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Ein glückliches Leben

GeschichteFantasy, Liebesgeschichte / P18 / Gen
Catherine Chandler Jacob Wells Jamie Mary Mouse Vincent
28.07.2018
28.07.2018
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Ein glückliches Leben

von

Ingrid Hechler


Die Story beginnt in der Mitte von „Ein glückliches Leben“ und endet mit eher unerwarteten Ereignissen.


Catherine war für ein paar Tage zu ihrer Freundin Nancy gefahren, die weit außerhalb von New York mit ihrem Mann und den beiden Kindern lebt.

Der 20. Todestag ihrer Mutter hatte Catherine vollends aus der Bahn geworfen. Sie wünschte sich so sehr ein normales glückliches Leben wie ihre Freundin Nancy. Catherine teilte ihre tiefsten Wünsche mit Vincent. Sie sagte ihm, dass sie verzweifelt sei und nicht weiß was sie dagegen tun soll.

Catherine wollte bei Vincent sein. Mit ihm zusammen in den Tunneln leben, an seiner Seite. Kinder von ihm. Doch Vincent versuchte es ihr auszureden, blockte ab.


Vincent: „Catherine...“ brachte er gequält hervor. Seine Worte brannten auf seiner Seele.
Vincent: „...du musst dein Leben weiter leben... ohne mich.“ Catherine schüttelte bei jedem seiner Worte mit dem Kopf. Ihre Augen füllten sich mit Tränen.
Catherine: „Nein, nein, nein... nein, Vincent.“
Vincent: „Es muss hier und jetzt enden, Catherine... In deiner Welt wirst du einen Mann finden der deiner würdig ist und dir das gibt... was ich dir nicht geben vermag. Catherine... du wirst mit ihm Kinder haben die nur darauf warten endlich geboren zu werden. Mit denen du im Sonnenschein spazieren gehen kannst. Am helligten Tag.“ Er versuchte stark und überzeugend zu klingen, doch seine Stimme bebte vor Schmerz.
Catherine: „Nein Vincent... ich will keinen anderen Mann. Ich will dich! Ich brauche dich! Ich liebe dich, Vincent!“
Vincent: „Ich kann nicht, Catherine... Ich liebe dich und deshalb muss ich dich gehen lassen.“ war nur ein Flüstern.
Vincent entfernte sich langsam von ihr, doch hielt sie ihm an seinem Mantel fest.
Catherine: „Nein... bitte, Vincent... verlass mich nicht...“
Vincent: „Es muss hier enden, Catherine...“
Catherine: „Ich kann nicht! Ich will nicht!“ sagte sie eindringlich.
Vincent: „Du musst…“ war das letzte was er sagte, bevor er den Eingang zurück in seine Welt passierte, diesen verschloss und Catherine allein dort stehen ließ.
Catherine stand allein gelassen vor dem verschlossenen Eingang und verstand die Welt nicht mehr. Keinen klaren Gedanken konnte sie fassen. Letztendlich verließ sie den Tunnelabschnitt, lief durch den Park direkt in ihre Wohnung, wo sie sofort ihre Freundin Nancy anrief, um noch am selben Abend bei ihr zu sein.

Vincent lief ziellos durch die Tunnel. Er war so in Gedanken und durcheinander, dass er überall an den Tunnelwänden aneckte. Wie lange er durch die Gänge irrte wusste er nicht mehr. Für ihn mussten es Stunden gewesen sein. Mitten in der Nacht schwamm er mehrere Bahnen im großen See. Niemanden wollte er sehen oder nur zufällig begegnen. Mit seinen Gedanken wollte er allein sein. Vater fiel seine stundenlange Abwesenheit auf. Dies machte ihm Sorgen. Vincent ließ sich nirgendwo blicken und auch bei Vater meldete er sich nicht zurück. Nachdem es auch am Nachmittag des darauffolgenden Tages nichts von Vincent zu sehen oder zu hören gab, ließ Vater ihn suchen. Viele Stunden später hatte man ihn ausfindig machen können und Vater fand es recht ungewöhnlich, dass Vincent um diese Uhrzeit am Schwimmen war... es war bereits weit nach Mitternacht des nächsten Tages. Vater beschloss ihn an Ort und Stelle abzupassen. Er beobachtete Vincent eine Weile. Wie immer war er sehr fasziniert von ihm. Vincent ist ein sehr guter Schwimmer und durch seine Kraultechnik kam seine Kraft gut zur Geltung. Irgendwann bemerkte Vincent jedoch die Anwesenheit einer weiteren Person außer ihm selbst und erkannte Vater der am Ufer saß und ihm zusah. Vincent schwamm zu ihm, stieg aus dem Wasser. Seine imposante Erscheinung ließ Vater erst einmal staunen.
Sein Ziehsohn war ein hochgewachsener Mann, mit sehr muskulösen Armen und Beinen, einem breiten Brustkorb und einem flachen durchtrainierten Bauch. Er hatte schwarze Shorts an, die er immer zum schwimmen trug. Doch an Vincents Gesichtsausdruck erkannte Vater das sein Sohn Sorgen hatte.

Vater: „Ist es nicht reichlich spät zum schwimmen?“ Vincent antwortete nicht, ließ sich aber tropfnass neben Vater nieder. Seine Arme locker um seine Knie geschlungen sah er ins Leere und schüttelte seinen Kopf.
Vater: „Was ist los?“ fragte er vorsichtig. Vincent atmete tief durch und ahne bereits worum es gehen könnte.
Vater: „Ich verstehe... es geht um Catherine.“ Vincent wandte seinen Kopf von ihm ab. Er versuchte Herr über seine Gefühle zu werden. Es gelang es ihm nur schwerlich.
Vater: „Sag mir was los ist, Vincent.“
Vincent: „Es gibt nichts zu sagen...“ kam wie ein Flüstern.
Vater: „Was dann?“
Vincent: „Ich... ich habe Catherine gehen lassen.“ Vater war geschockt, sprachlos. Erst musste er tief durchatmen bevor er seine Sprache wiederfand.
Vater: „Was ist vorgefallen?“ kam sehr vorsichtig.

Vincent erzählte ihm von seinem letzten Gespräch mit Catherine... ihren Wünschen und das sie bei ihm bleiben wolle in den Tunneln, um mit ihm zusammen zu sein. Aber das er es für falsch hielt, das sie für ihn ihre Welt aufgeben will. Catherine solle sich in ihrer Welt einem Mann zuwenden, um das zu bekommen was sie verdient und zwar ein glückliches Leben mit Kindern.
Vater hörte sich das alles sehr aufmerksam an. Er hatte die Veränderung seines Sohnes nicht leugnen können, seit Catherine vor fast einem Jahr, in sein Leben getreten war. Catherine hatte er ins Herz geschlossen wie eine Tochter. Sie tat Vincent gut. Er suchte nach den richtigen Worten.

Vater: „Vincent... ich weiß nicht was ich sagen soll. Damit hätte ich nun doch nicht gerechnet... Glaubst du, dass das die richtige Entscheidung war?“ fragte er bedächtig. Verwundert sah Vincent ihn an.
Vater: „Ich meine, du und Catherine... ihr seit wohl füreinander bestimmt. Ich habe euch beide beobachtet, Vincent. Wie ihr miteinander umgeht, meine ich. Sie liebt dich und würde alles für dich tun. Auch du mein Sohn... vor allem du! Dein ganzes Wesen ist sanfter und entspannter geworden. Sicherlich gibt es diese Barriere die unsere Welt von der oberen trennt, aber es muss doch irgendwie machbar sein.“
Vaters Worte waren für Vincent sehr überraschend.

Vincent: „Das du so denkst? Deine Worte überraschen mich, Vater.“
Vater: „Vincent... es besteht ein himmelweiter Unterschied zwischen dem was mal mit dir und Lisa war und dem was dich mit Catherine verbindet.“
Vincent: „Lisa... ohjee... Vater du hast nicht die geringste Ahnung.“ Vincent erhob sich und stand am Ufer.
Vincent: „Das mit Lisa... was soll ich sagen, Vater. Wir waren einfach jung, unreif und naiv... alle beide.“
Vater: „Wenn ich daran denke wie sie dir immer hinterher lief. Sie hatte einen Narren an dir gefressen und sich in dich verliebt, Vincent. Das war deutlich zu sehen.“ Vincent nickte nachdenklich.
Vincent: „Ja ich weiß. Ich hatte jedoch mit anderen Dingen zu kämpfen wie du dich sicher erinnern kannst.“
Vater: „Ich erinnere mich, Vincent. Das war die dunkelste Zeit in deinem noch so jungem Leben. Du hattest dich innerhalb von ein paar Monaten stark zum Mann entwickelt. Du musstest fast dein Leben dafür geben.“
Vincent: „Das war jedoch nicht alles, Vater... Gewisse Dinge hast du bis heute nicht erfahren. Keine Ahnung warum ich gerade jetzt gewillt bin dir das zu beichten.“ Vincent stemmte seine Hände an einen nahegelegenen Felsen und lehnte sich dort an. Sah jedoch Vater nicht an, der gespannt an seinen Lippen hing.
Vater: „Sollte ich nervös oder besorgt sein?“
Vincent: „Dafür ist es jetzt schon zu spät.“
Vater: „Nun raus damit... spann mich nicht weiter auf die Folter.“
Vincent: „Nachdem das mit meiner Krankheit alles überstanden war, kam Lisa täglich zu mir.“ Vincent redete nicht weiter, sondern sah Vater abwartend an. Vater hielt seinem Blick stand und auf einmal stockte ihm der Atem.
Vater: „Was meinst du damit?“
Vincent: „Vater... Lisa und ich waren fast 1 Jahr lang fest zusammen... mit allem was dazu gehört.“ Vater stand auf, trat an Vincent heran, ergriff seinen Oberarm und sah ihm tief in die Augen.
Vater: „Vincent... ich bin sprachlos. Warum wusste ich nichts davon? Ich muss dir sicherlich nicht sagen was hätte passieren können? Was, wenn sie schwanger geworden wäre?“
Vincent: „Jetzt beruhige dich erst einmal! Lisa hatte zu der Zeit die Pille genommen, um dem vorzubeugen. Das wusste ich natürlich, Vater. Und warum glaubst du wohl hast du davon nichts erfahren? Wir waren doch nicht lebensmüde. Du hättest uns auseinandergenommen. Und um dem aus dem Weg zu gehen hatten wir beschlossen es geheim zu halten. Die Einzige die es ahnte war glaube ich Mary. Sie hatte uns dabei erwischt, als wir uns küssten, aber da waren wir bereits einige Wochen zusammen. Als Lisa sich dazu entschloss nach oben zu gehen, um ihren Traum zu verwirklichen, hat es mir das Herz gebrochen. Und jetzt?“ Vincent schluckte schwer und klang fast sarkastisch.
Vincent: „Jetzt habe ich eine Frau aus der Welt hier über uns, die bereit wäre ihr Leben dort aufzugeben, um mit mir hier unten zu leben? ........Das ist doch absurd, Vater! Das kann ich nicht zulassen!“
Vater: „Mein Gott... das ist wahrlich nicht einfach, mein Sohn.“
Vincent: „Ich weiß nicht was ich tun soll, Vater.“
Vater: „Wo ist Catherine jetzt?“
Vincent: „Sie ist bei ihrer Freundin, die weit außerhalb von New York lebt.“
Vater: „Gut... gebt euch beiden ein paar Tage Zeit, um nachzudenken. Der Abstand gibt euch genug Freiraum zum verarbeiten.“
Vincent: „Und dann? Dann stehen wir wieder vor dem selben Problem.“
Vater: „Hör zu... ich hatte mir all die Jahre Gedanken darüber gemacht, was wohl wäre, wenn du jemanden an deiner Seite hättest den du wirklich liebst. All meine Ängste deswegen hast du heute mal eben so über Bord geworfen, weil du diese Erfahrung bereits hast machen können. Und wenn Catherine... nein... wenn ihr beide dazu bereit seid, dann soll es wohl auch so sein. Ich liebe euch beide, Vincent und ich möchte euch beide glücklich sehen. Wie ihr es im Endeffekt anstellen werdet zwischen der Oberen und der Unteren Welt umherzupendeln wird euch die Zeit lehren.“
Vincent: „Sollte es tatsächlich möglich sein?“
Vater: „Wenn ihr... du und Catherine es wirklich wollt und dazu bereit seid... sicher... warum nicht?“ Vincent schwirrte der Kopf.
Vincent: „Ich schwimme noch ein paar Bahnen und geh dann schlafen. Gute Nacht, Vater.“
Vater: „Gute Nacht, mein Junge.“ Ebenso nachdenklich wie Vincent, der wieder schwimmen ging, war Vater zurück in seine Kammer gegangen. Die Erkenntnis die er heute erlangte ließ ihn nicht los. Lange blieb er wach.

Tage später:
In den darauffolgenden Tagen hatten Catherine und Vincent genug Zeit zum Nachdenken. Catherine saß mit ihren Freundinnen zusammen und schwelgten in Erinnerungen. Nancys Kinder hatten es ihr angetan. Vorallem Nancys kleine Tochter. Sie stellte sich vor wie es wohl wäre mit Vincent Kinder zu haben. Er liebte Kinder und die Kinder liebten ihn abgöttisch. Wenn er ihnen eine „Gute-Nacht-Geschichte“ erzählte kuschelten sich einige ganz dicht an ihn heran und lauschten verträumt seinen Worten.
Eines Nachts ging Catherine voller Sehnsucht nach ihm ins Bett und träumte davon mit ihm im Sonnenschein durch den Park spazieren zu gehen, mit anschließendem Picknick auf der Wiese. Diesen magischen Moment wollte sie für immer festhalten. Im Traum fragte er sie:

Vincent: „Wie ist das nur möglich, Catherine? Wir beide hier?“

Catherine: „Ich habe es mir so sehr für uns beide gewünscht, weil ich dich so sehr liebe, Vincent.“ Verträumt sahen sie sich beide an. Doch bevor sich ihre Lippen trafen verschwand er wie durch einen Schleyer. Catherine versuchte nach ihm zu greifen, rief nach ihm, aber er kam nicht wieder.


