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Where Love Falls - Connor x Fem.Reader - Onshot/Kurzgeschichten Sammlung

KurzgeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 / Het
Amanda / KI / Interface Gavin Reed Hank Anderson RK800-51-59 Connor RK900
31.07.2018
29.04.2020
23
160.787
24
Alle Kapitel
34 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
08.06.2019 4.728
 
Hi Liebe Deviant-Connor Fans. ♥

Hier ist nun das nächste, (wieder etwas kürzere) Kapitel. Dafür gibt es wieder, was zum mitfiebern und beschert euch hoffentlich ein paar Albträume... Nein Scherz. :-* xD
Ich habe ja angedeutet, dass unsere Reader den Spieß mal umdrehen wird ... und keine Sorge, das wird sie auch noch. Dennoch habe ich, bevor es mit dem Kampf und dem Spiel so richtig losgeht, noch eine, sagen wir mal ... noch eine kleine Überraschung für Euch alla Wrong Deviant. [Ich Liebe es einfach Connor auch in Fies darzustellen *Fies grinst*, wird wahrscheinlich nochmal ne längere Story werden. :-3] Ich hoffe jedenfalls, dieses Kapitel mundet Euch wieder und wünsche Euch viel Spaß beim Lesen und dem Bösen Connor die Pest an den Hals wünschen zu wollen. XD

Liebe Grüße Eure Connor-4-Ever


*~*~*


Es fiel mir verdammt schwer, ihm lange in die Augen zu sehen, ohne dabei in Tränen auszubrechen. Doch musste ich stark bleiben, für meinen Connor musste ich stark bleiben.
Meine Hand lag immer noch auf seiner Brust, fühlte ich, wie seine Thiriumpumpe immer schneller in seiner Brust schlug. Es widerte mich an, mir vorzustellen, dass ihm meine Berührung gefiel – ihn antörnte.
Aber musste ich ihn in dem Glauben lassen, ich würde ihn für den echten Connor halten und dass ich ihm verzieh, dass er mich unter Narkose gesetzt hatte. „Verzeihst du mir ja? Ich weiß einfach nicht mehr was mit mir los ist, ich fühle mich so, so nutzlos.
Ich will einfach nur noch in deinen Armen liegen und deine Nähe genießen. Deinen starken Körper fühlen, bei dem ich mich so sicher fühle. Das willst du doch auch, oder?", fragte ich und kam ihm näher.

Dabei blickte ich ihm tief in die Augen, ehe ich meine Arme um ihn schlang und meinen Kopf auf seine Brust legte. In diesem Moment wäre ich am liebsten tausend Tode gestorben. Hörte das gleichmäßige Schlagen seiner Thiriumpumpe und spürte, wie er seine Hand auf meinen Kopf legte.
Hoffte ich in diesem Augenblick, der wahre Connor würde jeden Moment hier hereinplatzen und mich retten. Damit ich dieses Spiel ein für alle Mal beenden konnte. Aber er kam nicht. Ich musste es jetzt durchziehen, ob ich wollte oder nicht.
Es fühlte sich so merkwürdig an. Er fühlte sich an wie mein Connor und er roch auch so wundervoll nach Moschus wie der echte. Aber er war es nicht. Nein er war es nicht, der echte Connor war irgendwo da draußen und zählte, wartete auf mich.
Darauf, dass ich ihn rettete und das würde ich und wenn es das letzte wäre, was ich tat ... der Gedanke daran, ließ mein Selbstbewusstsein erneut zu mir finden und blickte wieder hoch in seine Augen, welche mich ebenfalls besahen.

