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Where Love Falls - Connor x Fem.Reader - Onshot/Kurzgeschichten Sammlung

KurzgeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 / Het
Amanda / KI / Interface Gavin Reed Hank Anderson RK800-51-59 Connor RK900
31.07.2018
29.04.2020
23
160.787
24
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34 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
21.06.2019 4.416
 
So liebe Deviant-Connor Fans. ♥

Da bin ich wieder mit dem neuesten Kapitel zu Return To The Wrong Deviant. Also dann, heute verrate ich mal nicht so viel, außer dass es mal wieder einen Gastauftritt unseres geliebten Lt. Anderson geben wird. ❤ Ich wünsche euch wie immer viel Spaß beim lesen und vergesst nicht ... Zur Hölle mit dem falschen Connor! xD

Liebe Grüße Eure Connor-4-Ever.


~*~*~


Vor dem Bett ließ er mich plötzlich darauf fallen. Zuerst etwas erschrocken, blickte ich zu ihm auf. Doch durfte ich mir, meine Sorge, was jetzt alles passieren könnte, auf keinem Fall anmerken lassen. Also biss ich mir lasziv auf die Unterlippe und deutete mit dem Finger an, er solle zu mir aufs Bett kommen. Natürlich ließ er sich dies nicht zweimal sagen. Aber wenn er glaubte, ich würde ihn den nächsten Schritt machen lassen, hatte er sich getäuscht. Ich kniete mich aufs Bett und setzte mich vor ihn, ließ meine Hände über seine unverhüllte Brust wandern und fuhr zärtlich mit den Fingerspitzen über seine leichten Bauchmuskeln. In diesem Fall widerte es mich an, einen RK800 derartig zu berühren, aber schien er mir das Spiel, meiner sanften Berührungen und die Lust doch noch mit ihm aktiv werden zu wollen, tatsächlich abzukaufen. Obwohl ich immer wieder damit rechnen musste, dass er den Spieß wieder umdrehen könnte. Doch im Moment sah es so aus, als würde er auf mein kleines Spielchen tatsächlich hereinfallen „Weißt du. Bevor ich mit Connor derartig ... intim geworden bin, dachte ich, er könnte gar nicht solche Dinge mit mir tun. Ich dachte, als Prototyp der Hauptsächlich nur dafür konzipiert worden ist Abweichler Fälle zu lösen, wäre er, nun ja, nicht unbedingt mit allem ausgestattet." Sagte ich und ließ meine Hand runter zu dem Bund seiner Hose wandern. Ließ meine Finger etwas hineingleiten, zog leicht an seinem Gürtel und blickte ihm dabei wieder in die Augen. „Aber man, da hatte ich mich sowas von getäuscht. Um ehrlich zu sein, für einen Androiden der gar nicht für sexuelle Aktivitäten geschaffen worden ist, haben sie bei euch RK800 Modelle nicht wirklich daran gespart, was Männlichkeit betrifft. Und wie Connor mich damit bearbeitet hat, ich dachte, ich würde gleich in Ohnmacht fallen!", erzählte ich ihm Brühwarm und schloss dabei genießerisch meine Augen. Auch ein genussvolles Lächeln, zierte meine Lippen.

