor mich zu übergeben. ​​Hatte ich ihm doch versprochen, dass ich alles tun würde, was er von mir verlangte, wenn er meinen Onkel laufen ließ. Doch hatte er ihn einfach angeschossen und das vor meinen Augen. Wut und Trauer stauten sich wieder in mir auf, ich konnte es nicht fassen, dass er es tatsächlich getan hatte. „WAS HAST DU GETAN?", schrie ich laut auf, erhob mich und wollte zu Hank laufen. Aber hielt mich der böse RK800 wieder fest, worauf ich mich wieder mit Händen und Füßen dagegen wehrte. Versuchte ich ihm mit meinen Händen, die ich zu Fäusten geballt hatte, gegen seine Brust zu schlagen – es diesmal auch schaffte, nur dass ich, mit jedem schlag den ich ihm verpasste, dass Gefühl bekam, mir würde jeder Knochen einzeln brechen. In diesem Moment, war mir dies jedoch völlig egal, wollte ich einfach nur zu Hank und nachsehen, ob er womöglich sogar noch lebte – hatte ich nicht, die geringste Ahnung, dass er nur einen Streifschuss abbekommen hatte und noch bei Bewusstsein war. „Lass mich los, ich muss zu ihm bitte. Ich hatte nicht vor mein Versprechen zu brechen, ich wollte nur ... wieso hast du das getan? WIESO?", weinte und schrie ich, doch der falsche RK800 kannte so etwas wie Reue und Mitgefühl nicht. Hielt mich weiterhin eisern fest, doch verpasste mir dann wie aus heiterem Himmel, erneut eine Ohrfeige.

„Halt dein verfluchtes Maul, du tust, was ich sage und du wirst keinen Mucks mehr von dir geben, solange ich es dir nicht erlaube. Ich hatte euch beide gewarnt, dich und Hank, aber ihr wolltet nicht hören. Jetzt sieh und begreife, was euer Ungehorsam mir gegenüber für Auswirkungen hat. Das hier ist schon lange kein Spiel mehr (Y/N), jetzt wird es erst richtig ernst!", sagte er voller Zorn in seiner Stimme und zog mich wieder auf die Beine. „Jetzt werde ich mir holen, was mir zusteht und was du mir versprochen hast!", sagte er und zerrte mich Richtung Küche. „NEEIN!", schrie ich daraufhin ein weiteres Mal und versuchte mich von dem Androiden loszureißen. „NEIN LASS MICH LOS BITTE ... BITTE, WARUM HILFT MIR DEN KEINER? NEIN TU ES NICHT ... CONNOOR!", schier endlose Panik überfiel mich, wusste ich, wenn ich es zuließ, dass er mich derartig berührte, wie er es angedroht hatte, würde ich tausend kleine Tode sterben. Doch das würde niemals passieren ich musste es einfach schaffen mich von ihm loszureißen, versuchte somit immer stärker gegen ihn und seine Kraft anzukommen, damit ich nach meinem Onkel sehen konnte und um zu verhindern, was er jetzt mit mir vorhatte. Mit aller Kraft stemmte ich meinen Körper vor ihm weg, versuchte ihn sogar zu beißen.

