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KurzgeschichteHumor, Romanze / P16
Jasper Frost König Simon Henstridge Königin Helena Henstridge Prinz Liam Henstridge Prinzessin Eleanor Henstridge
23.07.2018
23.07.2018
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Anmerkung der Autorin: Hallo zusammen und Willkommen zu einer kleinen Kurzgeschichtensammlung. Nachdem ich die Royals in den letzten paar Tagen durchgeschaut habe, fand ich endlich wieder ein bisschen Inspiration für eine neue Fanfiktion. Hier tobe ich mich mal mit ein paar verschiedenen One-und Two-Shots an unserer geliebten royalen Familie Henstrigde aus. Da ich momentan auf den Stand der vierten Staffel bin, werden sie vor allem im Zeitraum der 3. oder 4. Staffel spielen.  Jaspenor ist natürlich dabei, aber ich bin auch ein ziemlicher Fan von Willow und Robert. Ich nehme auch gerne Wünsche an, wenn jemand Lust hat.
Es beginnt jetzt erstmal mit einem Two-Shot über Willow und Robert in der Folge 4x08.  Danach werden wahrscheinlich noch ein paar andere One- oder Two-Shots zu diesem Pairing folgen oder über Jaspenor, mal sehen was mir so in den Sinn kommt.
Alles Liebe für euch und viel Spaß beim Lesen!


Pairing: Robert/Willow

Genre: Romance; Humor

Rating: P16

Inhalt: Folge 4x08. Willow wird durch Cassandra auf LSD gesetzt und Len muss auf sie aufpassen. In dieser Version kümmert sich der König selbst um seine Verlobte und zeigt uns eine selten sorgende Seite von ihm.

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„I don't do drugs. I am drugs” –  Salvador Dali



Er hatte Kopfschmerzen. Die Nacht war lang gewesen, erfolgreich, aber sie hatte seine Nerven strapaziert. Cyrus hatte den größten Teil dazu beigetragen bevor Liam seinem großspurigem Onkel auf wenig charmante Weise den Mund verboten hatte. Um ehrlich zu sein, hatte es Robert ziemlich überrascht wie sein jüngerer Bruder reagiert hatte. Genau dort hatte er ihn haben wollen, an seiner Seite, unter Kontrolle, aber er hätte nicht schon jetzt damit gerechnet, dass Liam sich ohne aufzubegehren auf seinem Platz hinter ihm einfinden würde. Daran würden sie sich alle gewöhnen müssen, Liam, Len, selbst seine Mutter. Zwei Schritte hinter dem König zu stehen, an ihrem rechtmäßigen Platz. Die einzige, die er tatsächlich an seiner Seite sehen wollte, war seine Verlobte. Überraschenderweise. Diese Frau hatte sich in sein Herz geschlichen und ihn auf eine Art bezaubert, die er sich nie hätte vorstellen können. Sie war seine perfekte Braut, loyal, stilvoll, ruhig ohne den Hang zu Intrigen, anders als seine Mutter oder die Duchess .Robert war sich nicht sicher, wie er für sie fühlte. Liebe? Dafür war nie Platz in seinem Leben gewesen. Aber von ihr brauchte er sie. Er wollte, dass sie ihm dieses wunderbare Lächeln schenkte, seine kleine, naive Willow. Sie schien momentan selbst in seine dunkelsten Stunden ein wenig Licht bringen zu können. Und genau darauf freute er sich nach diesem anstrengenden Abend heute.


Robert betrat vorsichtig seine Gemächer, ein leichtes Lächeln umspielte seine Lippen als er im Dunkeln die weibliche Silhouette in seinem Bett ausmachte. Er wollte nichts mehr als sie in seine Arme zu ziehen und sich umhüllt von ihrem warmen, blumigen Duft dem Schlaf hinzugeben, den er so dringend brauchte.
Bedacht darauf keinen Ton von sich zu geben, schälte er sich aus seinem Frack und ging zu seinem Bett. Von Willow sah man nur den braunen Haarschopf unter den grauen Seidenlaken. Er schob die Decke zur Seite und schlüpfte darunter, tastete nach ihrer weichen Haut.
„Hallo Baby“, Robert schreckte zurück als hätte er sich verbrannt noch ehe er sie berühren konnte.
„Cassandra, was zum…“
„Oh komm schon, Robbie, sag, wie sehr es Dich eigentlich freut mich zu sehen. Nun kannst du all deinen heimlichen Fantasien freien Lauf lassen.“
Robert schaltete das Licht auf seinen Nachttisch ein, wodurch er den Anblick ihres schlanken Körpers, nur verhüllt von dunkelroter Spitze, keinen Deut Beachtung schenkte. Sie war mehr als sexy, aber statt angeturnt davon zu sein, machte es ihn einfach nur stinksauer.
„Verschwinde auf der Stelle aus meinem Bett“, seine Stimme glich einem Donnergrollen.
Cassandra verdrehte bloß die Augen, ließ aber gleichzeitig einen Finger über ihr üppiges Décolleté hinunter zu den Spitzenpanties gleiten. Sie gab einfach nicht auf ihn verführen zu wollen. Den König ließ es jedoch absolut kalt.
„Cassandra, ich bat Sie schon das letzte Mal als ich Sie in meinen Gemächern fand zu gehen. Daran hat sich nichts geändert. Sollte ich Sie bei meiner Rückkehr immer noch antreffen, werde ich sie wegen Hausfriedensbruch verhaften lassen.“
Damit drehte er sich um und verließ den Raum, nicht ohne seine Frackhose und das Hemd beim Hinausgehen zu greifen. Cassandra würde verschwinden, auf die ein oder andere Weise. Viel wichtiger war nun herauszufinden, wo zum Teufel seine Verlobte steckte.