Fing diesmal jedoch ich plötzlich an spöttisch zu lachen. Worauf der falsche Connor mich mit zusammengezogenen Augenbrauen und seinen Falten auf der Stirn, fragend sowohl auch etwas beleidigt ansah. „Was ist plötzlich so witzig?", wollte er daraufhin wissen, sah kurz runter zu meiner Hand, die den Bund immer noch festhielt und mein Lachen verstummte. Jetzt war ich mal dran ihn aus der Fassung zu bringen. „Nun ja, ich finde jedoch die Vorstellung witzig, dass du ... es wirklich schaffen könntest meinem Connor das Wasser zu reichen. Mich so zu befriedigen wie er es immer zu schaffen vermag?", sagte ich und fuhr mit meinen Fingerspitzen sanft und langsam meinen Schenkel entlang, erneut mit einem genüsslichen Lächeln auf den Lippen „Wenn Connor nämlich erst mal richtig loslegt dann ... dann kann ich meist Tage oder auch Wochen lang nicht mehr richtig sitzen, geschweige denn laufen. Er ist immer so ... so leidenschaftlich für einen Abweichler, der noch gar nicht richtig mit den Gefühlen und Emotionen, die er besitzt, umgehen kann. Dennoch, er zieht einem manchmal echt die Schuhe aus. Aber bezweifle ich, dass du ebenfalls diese Vorzüge besitzt. Du hast doch noch nie erlebt, wie sich so etwas anfühlt. Du hast keinerlei Ahnung, bist noch ganz grün hinter den Ohren. Aber vielleicht täusche ich mich ja auch." Hielt ich kurz inne und zog an seiner Hose, sodass wir uns noch näher waren. Dann blickte ich ihn fragend an. „Aber vielleicht, bist du ja wenigstens Manns genug dafür?", heizte ich ihn weiter an und sah, wie er innerlich mit sich kämpfte, mich wahrscheinlich entweder für meine Frechheit wieder schlagen zu wollen oder zu erfahren, was ich wohl damit meinte. „Ach ja und wofür?", wollte er dann wohl doch lieber wissen, näherte mich ihm breit grinsend, bevor ich ihn sanft küsste und wieder etwas von ihm löste. „Hierfür!", hauchte ich ihm zu und griff zu der Schublade, wo sich die Handschellen befanden. Hielt sie ihm dann vor seine Nase und ließ sie hin und her schwenken. „Für die hier!", fuhr ich mir mit der Zunge über die Lippen und grinste ihn anzüglich an. „Connor war in diesem Fall, leider ziemlich zurückhaltend, hatte Angst mir weh zu tun. Oder schämte sich bei der Vorstellung, dass er mir schutzlos ausgeliefert wäre, wenn ich ihn damit fesselte, um ein wenig mit ihm zu spielen. Aber du ... du nicht hab ich recht? Du bist nicht so ein Weichei, du stehst sicher auf kleine erotische Fesselspiele?", fragte ich frech und legte ihm dann die eine Seite der Handschellen an.

Jetzt war es soweit, ich musste endlich dafür sorgen, dass ich die Flucht ergreifen konnte, musste ich aber den bösen Connor irgendwie mit den Handschellen ans Bett fesseln – dass ich mir wenigstens einen kleinen Vorsprung einräumen konnte. Mir war bewusst, dass ihn dies wahrscheinlich nicht für lange aufhalten konnte, aber musste ich einfach alles Erdenkliche versuchen, mich endlich aus den Klauen dieses Monsters zu befreien. Der falsche Connor, wollte mir die andere Seite anlegen. „Und jetzt du!", sagte er, aber schüttelte ich mit dem Kopf. „Oh nein, das ist ja sonst nicht witzig. Nur einer bekommt die Handschellen, damit der Andere den Gefangenen verwöhnen kann, oder willst du etwa nicht von mir verwöhnt werden? Und dabei habe ich mir doch so ein schönes Spiel ausgedacht", sagte ich mit gespielt enttäuschtem Gesichtsausdruck und verzog schmollend meinen Mund. „Du brichst mir das Herz. Du bist also doch genauso, so ein Schlappschwanz und Möchtegern RK800 wie der echte Connor. Ich hätte es wissen müssen!", sagte ich und nahm etwas Abstand. Dachte ich schon, dass ich womöglich schon gewonnen hätte, doch griff der falsche Connor plötzlich in mein Haar am Hinterkopf und zog ihn mir brutal in den Nacken. Ein kurzer Schrei entwich meiner Kehle und versuchte den Griff in meinem Haar wieder zu lösen. „Sag das nie wieder, hörst du! Nie wieder! Ich bin zehnmal so viel Mann, wie er es ist. Im Gegensatz zu ihm, habe ich sogar noch viel mehr vorzuweisen, ich besitze nämlich mittlerweile sogar das neueste Eden-Club Modul. Da sind Funktionen mit enthalten, da wirst du danach wirklich in Ohnmacht fallen!", sagte er laut und schlug mir wieder ins Gesicht, sodass ich in die weißen Laken fiel und meinen Hinterkopf sogar gegen das Kopfende des Bettes anschlug.