Mit Tränen in den Augen rief sie immer wieder seinen Namen bis sie schließlich aufwachte. Sie realisierte wo sie war und weinte bitterlich. Ihre Freundin Nancy kam hastig in Catherines Gästezimmer gerannt, nahm sie in die Arme. Es dauerte eine Weile bis sie sich beruhigt hatte. Als ihr Weinen irgendwann nachließ, konnten sich die beiden Freundinnen in die Augen schauen.

Nancy: „Hey Cathy, was ist denn los? Das muss ja ein schlimmer Traum gewesen sein.“ Catherine quälte sich ein sanftes Lächeln heraus. Doch überzeugend war es nicht, eher verzweifelt.
Nancy: „Sag mal Cathy, was ist eigentlich los mit dir? Du hast dich irgendwie verändert. Du bist geheimnisvoller geworden seit deinem Unfall vor einem Jahr. Auf der einen Seite bist du fröhlich und scheinst Spaß zu haben und im nächsten Moment wirkst du abwesend, verträumt, irgendwie unglücklich und traurig. Kannst du mir das erklären? Ich mache mir Sorgen um dich, Süße. Ich bin deine beste Freundin und möchte dich glücklich sehen.“

Catherine wischte sich die Tränen vom Gesicht und begann langsam ihrer Freundin Nancy von ihrer komplizierten Beziehung zu Vincent zu erzählen. Mit großen Augen und weit aufgesperrten Ohren lauschte Nancy Catherines Worten. Sie war überwältigt von ihrer Erzählung und vor allem von dem, was Catherine im letzten Jahr erlebt hatte.

Nancy: „Liebst du ihn?“ kam vorsichtig. Sofort kamen wieder kleine Tränen.
Catherine: „Ja, sehr sogar.“
Nancy: „Wie sehr liebst du ihn?“
Catherine: „Dafür gibt es keine Worte, Nancy. Ich muss andauernd an ihn denken. Unsere gemeinsame Zeit ist so kostbar und begrenzt, das wir jede freie Minute die wir haben genießen... schon allein wenn ich seine Stimme höre, Nancy...“ Catherine sprach nicht weiter, sondern schloss ihre Augen, atmete tief ein und hörte in Gedanken seine wunderschöne sanfte, tiefe Stimme. Ihr Herz schlug ihr bis zum Hals. Nancy lächelte verträumt bei diesem Anblick.
Nancy: „Du hörst gerade seine Stimme, stimmt`s?“
Catherine: „Ja...“ war nur ein Hauch.
Catherine weiter: „Ich sehe ihn vor mir, Nance, mit seinen leuchtenden azurblauen Augen und seiner traumhaften tiefen Stimme. Der ganze Mann ist ein Traum... Hast du schon mal einen Mann von 2 Metern getroffen, der von Kopf bis Fuß mit Muskeln bepackt ist, wobei aber jeder Muskel genau richtig proportioniert ist? Nancy... wenn wir spazieren gehen hält er meine Hand und ich umklammere seinen ganzen Arm. Ich möchte ihm nahe sein. Für ihn würde ich alles aufgeben. Was soll ich nur machen... ich bin verzweifelt. Diesen Mann will ich nicht verlieren.“
Nancy: „Ich verstehe dich, Cathy. Aber ich verstehe auch ihn.“ Ungläubig sah Catherine Nancy an.
Nancy: “Süße… du wünschst dir mit ihm ein glückliches Leben. Du sagst, dass du für ihn alles aufgeben und hinter dir lassen würdest, um bei ihm zu sein. Aber Vincent weiß, das es nicht gut für dich wäre, wenn du dies tun würdest. Du brauchst ein Stück von deiner Welt. Sonst könntest du nie wirklich glücklich werden. Er versteht es, warum du nicht? Es muss doch eine Möglichkeit für euch beide geben in beiden Welten leben zu können, oder nicht?
Catherine: „Ich stehe vor einem Rätsel. Ich werde noch wahnsinnig, Nancy.“
Nancy: „Sieh mal Cathy... was du hier bei mir in den letzten Tagen erlebt hast… Paul, mein Mann, mit dem ich sehr glücklich bin und unsere beiden Kinder usw. Du siehst darin das perfekte Leben. Aber man muss nicht unbedingt alles auf einmal haben, also verheiratet sein und Kinder haben. Dies ist ein stetig wachsener Prozess. Das fängt mit dem richtigen Mann an deiner Seite an und dann lässt man alles auf sich zu kommen. Cathy... du hast bis jetzt was Männer angeht nie wirklich Glück gehabt. Was und wie du jedoch von Vincent erzählst... das scheint dein Prinz Charming zu sein. Er gibt dir was du brauchst und was dir vor ihm bis jetzt kein anderer Mann hatte geben können... bedingungslose Liebe. Ich habe dich noch nie wirklich verliebt gesehen. Geschweige denn dich so über einen Mann reden hören. Es scheint dir tatsächlich ernst zu sein.“ Nancy hielt dabei Catherines Hände. Bei ihren Worten liefen Catherine ein paar Tränen.
Nancy: „Mit Liebe ist alles möglich.“ Catherine lächelte verlegen.
Catherine: „Das sagt Vincent auch immer.“
Nancy: „Was sagst du... ob ich ihn jemals kennenlernen werde?“
Catherine: „Möglich ist alles.“ Nancy nahm ihre Freundin in die Arme und drückte sie ganz fest.
Catherine: „Danke Nancy.“
Nancy: “Und? Was wirst du jetzt tun?”
Catherine: „Ich werde jetzt nach New York zurück fahren.“
Nancy: „Was jetzt? Um diese Uhrzeit? Es ist 4 Uhr früh. Der 1. Zug geht erst in 2 Stunden.“
Catherine: „So lange kann ich nicht mehr warten. Ich muss jetzt zu ihm, Nancy. Er ist mein Leben. Ohne ihn kann ich mir mein Leben nicht mehr vorstellen.“ Nancy verstand genau was sie meinte.
Catherine: „Kann ich dein Auto nehmen?“
Nancy: „Ist es dir so ernst?“
Catherine: „Ja... ich muss noch heute zu ihm. Ich kann nicht warten.“
Nancy: „Nimm mein Auto. Paul kann es am Montag wieder abholen.“
Catherine: Danke Nancy. Ich mache mich gleich auf den Weg.”

In Windeseile stopfte Catherine ihre Sachen in die Reisetasche, zog sich Jeans, Pullover und Turnschuhe an, packte alles ins Auto und machte sich voller Vorfreude auf den Weg nach New York zu Vincent. Ihr Herz schlug schneller bei dem Gedanken an ihn.

Unterdessen tief unter den Strassen von New York, spürte Vincent Catherines Gefühlschaos. Erst ihre Unruhe und Traurigkeit wegen eines Traumes und dann plötzlich diesen Stimmungswechsel in Vorfreude und Sehnsucht nach ihm. Ganz in Gedanken versunken analysierte er Catherines Gefühle und erkannte ihr Näherkommen. Vincent konnte in dieser Nacht deswegen sowieso kein Auge zu machen, lag wach und wälzte sich hin und her.  Rasch setzte er sich auf, wechselte seinen Pullover, zog seine Stiefel an, warf sich seinen Mantel über und eilte ihr entgegen. Den Weg von seiner Kammer bis hoch zum Eingang des Central Parks rannte er.
Gerade als Vincent den Ausgang passierte sah er Catherine über den Hügel rennen. Einige Schritte ging er ihr entgegen, als sie in seine Arme rannte und ihn fast umwarf. Beide waren völlig außer Atem. Catherine schlang ihre Arme um seinen Nacken, zog ihn fest an sich heran. Auch Vincent hielt sie, verbarg sein Gesicht an ihrer Halsbeuge und versuchte Herr über seine Gefühle zu werden. Tief atmete er durch, beruhigte sich allmählich, doch Catherines Herz raste. Sie war den Tränen nahe. Catherines Hände fuhren durch seine Mähne, hielten ihn so fest.

Catherine: „Vergib mir, Vincent. Vergib mir das ich dich damit überrannt habe.“ flüsterte sie wie ein Hauch in sein Ohr.
Vincent: „Es gibt nichts zu vergeben.“ flüsterte er an ihrem Hals. Vorsichtig lockerte Vincent seinen Griff, um sie anzusehen. Catherine wollte ihn nicht los lassen.
Vincent: „Catherine sieh mich an.“ bat er sie eindringlich. Nur widerwillig löste sie sich von seinem starken warmen Nacken. Fast endlos sahen sie sich an. Catherine verlor sich in seinen azurblauen Augen, die durch eine nahe stehende Laterne sehr Geltung kamen. Gebannt und verträumt sah sie ihn an. Sie konnte ihre Augen nicht von seinen nehmen. Catherines Hände fuhren sanft über sein markantes Gesicht.
Vincent: „Ich liebe dich, Catherine.“ Catherines Herz machte einen Sprung. Sie hätte in diesem Moment die ganze Welt umarmen können. Ganz nah kam sie an sein Gesicht heran, sah ihm tief in die Augen.
Catherine: „Ich liebe dich, Vincent. Du bist mein Leben.“
Vincents Mund streifte vorsichtig abwartend an Catherines Lippen vorbei. Sie fühlte seinen warmen Atem. Sie war vollends elektrisiert von dieser federleichten Berührung.
Catherine: „Küss mich endlich...“ ihre Stimme zitterte leicht vor Aufregung. Vincent hielt sie sanft an den Hüften, zog sie näher an sich heran.
Vincent: „Komm her...“ war ein Hauch, der sie fast aus der Fassung brachte. Vincent senkte ihr seinen Kopf entgegen. Seine Lippen fanden ihre wartenden Lippen immer und immer wieder wie süßer Wein, den man Schluck für Schluck zu sich nahm und genoss. Catherine war überwältigt von seiner Leidenschaft. Sie hielt sein Gesicht in ihren Händen, fuhr über seine Wangen, seinen Hals, Nacken, durch seine langen Haare und vergruben sich darin. Vincents Hände wanderten von ihrer Hüfte, an den Seiten entlang bis zu ihren Armen rauf, die ihn festhielten, zurück zu ihrem Nacken und den Rücken entlang. Ihre Küsse wurden leidenschaftlicher, inniger, intensiver.
Catherine: „Ich will mehr...“ Catherine gewährte seiner Zunge Einlass und dachte fast zu schmelzen. Vorsichtig erkundeten ihre warmen Zungen den Bereich des anderen. Sie waren fasziniert voneinander.
Vincent löste sich langsam von Catherine. Verwundert sah sie ihn an, zog ihn immer wieder zu sich herunter und küsste ihn. Er sah sich um, zum Himmel hinauf. Catherine folgte seinem Blick und verstand. Die Dämmerung hatte eingesetzt. Traurig flehend suchte sie seine Augen. Vincent jedoch nahm ihre Hand, flüsterte ihr ins Ohr:
Vincent: „Wir sollten runter gehen.“ Glücklich lächelte sie ihn an, küsste ihn wie selbstverständlich. Gemeinsam verließen die beiden den Park.
Der Weg nach unten war durch den Mangel an Schlaf endlos. Catherines Schritte wurden kleiner und langsamer. Kurzer Hand nahm Vincent sie auf seine Arme. Sie legte ihre Arme um seinen Hals, um ihm so nahe wie nur möglich zu sein. Seine leisen Schritte und sein sanfter gleichmäßiger Gang hatten eine beruhigende Wirkung auf Catherine. Es dauerte nicht lang und sie war in seinen Armen eingeschlafen. Ihr Kopf ruhte an Vincents Schulter.

In den bewohnten Tunneln angekommen fing dort das gewohnte tägliche Treiben wieder an. Unverhofft kam ihnen Vater entgegen. Verwundert sah er Vincent an, als er die schlafende Catherine in seinen Armen erkannte. Vater wollte gerade etwas sagen, doch Vincent schüttelte schmunzelnd seinen Kopf. Er gab ihm damit zu verstehen das sie fest schlief.

Vincent: „Sie kam vor 1 Stunde zurück.“ flüsterte er.
Vater: „Du siehst auch müde aus.“ stellte Vater fest.
Vincent: „Ich habe gar nicht geschlafen. Catherine denke ich mal ebenso wenig.“
Vater: „Würde ich auch sagen wenn man sie so sieht.“ Vater lächelte bei diesem Anblick und sagte noch.
Vater: „Ein paar Stunden Schlaf würden dir auch gut tun. Ich sage den anderen bescheid euch allein zu lassen.“

Vincent: „Danke Vater. Ein paar Stunden ruhe würden wirklich gut tun.“ Vincent klang müde und geschafft.
Vater: „Gehe ich recht in der Annahme, dass Catherine in deiner Kammer zu finden sein wird?“
Vincent: „So wird es sein, ja.“ Vater nickte stumm und wusste das es zwecklos war etwas dazu zu sagen.
Vater: „Bis später dann und schlaft gut.“ Vincent nickte und setzte den Weg mit seiner süßen Last in Richtung seiner Kammer fort.