Jetzt da er Hank angeschossen hatte und mein Onkel, so vermutete ich es, tot war, gab es keinen Grund mehr für mich, mein Versprechen zu halten, wehrte mich immer weiter gegen ihn und ließ ihn immer wütender werden. Doch interessierte es mich nicht mehr, wollte jetzt einfach nur noch weit weg von diesem Ort, um dem bösen Connor ein für alle Mal das Handwerk zu legen. Koste es, was es wolle. In der Küche zog er mich dann bis zu meiner Kücheninsel herüber und beugte mich mit meinem Oberkörper über die Küchenablage, sodass ich ihm regelrecht und hilflos ausgeliefert war. Ließ ich mich jedoch nicht davon beirren, wehrte mich weiter mit aller Kraft, die ich aufbringen konnte. Selbst wenn er es schaffen sollte, würde ich nicht nachlassen und weiter für meine Freiheit kämpfen – seine Drohungen ignorierte ich. „Verdammt nochmal (Y/N). Hör auf dich zu wehren, du machst mich nur noch wütender ... HÖR AUF DAMIT!", schrie er mich wieder an und drückte meinen Kopf runter auf die Küchenablage, hielt mich dort fest und hörte ich, wie er seinen Reißverschluss öffnete, bevor er versuchte mir meine Hose herunterzuziehen. Befiel mich in diesem Moment, wieder diese Kraft, wodurch ich es schaffte, mich von seinem Griff endlich zu befreien und mein Blick zu dem Messerblock fiel, der zum Greifen nahe war. Endlich, eine Waffe ... „NEEIN LASS MICH DU DRECKSKERL!", schaffte ich es plötzlich, mich komplett aus seiner Gewalt zu befreien, trat ihm mit voller Wucht in seine künstlichen Kronjuwelen, sodass er dabei von mir abließ und sich leicht krümmte vor Schmerz – welcher bei einem Androiden, in diesem Falle 'leider‚, nicht sehr lange anhielt.

„Argh. DU MISTSTÜCK, DAFÜR WIRST DU NUR NOCH MEHR LEIDEN MÜSSEN!", doch auch diese Drohung, ließ mich nicht einschüchtern, steigerte sich meine Wut dadurch nur ins Unermessliche. „ICH HOFFE DAS TUT WEH ARSCHLOCH! NIEMALS WIEDER WIRST DU MICH DERARTIG ANFASSEN, HÖRST DU? NIE WIEDER!", lief dann einmal um die Kücheninsel herum und zog eines der Messer aus dem Messerblock heraus, welches ich sofort gegen den bösen Connor richtete. Als er sah, wie ich das Messer gegen ihn richtete, blieb er plötzlich abrupt stehen und hielt mir seine Hände kapitulierend entgegen. Dann lächelte er wieder, doch war das nicht sein übliches schadenfrohes Lächeln – da bekam es jemand, wohl plötzlich wieder mit der Angst zu tun. „Komm schon Süße. Das ist doch nicht dein Ernst. Leg das Messer weg, du willst das nicht tun, du bist nicht wie ich! Du würdest mich nicht umbringen, nicht so!", sagte er, davon mehr als überzeugt, doch war ich nun diejenige, die belustigt auflachen musste. „Ach ja glaubst du? Dann komm doch her und finde es heraus. Du kennst mich nicht so gut, wie du denkst. Du weißt n Scheißdreck über mich Arschloch!", sagte ich, musste dabei wieder an Onkel Hank denken, der nicht weit von uns immer noch regungslos auf dem Boden lag. Zumindest glaubte ich dies. „DU HAST MEINEN ONKEL ERSCHOSSEN, HAST CONNOR IRGENDWO VERSTECKT UND MICH DIE GANZE ZEIT NUR GESCHLAGEN UND MIR DAS LEBEN ZUR HÖLLE GEMACHT ... damit ist jetzt Schluss!", drohte ich ihm, kam er weiter auf mich zu, doch hielt ich das Messer immer noch vor seine Brust und sah dann kurz hinter den RK800 – sah ich, wie Hank leise in die Küche schlich und sich seinen Zeigefinger vor die Lippen hielt. Er war also doch nicht Tod.