Ehe ich mich versah, kam der falsche Connor auf mich zu. „Dir werd ich's zeigen!", sagte er und öffnete seinen Gürtel. „Nein, NEIIN!", schrie ich und versuchte von ihm wegzukommen. Doch war er wieder mal schneller als ich und hielt mich fest in die Matratze gedrückt. „Wo ist der Schlüssel dazu, du Schlampe?", fragte er worauf mein Gesicht sich wütend verzerrte. Das hatte er jetzt nicht, zu mir gesagt ... niemand nannte mich eine Schlampe! ... ließ Speichel in meinen Mund ansammeln und spuckte es ihm anschließend mitten ins Gesicht. „ES GIBT KEINEN DU SCHEIßKERL!", erhob ich meine Stimme und während er meinen Speichel aus seinem Gesicht wischte, riss ich mich los und fesselte ihn, mit der anderen Seite der Handschellen an das Kopfende des Bettes fest. Schnell hüpfte ich auf die andere Seite des Bettes und stand auf. Der falsche Connor besah mich wutentbrannt, so zornig hatte ich ihn glaub ich noch nie zuvor gesehen. „DU BIST WIDERLI..." „WIDERLICH! JA, JA, ICH WEIß DU ARSCHLOCH!" schrie ich ihn an – so wütend, hatte man mich, glaube ich, auch noch nie erlebt. Ich wollte jetzt endlich wissen, wo er meinen Connor versteckt hielt. Sonst konnte er sich den Schlüssel für die Handschellen sonst wohin schieben. „Wo ist der Schlüssel (Y/N)? Komm, sei ein braves Mädchen und mach mich wieder los! Dann werde ich dich auch nicht wieder unter Narkose setzen." Sagte er, aber hatte ich nur ein Lachen für ihn übrig. Mich konnte er nicht mehr verwirren. Und dachte ich ja gar nicht daran, ihn wieder loszumachen. „Vergiss es! Darauf falle ich nicht mehr rein, du hast verloren. Außerdem habe ich ne viel bessere Idee." ... Näherte ich mich ihm, blieb aber einen guten Abstand entfernt wieder stehen.

„Du sagst mir, wo du den echten Connor versteckt hältst und ich werde ihn holen und dann mit ihm hierher zurückkommen. Und wenn er dann hier ist, wird er ›dich Möchtegern‹ RK800 ein für alle Mal aus dem Verkehr ziehen! Aber keine Angst, er ist nicht wie du, er wird sicherlich dafür sorgen, dass du begnadigt wirst. Dass Markus nicht anordnet, dich lieber wieder in Einzelteile zerlegen zu lassen." Aber der böse Connor schien ebenfalls stur bleiben zu wollen. „Niemals! Dein Connor ist ohnehin schon so gut wie tot, wenn ich hier rauskomme ... UND JETZT ENTFERNE DIESE VERDAMMTEN HANDSCHELLEN!", schrie er, doch in der jetzigen Situation, ließ ich mich nicht von ihm einschüchtern. Was sich aber bald wieder ändern könnte, da er plötzlich ruckartig an den Handschellen zerrte und ich hörte, wie das Gestell sowie die Kette der Handschellen dadurch, langsam etwas nachgaben. Erschrocken sprang ich einen Schritt zurück, mein Puls schoss dadurch in die Höhe und mein Herz klopfte wild gegen meine Brust. Ich wusste mein Bett oder auch die Handschellen, würden solch einer Kraft wie die des falschen Connors nicht lange standhalten. Sah ich, wie der Stahl des Gestells immer mehr nachließ, während er immer wieder, heftig daran zerrte und mich dabei mit gefährlich funkelnden Augen ansah. „Diese Dinger können mich nicht ewig festhalten (Y/N). Also mach sie lieber gleich weg, wenn du nicht willst, dass ich noch wütender werde." Doch ließ ich mich nicht von ihm bedrohen, nicht mehr. Schüttelte mit dem Kopf und ging wieder einen Schritt rückwärts, dann noch einen, noch einen, bis ich vor der Zimmertür stand, die langsam aber sicher, auch bald nachgeben würde ...

