Under Grey Skies

GeschichteDrama, Romanze / P18
Marco der Phoenix Marshall D. Teach "Blackbeard" OC (Own Character) Puma D. Ace / Gol D. Ace Thatch Whitebeard alias Edward Newgate
30.07.2018
01.09.2019
50
66271
16
Alle Kapitel
97 Reviews
Dieses Kapitel
4 Reviews
 
 Datenschutzinfo
 
Hallo, meine Lieben!
Kommt ihr gut durch die Hitze durch?
Hier was Neues für euch!
Haut rein!

Lg Aria


Noch immer sah Friederike die Person mit großen Augen an. Von wo kam sie her? Es war ein junger Mann mit schwarzen Haar, einer Narbe unter dem linken Augen, einem breiten Grinsen und einem Strohhut. Die Brünette blinzelte. Moment. Ein Strohhut? Mara trat vor und musterte den Retter. „Danke für die Hilfe. Wer bist du?“ Er kicherte. „Ich heiße Ruffy. Und du?“ „Mara.“ „Cooler Name.“ „Wirklich?“ „Na klar.“

Friederikes Augen weiteten sich. „Ruffy?“ Natürlich! Ace hatte doch erwähnt, dass sein jüngerer Bruder so hieß. Um sicher zu sein, dass ihre Vermutung richtig war, galt es dies herauszufinden. „Sag mal du“, sagte die Brünette. Der Retter sah sie an. „Ja? Was gibt‘s?“ „Bist du vielleicht Ace‘ Bruder?“, fragte Friederike vorsichtig. „Du kennst Ace?“, sagte der Strohhut und trat so nah an sie heran, dass die Brünette zurückwich.

„Ähm … ja“, entgegnete sie. „Er ist mein Freund.“ „Dann ist Ace hier?“ „Ja, wir sind gerade angekommen.“ „Wie cool!“ Ruffy lachte fröhlich. „Endlich sehe ich ihn wieder!“ Erneut blinzelte Friederike. Sie wusste gerade nicht, wie sie reagieren sollte. „Wir wollten zu Ace zurück“, sagte Mara. „Warum kommst du nicht mit?“ „Mara!“ „Was denn, Mama? Wenn er Ace‘ Bruder ist, wieso soll er nicht mitkommen?“ „Ach Schatz …“

„Danke“, sagte Ruffy grinsend. „Ich habe sowieso meine Freunde aus den Augen verloren. Am Hafen sollte ich sie finden, wenn wir uns trennen sollten.“ Friederike verzog müde das Gesicht. „Du bist echt komisch.“ „Hm? Wieso?“ „Vergiss es.“ Sie sammelte ihre Habseligkeiten ein. „Du hast Glück: Ace wollte am Hafen auf uns warten. Da findest du bestimmt deine Freunde. Komm mit.“ „Warum nicht gleich so, Mama?“, erwiderte Mara und stemmte empört die Hände in die Hüften. „Hab ich es nicht gesagt?“

„Mara, nicht in diesem Ton“, ermahnte Friederike ihre Tochter. „Ja …!“, murrte diese leise. „Ich helf dir“, sagte Ruffy und half der Brünetten. Friederike schmunzelte. So schnell zu helfen, erinnerte sie an ihren Freund. „Ich heiße übrigens Friederike“, stellte sie sich vor. „Freut mich, Rike“, entgegnete der Strohhut mit einem Lächeln. Die Brünette machte den Mund auf, um etwas zu sagen, ließ es aber darauf sein. Was war los? Warum ärgerte es sie nicht, wenn dieser Name fiel?

„Also dann“, sagte Ruffy grinsend. „Gehen wir los.“ Er wollte loslaufen, doch Friederike hielt ihn fest. „War …“, fing sie an und machte große Augen, als der Arm des Strohhutes sich in die Länge zog. Maras Augen funkelten vor Begeisterung. „Wow! Cool!“ Ihre Mutter seufzte, „Noch einer mit Teufelskräften. Super …“, und rief: „Komm mal zurück!“ Die Aussage bereute Friederike sogleich.

Ehe sie sich versah, wurde die Brünette schon umgeworfen. „Mama! Alles okay?!“, sagte Mara erschrocken. „Ging mal besser“, japste ihre Mutter und schaute Ruffy funkelnd an. „Musstest du das wortwörtlich nehmen?“ „Was regst du dich auf?“, fragte er. Friederike stöhnte, „Vergiss es einfach. Und jetzt runter von mir!“ und schob ihn weg. Die Augen ihrer Tochter funkelten. „Wow! Wie hast du das gemacht? Das ist toll!“

„Ganz einfach“, sagte Ruffy, fasste sich an die Wange und zog daran. „Ich bin ein Gummimensch!“ „Cool!“, sagte Mara begeistert. „Genug herum getrödelt“, meinte Friederike. „Lasst uns gehen.“ Die Drei machten sich auf den Weg zum Hafen. Mara wich nicht von Ruffys Seite und löcherte ihn mit Fragen. Das Lachen des Strohhutes steckte das blonde Mädchen an. Obwohl Ruffy sonderbar zu sein schien, hatte Friederike erkannt, dass ihre Tochter einen neuen Freund gefunden und er sie gern gewonnen hatte.

