Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Zu spät...

Kurzbeschreibung
KurzgeschichteDrama, Schmerz/Trost / P16 / Gen
Don Eppes
25.07.2018
31.07.2018
2
3.512
 
Alle Kapitel
2 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
 
25.07.2018 1.368
 
Das ist meine erste numbers Story und ich bin etwas nervös... Ich musste immer wieder daran denken wie schwer es Don in seinem Job hat. Und dann noch einen super intelligenten Bruder. Das kann schwer sein....
Bitte hinterlasst mir doch einen Review, damit ich weiß wie es euch bisher gefällt.
_________________________________
Alkohol tut schlimme Dinge

Don rieb sich über die schmerzenden Schläfen. Er war gerade erst aufgewacht und das erste was er wahrgenommen hat sind diese schrecklichen Kopfschmerzen. Sie machen ihn fast schon aggressiv. Er zieht die Vorgänge in seinem Schlafzimmer zu und stolpert dann ins Wohnzimmer. Dort fällt er fast über eine der vielen Bierflaschen und die Vodka Flasche die mitten im Zimmer lagen. Okay. Das ist also der Grund für seine Kopfschmerzen. Plötzlich errinert er sich wieder warum. Warum er zu viel getrunken hatte. Dieser verdammte Psychologe. Immer wollen diese Typen reden, über Sachen die sie verdammt nochmal nichts angehen. Don kickte die Bierflasche unter das Sofa, auf welches er sich fallen ließ. Nur weil er geschossen hatte. Das ist sein Job. Es ist sein Job als Teamleiter seine Leute zu beschützen und wenn es sein muss auch Abzudrücken. Denken die Leute denn das das leicht ist? Natürlich ist es das nicht und er macht es ja auch nicht aus Spaß sondern weil es Überlebens wichtig ist. Und Don hätte wirklich gedacht das zumindest sein Vater ihn verstehen würde. Aber nein, das Gespräch gestern verlief nicht wirklich gut.

Don rappelte sich vom Sofa auf und ging langsam in das Badezimmer. Er hielt sich am Waschbecken fest und starrte das Spiegelbild an, welches sich ihm da bot. Er war blass und die Ringe unter seinen Augen waren dunkel. Er stellte das Wasser an und beobachtete es dabei, wie es sich im Becken kräuselte und dann im Abfluss unterging. Einmal tief durcharmend spritzte er sich das kühle Wasser ins Gesicht. Eine kleine Erfrischung. Don schaute wieder hoch und erstarrte in seinen Bewegungen. Was er da im Spiegel sah, war der Mann den er vorgestern erschossen hatte. Die Wut in ihm kochte hoch und plötzlich konnte er die Wut nicht mehr unter Kontrolle halten. Seine Faust landete einen starken Schlag inmitten der Glassscheibe. Diese zersprang mit einem Knall in tausend Einzelteile und einige von ihnen rieselten zu Boden.

Don atmete tief durch und verließ das Badezimmer. Seine verletzte Hand hatte im Badezimmer Blut hinterlassen und auch jetzt tropfte sie auf den Boden. Mit einem Seufzer hob Don die halb volle Whisky Flasche vom Boden auf und nahm einen großen Schluck. Und dann noch einen. Er genossen das Brennen das der Alkohol in seinem Hals hinterließ. Es ließ ihn vergessen, dass er seinen Vater wieder enttäuscht hatte. Plötzlich hörte er das Klingeln von seiner Tür. Er entschied sich es zu ignorieren, aber wer auch immer dachte das es eine gute Idee wäre ihn in diesem Zustand zu nerven, war definitiv nicht gewillt zu verschwinden. Genervt stieß er sich vom Sofa ab, nicht ohne die nun schon fast leere Whisky Flasche in der Hand. Als er die Tür mit einem Ruck Aufriss und denjenigen davor anschrie, was er verflucht da zu suchen hatte, merkte er das es Charlie war. Dieser starrte ihn nun mit großen, dunklen Augen an. Don starrte ihn finster an. "Was?" Seine Stimme war dunkel und bedrohlich und doch lallte er leicht. Charlie hielt erschrocken den Karton in seiner Hand hoch. ''Ich habe das in der Garage gefunden und habe mich gefragt ob du es nicht haben willst."

