Cards Of Destiny

OneshotAllgemein / P16
Legolas OC (Own Character) Thranduil
28.07.2018
29.09.2018
1
1269
1
Alle Kapitel
1 Review
Dieses Kapitel
1 Review
 
 Datenschutzinfo
 
 
 
Hey
Dies ist eine neue Geschichte mit Thranduil und Legolas. (Modern Setting/Fantasy)
Ich wünsche euch viel Spaß beim lesen und wenn es euch gefällt, lasst mir ein Review da. ^^

Beste Grüße
Alphawolf7








-Kapitel 1-

Ein dichter dunkler Wald war zu sehen und ein großes Schloss erhob sich mitten in diesem. Ein strahlend runder weißer Mond spendete Licht in der dunklen Stunde, doch die glitzernden Sterne wurden von den Wolken verschlungen.
Das Schloss stand in Flammen, dicke große Rauchsäulen stiegen in den Himmel empor. Schreie waren zu hören. So schnell er konnte rannte er durch den Wald, ließ seinen Beutel mit Proviant zu Boden fallen, um eine leuchtend blaue Karte in seiner rechten Hand erscheinen zu lassen.
Arisus!“, sprach er, die blaue Karte leuchtete hell auf. Einen Moment später war er verschwunden und tauchte dann im Schloss auf, dass in Flammen stand.
„Thranduil!“, der Angesprochene sah in die Richtung, von wo die Stimme her kam und sah Glorfindel unter einer Säule halb begraben.
Schnell lief er zu ihm, wollte eine Karte aus seiner Manteltasche herausholen, doch Glorfindel hielt ihm am Handgelenk fest. Thranduil sah seinen Freund an, dieser schüttelte seinen Kopf.
„Es ist… zu spät für mich…“, flüsterte er, „Du hättest… nicht herkommen sollen… Du…“
Die Augen des Elben wurden ausdruckslos, seine Augen trüb. Die Hand, die Thranduil’s Handgelenk umschlossen hatte fiel leblos zu Boden.
„Glorfindel!“, schrie der Elb, doch sein Freund antwortete ihm nicht, er würde es niemals mehr tun…
Thranduil schloss mit seiner rechten Hand die Augen des Toten und stand auf. Ein kreischen ließ ihn herumfahren und sah das drei Kreaturen der Finsternis auf ihn zu gelaufen kam. Sie hatten glühend rote Augen, Klauen und pechschwarze Haut, sowie spitze Zähne. Alles was diese Kreaturen trugen waren nur schwarze Lumpen. In Thranduil’s rechter Hand erschienen drei rote Karten. Diese warf er auf die drei Feinde und als jeweils einer dieser Karten die Kreaturen traf, gingen sie in Flammen auf.
Der Elb drehte sich um und rannte durch das Schloss, um die Königin zu finden. Auf dem Weg dorthin tötete er weitere Angreifer und konnte dadurch ein paar andere Krieger das Leben retten, doch viel zu viele Leichen der Elben Magier lagen verstreut und Blut verschmiert am Boden.
„Königin Talia! Talia, wo bist du?!“, rief er laut, doch bekam er keine Antwort von ihr.
Thranduil wollte gerade um eine Ecke biegen, als er aus einem Raum einen Schrei von einer Frau hörte.
„Talia!“
Sofort rannte er zum Raum, riss die Tür auf und sah gerade noch, wie die Königin gegen die Wand geschleudert wurde. Sie spuckte Blut, wollte sich wieder aufrappeln, doch war sie zu schwach. Schnell lief Thranduil zu ihr, um sie aufzufangen, bevor sie mit ihrem Kopf auf den Boden prallte.
„Thr… anduil…“, flüsterte die Königin, ein schwaches Lächeln breitete sich auf ihrem weißen Gesicht aus.
„Du hast zu viel Magie benutzt, meine Königin“, bemerkte Thranduil.
Ein hämisches und dunkles Lachen ließ den Elben nach vorne schauen. Ein Elb in schwarzer Kutte stand ein paar Meter weiter weg von ihnen entfernt. Die Augen von Thranduil weiteten sich, als er den Elben vor sich erkannte.
„Gil Galad!“
„Du siehst überrascht aus, Bruder", ein amüsierter Unterton lag in der Stimme des Elben, doch das Wort "Bruder" sprach er aus, als sei es Gift.
"Wie kannst du nur! Warum greifst-"
"Halt den Mund!", schnitt ihm Gil Galad das Wort ab, "Du hast nichts mehr zu sagen! Nun werde ich der König dieser verdreckten Welt werden und sie in Dunkelheit stürzen! Nur um sie dann als mein Königreich der Finsternis wieder aufzubauen. Ich werde die Welt in eine leuchtende Zukunft bringen."