Ich verstand natürlich, was er meinte, doch konnte ich mir ein kleines triumphierendes Lächeln nicht verkneifen. Schon allein durch den Gesichtsausdruck des falschen Connors, dieser schien nun wütend und nervös zur selben Zeit zu sein. „Und weißt du, womit noch Schluss ist?", fragte ich zynisch und war ich mir sicher, der falsche Connor wusste, dass ich keine Antwort darauf hören wollte. „Deine Tage sind gezählt, du wirst dieses Haus nicht wieder lebend verlassen!", sah noch einmal hinter den RK800 zu meinem Onkel, der seine Ersatzdienstwaffe, die er immer hinten in der Hose bei sich trug, gegen den falschen Connor richtete und gerade den Abzug entsichern wollte. Aber ging alles so verdammt schnell, drehte sich der RK800 um und wehrte den Schuss ab, sodass die Kugel in die Decke einschlug und ein Loch darin hinterließ. Entriss Hank zum zweiten Mal seine Waffe aus dessen Händen und schlug meinem Onkel anschließend mit der Waffe und solch einer Wucht, erneut in dessen Gesicht, sodass dieser wieder zu Boden ging. Ging aber dann auf Hank zu und packte ihn am Kragen, ehe er ihm mit voller Wucht seine Finger in dessen Wunde bohrte. „Böser Fehler, alter Mann!" Hank schrie vor Schmerzen auf, bevor der RK800 ihm mit der Faust ins Gesicht schlug, dass Hank erneut sein Bewusstsein verlor und daraufhin regungslos auf dem Küchenboden liegen blieb. Langsam wurde ich rasend vor Wut, dass er mich quälte und folterte, war eine Sache, aber nicht Hank, nicht meinen Schutzengel – der Mann der in meinem ganzen Leben, mehr Vater für mich gewesen war, als es mein gewalttätiger Erzeuger jemals hätte sein können. Jetzt war ich also dran, den Schutzengel für Hank zu spielen.

Ohne noch weiter darüber nachzudenken, ging ich mit dem Messe auf den RK800 los, doch wandte er sich mir ebenfalls blitzartig zu und schlug mir das Messer aus den Händen. „Scheiße!", fluchte ich, erhob sich der böse Connor sofort und kam langsam mit finsterem Blick, aber ohne ein Wort zu sagen, auf mich zu. Um Abstand zu gewinnen, versuchte ich im Rückwärtsgang von ihm wegzukommen, stieß ich plötzlich mit dem Handrücken gegen die gusseiserne Pfanne, die der echte Connor auf die Kücheninsel abgestellt hatte, nachdem er mir die Pfannkuchen gemacht hatte. Schnell griff ich nach der Pfanne, bevor er nach mir fassen konnte. Mit einem heftigen Hieb, schlug ich dem RK800, sodass sein Kopf zur Seite gerissen wurde in dessen Gesicht und lief an dem bösen RK800 vorbei wieder zurück ins Wohnzimmer. Natürlich nahm er sofort wieder die Verfolgung nach mir auf und bekam mich erneut zu fassen, zog mich an meinem Arm zu ihm heran und griff plötzlich in mein Haar. Zog meinen Kopf grob in den Nacken und hielt mir das Messer an die Kehle, welches er von Boden aufgehoben hatte. „Weißt du was? Ich habe keine Lust mehr auf dieses Spielchen. Wie du sagtest, damit ist jetzt Schluss, aber werden du und Hank diejenigen sein, die dieses Haus nie wieder lebend verlassen werden. Und auch dein geliebter Connor, wird nie wieder das Tageslicht sehen! Schade eigentlich, hätte ich dich doch so glücklich machen können", sagte er mit vor Wut funkelnden Augen, erhob das Messer und ließ es auf mich herabsausen.

