The Heir of Slytherin

GeschichteRomanze, Familie / P16 Slash
30.07.2018
22.04.2019
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Es geht ab in den Irrgarten :-)
Ja, beim Hochladen des letzten Kapitels ist mir beim Kopieren ein Fehler unterlaufen. Dank eurer schnellen Hinweise ist das bereits korrigiert :-)
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Sirius und Remus begleiteten sie zum Mittagessen wieder in die Große Halle, nachdem sie es mit ihren Geschichten erfolgreich geschafft hatten, Rosalie und Harry von der bevorstehenden Aufgabe abzulenken. Rosalie war immer noch sehr bedrückt und dachte fast unaufhörlich an Blaise, doch sie war sich sicher, das am Abend beiseite schieben und sich auf den Irrgarten konzentrieren zu können. Da Remus und Sirius sich mit an den Gryffindor Tisch setzten, ließ auch Rosalie sich für diese Mahlzeit dort nieder. Hermine winkte ihr kurz zu und nahm dann wieder Ron in Beschlag, weil sie unbedingt jede einzelne Prüfungsaufgabe noch einmal durchsprechen wollte.
„Rutsch mal!“ Fred und George schoben sie kurzerhand zur Seite, sodass sie jetzt fast bei Neville auf dem Schoß saß. „Wir sollen dir was ausrichten“, erklärte Fred ihr rüpelhaftes Auftauchen und George ergänzte: „Charlie traut sich nämlich nicht, dir selbst zu schreiben.“ Neville neben ihr kicherte, doch Rosalie ignorierte ihn und fragte die Zwillinge nervös: „Was sollt ihr mir denn ausrichten?“ Inzwischen hörte auch Remus aufmerksam zu, was die ganze Situation irgendwie peinlich machte. „Er hätte dich sehr gerne heute angefeuert, hat aber nicht freibekommen.“ „Ach ja, sein Kommentar zu deinem Aussehen auf dem Ball war so was wie ´heiß´ und ´wunderschön´“, sagte Fred grinsend. Remus zog beide Augenbrauen hoch und wartete scheinbar auf eine Erklärung, was Neville erneut zum Kichern brachte.
„Ich hatte versprochen, ihm ein Foto von mir im Kleid zu schicken, weil er ja nicht dabei sein konnte. Dann haben wir uns gestritten und bis auf das Foto hatten wir keinen weiteren Kontakt“, murmelte sie und spürte, wie ihre Wangen rot wurden. „Worüber habt ihr euch eigentlich gestritten?“, wollte George neugierig wissen, woraufhin sie erwiderte: „Das geht dich gar nichts an, Weasley.“ Remus schüttelte tadelnd den Kopf. „Immer diese Häuserrivalitäten...“ Sie fingen alle an zu lachen, was nun auch Sirius und Harry auf ihre Unterhaltung aufmerksam machte. Bevor jemand blöde Fragen stellen konnte stand Rosalie hastig auf. „Ich geh mal wieder zu Daphne.“
Dummerweise spekulierten die Slytherins allesamt über die Hindernisse, denen sich die Champions im Irrgarten stellen mussten und Rosalie wollte nicht schon wieder an die dritte Aufgabe erinnert werden. Der Abend würde noch früh genug kommen. Deshalb zog sie Daphne mit sich aus der Großen Halle und lief in der Eingangshalle fast Fleur Delacour über den Haufen. „Pardon“, sagte sie unverzüglich und erkannte dann Fleurs Gesprächspartner. „Bill, was machst du denn hier?“ Nach einer kurzen Vorstellungsrunde, da Bill und Daphne sich ja noch nicht begegnet waren und Fleur irgendwie im Gespräch vergessen hatte zu erwähnen, dass sie einer der Champions war, erklärte der älteste Weasleyspross: „Mum und ich sind als Überraschung für Harry da. Immerhin hat Mum ihn quasi adoptiert und wollte kontrollieren, ob er auch warm genug angezogen ist und gut gegessen hat.“
„Bill ´at mir von seiner Arbeit erzählt und will mir ´elfen, meinen Ausbildungsplatz zu bekommen“, mischte sich Fleur ein. „Du willst Fluchbrecherin werden?“ Erstaunt sah Rosalie die Französin an. Bis jetzt war ihr das Mädchen nicht wie jemand vorgekommen, der sich freiwillig schmutzig machen würde. „Schon seit ich klein bin“, bestätigte Fleur nickend. „Na dann wollen wir euch nicht weiter stören.“ Die beiden Slytherins verabschiedeten sich und liefen Richtung Gemeinschaftsraum.