In Richtung Pier sah die Brünette ihren Freund schon stehen. „ACE!“, rief Ruffy und katapultierte sich zu seinem Bruder. Der zweite Kommandant war so überrascht, dass er beinahe umgehauen wurde. „Ruffy! Wo kommst du denn her?“ „Bin heute mit meinen Freunden hier angekommen“, entgegnete dieser und grinste breit. „Wir haben uns lange nicht gesehen. Wie geht‘s, großer Bruder?“

Das Gespräch wurde unterbrochen, als Ace merkte, dass jemand zweites ihn umarmte. Er sah herunter und erblickte Mara, die sich an seinem Bein klammerte. „Hey, Mara“, sagte der Schwarzhaarige. „Was ist los? Hast du Streit mit Jemanden?“ Sie schüttelte den Kopf und schaute hoch. Ihre Augen verhießen nichts Gutes.

Ace ließ von Ruffy ab und ging vor der Kleinen in die Hocke. „Okay, was ist denn?“ „Männer wollten … Mama mitnehmen!“, sagte Mara und vergrub ihr Gesicht an seinen Arm. Der zweite Kommandant nahm sie auf die Arme. „Hey, nicht weinen.“ „Tu ich nicht.“ „Gut.“ „Ace“, sagte Friederike und trat näher. Besorgt sah dieser seine Freundin an und zog sie vorsichtig an sich.

„Friederike, was ist passiert?“ „Marinesoldaten wollten Mara und ich mich festnehmen“, sagte die Brünette und schaute ihn erschrocken an. „Ace, sie kannten den richtigen Namen meines Vaters und mit welchem ich lebe!“ Der Schwarzhaarige merkte, dass sich ihr Atem beschleunigte und strich ihr über den Rücken. „Ruhig. Ganz ruhig, Friederike.“ „Ich weiß nicht, was passiert wäre“, fuhr diese fort und hatte Probleme, ihre Atmung unter Kontrolle zu bekommen. „Wenn dein Bruder nicht gekommen wäre.“

„Ruffy hat euch gerettet?“, fragte Ace verwundert und sah seinen kleinen Bruder an. „Ich war zufällig da“, meinte dieser. „Also habe ich ihnen geholfen.“ „Ich danke dir, Ruffy.“ „Nicht dafür, großer Bruder.“ „Aber ich mache mir Sorgen“, sagte der zweite Kommandant und hatte eine ernste Miene aufgesetzt. „Vater muss davon erfahren.“ „Und ich muss meine Freunde finden“, sagte Ruffy. „Die warten sicher.“ „Mama, Ace, darf ich mit ihm mit?“, fragte Mara.

Etwas unsicher war Friederike. Was, wenn schon wieder jemand ihre Kleine mitnehmen wollte? „Ich passe auf sie auf, Rike“, versprach der Strohhut. „Keine Sorge.“ „Ruffy, nenn sie nicht …“, fing Ace an, doch seine Freundin schüttelte den Kopf. „Ist schon okay“, entgegnete sie und blickte von ihrer Tochter zu Ruffy. „Mara, du bleibst in seiner Nähe. Und du, Ruffy, achte auf sie.“ „Na klar!“, nickten beide und waren schon verschwunden.

Ace sah sie mit einer hochgezogenen Augenbraue an. „Du hast kein Problem mehr, ‚Rike‘ genannt zu werden?“ Friederike senkte den Kopf. „Ich weiß auch nicht … Als dein Bruder mich so ansprach, habe ich keinen Ärger verspürt.“ „Auch keinen Schmerz?“ „Nein …“ „Gut.“ Sanft wurde ihr Kinn angehoben und die Brünette blickte in seine schwarzen Augen. Seine Lippen näherten sich ihren und bevor sie sich berührten, flüsterte der zweite Kommandant: „Erlaubst mir, dich auch so zu nennen?“ Friederike lächelte. „Ja, Ace.“ Er erwiderte es, ehe sich das Paar zärtlich küsste und im Arm in Arm da stand.

So, das war's auch schon.
Hättet ihr gedacht, dass es diese
Person sein könnte?
Bis zum nächsten Mal!

Lg Aria
Review schreiben