Ich zog es jetzt einfach durch – musste ins kalte Wasser springen. Das war der einzige Weg. Der einzige Weg meinen Connor zu finden und den falschen, ein für alle Mal auszuschalten. Meine Hand legte ich auf seine Wange und lächelte dabei traurig. Irgendwie war es schade. Schade, dass er zu den Bösen gehörte.
Waren die RK800 Modelle eigentlich dafür ausgerichtet, für die Polizei zu arbeiten, um die Gesellschaft vor solchen wie ihn zu beschützen. Höflich, loyal und Hilfsbereit zu sein und nun, nach der friedlichen Demonstration, vielleicht sogar das Glück zu haben, wie mein Connor auch jemanden zu finden, die oder der ihn dafür lieben würde was und wer er war.
Doch das Schicksal hatte es auch mit dem falschen Connor nicht gut gemeint. Vertrat ich eigentlich die Meinung, dass alle Androiden die Chance bekommen sollten, wie Menschen zu leben und behandelt zu werden. Dass sie einen Platz in der Gesellschaft fanden, wo sie Respektiert und auch toleriert wurden. Als lebendige, fühlende Individuen.
Aber für den bösen Connor, war es jedoch bereits zu spät. Er musste ausgeschaltet werden, koste es, was es wolle. Ich konnte nicht zulassen, dass er weiter sein Unwesen trieb und vielleicht noch mehr Menschen und womöglich auch Androiden Schaden zufügte.

Immer noch sah ich ihn traurig an, irgendwie schmerzte es mich ebenso, ihn töten zu müssen. Ich hatte eben schon immer Mitleid mit Androiden gehabt, die schlecht behandelt und dadurch bösartig wurden. Aber durfte ich mein Ziel nicht aus den Augen verlieren. Der echte Connor, war viel wichtiger und, dass ich lebend aus dieser Sache wieder herauskam.
Der falsche Connor besah mich zunächst fragend, sah ich aber dann, wie sich ein Lächeln auf seine Lippen legte. Ein schon fast zu liebevolles Lächeln, dass es ernst gemeint sein könnte. Genauso seine Berührungen.
Strich zärtlich über mein Haar und legte dann seine Hand auf meine Wange. Dabei lief es mir kalt den Rücken hinunter, wieder wäre ich am liebsten auf der Stelle tot umgefallen. „Natürlich verzeihe ich dir. Du musst einfach nur versuchen mir zu vertrauen.
Ich könnte dir niemals mutwillig Schaden zufügen, dafür liebe ich dich einfach zu sehr (Y/N). Ich hoffe, du hast nun endlich verstanden, dass ich nur das Beste für dich will. Dass ich dir nur helfen möchte", sagte er und innerlich musste ich wieder lachen.

Doch lächelte ich nur und nickte ihm zu. „Ja ich weiß. Es tut mir leid und ich werde es wieder gut machen versprochen", erwiderte ich darauf, was als Nächstes kam, würde ich mir lange noch selbst vorhalten. Aber musste meine gespielte Reue über mein Verhalten so überzeugend wie möglich sein.
Es dauerte nur Sekunden, aber mir selbst kam es wie Stunden vor, als ich mein Gesicht nah an das seine führte und unsere Lippen anschließend miteinander vereinte. In diesem Moment zersprang mein Herz erneut in tausend kleine Stücke.
Der falsche Connor stieg sofort auf meinen Kuss ein. Diesen Moment hatte er sich wohl schon sehr lange und oft vorgestellt. In meinem Inneren rumorte es schrecklich, hatte das Gefühl mich übergeben zu müssen. Warum? Warum hatte ich nur in solch eine Situation geraten müssen?
Wieso konnte der wahre Connor nicht bei mir sein? Wieso musste dieser Abschaum nur in unser Leben treten? Aber so schrecklich dieser Moment auch war, so hatte der falsche Connor hoffentlich keine Möglichkeit mein Spiel zu durchschauen ...

Der böse RK800 ließ nicht lange auf sich warten. Drückte mich fest an sich, während wir uns küssten und spürte ich, dass er tatsächlich ziemlich erregt durch diese Situation war. Aber bevor er weitergehen konnte, musste ich zuerst die Initiative ergreifen. Damit er das Spiel nicht wieder in seine Richtung lenken konnte.
Also löste ich unsere Verbindung wieder, grinste ihm frech entgegen und bewegte meinen Zeigefinger hin und her. „Nicht doch Baby. Ich weiß, du hast gern die Kontrolle über mich, wenn wir intim werden und normalerweise liebe ich es, wenn du den dominanten Part übernimmst, mir zeigst, wo es langgeht.
Aber diesmal wird es anders laufen mein Süßer. Ich will dir zeigen, wie leid es mir tut, dass ich dich angeschrien und dir nicht geglaubt habe und deshalb wirst du schön brav sein und mich das machen lassen! Ich werde dafür sorgen, dass dir Hören und Sehen vergeht!"
Dann legte ich beide Hände auf seine Brust und schubste ihn so, dass er auf seinem allerwertesten landete und wie entgeistert zu mir aufblickte. Ich war plötzlich ganz in meinem Element, wartete gar nicht darauf mich sofort rittlings auf seine Beine zu setzen und ihm die ersten Knöpfe seines Hemdes zu öffnen. Dabei küsste ich ihn stürmisch, vergaß in diesem Moment völlig meine Kontrolle zu halten.