Endlich dort angekommen legte er Catherine behutsam in den hinteren Teil seines Bettes, zog ihr ihre Schuhe aus und deckte sie zu. Er ließ seinen dicken Vorhang am Eingang der Kammer vor die Öffnung fallen, stellte eine Laterne davor, als Zeichen für Privatsphäre, zog seine Stiefel und seinen Mantel aus und schlüpfte neben Catherine ins Bett. Vincents Augen ruhten ein paar Minuten auf ihrem Gesicht bis auch ihn der Schlaf übermannte.

Die Stunden verstrichen. Gegen Mittag wurde Catherine als erstes wach. Sie brauchte einen Moment um zu realisieren das sie nicht in ihrem eigenen, sondern in Vincents Bett lag. Was noch besser war... Vincent lag direkt neben ihr. Catherine dachte zuerst sie träume das alles. Hatte sie sich das nicht alles so sehr gewünscht? Soll es tatsächlich wahr sein? Vincent lag auf dem Rücken, sein Gesicht von ihr abgewandt. Die Decke lag an seinen Hüften. Sein Pullover, den er sich letzte Nacht einfach überzog war hochgerutscht und gab seinen durchtrainierten muskulösen Bauch frei. Catherine dachte noch immer sie träume. Um sicher zu gehen das er real war, berührten ihre Fingerspitzen seinen Bauch und zeichneten seinen Sixpack nach. Sie fühlte sein festes Fleisch, spürte seine Atmung. Die Hand wurde neugieriger und wanderte weiter in Richtung Brust. Zu ihrem erstaunen bedeckte nur ein kurzer bronzener Flaum seine Brust, der sich in Richtung Bauchnabel verjüngte. Seine Seiten waren glatt.
Vincent spürte im Unterbewusstsein Catherines Gefühle für ihn, die zuzunehmen schienen. Als er langsam erwachte konnte er ihre Fingerspitzen fühlen, die sich gerade auf seiner breiten Brust befanden. Sein Kopf drehte sich langsam zu ihrem. Ihrer beider Augenpaare trafen sich.

Vincent: „Guten Morgen...“ Seine Stimme klang müde, aber so sexy, dass sie fast neben ihm schmolz. Vincents große linke Hand streichelte ihr Kinn, ihre Wange und ließ seine Finger durch ihre Haare gleiten, während Catherines Hand seine Brust nie verließ.
Catherine: „Guten Morgen...“ war auch sie endlich in der Lage zu sprechen, jedoch fiel es ihr nicht leicht. Ihr Atem ging schwer vor Erregung. Ehrfürchtig blickte Catherine ihm tief in die Augen. Vincent richtete sich seitlich auf, stützte sich auf seinem linken Unterarm und kam ihr entgegen. Catherines Atem beschleunigte sich weiter, als ihre Hand, die auf seinen Bauch zurück glitt, die angespannten Muskeln fühlte, als er sich ihr entgegen bewegte.
Vincents rechte Hand glitt von ihrem linken Oberschenkel zur Hüfte bis zur linken Pobacke und zog sie sanft an sich heran, sodass Catherine ganz dicht vor ihm lag. Ihre Finger zeichneten die einzigartigen Konturen seines Gesichtes nach, während er weiter ihre Rundungen abfuhr. Verträumt sahen sie sich an bis sie sich immer näher kamen und letztendlich sich ihre Lippen trafen. Erst sanft verspielt, dann fordernder.
Catherine: „Ich liebe dich... Vinc...“ zu mehr kam sie nicht. Vincent verschloss ihren Mund mit seinem und küsste sie mehr als leidenschaftlich. Catherine zog ihn fest an sich heran. Ihre Hände suchten seine warme nackte Haut, sein festes Fleisch... alles von ihm. Vincent spürte ihre Ungeduld und schmunzelte leicht, aber tief aus seiner Brust heraus. Das machte sie fast verrückt. Es törnte sie noch mehr an.
Vincent: „Du bist doch nicht etwa ungeduldig?“ fragte er im gespielten Ernst. Catherine sah ihn mit ihren grünen glühenden Augen an.
Catherine: „Zieh das aus... ich will dich...“ Vincent löste sich von ihr, setzte sich vor ihr auf und zog seinen Pullover über den Kopf. Catherine raubte es fast den Atem... solch einen muskulösen und durchtrainierten Körper hatte sie noch nie im wahren Leben gesehen. In Zeitschriften ja oder im Fernsehen, aber Vincent sprengte den Rahmen. Mit ihren Fingern konnte sie vorher nur erahnen wie gut er gebaut war, jedoch in Natura und jetzt ohne sein Oberteil... er war eine gute Mischung aus Michelangelos Herkules, Channing Tatum und Jason Momoa. Sie konnte sich nicht satt sehen an seinem traumhaften Körper. Doch Vincent holte sie schnell wieder in die Realität zurück. Seine rechte Hand umfasste ihr Kinn, sodass ihre Augen sich trafen und küsste sie innig. Währenddessen zog er ihr ihren Pullover über den Kopf, ebenso ihr dünnes Hemdchen welches sie drunter trug anstatt eines BHs. Er küsste sie weiter den Hals entlang bis zur Schulter. Seine rechte Hand umfasste ihre linke Brust. Catherine legte sich zurück in die Kissen und zog ihn sanft mit sich. Sie beobachtete das spiel seiner Muskeln bei jeder seiner Bewegungen. Vincent küsste sie weiter von der Schulter bis runter zu ihrem Bauchnabel. Auf dem Weg dorthin verweilte er an ihren Brüsten. Zunge und Lippen umfassten ihre Nippel, spielten immer wieder daran. Catherines Körper wandte sich unter seinen Berührungen und wurde immer mehr erregt. Vincent nahm den Geruch ihrer Erregung wahr. Er öffnete den oberen Knopf ihrer Jeans, bewegte den Reißverschluss nach unten. Seine Hand wanderte zu ihrem Schoß. Er fühlte ihre heiße Feuchtigkeit, massierte sanft ihre Mitte. Catherine glaubte fast zu explodieren. Ihr Körper wölbte sich unter seiner Hand. Sie suchte seinen Mund, fand ihn und flüsterte kaum hörbar und zitternd in seine Mund:
Catherine: „Oh Gott, Vincent... befreie mich... erlöse mich... bitte...“
Vincent: „Ich erlöse dich, mein Engel. Sieh mich an...“ Sie tat was er sagte und blickte ihm bis zu ihrem Höhepunkt, der sehr intensiv war, in seine wunderschönen Augen. Ihr Körper war klamm vor Aufregung und Erregung, die Atmung schnell und zittrig. Als sie sich wiederberuhigt hatte kauerte sie an seinen Lippen. Entschuldigend blickte sie zu ihm hinauf.
Catherine: „Das war so überwältigend... ich konnte es nicht mehr aufhalten.“ Vincent musste über ihren Gesichtsausdruck schmunzeln.
Vincent: „So ungeduldig und sooo süß... Dann nehme ich jetzt Runde zwei in Angriff,“ Erstaunt über seine mutige Wortwahl musste nun auch Catherine schmunzeln. Vincents rechte Hand rutschte langsam von ihrem feuchten Schoß über die linke Hüfte bis zur linken Pobacke und streifte so galant ihre Jeans von ihren Hüften. Er zog Catherine auf sich, manövrierte ihre Jeans samt Slip mit beiden Händen bis zu den Kniekehlen. Den Rest strampelte sie davon und ließ diese an Ort und Stelle liegen. Ihre Blicke trafen sich.
Vincent: „Komm her zu mir...“ hauchte er ihr fordernd entgegen. Ehrfürchtig schmunzelnd rutschte Catherine an seine Seite biss sich auf ihre Unterlippe, öffnete langsam die Knöpfe seiner ledernen Hose... einen nach dem anderen. Darunter kam der Bund seiner schwarzen Boxershorts zum Vorschein. Vincent half ihr dabei seine Hose soweit von seinen Hüften runterzuziehen, dass ihre linke Hand unbekümmert in seine Boxershorts wandern konnte. Sein Bauch und sein Brustkorb hebten und senkten sich angespannt, als ihre Hand seine Männlichkeit erlangte, fordernd umfasste und begierig rieb. Catherines Lippen und Zunge glitt über seine Brust. Sie küssten sich innig. Ihre Hand spürte seinen immens wachsenden Schaft. Hastig und ungeduldig zog sie ihm Hose und Boxershorts weiter runter, sodass seine Männlichkeit gänzlich frei lag. Ihr stockte der Atem. Vincent war nicht nur traumhaft gebaut, seine Männlichkeit war ebenfalls überdurchschnittlich groß. Sie nahm seinen Schaft in ihre Hand, strich ehrfürchtig mit ihren Fingern auf und ab und über die empfindliche Spitze. Vincent schloss seine Augen und gab sich voll und ganz Catherines Berührungen hin. Sie wurde ungeduldiger. Den Wunsch ihn endlich in sich zu spüren nahm Vincent wahr, doch ließ er sie weiter zappeln. Beider Atem wurden schneller, zittriger vor Erwartung. Vincents rechte Hand umfasste ihr Kinn, zog sie sanft an seine Lippen. Seine Hand wanderte zu ihrer linken Hand, die seinen Schaft liebkoste, nahm diese galant in seine rechte und legte ihren Körper sanft zurück in die Kissen. Ihren linken Arm hielt er über ihrem Kopf, während sein linker Unterarm rechts neben ihrem Kopf ruhte. Tief sahen sie sich in die Augen.
Vincent: „Es wird Zeit das du ganz mir gehörst.“ kam tief aus seiner Kehle.
Catherine: „Ja... ja mach mich zu deiner Frau, Vincent. Bitte nimm mich... Ich habe so sehr auf dich gewartet.“
Vincent: „Entspann dich, mein Engel... ich werde vorsichtig sein.“
Catherine: „Ja, das letzte Mal ist schon eine ganze Weile her.“ Zu Catherines Überraschung sagte Vincent:
Vincent: „Bei mir auch... aber sicherlich länger als bei dir.“ Der überraschte Gesichtsausdruck ließ ihn schmunzeln.
Vincent: „Darüber reden wir ein anderes Mal... jetzt bist du wichtig.“
Catherine: „Komm her... ich will dich... ich will dich endlich in mir spüren. Lass mich nicht länger warten.“ Ihre Augen funkelten.
Catherine öffnete sich weit für ihn, zog ihn auf sich. Vincents rechte Hand umfasste ihren linken Oberschenkel, hob sie leicht an. Ihren Augen trafen sich, als Vincent sie vorsichtig Stück für Stück betrat. Genussvoll schloss Catherine ihre Augen. Ein Traum war in diesem Moment wahr geworden. Ihren geliebten Mann fühlte sie nun endlich in sich. Sein Schaft füllte sie voll und ganz aus. Während Vincent begann sich langsam, aber bestimmend in ihr zu bewegen, suchten Catherines Hände und Finger seine Körper. Überall wollten ihre Hände gleichzeitig sein, um seine sich bewegenden harten Muskeln zu verfolgen, seine Seiten, seine Brust, Hals, Nacken, Schultern, Gesicht. Ganz entzückt war Catherine, als sie ihre Hände seinen Rücken entlang bis zum Gesäß gleiten ließ.

Catherine: „Ich träume das alles. Das ist so unbeschreiblich... das kann nicht wahr sein.“ Vincent sah zu ihr herab, küsste ihre Stirn und leidenschaftlich ihren Mund.
Vincent: „Dann träumen wir beide den selben Traum. Ich will auf keinen Fall aufwachen.“

Catherine grinste verliebt. Sie bog sich ihm entgegen, passte sich seinen Bewegungen an. Vincent verließ ihren Schoß, um sie sich in voller Länge zu nehmen. Catherine stöhnte, legte ihren Kopf weit zurück. Vincents Stöße waren oft kurz hintereinander und ein paar mal in voller Länger seines Schaftes. Noch nie hatte man sie in dieser wundervollen und gefühlvollen Art und Weise geliebt. Vincent fühlte ihr Glück, ihre Zufriedenheit, ihre Liebe, ihre Lust. Vincent ließ es sie immer und immer wieder spüren, bis sich die vaginalen Kontraktionen steigerten. Nach ein paar weiteren kurzen Stößen verschaffte ihr Vincent einen Höhepunkt, der sie bis in den kleinsten Nerv ihres Körpers traf. Vincent brauchte eine menge Selbstkontrolle, um ihr nicht sofort zu folgen. Catherine klammerte sich zittrig an seinen Hals. Er fuhr mit seinen sanften kurzen Stößen fort. Ihr Schoß war so eng und pulsierte um ihn herum. Sein Schaft wuchs weiter an während er sich in ihr bewegte. Für Catherine war das der Himmel. Sie fühlte eine 2. Welle des Höhepunktes in sich aufsteigen. Wie auch immer er es fertig brachte, sie wollte nie wieder was anderes. Vincents Höhepunkt stand kurz bevor. Er presste Catherines Unterleib zielstrebig an seinen heran, nahm sie schneller und härter. Auch Catherine stand kurz vor der Vollendung. Vincent ließ sie über ihr gemeinsames Band all seine Liebe zu ihr spüren. Das hatte zur Folge, dass sie beide fast gleichzeitig ihren Höhepunkt erreichten und Vincent ergoss sich in ihrem warmen, feuchten Schoß, während Catherine ebenfalls kam. Schwer atmend, leicht verschwitzt und etwas zittrig legten sie Stirn an Stirn, küssten sich zärtlich.