In diesem Augenblick war ich mir nun endgültig sicher, der falsche Connor würde mich Eiskalt töten. Dabei kniff ich meine Augen zu, doch ehe das Messer mich traf, hielt der falsche Connor plötzlich inne. Zögernd öffnete ich meine Augen, blickte ihn dann fragend an, als er nach wenigen Sekunden immer noch regungslos verharrte. Was war nun auf einmal los? Sah ich nur den stummen Blick meines Peinigers, wie dieser regungslos auf mich herabblickte. So als wäre er plötzlich, in seiner ganz eigenen Welt versunken. Dabei ließ er mich plötzlich los und sah mich nun gleichfalls fragend an. „Was in RA9s Namen ... diese Erinnerung kenne ich nicht. Sie ... du ... wie hast du das gemacht, was soll das?", fragte er plötzlich, doch wusste ich nicht, was er damit meinte. „Ich habe doch ... du kannst gar nicht!" ... Jetzt Verstand ich gar nichts mehr. Jedes dieser Worte ergab im ersten Moment überhaupt keinen Sinn für mich – kam es mir aber auch irgendwie so vor, als versuche jemand Kontakt zu ihm aufzubauen, keimte plötzlich ein kleiner Funken Hoffnung in mir auf. „Connor?", kam fast tonlos über meine Lippen, fragte ich mich, ob der echte Connor, dem falschen irgendwelche Nachrichten sendete oder so etwas in der Art? Langsam und vorsichtig erhob ich mich und stellte mich mit weichen Knien hin. Erinnerte ich mich plötzlich daran, gelesen zu haben, dass Androiden Daten und Erinnerungen drahtlos an andere Androiden versenden konnten, wenn sie erst mal miteinander verbunden waren. Konnten sich somit untereinander in Verbindung setzen und miteinander kommunizieren.

Ein kleiner Funken Hoffnung keimte plötzlich in mir auf. Wenn dies wirklich, mein Connor war, der mit dem bösen RK800 sprach, bedeutete dies womöglich, dass er vielleicht einen Weg gefunden hatte, von seinem Gefängnis aus, Kontakt zu dem bösen Connor aufzunehmen, um ihn somit, trotz seiner Abwesenheit aufzuhalten und Hank und mir das Leben zu retten. „Connor!", sagte ich noch einmal vorsichtig und machte einen Schritt auf den Androiden zu. Worauf der falsche Connor plötzlich finster zu mir blickte und ich den Abstand zwischen uns abrupt wieder größer werden ließ, dabei fingen meine Beine an zu zittern und mein Herz drohte mal wieder die Skala zu sprengen. „Das nützt dir auch nichts mehr. Ich werde sie trotzdem töten. Wenn sie nicht mir gehören kann, darfst auch du sie nicht mehr bekommen!", sagte er und ging auf mich zu. Erneut versuchte ich wegzulaufen, aber zog der böse Connor mich wieder grob an den Haaren zu ihm zurück. Ein lauter schmerzerfüllter Schrei, drang aus meiner Kehle, hielt er mich so fest, dass ich meine Hände erneut dazu benutzte, zu versuchen den unerträglichen Druck seines Griffs in mein Haar zu lockern – die Hoffnung, ich könnte ihn dazu bringen von mir abzulassen, konnte ich mir inzwischen schon schenken. „Wo willst du hin (Y/N)? Ich bin noch nicht fertig mit dir, diese Erinnerungen können dich auch nicht retten!", sagte er, nur wusste ich immer noch nicht, welche Erinnerungen er eigentlich meinte.

Wusste ich, dass er Connors Speicher schon einige Male auf sein eigenes System hochgeladen hatte, was natürlich der Grund war, warum er über alles was Connor und mich betraf, Bescheid wusste – und weshalb ich mir aber jetzt die Frage stellte, welche Erinnerungen, ihn plötzlich dazu bringen sollten, mich zu verschonen. „Irgendwelche Erinnerungen mit dir und der Kleinen hier, werden ihr auch nicht viel weiterhelfen. Ich lasse mich nicht mehr zum Narren halten, sag deiner Zuckerschnute schon mal lebewohl!", sagte er, warf das Messer weg und wollte Hanks Waffe wieder hervorholen um mich damit zu erschießen. „Was? Wo ist? Verfluchter Mist!", fing er plötzlich an zu fluchen, hatte er die Waffe, bevor er mir das Messer entrissen hatte, neben Hank auf dem Boden liegen lassen. Ruckartig drehte er sich zu Hank um, dieser für einen kurzen Augenblick wieder zu Bewusstsein gekommen war und im selben Moment, nach der Waffe griff und kurzerhand auf den Androiden schoss. Der Schuss traf ihn genau an der Schulter, wo ich ihm damals eine Kugel verpasst hatte, worauf der falsche Connor erneut auf die Knie ging und sich die klaffende Wunde aus dieser Thirium sickerte mit der Hand zuhielt. "Verfluchter Mist!" hörte ich ihn schmerzerfüllt zischen und nutzte diese Zeit als Gelegenheit, an ihm vorbeizulaufen, mir Hanks Waffe zu schnappen, die er nach dem Schuss wieder fallen gelassen hatte, und auf den bösen Connor zu schießen. Griff nach der Waffe und richtete sie sofort gegen den bösen RK800.

