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Irgendwie für immer

GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 / Gen
America Singer Aspen Leger Magda Singer Marlee Tames Maxon Calix Schreave May Singer
25.07.2018
27.01.2021
6
11.750
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Dieses Kapitel
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25.07.2018 658
 
Prolog

Nun stand sie dort, vor einem goldenen Spiegel und betrachtete sich fragend, danach wie ihr Leben in Zukunft aussehen würde. Könnte es ihr gefallen, oder beging sie gerade den größten Fehler ihres Lebens. Wollte sie sich schon binden? Für immer und Ewig? So viele Fragen und keine Antworten, doch eines kannte jede Antwort. Ihr Herz und es sagte JA!

Sie war so wunderschön. Ein Mädchen mit kupferroten Haaren, die die Strahlen der Sonne wie ein wildes Feuer wiederspiegelten. Der Himmel war an diesem Tag so blau wie ihre leuchtenden Augen, die in diesem einzigartigen Moment mit Tränen gefüllt waren. Tränen der Freude. Sie zitterte, was sicher an der unendlichen Nervosität gelegen hatte, die schon eine weile durch ihre Adern schoss. Was sie in der nächsten Stunde tat, war der größte Schritt ihres Lebens. Und irgendwie war sie sich sicher, das es genau, das war was sie sich immer gewünscht hatte. So schritt sie selbstbewusst und alleine an all den Menschen vorbei, die ihr Leben geprägt hatten und prägen werden. Die ganze Zeit über war ihr Blick nur auf eine Person gerichtete, auf die Liebe ihres Lebens. Der Schleier des weißen Hochzeitskleides glitt langsam hinter ihr her und bildete einen beeindruckenden Kontrast, zu dem roten Teppich über den sie mit ihren hohen Riemchensandalen lief, dies machte den Moment noch magischer als er so schon war. In der Luft lag der Duft von Rosen und Lilien, ihrer Lieblingsblumen. Während sie den Gang zwischen den zahlreichen Bänken überwand, lies sie nochmal ihr altes Leben revue passieren. Die alten Zeiten waren das exakte Gegenteil von dem was sie nun erwartete. Ein Leben in Reichtum und Wunschlosigkeit, in einer Position, die auch so viele Tücken mit sich brachte. Sie lächelte trotzdem ihrem neuen Leben und ihrer Liebe entgegen. Dann straffte sie die Schultern und zeigte die autoritäre Seite einer baldigen Herrscherin, die der Königin von Illea.  

„America Singer möchten sie den hier anwesenden Maxon Calix Schreave zu ihrem angetrauten Ehemann nehmen so antworten sie bitte mit Ja.“ Das <Ja ich will> kam leise und doch so kraftvoll über ihre Lippen, das man die Wahrheit darin förmlich mit Händen greifen konnte. Eine Träne nach der anderen fand langsam ihren weg über ihre Wange hinab auf ihr schneeweißes Kleid, dass sie soviel mehr wie eine Königin aussehen lies. In ihren Gedanken war sie in diesem Moment nur bei ihm, wie sie sich kennengelernt hatten, wie er sie das erste Mal geküsst hatte und wie es sich anfühlte in seinen Armen einzuschlafen. Auch wenn ein Leben als Königin manchmal nervenaufreibend sein konnte, so wusste sie stets, sie würde in seinen Armen die nötige Sicherheit und die größte Liebe die es je gegeben hatte bekommen. Nun lag es nur noch an ihm, jetzt musste er sie nur noch wollen. Sie zur Frau machen und Ja sagen. Und das tat er. „Ja natürlich will ich.“ Er sprach diese Worte mit einer Bestimmtheit aus, die so sehr den König in ihm zum Vorschein brachte. Er blickte stolz zu ihr hinüber und wartete nur auf einen einzigen Moment. „Dann erkläre ich sie hiermit zu Mann und Frau, zu König und Königin ihres Landes Illea, sie dürfen die Braut jetzt küssen.“ Und wie er das wollte. Er küsste sein Mädchen mit so viel Leidenschaft, dass sich später sicher alle Klatschzeitschriften die Münder darüber zerreißen würden, wie ungehalten er sich nur verhielt, aber es war ihm egal. Sie genoss diesen Moment und lies sich von einer Wolke aus Gefühlen weit davon tragen. Alles um sie herum erschien wie im Nebel, selbst der Tobende Applaus tausender Menschen rückte ganz weit in den Hintergrund. Jetzt waren da nur sie und Maxon, sie und ihr Mann, die sich so sehr liebten und es gerade der ganzen Welt zeigten. Das war nun ihr neues Leben, ein Leben im Rampenlicht und es war genau das was sie wollte, solange Maxon an ihrer Seite war konnte auch nichts schief gehen. Oder?

Prolog ende.
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