Catherine: „Du hast mich so unendlich glücklich gemacht, mein Schatz.“
Vincent: „Du machst mich glücklich, mein Engel.“
Catherine: „Das war unglaublich. Ich weiß nicht was ich sagen soll. Noch nie hat ein Mann mich so geliebt. Uns schon gar nicht das geschafft, was du bei mir geschafft hast. Ich will nichts anderes mehr.“ flüsterte, schwärmte und küsste ihn. Vincent schmunzelte verlegen.
Vincent: „Es wird von mal zu mal schöner und intensiver, versprochen.“ Catherines Augen leuchteten.
Catherine: „Küss mich... liebe mich... jeden Tag, Vincent.“ verschmitzt sah Vincent sie an.
Vincent: „Wir werden wohl einen ausgeklügelten Zeitplan aufstellen müssen, wenn du das wirklich vorhaben solltest.“ Er klang frech und neckisch. Das war neu für Catherine, aber es gefiel ihr... sogar sehr. Sie zog ihn an seinen Haaren zu sich herunter, verlor sich in seinem Mund, an seiner Zunge.
Catherine: „Hast du heute noch Verpflichtungen?“
Vincent: „Ja in der tat, die habe ich tatsächlich.“
Catherine: „Am Nachmittag? Was könnte das sein... Geschichte?“ Vincent schüttelte seinen Kopf.
Catherine: „Literatur?“ er verneinte.
Catherine: „Mathematik?“
Vincent: „Bei Mathematik am Nachmittag hat man als Lehrer schlechte Karten.“ Catherine lachte.
Catherine: „Was dann?“ sie war neugierig.
Vincent: „Schwimmunterricht...“ Catherines Mund stand offen. Galant tippte seine Hand an ihr Kinn, damit sich dieser wieder schloss. Er schmunzelte.
Catherine: „Davon weiß ich ja gar nichts.“
Vincent: „Du hast nie gefragt.“
Catherine: „Stimmt... mein Fehler. Wer kann denn ahnen das du solch ein Multitalent bist.“ Vincent war geschmeichelt.
Vincent: „In 1 Stunde muss ich am großen See sein.“ Catherine lächelte schelmisch.
Catherine: „Und bis dahin...“ Sie zog Vincent zu sich herunter und sie liebten sich ein weiteres mal.
Nachdem Catherine an seiner Seite eingeschlafen war, verließ Vincent das Bett, zog seine Badeshorts an und machte sich auf den Weg zum großen unterirdischen Badesee, wo bereits seine Schüler auf ihn warteten. Seine Schwimmschüler spritzten ihn zur Begrüßung voll.

Vincent: „Ich freue mich auch euch zu sehen.“ Seine Schwimmschüler waren ältere Teenager, die Vincent zum Rettungsschwimmer ausbildete. Gemeinsam besprachen sie den heutigen Trainingsplan. Erst wärmten sie sich alle auf, indem jeder mehrere Bahnen im See hin und her schwamm, mit Tauchen nach Gegenständen usw. und das eigentliche Training.

In der Zwischenzeit erwachte Catherine aus einem erholsamen Schlaf. Sie sah sich um, lächelte glücklich, sammelte ihre verstreute Kleidung ein und zog sich an. Gerade als sie die Kammer verließ kam ihr Mary entgegen.

Mary: „Catherine, meine Liebe. Ausgeschlafen? Du musst hundemüde gewesen sein.“
Catherine: „Hallo Mary. Ich habe geschlafen wie ein Murmeltier.“
Mary: „Du hast bestimmt noch nichts gegessen wie ich dich kenne, kann das sein?“
Catherine: „Du hast rechts. Ich bin am verhungern, Mary. Meinst du William könnte mir was zu essen machen?“
Mary: „Davon bin ich zu 100% überzeugt, mein Kind. Komm, ich leiste dir Gesellschaft. So viel ich weiß hat William ein paar Muffins gebacken und die müssen wir unbedingt probieren bevor Vincent mit seiner Trainingsgruppe vom Schwimmen wieder da ist. Die Jungs haben nach dem Schwimmen immer reichlich Hunger und lassen meist nichts übrig.“ Catherine musste bei diesen Worten herzhaft lachen.
Catherine: „Ja, Vincent sagte mir das er heute noch Schwimmunterricht geben muss.“
Mary: „Schwimmunterricht ist etwas untertrieben. Er bildet ältere Teenager zu Rettungsschwimmern aus.“ Catherine machte große Augen.
Catherine: „Rettungsschwimmer?“ Mary nickte.
Mary: „Ja. Wir haben hier unten viele unterirdische Seen, Teiche und Flüsse. Es sind immer kleine Kinder oder schwimmschwache Erwachsene in der Nähe die ertrinken könnten. Vincent trainiert mit ausgewählten das richtige Schwimmen, Tauchen, Retten was immer auch dazu gehört.“
Catherine: „Wow... das überrascht mich jetzt. Ich meine, den Spiegelteich und die Wasserfälle kenne ich, aber das es so viel mehr gibt? Ich sehe schon... ich muss mit Vincent eine größere Erkundungstour in Angriff nehmen.“


Mary kam mit Catherine lachend bei William in der großen Küche an. Im nu zauberte er Catherine ein leckeres Mahl. Frisch gestärkt saßen sie noch eine Weile bei William bis die zwei Frauen zu Vater in die Bibliothek gingen.
Leicht schmunzelnd stand Vater von seinem Stuhl auf, als Catherine mit Mary zusammen die Stufen zur Bibliothek herunter kamen.

Vater: „Willkommen Catherine. Gut geschlafen?“
Catherine: „Ja danke, Vater. Und satt bin ich jetzt auch. William hat mich gut versorgt.“

Vater: „Komm setz dich zu mir. Trinken wir eine Tasse Tee zusammen?“
Catherine: „Das wäre jetzt genau das Richtige, Vater. Danke. Du bist nicht sonderlich überrascht mich zu sehen muss ich feststellen.“
Vater: „Nun ich muss dir gestehen, Catherine... ich sah dich bereits in aller Herrgottsfrühe, als Vincent dich auf seinen Armen durch die Tunnel getragen hat.“ schwärmte Vater und Catherine wurde leicht rot im Gesicht und Mary entkam ein leises, aber deutliches
Mary: „Aaawwww... das hätte ich gern gesehen.“
Catherine: „Oh ja... ich war so müde und konnte keinen Schritt mehr vor den anderen machen. Ich bin dann wohl seelenruhig eingeschlafen.“
Mary: „Mach dir nichts draus, Catherine. Wenn Vincent die Kinder nach der Gute-Nacht-Geschichte ins Bett trägt, ist so manche kleine Kinderseele in seinen Armen eingeschlummert. Das ist mir selbst auch schon passiert.“
Catherine: „Was dir? Wirklich?“ Vater nickte.
Vater: „Das stimmt. Ich war dabei. Wir hatten eine große Geschichtenrunde. Folglich waren auch einige Erwachsene mit dabei. Unter anderem Mary und ich. Nun ja... was soll man da groß erzählen, Catherine. Du kennst seine Stimme, wenn er vorliest und zack war Mary im Land der Träume. Wir konnten sie schließlich nicht einfach so im sitzen schlafen lassen. Also brachte Vincent Mary in ihre Kammer, ich deckte sie zu und der Rest ist Geschichte.“
Mary: „Welcher Erwachsene kann schon von sich behaupten, dass er von Vincent ins Bett getragen wurde, hmmmm?“ alle drei lachten.
Vater: „Ich gehe mal davon aus, dass ihr zwei, also Vincent und du, gewisse Dinge besprochen habt?“ Catherines verlegener Gesichtsausdruck sprach Bände.
Catherine: „Wir werden gewisse Dinge genauer besprechen, wenn er wieder da ist und ich glaube wir bekommen das mit den Örtlichkeiten auch geregelt. Den Anfang haben wir gemacht... wir haben uns zusammengerauft und wollen es beide.“
Vater: „Ob du es glaubst oder nicht, aber... ich bin sehr froh und glücklich darüber, dass ihr wieder zusammen seid. Wir werden euch so gut es geht mit allem unterstützen.“
Catherine: „Danke Vater. Das bedeutet mir sehr viel. Vincent ist mein ein und alles und... ohne ihn... es gibt nur noch ein UNS.“ Vater und Mary verstanden sofort. Vater sah zu Mary, die ein paar kleine Tränchen wegwischte vor Rührung und lächelte.
Vater: „Nun denn... meinen Segen habt ihr.“ Catherine stand auf, ging rüber zu Vater und küsste ihn auf die Wange.
Maus und Jamie betraten diskutierend die Bibliothek.
Vater: „Was gibt es, ihr zwei?“
Jamie: „Vater, könntest du bitte Maus erklären das er kein Rettungsschwimmer sein kann, weil er nicht richtig schwimmen kann?“
Maus: „Maus kann schwimmen... nicht gut, das ist richtig... aber gehe nicht unter.“
Vater: „Maus, um Rettungsschwimmer zu werden musst du richtig gut schwimmen können. Du musst schnell sein Maus. Vorallem musst du auch regelmäßig zum schwimmen gehen. Nicht nur zum Baden jeden Tag, um sauber zu werden, sondern viel üben.“
Jamie: „Jab, Vincent schwimmt jeden Abend mindestens 1 bis 2 Stunde ununterbrochen durch den großen See. Das ist ganz oft von einem Ufer zum anderen und das macht er seit er laufen kann.“ Da musste Catherine schmunzeln und sah zu Mary die nickte.
Vater: Maus, wenn du öfters am Schwimmunterricht teilnehmen würdest, dann hättest du mehr Übung. Irgendwann wärst du sicherlich auch in der Lage ein Rettungsschwimmer zu werden.“
Jamie: „Maus, lass uns zum großen See gehen und ich zeige dir was die Jungs machen.“ Catherine wurde hellhörig.
Catherine: „Darf ich mitkommen, Jamie? An dem großen See war ich noch nie.“
Jamie: „Ja natürlich. Kommt mit ihr zwei.“

Schnell waren die drei aus der Bibliothek verschwunden und auf dem Weg zum großen See.
Nach etwa 20 Minuten näherten sich die drei einer riesigen Höhle. Nach einem größeren Felsvorsprung tauchte plötzlich ein großer See auf. Das Ufer bestand größtenteils aus Felsgestein. Nur ein kleiner Abschnitt war mit feinem Sand benetzt. Auf der linken Seite des Sees ragten mehrere Arme und Köpfe und Beine mal mehr und mal weniger aus dem Wasser. Jamie, Maus und Catherine setzten sich auf ein paar höhergelegene flache Steine und bestaunten das Treiben im Wasser. Bei genauerer Betrachtung konnte man sehen, das Vincents Gruppe dabei war nach Gegenständen zu tauchen. Doch wo war Vincent? Ein älterer Teenager namens Nicolas rief nach ihm. Der war jedoch auf einer ganz anderen Seite des Sees.
Nicolas: „Vince... Vince... hier drüben. Ich finde das Tauchgut nicht. Kannst du mir helfen?“ Plötzlich hörte man jemanden ins Wasser eintauchen. Dann schwamm der Jenige mit Kraultechnik in einer Geschwindigkeit von links nach rechts, das hatte sie vorher noch nie gesehen.
Jamie: „Das ist Vincent, Catherine.“ Gebannt sah sie ihm dabei zu, wie er seine Bahn zog, vor Nicolas anhielt, abtauchte und nach einiger Zeit mit dem Tauchgut wieder an die Oberfläche kam. Mit Nicolas schwamm er erst bis zur Mitte des Sees. Während Nicolas weiter bis zur Gruppe schwamm, kam Vincent ans Ufer zurück. Genau zu dem Platz wo die drei neugierigen Zuschauer saßen. Catherine hielt den Atem an. Für Jamie und Maus war dies nichts besonderes mehr.
Ab einem bestimmten Punkt im Wasser konnte Vincent stehen und die Wassergrenze lag an seinem Bauchnabel. Seine langen nassen Haare schüttelte er nach hinten und half mit seinen Händen nach. Vincent ging langsam ans Ufer und gab immer mehr von sich preis. Catherine beobachtete jede seiner Bewegungen. Er stieg aus dem Wasser wie Aquaman oder Poseidon. Das Spiel seiner durchtrainierten Muskeln nahm ihr den Verstand. Catherine erhob sich von ihrem Platz und ging ihm entgegen. Vincent staunte nicht schlecht als er sie sah.

Vincent: „Wie kommst du hier her?“ seine Stimme klang tief und Wassertropfen liefen an ihm in Rinnsalen herunter.
Catherine: „Jamie hat mich mitgenommen. Sie wollte Maus zeigen was ihr hier so macht.“ An ihrer Stimme erkannte Vincent ihre Erregung. Das Wasser lief in Rinnsalen an ihm herunter. Catherine biss sich auf ihre Unterlippe bei diesem Anblick.
Vincent: „Ich hoffe du wurdest nicht enttäuscht...“ hinterfragte er neckisch grinsend.
Catherine: „Nein... oh nein... ganz und gar nicht. Das versüßt mir den bereits wunderschönen Tag noch mehr.“ beide hatten ein gewisses Glitzern in den Augen.
Jamie: „Vincent, Maus will Rettungsschwimmer werden und er ist der Meinung, das er ausreichend gut schwimmen kann.“ Vincent sah von Catherine zu Jamie und dann weiter zu Maus der heftig zustimmend nickte.
Vincent: „Maus, darüber haben wir bereits eingehend gesprochen. Du müsstest dafür täglich zum schwimmen kommen, um sicherer zu werden. Wenn du das geschafft hast können wir weiter arbeiten.“ Maus senkte seinen Kopf und nickte. Zusammen mit Jamie verließ er Catherine und Vincent.
Allein standen sie am Ufer und sahen den beiden schmunzelnd nach. Catherine drehte sich zu Vincent, ließ ihren Arme um seine Hüften gleiten, küsste seine Brust. Vincent legte seine Arme um ihre Schultern, küsste ihre Stirn, ihre Nase und letztendlich ihren Mund. Für einen kleinen Moment vergaßen sie alles um sich herum bis Vincent plötzlich etwas nasses hartes am Rücken traf. Sichtlich geschockt keuchend und verwundert sah er auf, drehte sich um und sah Kanin, der aus dem Wasser spitzelte und sich vor lachen nicht mehr beruhigen konnte.