„Erst sagst du mir, wo du Connor versteckt hast, dann überlege ich es mir vielleicht noch!", was ich natürlich auch dann nicht tun würde. „DU VERDAMMTES MISTSTÜCK! WENN ICH DICH ERWISCHE SEID IHR BEIDE FÄLLIG. DAS IST EIN VERSPRECHEN ... (Y/N)!", dann entwich mir wieder ein kurzer ängstlicher Schrei, als der falsche Connor ein letztes Mal an den Handschellen zerrte und die Kette dadurch endgültig durch seine unmenschliche Kraft, ihren Geist aufgab und zerriss. Auch das Schloss ließ dadurch nach, öffnete sich und die Handschellen fielen von seinem Handgelenk, runter auf den Boden. Ich schluckte heftig und mein Puls schien um das Dreifache höher zu pulsieren. Doch durfte mich das nicht lange aufhalten. Ich musste so schnell wie möglich die Flucht ergreifen, doch hätte ich das schon längst tun sollen. Ich hörte, wie er die Verfolgung aufnahm, als ich die Treppe herunterlief und dabei beinahe wieder gestolpert wäre. Die letzten drei Stufen sprang ich hinunter und lief zur Haustür, fiel mir aber ein, dass er sie ganz sicher wieder verriegelt hatte, damit ich nicht weglaufen konnte. „SCHEIßE!", schrie ich und hörte den bösen Connor lachen, der nun ebenfalls die Treppen herunterkam. „ACH (Y/N) ... DU LERNST ES WOHL NIE WAS!? DU KANNST MIR NICHT ENTKOMMEN!", rief er mir zu, als er bereits auf der letzten Stufe stand. Doch wusste ich, dass es einen Weg geben musste, hier herauszukommen. Vielleicht konnte ich ja in den Keller kommen, dort waren normale Fenster ohne den ganzen technischen Kram und wenn ich Glück hatte, hatte der falsche Connor ja nicht daran gedacht und ich konnte mich durch eines dieser Fenster hindurch in die Freiheit zwängen. Ich musste jetzt einfach jede Chance, die sich mir bot, ergreifen, nur so konnte ich endlich meinen Connor suchen.

Also ergriff ich die Gelegenheit und lief in Richtung Kellertreppe, die Stufen hinab und sofort auf das erste Fenster zu, dass ich erblickte. Meine Freiheit, war fast schon zum Greifen nah, doch ergriff mich eine starke Hand, die mich rücksichtslos wieder zurückzerrte und mich an seinen Körper drückte. Seine Hand umfasste mein Kinn und drückte meinen Kopf zurück und gegen seine Brust. Hörte dieser Albtraum den niemals auf? „Du bist wirklich so dumm wie du aussiehst (Y/N)! Denkst du etwa, ich hätte nicht an alles gedacht? Auch nicht an den Keller?", fragte er und lachte mich aus, wieder sammelten sich Tränen in meinen Augen, aber auch meine Wut wurde immer großer. Sah ich aus den Augenwinkeln heraus auf die linke Seite und erblickte den Baseballschläger, den mir Hank und Cole geschenkt hatten, nachdem sie zusammen bei einem Spiel der Mets waren und diesen für mich gekauft und unterschrieben lassen hatten, da ich an diesem Tag leider nicht mit ihnen mitkommen konnte. Ich musste ihn unbedingt zu fassen bekommen, damit ich den bösen Connor, damit schlagen konnte, um mir nochmal einen Vorsprung einzuräumen, den ich dieses Mal aber ganz sicher nutzen würde. „Weißt du, ich finde es wirklich schade, dass ich dich jetzt töten muss, und dabei könnten wir beide jetzt so schön in deinem Schlafzimmer auf dem Bett liegen und uns so richtig heftig miteinander Vergnügen. Aber wenn dir Sterben lieber ist, als ne harte unvergessliche Nummer mit mir, bitte!"

