König Zenohelds Werdegang

GeschichteAbenteuer, Romanze / P16 Slash
König Zenoheld OC (Own Character) Prinz Hydron
30.07.2018
30.07.2018
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30.07.2018 778
 
Zenoheld oder wie er mit seinem ersten Namen „Erik“ hieß, wurde 50 vor NV. Geboren. In Vestal regierte zu jenem Zeitpunkt König Janik. Denn Erik, kam ursprünglich nicht aus der Königsfamilie, sondern war Sohn eines Adligen. Seine Mutter Marie, kümmerte sich immer viel um ihn, machte sich aber auch oft zu viele Sorgen um ihn, vor allem als er älter wurde. Sein Vater Arnold, wollte das sein Sohn es noch weiter brachte als er und einen Ministerposten am Hofe des Königs bekommen sollte. Erik war in seiner Schulzeit ein fleißiger und zielstrebiger Schüler, was auch am Druck seines Vaters lag, denn Noten die schlechter als eine drei waren, waren für ihn eine Katastrophe. Marie brachte ihm gutes Benehmen, Höflichkeit und Ehrlichkeit, Arnold Misstrauen und Verschwiegenheit bei. Da beide Elternteile manchmal doch recht unterschiedliche Ansichten hatte, war es für den jungen Erik in seinen ersten Schuljahren nicht ganz einfach. Mal war er zu offen, dann wieder zu verschlossen.

Erst ab der 8.Klasse, hatte er einen guten Mittelweg gefunden und unterteilte seine Mitmenschen in drei Kategorien ein: Freunde, Verbündete und Feinde. Nur mit der Liebe, hatte er auch dann kein Glück. Das lag auch daran, dass sein Vater eine geeignete Frau für ihn finden wollte und Erik daher abriet, sich überhaupt eine Freundin zu suchen. Nach der Schule, studierte er Rechtswissenschaften und Politik. Schon zu dem Zeitpunkt bemerkte er, dass die Streitereien zwischen seinem Vater und seiner Mutter öfter vorkamen, doch noch vertrugen sie sich dann doch wieder.

Mit 24 beendete er sein Studium und wollte direkt sich beim Hofmeister des Königs melden, um sich für einen Ministerposten zu bewerben. Arnold war zum einen stolz auf den Ehrgeiz seines Sohnes, andererseits wusste er, dass selbst Eriks hervorragende Noten und seine Herkunft nicht sofort zu einem Amt führen würden. Deshalb überzeugte er ihn, ein Jahr lang für die Königliche-Völkische Austauschstelle zu arbeiten. Diese Organisation, wurde von König Janik wenige Jahre vor seinem Tod ins Leben gerufen, um einen Austausch zwischen dem Königshaus bzw. den Adligen und den Bürgern zu ermöglichen, die jeweiligen Interessen und Sorgen auszutauschen. Der Grund dafür, war die zunehmend bröckelnde Popularität des Königshauses.

Die Erfahrungen, die Erik dort machte prägten ihn entscheidend und zugleich fasste er einen Entschluss: Den Prinzen Janus, der Sohn des verstorbenen Königs Janik, zu stürzen und selbst König zu werden. Denn er erlebte, dass die Adligen, kaum zu den Besprechungen mit Bürgern kamen und Janus auch keinen Druck auf sie ausübte, er selbst kam nur ein einziges Mal mit seinem Volk außerhalb der offiziellen Termine in Kontakt, doch auch dort traf er sich hauptsächlich mit Reichen und  Menschen, die treue Anhänger des Königshauses waren, es war also nur eine Farce.

Durch seine Arbeit dort, hatte er sich zumindest das nötige „Vertrauen“ der Berater des Königs gewonnen und wurde somit bei seiner Bewerbung um einen Postern auch angenommen. Er hatte sogar so viel Glück, dass er sich seine Amt selbst aussuchen durfte, und entschied sich daher für das Verteidigungsministerium. Der letzte Akt vor der Amtsübernahme, war ein Treffen mit dem König. Sein Vater ging vorher mit ihm noch Einkaufen und besorgte eine schicken schwarzen Anzug für seinen Sohn.
Dann fuhr er ihn zu dem Königspalast und Erik betrat nach kurzer Wartezeit den Thronsaal. Dieser war wirklich gewaltig und zu dem Thron führten zwei Treppen, getrennt durch eine zweite Möglichkeit zum Knien, stehen unter dem Thron. Da Erik noch nicht offiziell Minister war, kniete er am untersten Ende des Throns, sodass er rufen musste, damit Janus ihn hören konnte. Doch dieser schien ohnehin nicht wirklich an dem ganzen Prozess interessiert zu sein und arbeitet die vorgefertigten Sätze fast schon gelangweilt ab. „Erik Mandalson, sie haben sich für das Amt des Verteidigungsministers beworben, mit der Begründung, die Sicherheit der Vestals liege ihnen ganz besonders am Herzen.“ „Ja euer Hoheit.“ „Ihr Noten und ihre Loyalität gegenüber dem Königshaus scheinen für sie zu sprechen, doch wissen sie auch, was sie ihrem König gegenüber allzeit Schuldig sind?“ „Ja, jederzeit bereit stehen, wenn euer Majestät es wünschen, seine eigenen Interessen und im äußersten Notfall sogar jene des Volke denen des Königs unterordnen, loyal bis in den Tod bleiben und bei Nicht-Gehorsam mit dem Tode rechnen.“

Janus nickte, sein Kopf schien ihm etwas zu schwer zu sein und er stütze ihn auf seiner linken Hand ab. „Nun gut, dann ernenne ich Prinz Janus euch, Erik Mandalson zum Verteidigungsminister des Königshauses von Vestal.“ Ein paar Fanfaren ertönten, Erik erhob sich, verneigte sich noch einmal und ging dann. Er lächelte innerlich. Nun würde er seinen Plan vorbereiten, es würde gewiss ein paar Jahre in Anspruch nehmen, aber damit konnte er leben. Er war ja erst knapp 26 Jahre alt.