„Du schaffst das schon“, sagte Daphne unvermutet. Wie schon bei der zweiten Aufgabe sah sie viel nervöser und besorgter aus als Rosalie, obwohl Daphne das Spektakel ja von den Tribünen aus genießen konnte. „Nicht der Irrgarten ist es, den ich fürchte“, murmelte Rosalie und lehnte sich seufzend gegen die Wand. „Ich habe ein richtig mieses Gefühl. Irgendetwas wird schief gehen, garantiert!“ Zu ihrer Überraschung nickte Daphne. „Klar. Die ersten beiden Aufgaben sind viel zu glatt gelaufen und ihr hattet nicht nur Hilfe sondern auch viel zu viel Glück. Heute Abend ist in mehr als einer Hinsicht Finale!“ Rosalie hatte zwar die Befürchtung, dass am Abend die Schwierigkeiten erst so richtig losgehen und nicht enden würden, aber sie hakte sich lächelnd bei Daphne ein und zog sie weiter den Flur entlang.

„Ist bei euch noch Platz?“ Verwundert drehte sein Patensohn sich um. „Klar, Professor, hier passen noch drei Ihrer Sorte hin.“ Daphne reagierte schneller als Draco und bot ihrem Hauslehrer einen Platz an. Dieser setzte sich an das äußere Ende der Reihe, um nicht zwischen den Schülern zu landen. „In zehn Minuten geht es los“, erklärte er und ließ seinen Blick über das Quidditch-Feld streifen, das nicht mehr wiederzuerkennen war. Teilweise waren die Hecken so hoch, dass die Zuschauer nur ein oder zwei Gänge weit gucken konnten, insofern war die Idee mit der Übertragung ziemlich gut. Die Wände standen dort, wo sonst die Tore standen und dahinter saßen keine Schüler mehr, damit jeder gut gucken konnte. Links würde die Übertragung der Potters gezeigt werden, rechts Fleur und Krum, halbe halbe auf der Wand. Zusätzlich war die rechte Tribüne entfernt worden, da der Irrgarten wesentlich weitläufiger als das Quidditch-Feld war.
„Dumbledore ist nervös“, verkündete Theodor und zeigte auf die Lehrertribüne. Dort machte sich der Schulleiter, nach einigen ernsten Worten zu seiner Stellvertreterin, auf den Weg zur freien Fläche vor dem Eingang zum Irrgarten, auf der bereits die Champions, die anderen beiden Schulleiter und Minister Fudge versammelt waren. „Wir sind heute alle in erhöhter Alarmbereitschaft.“ Severus hatte gehofft, Dumbledore würde sich seine Sorge nicht anmerken lassen. Gestern hatte er ihm melden müssen, dass das Dunkle Mal inzwischen beständig schmerzte und immer deutlicher wurde. Die Schüler freuten sich einfach auf ein spannendes Finale und die anschließende Siegesfeier, doch die Lehrer wussten, heute Abend stand eine Entscheidung an. Etwas sehr wichtiges würde passieren, doch vermutlich war keiner von ihnen wirklich auf das vorbereitet, was kam. Sie konnten nur reagieren, nicht selber agieren.
„So kalt ist es doch gar nicht.“ Daphnes verwunderte Aussage galt Monsieur Ennu, der soeben auf der Lehrertribüne neben Minerva Platz genommen hatte und... Handschuhe trug. „Komischer Kauz“, stimmte Draco ihr zu. Severus jedoch gefielen weder Ennus zufriedener Blick noch das nachdenkliche, fast schon andächtige Reiben seiner linken Hand und für einen Moment sah es sogar so aus als würde er sein Gesicht vor Schmerz verziehen, nur damit es gleich wieder in Triumph umschlug. Da sie jedoch keinen konkreten Verdacht gegen Ennu hatten und dieser sich bisher relativ unauffällig verhalten hatte, konnte Severus nicht anderes tun als ihn im Auge zu behalten und abzuwarten.