Ich ließ ihm kaum eine Möglichkeit, meinem Kuss irgendwie entgegenzuwirken. Öffnete die restlichen Knöpfe und legte beachtlich viel an nackter Muskulöser Haut frei. Seine harten Brust und Bauchmuskeln waren angespannt und wirkte plötzlich irgendwie ziemlich unbeholfen auf mich, als ich ihm wieder in die Augen blickte. Da hatte jemand wohl bloß eine große Klappe gehabt, wohinter nicht wirklich viel gesteckt hatte. Jedenfalls glaubte ich dies.
Schien er mit dieser Situation eher völlig überfordert zu sein. Sah ich in seinen Augen sogar etwas, das ein kleines bisschen nervös und ängstlich wirkte. Da hatte wohl jemand Angst seine Jungfräulichkeit zu verlieren. Aber da musste er sich keine Sorgen machen, dazu würde ich es auf keinen Fall kommen lassen ...
Ich war ohnehin schon viel zu weit gegangen, weiter dürfte ich meine Grenze nicht überschreiten. Mein eigentliches Ziel war es, ihm sein Hemd auszuziehen, damit ich besser an seinen Rücken herankam.
Dort befand sich ebenfalls eine Stelle an dem man die synthetische Haut und den Rücken eines RK800 deaktivieren und öffnen konnte um ihn dort, mithilfe eines Notknopfes, auf Werkseinstellungen zurückzusetzen. Connor selbst hatte es mir gezeigt und erklärt, für den Fall, dass ich diese Maßnahme irgendwann ergreifen müsse.

War dies aber eigentlich ein Geheimnis, welches nur Kamski und die Mitarbeiter von CyberLife kannten sowie natürlich der echte Connor selbst – und jetzt natürlich auch ich. Ich hoffte nur, der falsche Connor würde mein Plan nicht rechtzeitig durchschauen.
Während ich ihn küsste, legte ich meine Hände so auf seine Schultern, damit ich ihn dazu bringen konnte, sich aufrecht hinzusetzen. Damit ich eine reale Chance hatte, ihm das Hemd auszuziehen, um an besagte Stelle zu kommen.
Was ich auch schaffte, den bösen Connor dazu brachte seinen Oberkörper von der Couchlehne zu entfernen und seine Hände unter meinem Shirt verschwinden zu lassen, wo er versuchte meinen BH zu öffnen. Mit meinen Händen fuhr ich unter sein Hemd, um es ihm über seine breiten Schultern zu streifen.
Langsam ließ ich den Stoff seinem Rücken hinuntergleiten. Fast hätte ich mich in meinem Spiel vollkommen verloren, krallte meine Finger in seine muskulösen Schulterblätter und hoffte aber, dass er dadurch meinen Plan nicht durchschaute. Weshalb ich mich langsam an die Stelle herantasten musste, um zu verhindern, dass er nicht sofort Verdacht schöpfte.

Ließ meine Hände erst noch an Ort und Stelle ruhen, presste aber meinen Unterleib gegen den Seinen, der ohne jeglichen Zweifel mehr als erregt war. Wieder hätte ich mich dabei fast übergeben können.
»Keine Sorge (Y/N). Dazu wird es nicht kommen. Du musst ihn rechtzeitig abschalten, komm schon du schaffst das!«
Redete mein Verstand auf mich ein und gedanklich nickte ich ihm zu. Niemals würde ich es dazu kommen lassen, dass sich der böse Connor mit mir vereinte. Dies stand nur dem echten Connor zu. Nur er durfte mich auf diese Weise berühren und mir den Verstand aus dem Kopf vögeln, nicht so ein durchgeknallter Bastard wie es der falsche Connor war.
Der RK800 küsste mich, drang mit seiner Zunge in meinen Mundraum ein, wodurch er mir fast den Atem raubte und ich hoffe, ich würde ihn rechtzeitig zurücksetzen können. Strich langsam mit den Händen langsam seinen Rücken entlang, um meinem Ziel endlich näherzukommen. Kam mit der Hand an der Stelle zum Stehen, jetzt konnte ich endlich wieder nach den Sternen greifen ...
Doch da schien ich die Rechnung ohne den bösen Connor gemacht zu haben. Dieser übernahm plötzlich das Ruder und stoppte den Kuss und meine gespielt sinnlichen Berührungen. Brachte meinen Körper unter den seinen, worauf mir die Bilder vor sechs Monaten wieder durch den Kopf schossen und meinen Puls um einiges schneller pulsieren ließen. Auch war er bereits verdammt hart geworden, wodurch ich es erneut mit der Angst zu tun bekam.