Kanin: „Hey Vinc... nehmt euch ein Zimmer... ach ja, bekomme ich meinen Football wieder?“
Vincent sah kurz zu Catherine, die sich ein Lachen verkneifen musste. Sie sah ein schalkhaftiges Blitzen in seinen Augen und war gespannt auf seine Reaktion.
Vincent atmete tief durch, nahm den Football, zeigte ihn herausfordernd Kanin.
Vincent: „Das ist deiner?“ kam belustigend von Vincent. Kanin nickte. Catherine sah gespannt von einem Mann zum anderen und schmunzelte.
Vincent: „Wenn du ihn wiederhaben willst, dann hol ihn dir!“ Vincent holte weit aus und katapultierte den Football über den kompletten See und darüber hinaus. Entgeistert sah Kanin ihn an. Auch Catherine konnte es nicht glauben.
Kanin: „Ach neee... bis dahinter?“ Vincent verschränkte seine Arme und sah ihn abwartend an.
Vincent: „Wenn du meinst, du musst mich ärgern und herausfordern, dann sei froh das es dein Football ist und nicht dein Kopf.“ Catherine musste sich ein schmunzeln verkneifen.
Kanin: „Das ist ein gutes Argument, Vincent. Ich glaube das finde ich gerechtfertigt.“ Kanin im gespielten ernst. Vincent nickte zustimmend.
Vincent: „Dann schwimme deines Weges, mein Freund.“ ebenfalls im gespielten ernst und deutete mit seiner Hand in Richtung des Footballs, der irgendwo gelandet ist.
Vincent drehte sich schmunzelnd zu Catherine küsste sie noch einmal.
Vincent: „Gib mir ein paar Minuten. Wir sind hier fast fertig.“
Catherine: „Gut, ich warte bei Vater in der Bibliothek.“ Vincent ging wieder ins Wasser zurück und schwamm zu seiner Gruppe. Catherine sah ihm verträumt nach.

Catherine ging zurück zu Vater. Dieser saß wie sonst auch an seinem Schreibtisch. Er sah Catherines glückliches Gesicht.
Vater: „Ihr habt Vincent und die anderen getroffen?“
Catherine: „Ja haben wir. Kanin hat gemeint er muss Vincent mit einem nassen Football bewerfen.“ sie lächelte in sich hinein.
Vater: „Ohjee... im Wasser werden alle wieder zu kleinen Kindern. Wie hat Vincent reagiert?“
Catherine: „Er hat Kanins Football über den ganzen See bis zum anderen Ufer geworfen. Du hättest mal Kanins Gesicht sehen sollen.“
Vater: „Das kann ich mir sehr gut vorstellen, meine Liebe.“  Beide lachten und Vater erzählte Catherine noch ein paar andere Anekdoten über Vincent und die anderen.

Es dauerte nicht lang, da kam Vincent die Stufen der Bibliothek herunter. Seine lange Mähne war noch nicht vollständig getrocknet. Catherines Augen fingen ihn ein und verfolgten jede seiner Bewegungen bis er endlich neben ihr Platz nahm.

Vater: „Vincent, mein Junge... wie war der Schwimmunterricht?“ der neckische Unterton entging Vincent nicht und auch Catherine lachte leise auf.
Vincent: „Im großen und ganzen sehr gut. Es war sehr ereignisreich muss ich sagen.“
Vater: „Und? Hatte Kanin wieder seinen Football dabei?“ Vincent neigte lächelnd seinen Kopf.
Vincent: „In der tat, ja. Der ist ihm nur leider abhanden gekommen. Er schwimmt und schwimmt durch den großen See und kann ihn irgendwie nicht finden. Ich denke mal er wird noch eine Weile beschäftigt sein.“ alle drei lachten.
Catherine: „Es gibt Dinge an dir, mein Schatz, die erstaunen mich. Ich hätte solch eine freche Seite an dir nie vermutet.“ Vincent sah sie herausfordernd an. Sein Blick wanderte schmunzelnd zu Vater.
Vater: „Catherine, meine Liebe... meinem jüngsten Sohn sitzt der Schalk im Nacken. Gerade dann, wenn es niemand erwartet überrascht er einen. Erwarte also immer das unerwartete.“ Vincent ließ seinen Kopf nach vorne fallen im gespielten Schahm. Catherines Augen blitzten auf bei diesen Worten und sie spielte mit. Sie beugte und drehte sich zu ihm.
Catherine: „Aaaaaaawwwwwww du armer Vincent. Hat man dich durchschaut?“ Er drehte sich zu ihr, unterwürfig schauend und auf einmal wechselte sein Blick von unterwürfig zu blitzend schmunzelnd. Lachend griff sie nach seinem Gesicht und küsste ihn innig. Vater wurde verlegen und räusperte sich.
Catherine: „Entschuldige Vater.“ war sie nun verlegen. Vincent sagte nichts dazu. Vater winkte lächelnd ab.
Vater: „Schon gut, mein Kind. Ich bin glücklich darüber, das ihr zwei zueinander gefunden habt und ich wünsche euch beiden alles Glück dieser Welt.“ ergriffen sahen sie Vater an.
Vincent: „Danke Vater, das bedeutet uns sehr viel.“ Catherine nickte gerührt, stand auf, ging zu Vater und umarmte ihn fest.
Catherine: „Danke Vater. Ich weiß gar nicht was ich sagen soll.“ sie küsste seine Wange und hielt ihn fest. Vater hielt sie ebenfalls, war gerührt. Stolz über diesen Anblick sah Vincent zu seinen beiden liebsten Menschen.
Mary und Cullen gesellten sich dazu. Zuerst beobachteten sie diese emotionale Szene zwischen Vater und Catherine.

Cullen: „Stören wir oder dürfen wir uns zu euch setzen.“
Vincent: „Ihr zwei stört absolut nicht. Gibt es etwas besonderes weswegen ihr zwei hier seid?“
Mary: „Nein, ich dachte wir könnten zusammen eine Tasse Tee trinken und diese Runde komplett machen, wenn es euch recht ist.“
Vater: „Sehr gerne. Ich liebe es meine Lieben um mich zu haben.“ alle lächelten verlegen.
Vincent: „Und weswegen bist du hier Cullen? Du trinkst nicht mal aus versehen Tee...“ kam in einem neckischen Unterton.
Cullen: „Eigentlich wollte ich mal nach meinem besten Freund sehen, denn seit Tagen habe ich ihn kaum gesehen. Er hatte irgendwelche Liebesprobleme.“ kam ebenso zurück.
Vincent: „Ach wirklich? Also, wenn du Kanin meinen solltest und ihn suchst... der sucht verzweifelt nach seinem heißgeliebten Football, der ihm irgendwie abhanden gekommen ist.“ Cullens Augen wurden gespielt groß.
Cullen: „Ach was... hat er wieder ne große Klappe gehabt?“ Cullen strahlte über beide Ohren. Mary, Vater und Catherine verfolgten diese freche Unterhaltung mit wahrer Freude.
Vincent: „Nur dezent. Ich denke mal wir sollten Olivia bescheid sagen, dass es beim ihm heute etwas später werden wird.“ Cullen und Vincent sahen sich erst schweigen an, lachten aber im Anschluss. Cullens Hand klopfte mehrmals auf Vincents Schulter vor Lachen.
Cullen: „Schön das du wieder normal bist, mein Freund. Und Catherine... es ist so schön dich wieder hier zu haben.“
Catherine: „Danke Cullen. Wie ich sehe geht es hier gar nicht so ernst zu ,wie einst vermutet.“
Mary: „In der tat, Catherine. Diese Momente entschädigen für alles. Eigentlich fehlt hier nur noch einer an diesem Tisch.“ Vincent schmunzelte in sich hinein. Er wusste genau wer gemeint war.
Catherine: „Und wer könnte das sein?“ fragte sie vorsichtig.
Vater: „Mein ältester Sohn, Devin.“ fragend sah sie in die Runde.
Vincent: „Devin ist Vaters leiblicher Sohn. Er wurde hier unten geboren. Seine Mutter starb bei dessen Geburt. Devin und ich sind zusammen aufgewachsen.“
Vater: „OH ja und er hat dir jeglichen Unfug beigebracht den man sich denken und vorstellen kann.“
Vincent: „Unter anderem, ja!“ entgegnete er beiläufig.
Vater: „Catherine... wenn Devin, Cullen und Vincent zusammen sind, dann ist hier niemand vor dessen Streichen und Sarkasmus sicher.“ Catherine sah Vincent an, der ihr unschuldig in die Augen sah und seinen Kopf schüttelte.
Vincent: „Ich doch nicht, Vater...“
Vater: „Besonders du, mein Sohn. Du und dein Bruder... was soll ich sagen... ihr habt es faust Dick hinter den Ohren.“
Catherine: „Wenn ich das alles so höre... ich kann es kaum glauben... gibt es eigentlich etwas was ich noch nicht von dir weiß?“ gespannt sah Catherine in die Runde. Es schien einiges zu sein.
Catherine: „Nun? Das Schweigen bedeutet  meistens ja, oder?“
Cullen: „Vincent? Fällt dir da vielleicht irgend etwas ein?“
Vincent: „Hmmm, lass mich mal nachdenken. Hilf mir beim Nachdenken, Cullen.“
Mary: „Ihr zwei seid unmöglich. Warum sagst du es nicht einfach, Vincent. Es ist nichts dabei. Darauf kannst du stolz sein!“
Catherine: „Was ist es? Ihr macht mich neugierig.“ Ihr Blick wanderte von einem zum anderen. Vincent ergab sich seinem Schicksal.
Vincent: „Nun gut... ich scheine nicht drum herum zu kommen... du magst Musik?“ Catherine nickte.
Catherine: „Du weißt das ich Musik mag und du auch, das weiß ich.“
Vincent: „Ich höre sie mir nicht nur gern an... ich spiele selbst... Klavier und Gitarre. Nicht nur Klassik, sondern auch modernere Stücke.“ Catherine bekam große Augen. Alle drum herum lächelten und nickten.
Cullen: „Und er ist richtig gut darin. Wenn er spielt, dann ist man paralysiert. Die modernen Stücke... wow... vor allem wenn du zusammen mit anderen zusammen diese Stücke spielst. Ich könnte da stundenlang zuhören und zusehen. Die Harmonie ist unbeschreiblich.“
Vincent: „Danke Cullen.“
Catherine: „Ich weiß gar nicht was ich sagen soll. Ich bin sprachlos.“
Vater: „Warte bis du ihn spielen hörst. Auch wenn die moderne Musik nicht immer meinem Geschmack entspricht, gibt es vieles das ich lieben gelernt habe.“ Vater klang stolz.
Mary: „Hört, hört... wie spät haben wir es eigentlich?“
Vincent: „Meinem knurrenden Magen zu urteilen müsste es fast Zeit zum Abendessen sein.“
Cullen: „Du hast immer Hunger, Vinc.“
Vincent: „Schwimmen macht eben hungrig.“ versuchte er sich zu verteidigen.

Es war früher Abend. Lang saßen sie bei Vater in der Bibliothek, bis sie sich zum Abendessen bei William trafen. Einige andere waren bereits fleißig am essen.
Während des Essens kamen 3 Männer in Vincents Alter kurz an den Tisch, an dem er mit Vater, Mary und Catherine saß.
Markus: „Hey Vinc hast du nachher etwas Zeit? Wir wollen zur Galerie für eine Session.“ Vincent sah zu Catherine.
Catherine: „Session?“ Mary und Vater schmunzelten.
Vincent: „Musik Session. Es gibt hier einen Abschnitt der die Klänge der Instrumente hervorhebt. Der Sound ist unbeschreiblich. Kommst du mit?“
Catherine: „Sehr gerne. Ich kann es kaum abwarten.“ Die anderen im Saal bekamen mit, das es nach dem Essen eine Musik Session geben wird. Es sprach sich herum wie ein Lauffeuer. Geoffrey stand auf einmal neben Vincent.
Vincent: „Geoffrey, was kann ich für dich tun?“
Geoffrey: „Stimmt es, das ihr nachher Musik machen werdet? Nicht nur üben, sondern richtig spielen?“ Vincent nickte.
Geoffrey: „Dann hole ich schon mal deine Gitarre, ja?“ Vincent grinste leicht verlegen.
Vincent: „Wenn sie dir nicht zu schwer ist, dann wäre das großartig. Bringst du mir bitte die schwarze E Gitarre?“ hastig nickte er und war verschwunden.
Vater: „Was werdet ihr spielen?“ fragte Vater neugierig. Vincent zuckte nachdenklich seine Schultern.
Vincent: „Ich weiß es nicht. Mal sehen. Da es nicht geplant war, werden wir improvisieren. Vielleicht lassen wir uns vom Publikum inspirieren. Die spontanen Stücke sind meistens am besten.“ Catherine sah zu Vincent herüber.
Catherine: „Ich bin gespannt!“
Vincent: „Ich auch!“ lächelte er verlegen.
Mary: „Ich hätte da schon einen Wunsch.“
Vincent: „Ich höre...“
Mary: „Ich habe schon ewig nicht mehr `Johnny be Good` von Chuck Berry gehört.“ sie klang träumerisch.
Vater: „Das wäre sogar aus meiner Zeit.“
Vincent: „Warum nicht. Dann wirst du auch unter den Zuhörern sein, Vater?“
Vater: „Das werde ich mir nicht entgehen lassen.“
Catherine: „Johnny be Good...“ Catherine überlegte, welche Lieder sie kennt, die man so schön mit Gitarre spielen kann.
Vincent: „Was überlegst du?“
Catherine: „Welche Lieder man mit Gitarre spielen kann.“
Vincent: „So gut wie alles. Es kommt immer auf die Gitarre drauf an. Mit einer akustischen Gitarre hört sich der Song `Alice` von den Smokys viel besser an, als mit einer E Gitarre. Da können mehrere Gitarren zusammen spielen, ohne man sich gegenseitig aussticht. Bei dem Song `Nothing else Matters`von Metallica ist eine elektroakustische Gitarre vom Vorteil. Die vereint die akustische mit der E Gitarre.“
Catherine: „Mein Gott das es da solche Unterschiede gibt?“ Vincent nickte.
Vincent: „Vater zu liebe haben wir versucht `Beethovens 9.` mit Gitarre zu spielen.“ Catherine sah ungläubig. Mary und Vater nickten.
Vater: „Das war bemerkenswert. Ich hätte mir nie träumen lassen dieses Stück in solch einer Weise zu hören.“
Vincent: „Und ein hartes Stück Arbeit. Wir waren zu sechst und haben mehrere Tage gebraucht damit es harmonisch klingt. 6 Gitarren müssen teilweise wie eine klingen und dann noch abwechselnd die verschiedenen Zwischentöne. Es war eine Herausforderung.“