„Sehr verehrte Gäste, liebe Lehrer und Schüler, meine geschätzten Champions... Willkommen zur dritten Aufgabe des Trimagischen Turniers!“ Fudge meldetete sich mit magisch verstärkter Stimme zu Wort und sofort fingen sämtliche Schüler an zu jubeln und zu klatschen. „Wo sind Black und Lupin?“, fragte Severus sein Patenkind leise, welcher schräg hinter sie deutete, wo die beiden einige Reihen höher bei den Weasleys, Granger und Longbottom saßen. Beruhigenderweise sah Lupin genau so angespannt aus wie Severus sich fühlte.
„An dritter Stelle liegt Fleur Delacour, welche als letzte den Irrgarten betreten wird!“ Die französischen Schüler riefen einen Anfeuerungsspruch auf Französisch und führten ein kleines Tänzchen auf, dann wurde es wieder ruhiger. „An zweiter Stelle... Viktor Krum!“ Sofort fingen die Bulgaren an, wilde Schreie auszustoßen, was einige Erstklässler ziemlich erschreckte. Karkaroff bleckte seine gelben Zähne und klopfte seinem Lieblingsschüler auf die Schulter. Interessanterweise schien Krum dieser ganze Trubel nicht halb so sehr zu gefallen wie seinem Schulleiter. Aber Karkaroff war schon immer geltungssüchtig gewesen. Und vermutlich nicht mehr lange am Leben.
„Das Labyrinth zuerst betreten werden Rosalie und Harry Potter...“ Weiter kam Fudge nicht, da ganz Hogwarts auf die Füße sprang und immer wieder „Potter, Potter“, rief. Als Draco und Theodor jedoch anfingen wie wild zu pfeifen reichte es Severus und er zog Draco zurück auf dessen Sitzplatz. „Eure Euphorie wird ganz schnell verfliegen wenn ihr seht, welche Aufgaben sich die Lehrer und Ministeriumsleute ausgedacht haben“, knurrte er. Dann ertönte das Signal und Rosalie und Potter wurden von Dumbledore praktisch in den Irrgarten geschubst. Damit die anderen Champions nicht die ersten Sekunden im Irrgarten und den Weg live mitverfolgen konnten, gingen sie durch andere Eingänge rein.
Bis alle drei Champions im Irrgarten waren, passierte bei keinem etwas Spannendes und bis auf zwei Sackgassen stießen Rosalie und ihr Cousin auf keinerlei Hindernisse. „Ein Kappa!“, stieß Daphne aufgeregt aus. Lupin schräg hinter ihm klatschte anerkennend als Potter den Kappa dazu brachte, sich zu verbeugen. Damit lief das Wasser aus dem Hohlraum auf seinem Kopf und das Wesen verlor seine Macht. Albus hatte dem Kollegium anvertraut, dass unter anderem eine Sphinx im Labyrinth warten würde, weshalb die Übertragung ohne Ton lief. Theoretisch sollten die Hecken sämtliche Geräusche von Außen schlucken, aber eben nur theoretisch. Außerdem konnten die Champions so in Ruhe fluchen.
Eine halbe Stunde verging, in der die Vertreter der drei Schulen immer wieder prüften, ob sie in die richtige Richtung liefen und verschiedensten Tierwesen, Sinnestäuschungen und Gefahren begegneten. Bisher schlugen sich alle vier sehr gut, doch ausgerechnet Krum war es, der als erster ausschied. Die Acromantula, die auf einmal wie eine wütende Furie auf ihn zu rannte, hatte er nicht kommen sehen und so wurde er nicht nur in die Hecke geschleudert sondern auch noch so schwer an Armen und Beinen verletzt, dass das Notfallteam ihn unverzüglich aus dem Labyrinth holte. Severus runzelte die Stirn. Eigentlich sollte das Viech angebunden sein und lediglich den Weg versperren, sodass die Champions umdrehen und einen anderen Gang wählen mussten.
Draco war drauf und dran auf- und ins Labyrinth hinunterzuspringen als Rosalie von einer Doxy gebissen wurde, die sie zu spät mit dem Immobilus außer Gefecht setzte. Severus jedoch war davon nicht beunruhigt, das Gegengift, welches er ihr geschenkt hatte wirkte auch bei Doxybissen. Tatsächlich zog Rosalie die Phiole hervor, hinderte ihren Cousin daran, rote Funken zu sprühen und nach zwei Minuten konnte es weitergehen. „Was haben die noch da drin versteckt?“, wollte Daphne wissen. „Eine Sphinx, zwei Kröter, zwei Irrwichte, einige Trugbilder...“
Er riss seinen Blick von Rosalie los und schaute nach rechts, um zu sehen wie sich die Französin schlug. Er hörte Madame Maxime laut einen Schwall Wörter ausstoßen, die er nicht zu übersetzen brauchte um ihre Bedeutung zu erkennen. Bill Weasley sprang von seinem Platz neben Lupin auf und rief: „Jetzt holt doch einer das Mädchen da raus!“ Severus war ebenfalls der Meinung, die Delacour herauszuholen, doch die Ministeriumszauberer warteten offenbar auf die roten Funken. Dazu war das Mädchen jedoch überhaupt nicht mehr in der Lage, denn sie war auf einen der Irrwichte gestoßen.

„Ganz ehrlich, das ist zu einfach.“ Rosalie spähte um die nächste Ecke. Wieder nichts. „Wo sind die ganzen Hindernisse? Wir sind schon fast in der Mitte und nur dem Kappa und den Doxys begegnet!“ Harry hielt seinen Zauberstab fest in der Hand und trat neben sie. „Sei doch froh, dass wir so gut durchkommen.“ In diesem Moment hörten sie einen Schrei. „Fleur!“ Sie sahen sich an und brauchten nicht einmal ihre Zeichensprache, um ihre nächsten Schritte abzuklären. Ohne zu zögern liefen sie in die Richtung, in der sie Fleur vermuteten. Schlitternd kamen sie zum Stehen als sie das Mädchen auf dem Boden knien sahen, die Hände auf den Ohren, die Augen fest zusammengepresst und haltlos schluchzend. Vor ihr lag Gabrielle, ihre kleine Schwester. Sie war tot.
Rosalie machte eine Handbewegung und Harry stürzte vorwärts, um sich dem Irrwicht zu stellen während sie sich neben Fleur kniete. Vorsichtig legte sie der Französin eine Hand auf die Schulter und brachte sie dazu, sie anzusehen. Dann zog sie ihre Strickjacke aus, legte sie dem anderen Mädchen um und zog sie hoch. Harry stand inzwischen einem Dementor gegenüber, den er mit einem einfachen „Riddikulus“ vertrieb. „Sollen wir Hilfe rufen?“, fragte Rosalie besorgt. Fleur hatte aufgehört zu weinen, sah jedoch immer noch ziemlich verstört aus. „Nein, ich will weitermachen!“ Sie schluckte, strich sich energisch die Haare aus dem Gesicht und erklärte: „Ihr ´abt mir ge´olfen, deshalb gebe ich euch Vorsprung!“
Nun  gut, dazu würden sie nicht nein sagen. Schnell sprinteten Rosalie und Harry weiter, befragten immer wieder den Zauberstab nach der Richtung und begegneten keinerlei weiteren Hindernissen. „Langsam kommt mir das auch komisch vor“, sagte Harry leise. Sie bogen um die nächste Ecke und standen endlich wieder einer Herausforderung gegenüber. Hätten sie den Pokal ohne weitere Zwischenfälle erreicht, wäre es ganz klar mehr als seltsam und garantiert eine Falle gewesen.