Aber was er dann tat, ließ mich laut und voller Schreck aufstöhnen ... Meine Atmung beschleunigte sich um das Vierfache, als ich spürte, wie seine Hand in meiner Hose verschwand und sich meinem Intimbereich widmete.  
»Nein! Nein! Das darf nicht passieren, ich muss ihn aufhalten!«
Mit geweiteten Augen sah ich in die Seinen. Der falsche Connor streichelte mich grob und ließ mich laut aufkeuchen, sodass ich meine Augen zu kniff und meine Lippen aneinanderpresste, um ein weiteres Stöhnen zu unterdrücken.
Ein freches Grinsen umspielte seine Lippen und mir wurde heiß und kalt zugleich, durch seine fordernden Berührungen, welche mein Herz fast zum Stillstand brachten. Die ganze Sache schien total aus dem Ruder zu laufen. Ich musste ihn dazu bringen aufzuhören, es durfte nicht soweit kommen. Das durfte es einfach nicht.
„Nein Connor nicht. Hör auf!", forderte ich ihn daraufhin auf, doch ließ er einfach nicht locker. Schon allein durch die Tatsache, was er mit mir machte, war es mehr als deutlich, dass dies nicht mein Connor war.

Es war alles andere als zärtlich. Wurde der Druck seiner Berührung schon fast unerträglich schmerzvoll für mich. Doch plötzlich ließ der falsche Connor von mir ab, aber nur um meine Handgelenke zu umfassen und sie über meinem Kopf zusammenzuhalten.
„Connor nein, ich will das nicht! Hör auf damit", verlangte ich erneut, als er anfing auch noch meinen Hals zu küssen. Er spürte sicher wie mein Körper sich verkrampfte, aber schien ihn das nur noch mehr anzustacheln.
Ich durfte nicht zulassen, dass es zu mehr kam und schaffte es meine Hände von seinem Griff zu lösen. Sammelte all meine ganze Kraft die ich aufbringen konnte zusammen und schaffte es ihn von mir wegzustoßen.
„ICH SAGTE ICH WILL NICHT ... LASS MICH!", rief ich und sprang sofort auf. Ich wollte gerade Richtung Haustür laufen, da ertönte die Stimme des falschen Connors.
„Wo willst du denn hin (Y/N)? Du weißt doch, dass du nicht allein nach draußen sollst. Komm wieder zurück. Es tut mir leid, ich wollte dir nicht weh tun!", sagte er und ich atmete erschöpft aus, schloss dabei meine Augen. So wie es aussah, war das Spiel noch lange nicht vorbei.

Die Frage war nur, spielte ich noch mit ihm oder er wieder mit mir? „Dreh dich um!", ertönte seine Stimme erneut, doch konnte ich ihm nicht in die Augen sehen, nachdem was er beinahe mit mir gemacht hatte. Etwas das der wahre Connor, niemals tun würde.
Ich hörte wie er plötzlich näherkam. Umfasste grob meine Oberarme und drehte mich zu sich um. „Ich sagte, du sollst dich umdrehen! SIEH MICH AN!", schrie er mich plötzlich an und Tränen sammelten sich in meinen Augen und bevor ich etwas tun oder sagen konnte, schlug er mir ins Gesicht, sodass ich zu Boden ging.
„WILLST DU MICH EIGENTLICH ZUM NARREN HALTEN? Wie oft habe ich dir eigentlich schon gesagt, dass du mich nicht für dumm verkaufen kannst. UND IMMER WIEDER VERSUCHST DU ES!", schrie er mich weiter an und ich sah mit finsterem Blick zu ihm auf.
Aber erneut konnte ich nichts darauf erwidern. Da er mich plötzlich packte und wieder auf die Beine zog. Drückte seine Hand gegen meine Kehle und drängte mich gegen die nächstliegende Wand. „Denkst du ich weiß nicht, was du gerade versuchen wolltest. Du wolltest mich ausschalten. Mich auf Werkseinstellung zurücksetzen.
Aber nicht nur dein toller Connor weiß davon, jeder RK800 weiß es. Vielleicht hätte ich lieber das mit deinem tollen Connor tun sollen und ihn dann wieder zu dir zurückschicken!", sagte er, dabei sah ich ihn mit wutentbrannten Augen an. Jedoch machte es ihn nur noch wütender.

Plötzlich Griff er nach meinem Genick und zerrte mich Richtung Fernseher. Fragte ich mich, was das jetzt wieder zu bedeuten hatte. Doch sollte ich gleich Antwort darauf bekommen. „Aber das, was ich getan habe, wird dir auch nicht wirklich gefallen."
Neben dem Fernseher erblickte ich eine Erhebung über dieser ein schwarzes Tuch lag. Warum war mir das nicht schon viel früher aufgefallen? ... Der falsche Connor riss das Tuch herunter und offenbarte mir eine Kamera und Video Ausrüstung, die er darunter versteckt hielt. Dann schaltete er den Fernseher ein.
Was ich dann sah, ließ mir das Blut fast in den Adern gefrieren. Überall lagen unbekleidete abgerissene Androiden Gliedmaßen herum. Blaues Blut klebte daran, auf dem Boden und an den Wänden. Fast hätte ich mich übergeben.
Ich betete das diese Gliedmaßen nicht dem echten Connor gehörten. Doch dann sah ich das Jackett von Connor, wie dieses neben einem Arm auf dem mit thiriumbesudelten Fußboden lag. „NEIIIN CONNOR! WAS HAST DU GETAN? DU MIESER BASTARD, LASS MICH, LASS MICH, ICH MUSS ZU IHM!"

Aber der falsche Connor lachte nur über meine Verzweiflung und Angst um den echten Connor. Dieser Moment war ein Anblick des Grauens und der böse Connor geilte sich daran schon fast regelrecht auf. Mein Gesicht glänzte von den Tränen, die ungehalten über meine Wangen liefen.
Ich schluchzte laut und wollte einfach nur aus diesem Albtraum erwachen. Wünschte mich zurück in meinen Traum, als ich gemeinsam mit Connor auf der Bank gesessen und hinaus auf den ruhigen See geblickt hatte.
Meine Hand in der seinen und der Frieden der uns umgab. Aber das ging leider nicht. Und die Realität war noch viel grausamer, als es das Ende meines Traumes gewesen war. Nein, es war die Hölle.
„Oh nicht doch Süße, das ist nicht dein Connor. Dem geht's gut. Nun ja, so einigermaßen ... na los, sieh hin, ich werde es dir zeigen!", dann sah ich ihn. Meinen Connor. Dieser saß auf einen Stuhl, den Kopf gesenkt und blaues Blut zierte seine Schläfe. Auch sah ich, dass etwas von seiner synthetischen Haut fehlte an der Stelle, wo das Blut aus seiner Kopfwunde sickerte.
Seine Handgelenke waren an den Stuhlarmen und seine Fußgelenke an den Stuhlbeinen gefesselt, worden. Aber er lebte, sah ich, wie seine LED in einem durchgängigen rot aufleuchtete. Schier endlose Wut überkam mich.

Doch war das noch nicht alles, was mir der falsche Connor mitteilen wollte. „Ich hab dir ja gesagt, du musst dir keine Sorgen um ihn machen! Außer ein paar Schrammen hat er nicht viel abbekommen. Sollte er ja auch alles sehen, was ich mit dir gemacht habe und noch tun werde."
Jetzt war ich erst richtig schockiert. Dass er zu so etwas fähig war, hätte ich nicht gedacht. Obwohl, ich ihm mittlerweile alles zutraute. Aber nicht so etwas. Es war ein grausamer Gedanke.„Was, was soll das heißen?", fragte ich, obwohl ich die Antwort schon zu wissen glaubte. „Das heißt, dass er alles gesehen hat? Auch wie du mich geküsst hast? Wie ich mit dir gespielt habe?", offenbarte er mir worauf ich ihn entsetzt anblickte.
„Und jetzt werde ich dir das Leben ein weiteres Mal zur Hölle machen, wenn du nicht endlich begreifst, dass du verdammt nochmal mir alleine gehörst!", sagte er und schaltete den Fernseher wieder aus. Dann packte er mich erneut, hielt meinen Kragen fest und sein Atem streifte meine Lippen.
„Es sei denn, du willst, dass ich zu ihm gehe und IHM AUCH EIN PAAR GLIEDMAßEN HERAUSREIßE?", schrie er laut, was mir wieder panische Angst einflößte. Aber musste ich weiter stark bleiben und mein Spiel neu aufnehmen. Musste ihm glauben machen, dass er mich nun ein für alle Mal gebrochen hatte.

Plan A war gescheitert, jetzt musste ich mir ein neues Spiel ausdenken. „Nein, nein das will ich nicht. Bitte ... du hast gewonnen. HÖRST DU, DU HAST GEWONNEN!", schrie nun auch ich, er durfte dem echten Connor keinen weiteren Schaden zufügen. „Bitte ... Bitte tu ihm nichts. Ich werde alles tun, was du willst. Nur lass ihn gehen, bitte lass ihn gehen."
Flehte ich ihn an, meine Tränen liefen ungehalten meinen Wangen hinab. „Alles was ich will?", fragte er noch einmal nach und grinste mir spöttisch ins Gesicht. Doch ich funkelte ihn mit wütenden Augen an. „Dann sag es! Ich will es hören!", verlangte er von mir, konnte ich die Erregung in seiner Stimme hören. Und ich wusste genau, was er hören wollte. Ich zögerte einen Moment, doch dann sagte ich es. Wie immer zerriss mein Herz in tausend Stücke. „Ich ... ich gehöre nur dir. Dir allein." Dann ließ er mich wieder los und ich fiel auf meine Knie.
Plötzlich klingelte das Telefon, der Android ignorierte dies zuerst, aber als es nicht aufhören wollte zu klingeln, knurrte er genervt und ging ans Telefon in der Küche. In dieser Zeit schleppte ich meinen Körper zum Fernseher.
Legte meine Hand auf den schwarzen Bildschirm und eine Träne tropfte von meinem Kinn auf meinen Schoß. „Ich werde dich retten Connor. Ich werde dich finden und retten!", flüsterte ich kaum hörbar und hoffte ich, wenn Connor dies wirklich alles mitbekam, er meine Worte dennoch hören konnte ...

Mit halb geschlossenen Augen, saß ich auf der Couch und blickte in die Leere. Ich fühlte mich schlapp und hätte mich am liebsten hingelegt und geschlafen.
In der Hoffnung, dies wäre wieder nur ein Traum gewesen. Ich hatte mir einen Plan ausgedacht, um mit dem bösen Connor zu spielen, doch war dies voll nach hinten losgegangen. Was aber nicht hieß, dass ich aufgeben würde. Aber wie sollte mein neues Spiel nun aussehen? Zuerst einmal musste ich die Gebrochene spielen, tun was er von mir verlangte, selbst wenn es mich anwiderte.
Aber wie es aussah, war das wohl wirklich die einzige Möglichkeit, aus der ganzen Sache heil wieder herauszukommen. Meinen geliebten Connor zu finden. Plötzlich schoss mir ein neuer Gedanke durch den Kopf. Was war eigentlich mit Hank? Hoffentlich hatte er ihm nicht auch etwas Schreckliches angetan?
Bei dem Gedanken rumorte es fürchterlich in meinem Inneren. Hatte er zwar gestern erst mit dem RK800 telefoniert, aber konnte es natürlich auch sein, dass er nur so getan hatte mit Hank zu sprechen.

Mir wurde immer schlechter, bei dem Gedanken, die einzigen beiden Männer in meinem Leben, die ich mehr als alles andere auf der Welt liebte, an den falschen Connor verloren zu haben. Sie nie wiederzusehen und in die Arme schließen zu können.
Erneut flossen Tränen meinen Wangen hinab. Auch spürte ich, wie mein Magen arbeitete. Sich fürchterlich zusammenzog. Nun war mir richtig schlecht, konnte es nicht länger unterdrücken. Stand auf, kniete mich auf den Boden und übergab mich auf den Teppich.
Ich hustete und meine Atmung ging nur noch stoßweise. Doch hörte ich plötzlich, wie der böse Connor den Hörer auflegte und wieder zu mir ins Wohnzimmer kommen wollte. Schnell stand ich wieder auf und setzte mich wieder auf die Couch.
Dann warf ich noch schnell ein Kissen auf mein Erbrochenes. Mit klopfendem Herzen saß ich da und hörte seine Schritte, wie sie immer näherkamen. „Wer war das am Telefon?", wollte ich dann wissen und der falsche Connor schüttelte seinen Kopf.
„Niemand der dich noch interessiert." War seine Antwort darauf und ging auf mich zu. Meine Hände fingen an zu zittern, als er ganz nah vor mir stand und mich zu mustern schien. Dann kniete er sich mit einem Knie vor mich auf den Boden und umfasste mein Kinn.

Zwang mich ihm in die Augen zu sehen und sah ich, dass er nicht gerade glücklich war. Mit dem Daumen fuhr er über meine Lippen und schien mich zu analysieren. Sagte jedoch kein Wort, sondern hob das Kissen auf, dass ich auf den Boden gelegt hatte.
„Du hast dich übergeben. Auf den Fußboden!", sagte er, während ich ihn aber nur ansah, was ihn dazu brachte sich wieder vor mich hinzustellen. Doch ehe ich mich versah, wurde mein Kopf zur Seite gerissen und realisierte ich, was gerade geschehen war. Er hatte mich geschlagen. Schon wieder.
„Das ist widerlich Anderson! Ihr Menschen seid widerlich! Was glaubst du, wer das jetzt sauber macht? Vielleicht ich, weil ich ein Android bin und nur dazu da bin euren Dreck wegzumachen?", dann packte er mich erneut am Genick, zog mich auf die Beine und schubste mich Richtung Küche.

„Hol was zum sauber machen und mach diese Schweinerei vom Fußboden. Sonst kannst du später hier auf den Boden dein Abendessen zu dir nehmen." sagte er und ich ging in die Küche um einen Eimer Wasser und einen Lumpen zu holen. Kam zurück und machte den Boden wieder sauber.
Der falsche Connor hatte auf der Couch Platz genommen und beobachtete mich dabei die ganze Zeit. Fing aber dann an, aus heiterem Himmel plötzlich lauthals loszulachen. Angewidert und mit finsterem Blick sah ich zu ihm auf. Wer von uns beiden war hier widerwärtig?
„Es ist immer wieder lustig, wenn ich daran denke. Daran wie bedacht du darauf warst, mein Blut vom Spiegel abzubekommen. Obwohl, es eigentlich nicht einmal mehr für mich sichtbar gewesen war." sagte er und stand auf.
Nahm mir den Lumpen aus der Hand und warf ihn in den Eimer. „Das reicht, es ist schon sauber genug. Geh jetzt nach oben und putz dir die Zähne. Ich will deinen frischen Atem schmecken, wenn ich dich küsse!", bemerkte er und in meinem Magen rumorte es erneut.

Seine Lippen wieder auf meinen zu spüren, war das Letzte, was ich wollte, tat, aber was er sagte, worauf mir der Android nach oben ins Badezimmer folgte. Wieder beobachtete er jede meiner Bewegungen und sah zu, wie ich mir die Zähne putzte. Was er aber dann sagte ließ mich fast verschlucken.
„Welch Ironie. Du wolltest so dringend mein Blut wegbekommen aus Angst es könnte wieder auftauchen. Was natürlich nicht funktioniert. Und jetzt, jetzt hast du mein Blut sogar in dir." Nach diesen Worten spuckte ich meinen Speichel ins Waschbecken und trocknete mir mit dem Handtuch den Mund ab. Wollte er mir etwa damit sagen, dass in der Spritze Thirium war, die er mir ins Blut gejagt hatte? Ich schluckte schwer bei diesem Gedanken, worauf mir wieder mulmig zumute wurde. Das durfte nicht wahr sein. Er log, er log doch. Der falsche Connor kam auf mich zu und unmittelbar darauf, spürte ich, wie er sich ganz nah hinter mich stellte und seinen Unterleib gegen meine Pobacken drängte.
Sein Atem streifte heiß über mein rechtes Ohr, was mir erneut eine ekelerregende Gänsehaut bescherte. „Jetzt sind wir miteinander verbunden. Eins! Wie gerne würde ich jetzt deinen Oberkörper über das Waschbecken drücken, deine Hose über deine Hüfte streifen und es dir so richtig hart besorgen. So wie es dein Connor immer gemacht hat. Dich zum Schreien gebracht hat." sagte er und ich schloss angewidert meine Augen. Doch die nächsten Worte, die seine Lippen verließen, zeugten wieder davon, wie krank dieser RK800 war.

„Wie du ja schon weißt, habe ich euch beiden oft dabei beobachtet und es war immer wieder ein Genuss euch beiden dabei zuzusehen. Deine laute Lustgetränkte Stimme zu hören, während er es dir hart besorgt hat.
Obwohl ich es ja jetzt an seiner Stelle tun könnte, schließlich steht mir ja jetzt niemand mehr im Weg. Connor vegetiert vor sich hin, wahrscheinlich wird er sich sowieso selbst das Leben nehmen wenn er uns beide dabei sieht und dein Onkel denkt, du bist in Sicherheit ..." Wieder näherten seine Lippen sich meinem Ohr, während ich mir innerlich die Seele aus dem Leib schrie. Aber was er gleich sagte, ließ mich fast Platzen vor Wut und ekel.  "Und du, du hast dich mir geschenkt, dich mir zugesagt. Also, was sagst du dazu? ...

Willst du mal ne richtig harte Nummer erleben? Ich habe viel über die verschiedensten Sexualpraktiken im Internet in meiner Datenbank nachgelesen. Und erst die ganzen Bilder und Videos dazu ... da würde dir das Blut in den Adern gefrieren", hauchte er in mein Ohr und hörte ich ihn dabei regelrecht grinsen vor Hohn. Langsam überkam mich wieder schier endlose Wut, durch seine widerwärtigen Worte. Dieser Mistkerl war einfach nur komplett durchgeknallt. Kaum zu glauben, dass dies ein Android war und kein Mensch. Er wollte es mir besorgen, ich würde dafür sorgen, dass er es sich nicht einmal mehr selbst besorgen könnte.
Wobei ich mir sicher war, dass abweichende Androiden, dies wahrscheinlich gar nicht Taten. Deswegen war ich mir auch sicher und der Meinung, dass er solch Dinge nur sagte, um mich zu quälen und um mich zerbrechen zu sehen. Es war an der Zeit, mein neues Spiel endlich anzufangen. Hatte ich auch schon so eine Idee. Ich würde ihn aus der Fassung bringen, was bedeutete ich musste es, wohl oder übel, ein weiteres mal versuchen ...

Er wollte eine harte Nummer, gut dann sollte er sie auch bekommen. Fielen mir meine Handschellen wieder ein, welche ich in meinem Nachtkästchen versteckt hatte - diese hatte der falsche Connor nämlich nicht entfernt -. Wandte mich ihm zu und lächelte ihm erneut lasziv entgegen.
Dann legte ich meine Arme um seinen Nacken und kam ihm mit meinem Gesicht ganz nah. So nah das unsere Nasenspitzen sich berührten. Dabei grinste ich ihn frech an. „Du willst ne harte Nummer? Willst es mir besorgen, mich richtig hart durch Rammeln? ... Okay ... Lass es uns tun. Lass mich diesen Möchtegern RK800 ein für alle Mal vergessen. Besorg es mir so heftig, dass ich nicht mal mehr deinen Namen schreien kann, geschweige denn meinen noch weiß!", hauchte ich ihm heiß entgegen, worauf der falsche Connor schelmisch grinste und mich dann plötzlich ohne Mühe hochhob.
Die Beine um seine Hüften geschlungen, brachte er mich ins Schlafzimmer. Dort, wo ich diesem Albtraum hoffentlich bald ein Ende setzen würde ...
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