In diesem Moment kam Geoffrey mit einem Gitarrenkoffer, den er Vincent strahlend übergab.
Vincent: „Danke Geoffrey.“
Geoffrey: „Dürfen wir gleich mitkommen?“
Vincent: „Ihr könnt gern schon einmal vorgehen. Wir sind in ein paar Minuten da.“
Catherine: „Seit wann spielst du Gitarre?“ Vincent überlegte kurz.
Vincent: „Mit etwa 10 Jahren hab ich damit angefangen. Zu uns kamen von Anfang an Musiker, da bin ich neugierig geworden.“
Catherine: „Du steckst voller Überraschungen!“
Vincent: „Wer weiß was noch alles zum Vorschein kommt!“ grinste er, nahm einen letzten Schluck Tee, stand vom Tisch auf und nahm seinen Gitarrenkoffer. Leicht verwirrt sah sie in die Runde. Vater schüttelte schmunzelnd seinen Kopf, um sie zu beruhigen.
Vincent: „Mag schon irgendjemand mitkommen?“
Catherine: „Ja ich! Ich möchte nichts verpassen.“
Vincent: „Gut. Wir sehen uns dann in kürze ihr zwei.“ Vater und Mary nickten lächelnd.

Zusammen mit Marcus, Raphael und Domenic ging Vincent mit Catherine in die Musikhalle. Dort blieb sie erstaunt im Eingang stehen. Dort sah es aus, wie in einem großen Konzertsaal. Boxen, Lautsprecher, Kabel, diverse Instrumente. Aber auch viele Sitzgelegenheiten. Auf einigen saßen bereits neugierige Zuhörer, die es nicht mehr abwarten konnten. Während Catherine erstaunt näher kam entnahm Vincent seine schwarze Gitarre, legte sie sich mit einem Gurt an und steckte einen passenden Stromstecker in das Ende seiner Gitarre. Die Anderen bereiteten sich ebenfalls vor. Domenic hatte wie Vincent lange Haare, nur waren diese nicht blond, sondern dunkelbraun und er spielte die 2. E Gitarre. Marcus saß an den Drums, Raphael am Klavier und Joseph spielte die Bass Gitarre. Die Männer setzten ihre Ohrstöpsel ein und begannen mit dem Soundcheck.
Die neugierigen Zuhörer bekamen einen kleinen Vorgeschmack auf das kommende. Die Marcus stellte seine Drums richtig ein, Raphael spielte sich an seinem Klavier warm, die Gitarristen nahmen auf ihren erhöhten Hockern Platz und stimmten ihre Saiten. Catherine gesellte sich zu den Zuhörern. Die Musiker besprachen ein paar Anfangslieder und wollten sich eher durch verschiedene Vorschläge der anderen inspirieren lassen. Nach und nach kamen immer mehr Leute, bis die Halle voll war. Die ältere Generation nahm eher im hinteren Bereich der Halle Platz, während die jüngeren sich um die besten Plätze vorn kümmerten.
Zwei junge Frauen gesellten sich ebenfalls zu den Musikern und sie stellten sich als Sängerinnen heraus. Ihre Namen waren Whitney und Christina.

Die ersten Testakkorde wurden gespielt. Catherine konnte erkennen, das diese von Vincents Gitarre kamen. Die Melodie kam ihr ebenfalls bekannt vor... diese war von ´Alice´ („Smokys“). Sie war erstaunt. Sie hatte nur Augen für ihn und seine Gitarre, als die Anderen Gitarristen mit einstiegen, kurz pausierten, um die Saiten nachzustimmen und wieder weiter probten.
Nach weiteren 10 Minuten war es dann endlich so weit.

Domenic: „Soooo... ich glaube wir wären dann so weit. Was sollen wir als erstes spielen. Nur her mit euren Wünschen.“
Aus der Menge kam: „Wir würden gern ´Alice´ komplett hören. Die Probe war ja schon toll.“ Die Blicke gingen breit grinsend zu Vincent, der seinen Kopf schmunzelnd senkte. Alle drum herum jubelten freudig.
Vincent: „Ich habe es geahnt.“ sein Blick ging zu Catherine, die ihn fragend ansah. Catherines Kopf ging zu Rebecca und sah auch sie fragend an. Rebecca lachte.
Rebecca: „Du hast keine Ahnung was dich erwartet, oder?“
Catherine: „Das Vincent Gitarre spielt?“ Rebecca schüttelte ihren Kopf.
Rebecca: „Warte es ab. Du wirst sprachlos sein.“
Alle Musiker brachten sich in Position. Domenic zählte an:
Domenic: „1... 2...   1,2,3,4...“
Gemeinsam begannen Vincent und Domenic mit einer harmonischen Abstimmung die Melodie von ´Alice´ zu spielen. Es lag so viel Gefühl darin, das Catherine fast dahin schmolz.
Eine rauchige Stimme begann die ersten Worte zu singen:

Sally called when she got the word

She said "I suppose you've heard, 'bout Alice"

So I rushed to the window and I looked outside

And I could hardly believe my eyes,

As a big limousine rode up into Alice's drive...


Catherine sah von Rebecca zu Vincent und wieder zurück. Rebecca sah sie breit lächelnd an und nickte.
Rebecca: “Du hörst richtig... das ist dein Vincent der da singt.” Catherine stand der Mund offen. Sie hatte vor Rührung kleine Tränen in den Augen. Vincent spürte es, sah während er sang zu ihr hinüber, zwinkerte ihr kurz zu und konzentrierte sich weiter auf seinen Text.
Den Refraint sang er zusammen mit allen Musikern mit fast einer Stimme. Das Publikum klatschte, sang mit, lachte...


Oh, I don't know why she's leaving, or where she's gonna go

I guess she's got her reasons but I just don't wanna know

'Cause for twenty-four years I've been living next door to Alice

Twenty-four years just waitin' for a chance

To tell her how I feel and maybe get a second glance

Now I gotta get used to not living next door to Alice


We grew up together, two kids in the park

Carved out initials deep in the bark, me and Alice

Now she walks through the door, with her head held high

Just for a moment I caught her eye

As the big limousine pulled slowly out of Alice's drive


Oh, I don't know why she's leaving, or where she's gonna go

I guess she's got her reasons but I just don't wanna know

'Cause for twenty-four years I've been living next door to Alice

Twenty-four years just waitin' for a chance

To tell her how I feel and maybe get a second glance

Now I gotta get used to not living next door to Alice


Sally called back, and asked how I felt

She said, "I know how to help, get over Alice"

She said, "Now Alice is gone, but I'm still here

You know I've been waiting twenty-four years..."

And the big limousine disappeared


I don't know why she's leaving, or where she's gonna go

I guess she's got her reasons but I just don't wanna know

'Cause for twenty-four years I've been living next door to Alice

Twenty-four years just waitin' for a chance

To tell her how I feel and maybe get a second glance

But I'll never get used to not living next door to Alice

Now, I'll never get used to not living next door to Alice.


Die Gitarren und der Gesang wurden leiser und wurden durch tosenden Beifall abgelöst. Vincent fing Catherines sprachlosen Gesichtsausdruck ein. Mit einem bewegenden, glücklichen Blick bewegte sie nur ihre Lippen. Er konnte die Worte ...unglaublich... und ...Wahnsinn... ablesen. Als Dankeschön für das Kompliment durfte sich Catherine ein Lied aussuchen.

Vincent: “Catherine... du als nächstes... welcher Song würde dich glücklich machen?” Alle Blicke waren auf sie gerichtet, als Vincent mit seiner tiefen kräftigen Stimme sprach. Sie lief leicht rot an.
Catherine: “ ´Dein Blick´ “ Vincent nickte. Dies war der Einsatz von Christina, eine der beiden Sängerinnen.

Die E Gitarren begannen mit schnellen Akkorden.


Ich hetz' durch mein Leben, hör' zu viele Stimmen

Ich dreh' und verbiege mich im Uhrzeigersinn

Da rollt 'n Zug durch meinen Kopf, meinen Kopf

Immer nichts tun und tu's dann doch, tu's dann doch

Dann stehst du vor mir und nimmst mich an die Hand

Sagst leise „Komm mal endlich an, endlich an!“


Du tanzt die Last von mir

Bin immer müde, aber nie von dir

Und dreht sich meine Welt mal wieder viel zu schnell

Dann steig' ich bei dir aus

Du fängst mich auf

Und dein Blick, und dein Blick

Und dein Blick holt mich nach Haus


Komm' nicht mehr zum Stehen, muss überall hin

Ich irr' durch die Gegend wie durch ein Labyrinth

Die Straßenbahn frisst Menschen auf, Menschen auf

Und spuckt sie danach wieder aus, wieder aus

Du ziehst die Bremse und nimmst mich an die Hand

Sagst leise: „Komm mal endlich an, endlich an!“


Du tanzt die Last von mir

Bin immer müde, aber nie von dir

Und dreht sich meine Welt mal wieder viel zu schnell

Dann steig' ich bei dir aus

Du fängst mich auf

Und dein Blick, und dein Blick

Und dein Blick holt mich nach Haus, yeah-eah


Oh yeah!

Oh yeah!

In meinem Kopf läuft dieser Film, dieser Film

Wird's mal zu viel stoppst du das Bild

Du tanzt die Last von mir

Bin immer müde, aber nie von dir

Und dreht sich meine Welt mal wieder viel zu schnell

Dann steig' ich bei dir aus

Und du fängst mich auf

(Du tanzt die Last von mir) Tanzt die Last von mir

(Bin immer müde, aber nie von dir) Aber nie von dir

Und dreht sich meine Welt mal wieder viel zu schnell

Dann steig' ich bei dir aus

Du fängst mich auf

Und dein Blick, und dein Blick

Und dein Blick holt mich nach Haus

Dein Blick, yeah!


Tosender Beifall und Jubel kam von allen Seiten.

Vincent: “Mary hatte einen Wunsch...”
Mary: “Jaaaaa ´Johnny be Good´.”
Domenic: “Das Gitarren-Solo am Anfang muss Vincent spielen. Ich verhasple mich andauernd.”

Und das machte er... der Anfang von ´Johnny be Good´ war extrem schnell. Sein Gesicht spiegelte alle hohen und tiefen Töne wieder. Er war hoch konzentriert. Domenic sang mit seiner kräftigen Stimme:


Deep down in Louisiana close to New Orleans

Way back up in the woods among the evergreens

There stood a log cabin made of earth and wood

Where lived a country boy named Johnny B. Goode

Who never ever learned to read or write so well

But he could play a guitar just like a ringing a bell


Go go

Go Johnny go!

Go

Go Johnny go!

Go

Go Johnny go!

Go

Go Johnny go!

Go

Johnny B. Goode!


He used to carry his guitar in a gunny sack

Go sit beneath the tree by the railroad track

Oh, the engineer would see him sitting in the shade

Strumming with the rhythm that the drivers made

The people passing by, they would stop and say

Oh my, but that little country boy could play


Go go

Go Johnny go!

Go

Go Johnny go!

Go

Go Johnny go!

Go

Go Johnny go!

Go

Johnny B. Goode!


His mother told him "Someday you will be a man,

And you will be the leader of a big ol' band

Many people coming from miles around

To hear you play your music when the sun go down

Maybe someday your name'll be in lights

Saying Johnny B. Goode tonight"


Go go


Go Johnny go

Go go go Johnny go

Go go go Johnny go

Go go go Johnny go

Go

Johnny B. Goode


Mary war hin und weg, ebenso wie alle andere in der großen Halle. Vater und Catherine applaudierten kräftig.

Marcus: “Und das nächste. Vielleicht eine Ballade?” Sofort kam von Jamie und Rebecca fast gleichzeitig:   “Bed of Roses”
Marcus: “Uuuuuuuh Vincent... du bist wieder gefragt.” Er nickte schmunzelnd.
Vincent: “Sieht so aus. Dann wollen wir mal.”

Beide E Gitarren begannen wie eine...