„Wenn ihr meine Rätsel löst, dürft ihr passieren. Wenn nicht, fresse ich euch!“ Sprachlos starrte Rosalie die Sphinx an, welche eindeutig den Weg zum Mittelpunkt des Irrgartens versperrte. „Wir können einen anderen Weg suchen“, schlug Harry vor. Die Sphinx beobachtete sie abwartend und sagte dann: „Hinter mir wartet euer gesuchter Pokal.“ Ein anderer Weg würde zu lange dauern und vermutlich wäre Fleur dann trotz Vorsprung als erste am Pokal. „Wie viele Rätsel müssen wir denn lösen?“
Statt einer klaren Antwort kam das erste Rätsel. „Ein Schlüssel ist´s zu jedem Herz. Oft erscheint´ s bei einem Scherz. Niemals sollst du es verlieren. Dein Gesicht soll es verzieren.“ Harry ließ den Zauberstab sinken und sah Rosalie ratlos an. „Wenn Hermine jetzt hier wäre...“ Sie nickte zustimmend, mit Hermines Intelligenz hätten sie diese Rätsel sicher schnell gelöst, aber sie waren auf sich alleine gestellt. Sie überlegte noch eine Weile und fragte dann unsicher: „Ein Lächeln?“ Die Sphinx nickte majestätisch, dann ging es weiter: „Mein Erstes ist nicht wenig, mein Zweites ist nicht schwer, mein Ganzes lässt dich hoffen, doch hoffe nicht zu sehr.“ Das klang ja sehr aufmunternd.
Erwartungsvoll sah Rosalie ihren Cousin an, da sie überhaupt keine Ahnung und zudem vor lauter Nervosität eine Denkblockade hatte. „Mh... Jetzt mal einfach gedacht.... Nicht wenig ist viel. Nicht schwer ist leicht. Damit wäre das Ganze... Vielleicht.“ Erleichtert sah Rosalie die Sphinx erneut nicken, fragte sich aber gleichzeitig, ob die Lehrer es zulassen würden, dass sie vor laufender Kamera gefressen wurden. „Letztes Rätsel: Es war eine Mutter, die hatte vier Kinder. Das erste war unersättlich und hat fortwährend gegessen. Das zweite war wendig und mit den Händen kaum zu packen. Das dritte lag den ganzen Tag regungslos da und das vierte war unsichtbar. Nennt mir die Namen der Kinder und ihr dürft passieren!“ Natürlich musste das letzte Rätsel auch das schwerste sein, wäre ja sonst langweilig. Da die Übertragung ohne Ton lief, fragten sie die Zuschauer vermutlich was sie so lange mit der Sphinx bequatschten.
„Vier Kinder... Was gibt es denn viermal?“ Spontan fielen ihr vier Viertel einer Stunde ein, vier Seiten eines Quadrats, vier Köpfe der Runespoor... Ach nein, das waren nur drei. „Es müssen ja unterschiedliche vier sein, die miteinander zusammenhängen“, versuchte Harry, laut zu denken. Rosalie legte den Kopf in den Nacken und versuchte, im dunkler werdenden Himmel die Lösung zu finden, dann schaute sie auf ihre Füße und fragte sich, ob sie einfach rote Funken sprühen und aufgeben sollten. Plötzlich kam ihr eine gar nicht mal so abwegige Idee. „Die Elemente. Feuer, Wasser, Erde, Luft! Deshalb ist das vierte Kind unsichtbar und alles.“
Begeistert strahlte Harry sie an als die Sphinx sich erhob und den Weg freimachte. Sie liefen an ihr vorbei und blieben quasi direkt wieder stehen. „Der Trimagische Pokal“, hauchte sie. Begeistert gingen sie näher an das leuchtende, ziemlich eindrucksvolle Gefäß heran. „Wie machen wir das jetzt? Damit es keinen Krieg zwischen Gryffindor und Slytherin auslöst...“ Harry zuckte mit den Schultern, dann erklärte er langsam: „Wir haben uns gegenseitig geholfen und im Prinzip die Aufgaben gemeinsam gelöst. Also sollten wir auch den Pokal gemeinsam nehmen!“ Sie traten vor den Pokal, hoben jeder eine Hand, dann nickte Harry ihr zu. „Bereit?“ Sie grinste. „Bereit wenn du es bist!“
Noch im selben Moment, in dem sie den Henkel des Pokals ergriff und das unangenehme Gefühl in ihrem Bauch spürte, das mit Portschlüsselreisen einherging, wusste sie, dass irgendetwas furchtbar schief gelaufen war.
Auf den Tribünen sprangen Severus und Remus entsetzt auf als die beiden Kinder mit dem Pokal zusammen verschwanden und die Übertragung abbrach. Sirius sprach laut aus was sie sich alle fragten: „Wo sind sie und wer zur Hölle hatte Zugang zum Pokal?“
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