Don riss den Karton aus Charlies hand und ging in die Wohnung zurück. Charlie nahm es als Einladung und stapfte hinterher. Als Don die Box öffnete schien er kurz zu stoppen. Langsam zog er einen kleinen Goldenen Pokal raus. Das war von damals, als er noch im baseball team war. Er hatte mit einem Home run die Entscheidenden Punkte für den Sieg geholt. Don lächelte leicht, doch dann fiel ihm wieder ein warum der Pokal in dieser kiste war. Er ließ ihn da rein fallen und fegte die Box zu Boden. Charlie erschreckte sich sichtlich von dem Krach und auch erst jetzt bemerkte er die vielen Flaschen auf dem Boden, auf dem Sofa und auch dem Tisch. Was war hier los? Seit wann trinkt Don so viel? Ein Feierabendbier ist ja okay, aber das? Er hob eine der leeren Flaschen hoch und musterte sie kritisch. Don massierte sich den Kopf wegen der Kopfschmerzen und sah das Charlie wieder alles anfassen und analysieren musste. ,,Lass das. Danke für die tolle kiste, aber ich will sie nicht. Also nimm sie mit und verschwinde." Charlie schaute sich Don genauer an und bemerkte das Blut an seiner Hand. Er griff danach und wollte etwas sagen, aber Don zog die Hand weg. ,,Geh." Seine Worte ließen keinen Platz für Wiederworte. Also nahm Charlie bis Kiste und ging ein paar Schritte zur Tür.

,,Don. Ich glaube du brauchst Hilfe."

Don starrte ihn ungläubig an. Seine Stimme war bedrohlich leise und seine Augen zeigten seine Aggressionen. ,,Was hast du gesagt?"

Charlie ließ seinen Blick über die Falschen schweifen. ,,Der Anteil des Alkohols im Prozentualen Anteil zu deinem Körpergewicht und deiner Stress bedingten Immunschwäche kann sich innerhalb weniger Wochen zu einer Gefahr für deinen Körper entwickeln und nur 42% aller Alkoholsüchtigen schaffen es nach Behandlung wieder sauber zu werden."  Er redete unentwegt und bemerkte dabei nicht Don wütenden Blick.

,,Halt den Mund."

Doch Charlie redete weiter.

,,Halt den Mund."

Charlie bemerkte nicht das Dons Stimme immer lauter wurde. ,,Außerdem sind 39% aller von alkohol abhängigen auch gewaltbereit."

Don war auf Charlie zugegangen. Plötzlich packte er den noch immer redenden Charlie am Kragen und drückte ihn an die Wand. Charlie griff panisch nach Dons Handgelenken und versuchte sie weg zu drücken, doch Don war definitiv stärker. ,,Don, lass los. Du tust mir weh!" Er hatte Angst in seinen Augen, doch Don war so in Rage, das er davon nichts mitbekommen hatte. ,,Hör verdammt nochmal auf dich immer in mein Leben einzumischen. Das ist meine Sache wie viel ich trinke und wann ich es trinke. Also lass mich verdammt nochmal in RUHE." Er schrie mittlerweile und Charlie zitterte. ,,Ich wollte doch nur helfen." Don ließ Charlie los. Dieser Strich sich über das Hemd während Don sich abwendete. Dafür das Charlie so ein Genie ist kann er manchmal doch ziemlich dumm sein. Anstatt die Sache ruhen zu lassen bis Don wieder nüchtern ist bringt er die Sache nochmal zu Sprache. ,,Don. Bitte. Ich weiß das es auf deiner Arbeit schwer ist, aber das ist doch kein Grund es in Alkohol zu ertränken. Mama hatte immer eine Lösung parat. Du warst doch damals nicht so aggressiv."

In diesen Moment verlor Don jegliche Ruhe. Er drehte sich aprupt um und holte mit der Faust aus. ,,SCHNAUZE!" seine Faust landete direkt in Charlies Gesicht. Charlie stolperte ein paar Schritte und fiel über die Flasche. Mit einem dumpfen Knall prallte er am Boden auf und wurde Bewusstlos. Don wich erschrocken zurück. Verzweifelt griff er Handy und Waffe vom Tisch und rannte aus der Wohnung. Erst als er draußen war rief er nach einem Krankenwagen, jedoch ohne seinen Namen zu sagen. Er stieg ins Auto und fuhr. Er fuhr stundenlang Wahl los durch die Gegend bis er an einem Abgelegenen Teil los Angeles ankam. Es war ein Hügel von dem aus man über den grösten Teil der Stadt sehen konnte. Don setzte sich auf die Motorhaube seines Wagens und zog die Waffe aus dem Holster an seiner Seite. Er starrte sie lange an. Diese verdammte Waffe hat es ihm eingebracht. Damit hatte er diesen Mann erschossen und all die anderen Verbrecher. Wenn diese Waffe es angefangen hatte, könnte sie es vielleicht auch beenden? Er löste die Sicherung. Plötzlich hörte er das vibrieren seines Handys. Bestimmt ist es Dad.

Die schwarze Silhouette in der nicht wirklich dunklen Dunkelheit Los Angeles, beleuchtet durch das sanfte Licht, betrachtete die Waffe in seiner Hand. Plötzlich löste sich ein Schuss und die Person fiel bewusstlos zu Boden. Sie hörte nicht die Besorgte stimme der Person am Telefon. ,,Don, wenn du das hörst dann Ruf bitte zurück. Charlie liegt bewusstlos im Krankenhaus. "
Review schreiben
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast