Der Engel und der Teufel

von Dork
GeschichteAllgemein / P16
31.07.2018
31.07.2018
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Ich stieg aus dem Zug. Das war eine lange Reise gewesen. Aber ich war mir sicher, dass es sich gelohnt hatte. Ich hätte am liebsten gleich ganz Japan erkundet oder zumindest Tokio, aber Cranz sah schon seit der Schifffahrt nichtmehr ganz gesund aus. Er hatte die ganze Zeit an der Reling gestanden, sich beklagt, dass wir das Flugzeug hätten nehmen sollen (Doch ein echter Engel fliegt nicht mit künstlichen Flügeln) und sich einige male übergeben, während ich echte Delfine gesehen hatte♡. Während der Zugfahrt hatte er geschlafen. Jetzt stolperte er hinter mir aus dem Zug und stützte sich, hilfe suchend, auf meine Schulter. Doch das bemerkte ich kaum, denn ich spürte etwas. Etwas was er nicht bemerkte. Etwas was nur Engel spüren. Die Anwesenheit eines Teufels. Ich sah mich um, doch die böse Aura kam aus einer Menschenmenge. Ich konnte nicht genau sagen von wem sie ausging. Vielleicht stand der Dämon mitten drin und tötet die Leute. Ich konnte spüren, dass dieser Dämon schon viele Menschen auf dem Gewissen hatte. Soweit ich wusste betörten die Dämonen die Menschen mit ihrem engelsgleichem Aussehen, um sie dann zu töten. Ob er das gerade tat? Ich hatte vorher noch nie einen Dämon getroffen, doch ich war mir sicher, dass es jetzt meine Aufgabe war dieses Mistvieh zu beseitigen, um die Menschen zu retten, die unter seinem Bann standen. Ich wurde von Rosen Cranz aus meinen Gedanken gerissen. ,,Licht? Licht? Wo starrst du denn hin? Lass uns gehen!" Er zog mich mit. Kurz bevor wir um eine Ecke bogen kam ein junger Mann aus der Menschenmenge. Er hatte blonde Haare mit dunklen Strähnen. Kurz trafen sich unsere Blicke. In seinen feuerroten Augen entdeckte ich eine Mordlust, die nur einem Dämon gehören konnte. Dann konnte ich ihn nichtmehr sehen.