Dunkelheit oder Licht?

von Mavia
GeschichteRomanze / P18
OC (Own Character)
30.07.2018
22.10.2019
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Sie verlor ihre Familie bei dem Uchiha Massaker, somit waren Itachi, Sasuke und sie die einzigen Überlebenden des Uchihas-Clans. Sasuke und sie waren auf sich selber gestellt, aber er hatte damals schon eine Familie, die ihn über alles liebten, aber sie wurde von ihrer Familie abgestoßen, denn sie sah nicht aus wie eine aus dem Clan, sondern wie der Mann, dadurch dachte man, dass sie niemals die Fähigkeiten eines Uchiha entwickeln wird. Ihre Mutter wurde bei der Geburt von ihrem Mann verlassen und deshalb gab sie ihrer Tochter die Schuld an allem. Keine Mutterliebe war ihr vergönnt und keine anderen Kinder wollten mit ihr spielen, oder sich mit ihr anfreunden.
Sie fühlte sich allein gelassen, weshalb sie sich zurückzog und sie wollte keinem mehr in ihrer Welt lassen. Bevor das Massaker geschah, war Itachi und Shisui bei ihr, denn sie fanden, dass sie sich nicht zurückziehen sollte, denn wenn sie als Ninja kämpfen möchte, dann bräuchte sie Freunde, da man sich gegenseitig aufbauen und helfen würde. Sie brachten ihr etwas bei, obwohl Itachi eher mit Sasuke trainierte, als mit ihr, aber dafür war Shisui an ihrer Seite. Er brachte ihr viele Jutsus bei, die kaum einer konnte, außer natürlich die Anbus selber, aber er glaubte an sie, dass sie eine wahrhafte Uchiha ist. Doch eines Tages bekam sie die Nachricht durch Itachi, dass Shisui von ihnen gegangen ist, aber er starb für das Dorf. Es war für sie, als würde man ihre restliche Welt untergehen lassen. Shisui, ihr bester Freund, ihr Mentor, und ihr Sensei war nun tot. Wer war nun auf ihrer Seite, gab ihr die Kraft die sie brauchte? Niemand würde für sie da sein. Sie weinte alleine am Wasserfall, wo Shisuis Leiche gefunden wurde und sie empfand ein furchteinflößendes Brennen in ihrer Brust. Sie wischte ihre Tränen aus ihrem Gesicht, dabei sah sie zum Wasserfall und sie fühlte sich verloren. Folglich spiegelte sie sich im Wasser des Wasserfalls und zu ihrer Überraschung blickte sie in Sharingan Augen. Sie hatte diese nun doch entwickelt, obwohl jeder zur ihr sagte, dass sie es niemals wird. Shisui war der einzige, der an sie glaubte und sie überhaupt wahrnahm. Sie als Uchiha-Mitglied anerkannte und ihr vieles lehrte.

Schließlich als Itachi die Uchihas auslöschte, standen Sasuke und sie vor einem Scherbenhaufen, aber für sie war es nicht so schlimm wie für ihn. Beide gingen auf die Akademie, aber beide hatten etwas gemeinsam, nicht das sie die letzten Überlebenden sind, nein, sie waren alleine und sie empfand Einsamkeit und doch waren sie unterschiedlicher denn je. Er war kalt, ignorierte jeden und er hasste seinen Bruder vom ganzen Herzen. Sie war schüchtern, einsam, wurde von anderen ignoriert und sie wollte nur von anderen anerkannt werden. Freunde haben und so zu leben wie alle anderen Kinder. Sasuke bekam all die Aufmerksamkeit, obwohl er es nicht wollte, dabei waren es meist Mädchen die nach seiner Aufmerksamkeit schmachteten, aber sie wurden von ihm eiskalt ignoriert.
Doch gab es dort noch einen jungen, der immer alleine in den Pausen an der Schaukel rumlungerte, keiner sprach ihn an oder er wurde für seine Misserfolge ausgelacht. In der Schule wurde ebenfalls ignoriert, aber er hatte den Mut dazu, sich allen zu widersetzen, obwohl er wusste, dass er verlieren würde. Sein Traum war es Hokage zu werden und sie fand diese Idee gar nicht übel. Sie war zu schüchtern um ihn anzusprechen, aber sie wollte mehr über ihn erfahren. Wieso ignorierte man ihn oder was hatte er verbrochen, dass er so behandelt wird?