Der schamlose Ton in seiner Stimme machte mich immer wütender. Wenn ich ehrlich war, war in diesem Moment sterben für mich, eine bessere Option, als mit ihm intim werden zu müssen. „Ja da hast du recht ...", sagte ich und versuchte an den Schläger zu kommen, spürte ihn schon an meinen Fingerspitzen und innerlich grinste ich über die Vorstellung ihm gleich seine anmaßende Visage zu polieren. „Der Tod ist durchaus eine bessere Option, als dir miesen Bastard meinen Körper zu schenken. Also los, tut es. Töte mich endlich, mach diesem Albtraum ein Ende oder hast du nur eine große Klappe und nichts weiter?", provozierte ich ihn und umfasste fest, den Griff des Baseballschlägers. War ich mir sicher, dass ich ihn so festhielt, dass man schon das weiße meiner Fingerknöchel sehen konnte. Der falsche RK800 wollte schon zum Angriff übergehen, doch hob ich den Schläger und schlug ihm, ohne weiter groß darüber nachzudenken, rechts auf seinen Kopf gegen seine Schläfe, an der sich seine LED Leuchte befand. Sein Griff löste sich von mir und schrie schmerzerfüllt, aber auch rasend vor Wut auf und fing an zu fluchen. „SO EIN VERFLUCHTER MIST, DU MISTSTÜCK! DAFÜR WIRST DU LEIDEN, DASS SCHWÖRE ICH DIR!", bedrohte er mich, wie schon so oft, doch wartete ich gar nicht darauf, was er als Nächstes tun würde und schlug ihm mit voller Wucht ein weiteres Mal auf seinen Kopf. Dann noch einen heftigen Schlag gegen seine Schläfe und sah ich, wie sich an der Stelle, seine synthetische Haut von seinem Androiden Körper löste und sein wahres aussehen darunter zum Vorschein kam. „FICK DICH DOCH SELBST DU MIESER HAUFEN SCHEIßE. HANK HATTE RECHT, DU BIST N RIESEN HAUFEN MIST UND SONST GAR NICHTS!" schrie ich mit Tränen in den Augen und holte zum erneuten Schlag aus.

„WO IST CONNOR! NA LOS SAG'S MIR ODER ICH VERARBEITE DICH ZU SCHROTT!", ließ den Schläger auf ihn niedersausen, wehrte er diesen Schlag jedoch ab und entriss mir den Schläger aus der Hand, diesen er dann in eine dunkle Ecke des Kellers warf. Ich überlegte nicht lange und wollte wieder die Flucht ergreifen, jedoch kam ich wieder Mal nicht weit. Griff er erneut nach mir und legte ein weiteres Mal seine Hände, um meinen Hals drückte diesmal aber um einiges fester zu. Meine Hände griffen nach den seinen, versuchte den Griff zu lösen, aber fehlte mir wie immer die Kraft dazu. Da er mich diesmal sogar von hinten gepackt hatte, konnte ich nicht mal meine Füße benutzen, um ihn zu treten, damit er von mir abließ. War ich mir in diesem Moment sicher, dass ich diesmal wohl endgültig versagt hatte und wahrscheinlich schon bald meinem Neffen Cole, Hallo sagen konnte. „So du kleines Miststück, dein letztes Stündlein hat geschlagen!", raunte er mir zu, und schnürte mir meine Kehle noch fester ab. Meine Sicht verschwamm langsam und der Griff meiner Hände um seiner wurde lockerer, bis sie letztendlich schlapp herunterfielen und mich eine erneute Ohnmacht zu befallen drohte. Doch klingelte es plötzlich an der Tür und der falsche Connor lockerte seinen Griff, hielt mich aber mit dem Rücken immer noch fest an seine Brust gedrückt. Hörte ich, nur noch dumpf die Stimme von Hank, der nach Connor und mir rief. Betete ich, dass dies vielleicht endlich meine Rettung bedeutete. Das Hank mich endlich aus dieser Hölle befreien würde. „Verdammt!", huschte genervt über seine Lippen und drehte mich zu ihm um. „Na, wenn haben wir denn da? Deinen Onkel Hank, dieser Mistkerl hat wohl nicht verstanden, dass er nicht hierherkommen sollte." Sagte er und jetzt wusste ich, dass es doch Hank vorhin am Telefon gewesen war. „Das heißt jetzt für dich, dass du jetzt mit mir nach oben kommst und ihm die Tür öffnest und ihm sagst, dass alles in Ordnung ist und er wieder gehen kann. Solltest du aber nur versuchen, ihm ein Zeichen zu geben oder ihn hereinzulassen, dann werde ich ihm ohne zu zögern, sein verdammtes, Alkoholiker Herz herausreißen und ich glaube nicht, dass du das willst. Hast du das verstanden?"

