Blaue Flammen.

von Aikoy
GeschichteRomanze, Schmerz/Trost / P16
Marco der Phoenix
29.07.2018
12.08.2019
7
7031
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Guten Abend :3.
Charakter x Reader Sammlungen gibt es zahlreiche und ich mag sie mittlerweile wirklich sehr gerne. Mit dem Reader-chan kann ich mich dann doch irgendwie so langsam anfreunden. Also wollte ich das ganze auch mal ausprobieren und habe mir einen - meines Erachtens nach - viel zu wenig gewürdigten Charakter rausgesucht und beschlossen meine ersten Reader x Charakter Versuche ihm zu widmen. :D. Ich bin äußerst gespannt auch eure Meinung(en) hierzu und wir werden sehen, ob vielleicht noch weitere Charaktere folgen werden oder ob ich es dabei belasse :3.
Viel Spass :3.
Eure Aikoy ♥
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#1 Auf der Jagd.

Du hältst deinen Bogen fest in der Hand. Diesen riesigen, blauen Vogel beobachtest du nun schon eine ganze Weile. Du kannst die Rasse zwar nicht benennen, aber wenn du ihn erlegen würdest, würden du und deine Sippe sicherlich eine ganze Weile davon essen können!
Dein knurrender Magen stimmt dir vollkommen zu und ziehst einen der braun-weiß gefederten Pfeile aus deinem Köcher, den du dir auf deinen Rücken gespannt hast. Seine Federn würdest du für deine neuen Pfeile benutzen - so würdest du diesem wundervollen Geschöpf die letzte Ehre erweisen.
Kurzzeitig beobachtest du den eleganten Flug des blauen Geschöpfes bis es sich letztlich auf einer alten Weide niederlässt. Der Baum ist knapp 80 Meter von Dir entfernt. Mit deinem Langbogen würdest du sicherlich treffen!
Während du das Tier bewunderst, legst du den Pfeil an einem Bogen an. Die linke Hand mit dem Bogen von dir gestreckt, spannst du mit der rechten die Sehne so weit, dass deine Fingerspitzen beinah dein Ohr berühren. Mit starrem Blick zielst du auf das wunderliche Geschöpf und lässt die Sehne deines Bogens los. Mit einem Surren fliegt der Pfeil davon.
Gebahnt folgst du dem Flug deines Pfeiles. Er fliegt exakt in die Richtung des blauen Vogels. Noch wenige Meter und du würdest direkt in die Brust des Tieres treffen.

Doch dann traust du deinen Augen kaum. Du hattest getroffen, du warst dir absolut sicher. An der Stelle war für kurze Zeit ein Loch im blauen Federkleid und dann schloss es sich wieder. Die Augen des blauen Geschöpfes fixierten dich. Eiskalt lief es dir den Rücken herab und eiskalt überkam dich die Erkenntnis. Das dort hinten war kein normaler Vogel und du hattest einen fatalen Fehler gemacht.
Das ungute Gefühl manifestiert sich in dir und die Panik überkommt dich. Du möchtest hier weg. Weit weg. Eine Alternative wäre auch ein Erdloch – aus dem du am besten nie wieder hervorkommst.
Du nimmst die Beine in die Hand und rennst. Du kannst die Blicke dieses Geschöpfes förmlich spüren und du weißt, es ist viel schneller als du. Keine Chance. Du hattest es verärgert und kannst nicht entfliehen – du warst dir sicher. Dein letztes Stündlein hatte geschlagen.

Langsam drehst du dich um. Wenn du schon hier sterben würdest, dann wenigsten von Angesicht zu Angesicht. Doch hinter dir befindet sich kein Vogel, sondern ein blonder Mann in einem violetten Hemd mit einem seltsamen Tattoo auf der Brust.
Und er lächelt dich an. Erneut läuft es dir eiskalt über den Rücken. Wer war er und wo war dieser Vogel hin. Du solltest ihn warnen, vielleicht könntet ihr entkommen. Grade als du den Mund öffnest und zu sprechen beginnen willst kommt er dir zu vor.

„Guter Schuss, yoi. Ich hab mich ganz schön erschreckt. Und es hat ein wenig gekitzelt, yoi.“

Wie ein Fisch klappt nun dein Mund von selbst auf und du starrst den Fremden fassungslos an. Dein Gehirn nicht dazu in der Lage die Puzzlestücke zusammenzusetzen.
Belustigt lacht dein Gegenüber fröhlich auf.

„Wirklich präzise, yoi. Du bist eine gute Schützin. So jemanden können wir gebrauchen. Hast du schon mal etwas von Whitebeard gehört? Er wird der Piratenkönig, yoi!“

Immer noch ungläubig starrst du ihn an. Deinen Mund dabei schließend und öffnend – immer noch nicht dazu in der Lage ein Wort hervorzubringen. Hatte er Piratenkönig gesagt? Was war er für ein Wesen? Wenn du ihn getroffen hattest, müsste er tot sein!

„Nun schließ den Mund, yoi. Ich bin Marco und ein Phönix. Alles andere erkläre ich dir dann. Möchtest du dich uns anschließen und eine Tochter Whitebeards werden?“