"Du bist verrückt geworden!", rief Thranduil, "Was ist mit dir passiert, Bruder! Ich erkenne dich überhaupt nicht mehr wieder!"
"Ich bin nicht dein Bruder!", schrie ihn Gil Galad an. Thranduil’s Augen weiteten sich, "Ich habe es von unseren Eltern erfahren, als ich sie vor zwei Tagen besuchen war.“
„Nein… Nein, dass… dass kann nicht dein ernst sein…! Was hast du getan!“
„Ich hatte ein Recht darauf zu erfahren, dass ich nicht dein Bruder bin und deine Eltern nicht meine sind!“, rief Gil Galad, wobei seine dunklen Augen blutrot aufleuchteten, „Jetzt bin ich der, der ich schon seit meiner Geburt sein sollte! Der Herrscher über die Finsternis und deren Kreaturen!“
„Ich werde dich aufhalten!“, erwiderte Thranduil.
„Hahaha, wie willst du das denn schaffen, hm? Du konntest noch nicht einmal deine eigenen Eltern vor dem Tode retten, wie willst du jetzt die Königin retten?“
Mit einer Handbewegung von Gil Galad wurde Thranduil von Talia weggerissen und gegen die Wand geschleudert, wo er benommen am Boden wieder aufkam. Die Königin wurde von einer unsichtbaren Hand in die Luft gehoben. Sie schrie auf, als eine schwarze Karte von Gil Galad in ihrem Körper verschwand.
„Nein, hör auf!“, flehte Thranduil, „Hör auf, Gil Galad, ich flehe dich an!“
„Dafür ist es zu spät!“
Der Elb schloss die rechte Hand zu einer Faust. Ein fürchterliches Knacken durchschnitt die Nachtluft und der Körper der Königin fiel leblos zu Boden.
„NEIN!“, schrie Thranduil.
Er rannte zu Talia, nahm sie in seine Arme.
„Talia… Talia, mach deine Augen wieder auf, bitte…“, Tränen sammelten sich in seinen Augen und flossen an seinen Wangen herab.
Das hämische Lachen seine einstigen Bruders brach nur gedämpft zu ihm hindurch. Wie konnte Gil Galad nur so etwas tun? Wieso war er nicht da gewesen um ihn aufzuhalten? Warum? Warum war es nur so weit gekommen!?
Thranduil’s Griff um den Arm der Königin verstärkte sich, Wut kochte in ihm hoch. Es nahm seinen gesamten Körper in Besitz, es floss durch ihn hindurch wie Wasser durch ein Rohr. Thranduil hob langsam seinen Kopf und sah Gil Galad wütend und verärgert an. Das Lachen seines Feindes verstarb.
„Was denn? Bist du jetzt etwa wütend?“, höhnte der Elb grinsend, „Du kannst nichts gegen mich tun. Deine Karten bringen dir nichts. Ich bin zu mächtig!“

Thranduil legte vorsichtig den Kopf von Talia auf den Boden und stieg über sie hinweg. Seine rechte Hand verschwand in der Manteltasche. Er holte eine blaue Karte hervor, wo ein weißer Drachenkopf abgezeichnet war. Das Grinsen von Gil Galad verschwand augenblicklich.
„Was ist das?“, Unsicherheit war in seiner Stimme zu hören.
Thranduil schloss seine Augen und hielt die Karte vor seine Brust.
„Ich rufe dich, mit einer alten Beschwörung aus dem dunkelsten Abgrund. Ich rufe unseren Blutpakt, um dich aus dem Fluss der Ewigkeit zu erwecken. Wirfst du dich auf den Feind und opferst dein Blut neben mir? Zeige deinem Meister deinen Willen und folge mir. Deine Kraft wird auferstehen, wie diese glühenden blauen Augen! Komm, König der Bestien!“, Thranduil öffnete seine Augen, helle blaue Flammen schlängelten sich um seinen gesamten Körper und er streckte seine rechte Hand mit der Karte hoch zur Decke. „ARCANOS!“
Eine mächtige Druckwelle ging von Thranduil aus. Dunkle Wolken erschienen, Blitze zuckten. Gil Galad starrte hoch zur Decke, wo nun ein kleiner dunkler Himmel zu sehen war. Ein riesiger Drache aus purem blauen Feuer stieg hinab und schwebte hinter Thranduil. Dieser zeigte nun mit seiner rechten Hand auf seinen Feind.
„Beende sein Leben! Greif an, Arcanos!“, befahl er mit lauter Stimme.
Auf diesen Befehl hin öffnete der Drache sein Maul und ein Schwall von Feuer schoss auf den Feind zu. Es gab eine mächtige Explosion.
Review schreiben