Drohte er mir und nickte demonstrativ mit dem Kopf, als Zeichen, dass ich diese Geste lieber nachkommen sollte. Ich zögerte kurz, da ich immer noch etwas benebelt war, tat es aber dann, worauf er mich losließ und Richtung Treppe stieß. „Na los, geh schon!" Oben angekommen wollte ich gerade an die Tür gehen, doch stoppte mich der falsche Connor und riss mein Shirt an meiner rechten Schulter herunter und entblößte sie somit. Da ich ja meinen BH offen hatte, rutschte auch der Träger herunter und offenbarte noch mehr meines Dekolletés, dass man dadurch aber meine blauen Flecken sehen konnte, die er mir zugefügt hatte, schien noch kein Hindernis zu sein, mich so an die Tür zu schicken – so sollte ich jetzt also meinem Onkel die Tür öffnen! Mein Hass auf den bösen Connor wuchs stetig weiter. Machte ich auch kein Geheimnis daraus und warf ihm einen finsteren Blick zu, woraufhin der falsche RK800 aber nur ein spöttisches Lächeln übrig hatte. Er selbst hatte immer noch sein Hemd ausgezogen und ging zu der Couch, auf dem sein Hemd immer noch von vorhin lag, zog dieses aber nicht an. Sein Blick verriet, dass ich jetzt dir Tür öffnen sollte, um Hank zu versichern, das alles in bester Ordnung war, um ihn wieder wegzuschicken.

Während ich meinem Onkel die Tür öffnen musste, verdeckte der falsche Connor schnell die Kamera und Video Ausrüstung mit dem schwarzen Tuch. Kurz atmete ich tief ein und wieder aus, öffnete dann die Tür und sah hoch in Hanks Augen, die mich auch sofort ungläubig betrachteten und seine Arme vor seiner Brust verschränkte. „Oh Onkel Hank du bist es. Was machst du denn hier?", fragte ich mit geröteten Wangen und beschämten Blick nach unten gen Boden gerichtet – strich mir dann eine Haarsträhne hinter mein Ohr und spürte ebenso die eindringlichen Blicke des RK800, der hinter mir im Wohnzimmer stand, auf mir. „Ja stell dir vor Süße ich bin es, habt ihr mich nicht rufen gehört? Was hast du da eigentlich an, komme ich vielleicht ungelegen?", fragte er mich und warf einen Blick an mir vorbei ins Wohnzimmer. Auch ich drehte mich um und sah, wie der falsche Connor gerade dabei war den ersten Knopf seines Hemdes zu schließen. Schien er darauf gewartet zu haben, dass Hank ihn erblickte und den Eindruck bekommen sollte, dass er uns bei etwas Intimes unterbrochen hatte. Dieser miese Abweichler Abschaum. Er tat wirklich alles, um mich zu demütigen, nur um mir zu demonstrieren, dass er die vollkommene Kontrolle über mich besaß. „Nun ja, weißt du wir ... wir haben gerade ...", doch unterbrach mich Hank sofort. „Ja, ja schon gut, keine Einzelheiten bitte!", winkte er schnell ab und wenn dies eine Situation wäre, bei dieser der wahre Connor dabei wäre, hätte ich mir ein verlegenes Schmunzeln unterdrücken müssen.