Eines Tages lief sie durch die Straßen, aber dieses Mal sah sie Naruto an einem Stand  stehen, welcher sich eine Maske anschaute. Sie war fasziniert, wie er alles musterte, aber zu gleich hatte sie sich erschrocken, denn der Ladenbesitzer schupste ihn zu Boden und er wollte ihn anspucken. Sie rannte los, stellte sich vor Naruto und dadurch bekam sie die Spucke des Mannes gegen ihr Gesicht. „Ihr seid Abschaum!“, schrie der Ladenbesitzer die beiden an, dabei schmiss er Naruto und ihr die Masken  entgegen. Erschrocken starrte sie den Mann an, aber er fing an sich zu fürchten, aber sie wusste nicht weshalb.
Plötzlich wurde ihre Hand sanft von Naruto gepackt, der die Masken nahm und mit ihr davon rannte, aber sie konnte deutlich die Worte:„Der Junge ist ein Monster!“ hören.
Überrascht über diese Worte, sah sie ihn an, aber sie sah seine linke Seite vom Gesicht, dabei wirkte er so, als würde er weinen. Er war doch immer so lebhaft und glücklich, aber sie wusste, dass es sehr wahrscheinlich nur Fassade war, denn sie hatte so etwas ähnliches durchgemacht. Sie liefen zu einem Friedhof, der ihr bekannt vor kam, denn nicht weit war der Friedhof der Uchihas. Naruto ließ ihre Hand los, aber er lief nicht weiter, sondern blieb stehen. Er umfasste die Maske grob, als würde ihn etwas weh tun. Er zeigte ihr nicht sein Gesicht und er wusste selbst nicht, wieso er sie mit gezogen hatte.

Sie nahm ihren ganzen Mut zusammen, umfasste seine Hand und in binnen von Sekunden hörte er auf zu zittern. Es fühlte sich nicht schlecht an, aber etwas schien sie zu fesseln. Jedoch wusste sie nicht was es bedeutete und dann drehte er sich zu ihr um. Sie sah in rot angeschwollenen Augen, dabei liefen ihm noch Tränen vom Gesicht, aber er hatte das Gefühl, dass sie ihm sein Schmerz nehmen könnte, aber er wusste nicht was das für ein Gefühl war.
Ihre Augen waren so tief blau und er wusste, dass seine Augen nicht anders waren, aber er empfand ihre Augen liebevoll. Sie wärmte ihn auf, obwohl es kalt war. Sie nahm ihren Ärmel und sie wischte ihm die Tränen von seinem Gesicht. Naruto lächelte schwach:„Danke. Mein Name ist Naruto Uzumaki. Wie heißt du?“
Sie sah ihm tief in seine Augen und zu ihrer Überraschung, wischte auch er ihr die Spucke aus ihrem Gesicht.
„Ich heiße Sayuri Uchiha.“, antwortete sie leise, aber Naruto hatte sie gehört.
„Du bist eine aus dem Uchiha-Clan, wie Sasuke?“, fragte Naruto überrascht. Sayuri nickte leicht. „Du schaust aber gar nicht so aus, wie eine von ihnen. Sie hatten doch immer schwarze Haare und Onyx farbende Augen. Du bist so anders.“, meinte Naruto verwundert. Sayuri sah verlegend und leicht traurig zu Boden. „Deshalb hatte mich meine Mutter auch verstoßen.“, erklärte Sayuri verletzt und Naruto wusste was er gerade getan hatte, weshalb er sie umarmte und sie war überrascht über seine Umarmung. Dennoch empfand sie seine Umarmung unglaublich schön ,denn sie fühlte sich geborgen. „Lass uns Freunde werden.“, grinste Naruto sie an und sie musste automatisch mit ihm grinsen.
„Gerne.“, lächelte sie ihn und er löste sich von ihr.
„Wo wohnst du?“, fragte Naruto sie und sie sah ihn verwirrt an.
„Ich habe mal in einem Motel gewohnt, aber sonst schlafe ich unbemerkt in der Schule.“, erklärte sie ihm traurig.
Überrascht sagte er:„Du kannst doch nicht auf der Straße leben oder in der Schule schlafen. Komm mit mir, denn ich habe eine Wohnung und du bist jetzt eine Freundin von mir und ich lasse dich nicht in der Schule schlafen, denn wir sind schon lange genug am Tag an diesem Ort.“
Sayuri fragte schüchtern:„Ist das wirklich okay für dich?“
„Na klar, echt jetzt.“, lachte Naruto und beide liefen durch die Straßen zu seiner Wohnung.
Naruto machte die Tür auf, dabei bat er sie hinein, was sie auch tat und sie sah sich genau um.
Es war klein eingerichtet. Das Bett war am Fenster angelehnt, die Küche befand sich samt Esstischchen und Stuhl ebenfalls in diesem Raum. Es war unaufgeräumt, aber es wirkte heimatlich. Naruto fing sofort an aufzuräumen und ihr alles zu erklären.
„Was möchtest du essen?“, fragte Naruto sie neugierig.
„Ramennudeln?“, fragte sie schüchtern und er nickte fröhlich. Jedoch kratzte er sich am Hinterkopf:„Ich habe auch nichts anderes.“
Sayuri fing an zu lachen und Naruto tat es ihr gleich. Sie war selbst über ihr Lachen überrascht, denn sie hatte es schon lange nicht mehr gehört und sie fand es hier bei ihm schön.
Naruto fing an heißes Wasser zu kochen und dann setzten sich die beiden an dem Tisch und aßen die Ramennudeln zusammen. Sie redeten über die Schule und über die Einwohner, aber Naruto konnte Sayuri auch zum Lachen bringen. Er hatte sie aus dem tiefen Loch herausgeholt, weshalb sie ihm das nie vergessen wird. Beide hatten eine enge Freundschaft aufgebaut.