Sitting here wasted and wounded

At this old piano


Trying hard to capture

The moment this morning I don't know


'Cause a bottle of vodka

Is still lodged in my head

And some blond gave me nightmares

I think she is still in my bed

As I dream about movies

They won't make of me when I'm dead


With an ironclad fist I wake up and

French kiss the morning

While some marching band keeps

Its own beat in my head

While we're talking

About all of the things that I long to believe

About love and the truth and

What you mean to me

And the truth is baby you're all that I need


I want to lay you down on a bed of roses

For tonight I sleep on a bed on nails

I want to be just as close as the Holy Ghost is

And lay you down on bed of roses


Well I'm so far away

That each step that I take is on my way home

A king's ransom in dimes I'd given each night

Just to see through this payphone


Still I run out of time

Or it's hard to get through

Till the bird on the wire flies me back to you

I'll just close my eyes and whisper,

Baby blind love is true



I want to lay you down on a bed of roses

For tonight I sleep on a bed on nails

I want to be just as close as the Holy Ghost is

And lay you down on bed of roses


The hotel bar hangover whiskey's gone dry

The barkeeper's wig's crooked

And she's giving me the eye

I might have said yeah


But I laughed so hard I think I died

When you close your eyes

Know I'll be thinking about you

While my mistress she calls me

To stand in her spotlight again

Tonight I won't be alone

But you know that don't

Mean I'm not lonely I've got nothing to prove

For it's you that I'd die to defend


I want to lay you down on a bed of roses

For tonight I sleep on a bed on nails

I want to be just as close as the Holy Ghost is

And lay you down on bed of roses.



Als das Lied endete waren vorallem die Frauen sehr verträumt und gerührt. Pärchen lagen sich in den Armen oder lehnten aneinander. Völlig entspannte Gesichter waren zu sehen.

“Noch eine Ballade, Vincent.” kam es von allen Seiten.
“Jaaa eine weitere Ballade am Klavier, Vincent.”
Vincent: “Am Klavier...” er sah zu Catherine hinüber, die gespannt war auf alles was kommen würde. Er sprach kurz mit seinen Freunden, setzte sich ans Klavier und begann die ersten Töne von ´You Raise me up´. Catherine hatte vor Rührung Tränen in den Augen, als er anfing dazu zu singen.


YOU RAISE ME UP



When I am down and all my souls surround me

And troubles come and my heart burden be

And I am still and wait here in the silence

Until you come and sit awhile with me


You raise me up so I can stand on mountains

You raise me up to walk on stormy seas

I am strong when I am on your shoulders

You raise me up to more than I can be


You raise me up so I can stand on mountains

You raise me up to walk on stormy seas

I am strong when I am on your shoulders

You raise me up to more than I can be


You raise me up so I can stand on mountains

You raise me up to walk on stormy seas

I am strong when I am on your shoulders

You raise me up to more than I can be


You raise me up so I can stand on mountains

You raise me up to walk on stormy seas

I am strong when I am on your shoulders

You raise me up to more than I can be

You raise me up to more than I can be.


Rebecca sah zu Catherine. Ihr liefen die Tränen an den Wangen herunter. Sie nahm Catherine in ihre Arme.
Rebecca zu Catherine: “Pass auf, das kommt gleich noch besser.” fragend sah Catherine sie an.
Rebecca: “Ich habe den nächsten Wunsch.” Die Jungs sahen gebannt auf Rebecca, die Catherine im Arm hatte. Vincent spürte wie sie sich gerade fühlte. Verlegen sah er zu ihr und schmunzelte süß.
Marcus: “Wir trauen uns gar nicht zu fragen.” Rebecca grinste breit.
Rebecca: “Ich wünsche mir ´Run to you´. Vincent am Klavier und Whitney singt.


Run to You

Whitney Houston


I know that when you look at me

There's so much that you just don't see

But if you would only take the time

I know in my heart you'd find

A girl who's scared sometimes

Who isn't always strong

Can't you see the hurt in me?

I feel so all alone


I wanna run to you (oooh)

I wanna run to you (oooh)

Won't you hold me in your arms

And keep me safe from harm

I want to run to you (oooh)

But if I come to you (oooh)

Tell me, will you stay or will you run away


Each day, each day I play the role

Of someone always in control

But at night I come home and turn the key

There's nobody there, no one cares for me

What's the sense of trying hard to find your dreams

Without someone to share it with

Tell me what does it mean?


I wanna run to you (oooh)

I wanna run to you (oooh)

Won't you hold me in your arms

And keep me safe from harm

I want to run to you (oooh)

But if I come to you (oooh)

Tell me, will you stay or will you run away


I need you here

I need you here to wipe away my tears

To kiss away my fears

If you only knew how much

I wanna run to you (oooh)

I wanna run to you (oooh)

Won't you hold me in your arms

And keep me safe from harm

I want to run to you (oooh)

But if I come to you (oooh)

Tell me, will you stay or will you run away


Ein ohrenbetäubender Applaus durchquerte die Halle.
Raphael: “Gönnt uns eine kleine Pause und dann geht es weiter. Einverstanden?” Die Zuhörer stimmten zu und die Musiker konnten durchatmen.
Während sich die meisten etwas zu trinken holten ging Rebecca mit Catherine an der Hand zu Vincent, der mit dem Rücken zu ihr stand und sich kurz mit Raphael unterhielt. Als er sich umdrehte sah er seine Catherine mit roten verheulten Augen verlegen lächelnd. Wortlos nahm er sie erst einmal in die Arme. Dann flüsterte er in ihr Ohr:
Vincent: “So schlimm?” darüber konnte sie einfach nur lachen und schüttelte ihren Kopf.
Catherine sah ihn ungläubig an. Sie gingen etwas abseits der anderen.
Catherine: “Ganz im Gegenteil... das war... mir fehlen die Worte... eigentlich müsste ich jetzt richtig sauer auf dich sein, weißt du das?”
Vincent: “Weil ich dir das vorenthalten habe?”
Catherine: “Auch ja... solch eine Gabe, Vincent... Vor ein paar Tagen dachte ich noch, ich sehe dich nie wieder und jetzt? Mir ist, als würde ich dich erst jetzt richtig kennenlernen.”
Vincent: “Jetzt weiß ich nicht was ich sagen soll. Du hast recht, Catherine. Wir hatten aber auch nie wirklich die Möglichkeit in diese Ebene vorran zu schreiten. Wenn wir uns sahen, dann entweder, wenn du in Gefahr warst oder kurz auf deinem Balkon. Hier unten war unsere Zeit ebenfalls begrenzt. Jetzt sehe ich die Dinge anders und ich denke wir werden in Zukunft mehr Zeit für einander finden und diese optimal und sinnvoll nutzen. Was denkst du?” Catherine nickte bei seinen Worten. Sie wusste das er recht hatte.
Catherine: “Ich will es zu einhundert Prozent, Vincent. Ich will dich zu einhundert Prozent. Ich möchte jede freie Minute bei dir sein. Ich liebe dich und es wird von Tag zu Tag mehr.” Vincent sagte nichts dazu. Er zog sie sanft in seine Arme, senkte seinen Kopf und küsste sie erst sanft. Catherine erwidert seinen Kuss umgehend, der sofort leidenschaftlich wurde. Um die beiden herum gab es ein Gejubel und zustimmende Pfiffe. Verlegen sahen sie sich an. Küssten sich dennoch immer und immer wieder.
Vincent: “Den Rest besprechen wir später. Es wird wahrscheinlich ein langer Abend.” er küsste Catherine noch einmal, bevor es weiter ging.
Vincent: “Weitere Wünsche?”
Samantha: “Könnt ihr vier Jungs mal zusammen singen?”
Vincent: “Was schlägst du vor?”
Samantha: “Hmmm, ich finde ´No matter what´so toll.”

Vincent nahm seine Gitarre, ebenso wie Domenic und Raphael. Marcus begleitete sie mit leichten Takten an den Drums.

No Matter What

Boyzone


No matter what they tell us

No matter what they do

No matter what they teach us

What we believe is true


No matter what they call us

However they attack

No matter where they take us

We'll find our own way back


I can't deny what I believe

I can't be what I'm not

I know I'll love forever

I know no matter what


If only tears were laughter

If only night was day

If only prayers were answered

Then we would hear God say


And I will keep you safe and strong

And shelter from the storm

No matter where it's barren

A dream is being born


No matter who they follow

No matter where they lead

No matter how they judge us

I'll be everyone you need


I can't deny what I believe

I can't be what I'm not

I know, I know

I know this love's forever

That's all that matters now

No matter what


Die Stimmen der vier Männer harmonierten miteinander. Domenic und Vincent wechselten sich mit den Strophen ab, den Refraint sangen sie alle zusammen.
Die Halle jubelte, klatschte. Ein weiteres wurde gewünscht, welches sie zusammen singen sollten.

Kipper: “ ´The Flood´” Die vier nickten und legten los. Auch hier wechselten sich Domenic und Vincent mit den Strophen ab, während den Refraint alle zusammen sangen.

The Flood

Take That


Standing, on the edge of forever,

At the start of whatever,

Shouting love at the world.

Back then, we were like cavemen,

But we map the moon and the stars,

Then we forgave them.


We will meet you where the lights are,

The defenders, of the faith we are.

Where the thunder turns around

They'll run so hard we'll tear the ground away.


You know no one dies,

In these love drowned eyes,

Through our love drowned eyes,

We'll watch you sleep tonight.


Although no one understood

We were holding back the flood,

Learning how to dance the rain.

We were holding back the flood

They said we'd never dance again.


Bleeding, but none of us leaving,

Watch your mouth son or you'll find yourself floating home.

Here we come now on a dark star,

Seeing demons, not what we are.

Tiny minds and eager hands

Will try to strike but now will end today.


There's progress now where there once was none,

Where there once was none, then everything came along.


Although no one understood,

We were holding back the flood learning how to dance the rain.

There was more of them than us now they'll never dance again.

Although no one understood

There was more of them than us learning how to dance the rain,

We were holding back the flood they said we'd never dance again.


We will meet you where the lights are,

The defenders, of the faith we are.

Where the thunder turns around

They'll run so hard we'll tear the ground away.

Although no one understood,

There was more of them than us learning how to dance the rain.

(learning how to dance the rain)

There was more of them than us now they'll never dance again.

Now we'll never dance again.

Oh ah,

Oh ah,

Oh ah,

Oh ah,

Oh ah,

Oh ah,

Oh ah


Vincent: “Ich habe auch einen Wunsch... Whitney und Christina... zusammen ´When you believe´.” Die zwei Frauen schmachteten ihn an. Dieses Lied würde gigantisch werden.
Die ersten Töne erklangen und den Zuhörern blieb der Mund offen vor erstaunen.

When You Believe

Mariah Carey, Whitney Houston


Many nights we prayed

With no proof anyone could hear

In our hearts a hope for a song

We barely understood

Now we are not afraid

Although we know there's much to fear

We were moving mountains

Long before we knew we could, whoa, yes


There can be miracles

When you believe

Though hope is frail

Its hard to kill

Who knows what miracles

You can achieve

When you believe somehow you will

You will when you believe

Mmmyeah

In this time of fear

When prayer so often proves in vain

Hope seems like the summer bird

Too swiftly flown away

Yet now I'm standing here

My hearts so full, I can't explain

Seeking faith and speakin' words

I never thought I'd say


There can be miracles

When you believe (When you believe)

Though hope is frail

Its hard to kill (Mmm)

Who knows what miracles

You can achieve (You can achieve)

When you believe somehow you will

You will when you believe

(Hey)

(Ooh)


They don't always happen when you ask

And its easy to give in to your fears

But when you're blinded by your pain

Can't see the way, get through the rain

A small but still, resilient voice

Says hope is very near, oh (Oh)


There can be miracles (Miracles)

When you believe (Boy, when you believe, yeah) (Though hope is frail)

Though hope is frail (Its hard)

Its hard to kill (Hard to kill, oh, yeah)

Who knows what miracles

You can achieve (You can achieve, oh)

When you believe somehow you will (Somehow, somehow, somehow)

Somehow you will (I know, I know, know)

You will when you believe (When you)

(Oh oh)



Die Menge Jubelte, Klatschte, Pfiff und war ganz aus dem Häuschen.
Plötzlich sprach Vater.
Vater: “Dann habe ich auch einen Wunsch.” Alle Augen waren auf ihn gerichtet.
Vincent: “Eine Premiere! Ich glaube es nicht, Vater.” Dieser grinste breit.
Vater: “Ich würde sehr gern etwas hören, das deine Stimme richtig zur Geltung bringt, mein Sohn.” Alle bekamen große Augen und sahen gespannt auf Vincent, der etwas geschockt aussah. Wie gebannt sah er zu seinen Bandkollegen, die ihn ebenfalls breit angrinsten.
Domentic: “Da müsstest du eher 3 Lieder singen. Ich weiß schon ganz genau welche das sein werden.” stellte er Vincent vor vollendete Tatsachen.
Vincent: “Und das wären?” fragte er gespannt.
Domenic: “Als erstes ´I´ll be there for you´, dann ´Nothing Else Matters´ und ´The Sound of Silence´, aber die Version von Disturbed. Na mein großer, bist du dem gewachsen?” Vincent ließ seinen Kopf nach vorn fallen, atmete tief durch. Um ihn anzuspornen bettelten sie um ein ´JA´. Er sah flehend zu Vater. Dieser nickte stolz. Auch Catherine klatschte für ein ´JA´ und freute sich wie ein kleines Kind. Er gab sich geschlagen.

Vincent: “Ihr lasst mich nicht eher gehen, oder?” fragte er mit einem gespielt reservierten Unterton. Von allen Seiten hörte er ein ´NEIN´.
Vincent: “Gut... ich gebe mich geschlagen und ziehe das durch.” Die Menge tobte. Vincent sah zu seinen Musiker - Freunden die sich darüber freuten. Vincent und Domenic wechselten ihre Gitarren, tranken einen großen Schluck und begannen zusammen.