Doch das war es nicht, es war immer noch der pure Horror, was sich hier in meinem Haus abspielte und damit der falsche Connor meinem Onkel nicht auch noch etwas antun konnte, musste ich Hank wieder loswerden. Was sich aber nicht als sehr einfach herausstellen sollte. „Na ja, tut mir leid, dass ich euch bei eurem kranken Liebesspielchen unterbreche, welches ich mir nicht mal vorstellen wollte, wenn ich ne Million dafür bekommen würde, aber habe ich heute schon mal angerufen. Nur Connor sagte, dass es dir nicht so gut ginge und du dich hingelegt hättest. Du wärst die Treppe heruntergefallen, es wäre aber nicht weiter schlimm. Da dachte ich mir, ich sehe trotzdem lieber mal nach dir. Aber so wie es aussieht, geht es dir ja wieder besser." Sagte er, sah mich aber plötzlich fragend an. Sein Blick glitt über mein Gesicht und blieb aber dann, an meinem Hals hängen. „Sag mal (Y/N), geht es dir auch wirklich gut? Was ist mit deinem Hals passiert, das sieht mir nicht nach nem Sturz von ner Treppe aus!" stellte er fest und sah dann auch zu dem RK800. „Connor was geht hier vor? Ist das irgend so ein krankes BDSM Spiel oder sowas? ... warum fehlt dir etwas von deiner synthetischen Haut und warum hat das Mädchen einen roten Hals? Na los ihr beiden antwortet mir!", verlangte er auf der Stelle zu erfahren und mein Herz drohte mir augenblicklich aus der Brust zu springen. Wenn ich mir jetzt nicht sofort eine logische Erklärung einfallen lassen würde, um Hank davon zu überzeugen, dass alles okay war und er ruhig wieder gehen konnte, dann würde der falsche RK800 Hank sicher gleich zum Schweigen bringen. Konnte ich aber nichts dagegen tun, als er einfach an mir vorbeiging und uns Wohnzimmer trat. Dort sah er sich um und war es nicht zu übersehen, dass hier etwas ziemlich Schräges abgelaufen sein musste. Der falsche Connor warf mir einen bedrohlich finsteren Blick zu, woraufhin ich leise schlucken musste. Ich hoffte so, er würde Hank nicht ... „Ich warte immer noch. Was ist hier passiert? Connor! (Y/N)?", verlangte er nun ausdrücklicher, sah zuerst den RK800 an und dann zu mir.

„Na ja, ich ... wir ... wir ...", hörte ich plötzlich ein Klicken, das Klicken eines Abzuges. Mein Herz blieb für einen kurzen Moment komplett stehen und weitete meine Augen, die sofort den eindringlichen Blick von Hank trafen. „Okay das reicht jetzt. Du hättest nicht herkommen sollen Hank. Ich habe dir doch gesagt, dass du nicht extra herkommen brauchst. Wieso hörst du nicht ein einziges Mal auf mich, nur ein einziges verfluchtes mal!", kam spöttisch über seine Lippen, waren, dass jedes Mal die Worte von Hank, nachdem Connor angefangen hatte mit ihm zu diskutieren. „Ich wollte dich eigentlich verschonen und dir nur das Liebste nehmen, was du besitzt. Den RK800 und deine süße willige Nichte. Oh Mann, du weißt ja gar nicht, wie verdorben diese kleine, Zuckerschnute ist. Sie steht auf Fesselspiele, wusstest du das? ... Hank!" ... Hauchte er meinem Onkel seinen Namen spöttisch ins Ohr, dessen Blick immer noch auf mich gerichtet war, während der böse Connor ihm die Waffe an seinen Hinterkopf hielt. Mit reuevollen Blicken, versuchte ich mich bei Hank zu entschuldigen, auch wenn ich wusste, dass dies natürlich nicht alles meine Schuld war. Aber fühlte es sich für mich in diesem Moment einfach so an.