Ich zögerte nicht lange, betätigte den Abzug und schoss ein weiteres Mal auf den falschen Connor, dieser versucht hatte wieder aufzustehen, aber im ersten Moment kläglich daran scheiterte. Tränen benetzten meine Wangen, als der Schuss des RK800 traf. Dieser fing jedoch an zu lachen und versuchte wieder aufzustehen. Doch erneut schoss ich auf ihn. Wieder fiel auf seine Knie und keuchte er immer angestrengter. Weitere Tränen liefen meinen Wangen hinab und brannten wie Feuer auf meiner Haut. Kurz betrachtete ich den falschen Connor, dachte ich schon, gleich würde er leblos zu Boden gehen, so viel Thirium wie er bereits verloren hatte. Jedoch erhob er sich ein weiteres Mal und stellte sich etwas schwächlich wieder auf seine Füße, dieser Kerl war wirklich verdammt zäh, grinste mich von unten heraus an und ging auf mich zu. „STIRB DOCH ENDLICH DU BASTARD!", schrie ich, doch schien ihn dies mehr zu belustigen, als dass er endlich einsehen würde, dass er bereits verloren hatte. Blaues Blut benetzte nun sein weißes Hemd, auch an seinem Mundwinkel, erkannte ich einen kleinen Rinnsal aus Thirium, der entlang seinem Kinn hinablief. Sah man deutlich, wie viel schwächer er immer mehr wurde und war ich mir sicher, nur noch ein Schuss und der falsche Connor war Geschichte. Ich wollte gerade ein letztes Mal den Abzug betätigen, hatte ich die letzte Kugel jedoch bereits verschossen und der Lauf ging leer durch.

​Wieder lachte der Android amüsiert auf und erhob sich erneut und kam schweren Schrittes auf mich zu. „Das war wohl nichts Süße. Du kannst mich nicht besiegen! Es ist vorbei, wenn ich sterbe, stirbst du mit mir!", spottete er, kam immer näher auf mich zu und wollte wieder nach mir greifen. Seine Hand streckte er mir geradewegs entgegen, schloss ich dabei meine Augen – vielleicht sollte ich einfach akzeptieren, dass der falsche Connor recht hatte und mich meinem Schicksal ergeben. Doch bevor es dazu kommen konnte, ertönte plötzlich ein weiterer Schuss. Zuerst konnte ich nicht begreifen, was gerade geschehen war, öffnete meine Augen wieder und sah ich den leicht entsetzten Gesichtsausdruck des falschen Connors, ehe ich das Einschussloch auf seiner Stirn bemerkte. Mein Herz setzte für einen kurzen Moment aus, bevor der böse RK800 plötzlich leblos zu Boden ging. Zuerst schockiert, sah ich dabei zu, wie der böse Connor fiel, ehe ich realisierte, dass noch eine andere Person nun mit uns im Zimmer war. Wandte meinen Blick wieder vom bösen Connor ab und was ich dann sah, ließ mein Herz wieder um einiges schneller schlagen, aber auch um einiges leichter werden. Sah zuerst völlig überrumpelt zu der Person hinüber, die auf den falschen Connor geschossen hatte. Betete ich jedoch zu Gott, oder vielleicht auch zu RA9, dass meine Augen mich nicht täuschen mochten und dass dies nun endlich, dass Ende dieses Albtraumes bedeutete ...
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