I'LL BE THERE FOR YOU

Bon Jovie


I guess this time you're really leaving

I heard your suitcase say goodbye

Well, as my broken heart lies bleeding

You say true love, it's suicide


You say you've cried a thousand rivers

And now you're swimming for the shore

You left me drowning in my tears

And you won't save me anymore


I pray to God you'll give me one more chance, girl


I'll be there for you

These five words I swear to you

When you breathe, I want to be the air for you

I'll be there for you

I'd live and I'd die for you

I'd steal the sun from the sky for you

Words can't say what love can do

I'll be there for you


I know you know we've had some good times

Now they have their own hiding place

Well, I can promise you tomorrow

But I can't buy back yesterday


And baby you know my hands are dirty

(And baby you know my hands are dirty)

But I wanted to be your valentine

I'll be the water when you get thirsty, baby

When you get drunk, I'll be the wine


I'll be there for you

These five words I swear to you

When you breathe, I want to be the air for you

I'll be there for you

I'd live and I'd die for you

I'd steal the sun from the sky for you

Words can't say what love can do

I'll be there for you


I wasn't there when you were happy

(I wasn't there when you were happy)

I wasn't there when you were down

Didn't mean to miss your birthday, baby

I wish I'd seen you blow those candles out

Oow!


I'll be there for you

These five words I swear to you

When you breathe, I want to be the air for you

I'll be there for you

I'd live and I'd die for you

I'd steal the sun from the sky for you

Words can't say what love can do

I'll be there for


I'll be there for you

These five words I swear to you

When you breathe, I want to be the air for you

I'll be there for you

I'd live and I'd die for you

Steal the sun from the sky for you

Words can't say what love can do

I'll be there for you


Whoa-oh-oh

Whoa-oh-oh-oh

Whoa-oh-oh

Whoa-oh-oh

Whoa-oh-oh-oh


Vincent sah zu seinem Vater hinüber der ergriffen klatschte und kleine Tränen in den Augen hatte. Der Beifall war immens. Es folgte auch gleich das zweite Lied.

Nothing Else Matters

Metallica


So close, no matter how far

Couldn't be much more from the heart

Forever trusting who we are

And nothing else matters


Never opened myself this way

Life is ours, we live it our way

All these words I don't just say

And nothing else matters


Trust I seek and I find in you

Every day for us something new

Open mind for a different view

And nothing else matters


Never cared for what they do

Never cared for what they know

But I know


So close, no matter how far

Couldn't be much more from the heart

Forever trusting who we are

And nothing else matters


Never cared for what they do

Never cared for what they know

But I know


I never opened myself this way

Life is ours, we live it our way

All these words I don't just say

And nothing else matters


Trust I seek and I find in you

Every day for us, something new

Open mind for a different view

And nothing else matters


Never cared for what they say

Never cared for games they play

Never cared for what they do

Never cared for what they know

And I know, yeah!


So close, no matter how far

Couldn't be much more from the heart

Forever trusting who we are

No, nothing else matters


Es war der Wahnsinn. Vincent spielte mit seiner Stimme von sanft zu kräftig bis er kurz vor seinem Grollen war. Es war ein Genuss ihm dabei zuzuhören.
Vincent ölte noch einmal seine Stimme und machte sich mit den Anderen ans nächste Lied.

The Sound of Silence

Disturbed


Hello darkness, my old friend

I've come to talk with you again

Because a vision softly creeping

Left its seeds while I was sleeping

And the vision that was planted in my brain

Still remains

Within the sound of silence


In restless dreams I walked alone

Narrow streets of cobblestone

'Neath the halo of a street lamp

I turned my collar to the cold and damp

When my eyes were stabbed by the flash of a neon light

That split the night

And touched the sound of silence


And in the naked light I saw

Ten thousand people, maybe more

People talking without speaking

People hearing without listening

People writing songs that voices never share

And no one dared

Disturb the sound of silence

Fools, said I, you do not know

Silence like a cancer grows

Hear my words that I might teach you

Take my arms that I might reach you

But my words, like silent raindrops fell

And echoed in the wells of silence


And the people bowed and prayed

To the neon god they made

And the sign flashed out its warning

In the words that it was forming

And the sign said, the words of the prophets are written on the subway walls

And tenement halls

And whispered in the sounds of silence


Diese Art und Weise des Singens hatte niemand der Anwesenden erwartet. Es sprengte Wort wörtlich den Rahmen. Catherine und viele andere sprachlos über diese stimmliche Leistung. Sie schüttelte nur ihren Kopf vor erstaunen und auch Vater und Mary konnten nichts sagen. Selbst seine Musiker - Freunde klatschten Beifall vor Begeisterung. Vincent atmete tief durch und sah verlegen in die Runde.

Vincent: “Bin ich jetzt erlöst?” da musste auch er lächeln.
Vincent: “Ein Lied schaffe ich noch und das ist für Dich, mein Engel.” Vincent sah sie direkt an. In aller Öffentlichkeit hatte Vincent sie Engel genannt. Die Frauen und Mädchen flüsterten:

“Ooooohhhhh wie romantisch...”
“Ich fange gleich an zu heulen...”
“Das ist wahre Liebe...”
“Vincent hat Catherine ´mein Engel´ genannt...”

Vincent nahm seine Gitarre ab, stellte sie beiseite. Während er zum Klavier ging, deutete er auf Catherine und gab ihr mit seiner Hand zu verstehen, das sie zu ihm kommen sollte. Er setzte sich ans Klavier, Catherine nahm direkt neben ihn platz und er begann zu spielen...

Please Forgive Me

Bryan Adams


It still feels like our first night together

Feels like the first kiss

It's getting better baby

No one can better this

Still holding on

You're still the one

First time our eyes met

Same feeling I get

Only feels much stronger

I want to love you longer

Do you still turn the fire on?

So if you're feeling lonely, don't

You're the only one I'll ever want

I only want to make it good

So if I love you, a little more than I should


Please forgive me, I know not what I do

Please forgive me, I can't stop loving you

Don't deny me, this pain I'm going through

Please forgive me, if I need you like I do

Please believe me, every word I say is true

Please forgive me, I can't stop loving you


Still feels like our best times are together

Feels like the first touch

We're still getting closer baby

Can't get closer enough

Still holding on

You're still number one

I remember the smell of your skin

I remember everything

I remember all your moves

I remember you yeah

I remember the nights, you know I still do

So if you're feeling lonely, don't

You're the only one I'll ever want

I only want to make it good

So if I love you a little more than I should


Please forgive me, I know not what I do

Please forgive me, I can't stop loving you

Don't deny me, this pain I'm going through

Please forgive me, if I need you like I do

Please believe me, every word I say is true

Please forgive me, I can't stop loving you


The one thing I'm sure of

Is the way we make love

The one thing I depend on

Is for us to stay strong

With every word and every breath I'm praying

That's why I'm saying,


Please forgive me, I know not what I do

Please forgive me, I can't stop loving you

Don't deny me, this pain I'm going through

Please forgive me, if I need you like I do

Babe believe it, every word I say is true

Please forgive me, if I can't stop loving you

No, believe me, I don't know what I do

Please forgive me, I can't stop loving you

I can't stop, loving you


Als er endete lehnte ihr Kopf an seiner Schulter, die Augen geschlossen und Tränen der Rührung liefen ihr an den Wangen herunter. Vincent küsste sie auf den Kopf. Sie sah ihn an, zog sich fest an seinen Hals, hielt ihn fest. Vincent hielt und wiegte sie zur Beruhigung. Das Publikum stand, klatschte, jubelte. Vater und Mary gingen zu den beiden am Klavier. Vater legte die eine Hand auf Catherines und die andere Hand auf Vincents Schulter. Langsam entwirrten sich die beiden, sahen Vater an, der ebenfalls gerührt lächelte.
Mary: “Das war atemberaubend, mein Junge.”
Vater: “In der tat. Es gibt nichts hinzuzufügen. Dieser Abend war etwas ganz besonderes. Danke mein Sohn.” Vincent nickte. Reden konnte er vorerst nicht.
Vater: “Wir machen alle Schluss für heute und reden morgen weiter. Es ist schon spät.” Vater sprach ein Machtwort. Es wurde zusammengepackt. Nach und nach leerte sich die Halle bis sie die Einzigsten waren. Noch immer am Klavier sitzend, sah Catherine Vincent inzwischen verträumt an, streichelte sanft sein außergewöhnliches Gesicht. Auch er konnte ihrem Blick nicht widerstehen oder ausweichen. Vincent neigte leicht seinen Kopf, berührte federleicht ihre Lippen... es war nur ein Hauch. Catherines Hand umfasste seinen Nacken, öffnete ihre Lippen, zog ihn an ihre Lippen heran. Schnell gaben sie sich einander hin und verschmolzen miteinander.
Nach ein paar Minuten löste sich Vincent sanft von ihr, küsste ihren Hals.

Vincent: “Ich will dich... in meinem Bett... in 10 Minuten... nackt...” und küsste sie leidenschaftlich. Catherine umklammerte ihn fester. Sie wollte ihn nicht los lassen.
Catherine: “Ich will nicht aufhören...” sagte sie hastig. Vincent lächelte leicht.
Vincent: “Wenn wir jetzt nicht gehen, kann ich mich nicht mehr zurückhalten.”
Catherine: “Ich will nicht das du dich zurückhältst... Nimm mich hier... bitte...” bettelte sie schwer atmend und verlor sich immer und immer wieder an seinen Lippen. Catherine konnte nicht genug von ihm bekommen. Seine Atmung wurde schneller und schwerer. Dieses Angebot machte ihn wild.
Vincent: “Hier... oh Gott Catherine... du bringst mich um den Verstand...”
Catherine: “Ich will dich in mir spüren, bitte...” das war genug für ihn. Er sah sich kurz um. Ausschau haltend nach einem geeigneten Plätzchen. Vincent küsste sie wild.
Vincent: “Komm mit...” er zog sie mit sich. Schnellen Schrittes führte er sie in eine abgelegene Nische der Halle. Dort angekommen, packte er Catherine an ihrer Taille, zog sie eng an sich heran. Catherine umfasste sein Genick, zog ihn zu sich herunter. Beide küssten sich innig, erkundeten mit ihren Zungen den Mund des anderen, spielten miteinander. Seine Hände wanderten zum Bund ihrer Jeans, öffneten sie, streifte sie von ihren Hüften. Den Rest erledigte Catherine mit ihren Füßen. Ihr Slip folgte umgehend. Seine Hände fuhren über ihren Rücken, hinab zu ihrem Po, den er fest ergriff und zupackte. Catherine hörte den metallenen Klang seiner Gürtelschnalle. Sie half ihm seine Jeans zu öffnen. Seine Männlichkeit war bereits immens gewachsen und schmerzte in seiner Jeans. Catherine befreite ihn, Vincent hob sie hoch und ihre Beine umklammerten seine Taille. Er musste sich kurz an der Felswand abstützen und tief durchatmen. Catherines Hände glitten durch seine Mähne, während sie ihn unentwegt küsste, an ihm knabberte.
Vincent: “Sieh mich an...” Als Catherine ihm tief in seine blauen Augen sah, glitt er langsam und tief in sie hinein. Sie schloss kurz ihre Augen, um dieses Gefühl ihn endlich wieder in sich zu fühlen zu intensivieren. Mit seinem rechten Arm hielt er sie am Rücken, seine linke packte sie am Oberschenkel und er bewegte sich in ihr. Catherines bewegte sich mit ihm so gut sie konnte. Sein Blick wandte sich kurz von rechts nach links.
An einem Felsvorsprung setzte er sie ab, nahm sie fester, wilder. Aus seiner Brust grollte und knurrte es vor Extase. Von Catherine kamen Laute die sie von sich noch nie gehört hatte, aber die ihn wilder machten. Vincent bewegte sich in ihr mehr und mehr bis er spürte, das Catherine kurz vor ihrem Höhepunkt war. Nach 3 bis 4 weiteren Stößen verkrampfte sich ihr Schoß um ihn herum, sodass auch Vincent seinen Höhepunkt erreichte. Völlig außer Atem hielten sie einander fest, küssten sich unentwegt.
Vincent erlangte als erstes seine Sprache wieder.

Vincent: “Geht es dir gut?” schmunzelte er. Catherine lächelt ebenfalls.
Catherine: “Mir ging es nie besser.”
Vincent: “Du bist mein Leben, Catherine. Ich liebe dich.” wieder küsste er sie innig. Catherine hielt seinen Kopf verträumt in ihren Händen.
Catherine: “Ich liebe dich so sehr. Ich kann nie mehr ohne dich sein. Keine Nacht mehr ohne dich, Vincent. Das schaffe ich nicht!” Stirn an Stirn standen sie noch immer fest miteinander verbunden am Felsvorsprung, streichelten sich gegenseitig.
Vincent: “Mir geht es wie dir. Ich muss dich in meiner Nähe wissen, mein Engel. Lass uns über eine Lösung morgen reden. Wir werden einen Weg finden.”
Catherine: “Okay, morgen... heute will ich in deinen Armen, in deinem Bett einschlafen.”
Vincent: “Du meinst unserem Bett.” berichtigte er sie lächelnd. Catherine lachte erleichtert.
Catherine: “Du machst mich glücklich, mein Schatz. Du bist der Mann auf den ich gewartet habe.”
Vincent: “Du machst mich glücklich, mein Engel. Lass uns nach vorn schauen und sehen was uns die Zukunft bringt.”
Catherine: “Unser glückliches Leben hat begonnen, Vincent.” Diese Erkenntnis besiegelten sie mit einem Kuss.

ENDE Teil 1

Teil 2 -> “Einmal Hölle und zurück”





























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