Mein Herz klopfte wild gegen meine Brust. Betete ich, er würde meinen Onkel nicht erschießen. Aber kannte ich den bösen RK800 bereits viel zu gut. Er ließ sich bestimmt etwas einfallen, um uns beide zu demütigen. Stieß Hank mit dem Lauf der Waffe in seinen Rücken und machte eine Kopfbewegung Richtung Couch. „Na los, da rüber, hinsetzen und Klappe halten. Du schließt die Tür und kommst ebenfalls her! ... Na, na, na Hank! Her mit deiner Dienstwaffe oder ich schieße der Kleinen in den Kopf!", drohte er Hank plötzlich, als dieser nach seiner Dienstwaffe greifen wollte. Hank zögerte einen Moment, sah aber dann meinem flehenden Blick und gab sich letztendlich geschlagen. Reichte ihm die Waffe und setzte sich auf die Couch, ohne aber dabei den Blick von mir anzuwenden. „Na los Süße, setz dich neben ihn!", befahl er mir und auch ich gehorchte ihm. Setzte mich neben Hank und streifte mir, den Träger und mein Shirt auf meine Schulter. Der falsche Connor, stand vor uns, den Lauf immer noch auf uns gerichtet und blickte emotionslos auf uns herab. „Mhh, so wie es aussieht, sieht es wirklich sehr gut für mich aus. Jetzt kann ich drei Fliegen mit einer Klappe schlagen." sagte er und sah dann zu mir. Finster blickte er mich an, ehe er wieder sein arrogantes Lächeln aufsetzte und plötzlich nach meinem Arm griff und mich zu sich heranzog.

Erschrocken stöhnte ich auf, als ich gegen ihn prallte und er mein Gesicht mit seiner Hand umfasste. Drückte mir seine Finger in die Wangen und grinste mich höhnisch an. „Was sagst du Süße? Wollen wir ihm zeigen, was mit dem echten Connor passiert ist, wo er sich gerade aufhält? Oder soll ich damit warten und mich erstmal um deinen Onkel und dich kümmern? Irgendwie habe ich Lust auf ein kleines Spielchen." grinste er und Tränen liefen über meine Wangen, zu meinen Lippen und hinterließen einen bitteren, salzigen Nachgeschmack auf meiner geröteten Haut. Er erwartete jetzt nicht tatsächlich, dass ich zwischen zwei solchen Entscheidungen wählen würde. Nein, das konnte er nicht von mir verlangen. „Du mieses Stück scheiße!", knurrte Hank den bösen RK800 daraufhin an, was den Falschen Connor zu ihm runterblicken ließ. „Oh nicht doch Hank. Die Kleine ist doch ganz süß, redetet man etwa so mit einer hübschen FRAU?", ich schrie plötzlich laut auf, als der falsche Connor meinem Onkel mit der Waffe ins Gesicht schlug, woraufhin Blut aus Hanks Nase rann. „NEIN HANK!", rief ich erneut und fing an mich von dem Androiden loszureißen. Jedoch schaffte ich es nicht und konnte nichts anderes tun, als meiner Verzweiflung und den Tränen freien Lauf zu lassen. Dieser Albtraum wurde immer schlimmer und jetzt hatte er auch noch meinen Onkel in seiner Gewalt. Schon wieder. Nur diesmal würde Connor nicht kommen, um uns zu retten. Aber wenigstens war ich nicht mehr allein und zusammen mit Hank, würden wir diesem Abschaum vielleicht endlich das Handwerk legen ...
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