Er verbrachte die nächsten paar Stunden damit durch den Palast zu streifen, ein Anblick sorgte ihn mehr als der nächste. Von den seltsamen braunen Flecken, die er überall fand und die scheinbar Schokolade waren, wie er feststellte nachdem er den Schokoladenbrunnen und das Chaos um ihn herum entdeckt hatte. Daneben war ein verlassenes Zimmer, das nach einem Wellnessbereich aussah, der etwas zu hastig verlassen worden war. Und schlussendlich fand er ein halb abgebranntes Bettlaken im Tunnel unter dem Palast. Das beängstigte ihn am meisten. Das sah ganz nach einer dieser verrückten Parties aus, die seine Schwester immer geschmissen hatte. Aber Willow war diese Art des Selbstverlust zuwider, zumindest hatte er das gedacht. Das half ihm nur gerade nicht wirklich weiter. Was war an diesem Abend hier vorgefallen und warum hatte sich niemand darum gekümmert den Palast wieder aufzuräumen? Darum würde er sich aber erst morgen kümmern. Nun hieß es rauszufinden, was seine Schwester über den Verbleib seiner Geliebten wusste.

Robert sparte sich das Anklopfen und stürmte inzwischen deutlich genervt in das Zimmer seiner Schwester. Der Anblick, der ihn erwartete war nicht was er sich erhofft hatte. Das Zimmer erschien ruhig und leer im schwachen Lichtschein des Kaminfeuers und der warmen Lampen, bis er Len entdeckte, die zusammengerollt auf ihrer Chaiselongue lag und wenig royal vor sich hin schnarchte. Robert verpasste ihr einen unsanften Schlaf gegen die Schulter um die Prinzessin zu retten.
„Verschwinde Robbie“, grummelte Eleanor und vergrub sich in ihrem Kissen.
„Wo ist meine Verlobte?“, fragte Robert stattdessen. Er hatte keine Lust noch mehr Zeit zu verschwenden. Doch bevor Eleanor antworten konnte, erklang eine leise Stimme aus einer der Ecken des Raumes.
„Robbie?“
Robert sah sich suchend um und sein Blick fiel auf den Kleiderschrank der Prinzessin, die Tür stand einen winzigen Spalt breit offen.
„Darling? Bist du da drin?“, mit zwei großen Schritten durchquerte er den Raum und öffnete die Tür ganz, nur um eine zusammengekauerte Gestalt unter den Sachen seiner Schwester zu entdecken. Das ein derart zärtlicher Spitzname über seine Lippen gekommen war, schien er kaum zu bemerken.
„Bist du echt?“, murmelte Willow und schaute ihm misstrauisch an und zupfte zögerlich an seinen Hosenbein.
Robert war völlig überrumpelt von dieser Aussage und ging neben ihr auf die Knie und strich über ihre Wange um sie zu beruhigen.
„Natürlich bin ich echt. Wie kommst du denn darauf?“
„Wahrscheinlich spricht das LSD immer noch aus ihr.“, murmelte Len, die sich inzwischen erhoben hatte und die beiden Verlobten beobachtete.
„Das was?!“, Robert war ungehalten und erhob sich nun gegenüber seiner Schwester zu seiner vollen Größe.
Len zuckte bloß die Schultern und wiederholte das eben gesagte.
„Wie kannst du ihr etwas von deinen Drogen einflößen? Das geht wirklich zu weit, Eleanor!“
Willow stieß ein ängstliches Wimmern aus und er bereute seinen Ausbruch. Sanft ging er wieder auf die Knie und zog sie in seine Arme.
Die Prinzessin hingegen war empört und fauchte zurück, „Nein, Gott! Ich hab mehr Klasse, wie du eigentlich wissen müsstest. Deine Schlampe, Cassandra, hat ihr das LSD eingeflößt und ich durfte den Abend damit verbringen auf meine zukünftige Schwägerin im Rausch aufzupassen. Gern geschehen!Und jetzt Abmarsch!“
Robert war für einen Moment überrascht, dann dachte er an die Begegnung mit Cassandra früher am Abend und der Zorn flammte erneut in ihm auf. Die arme Willow.
„Entschuldige, kleine Schwester und Danke Dir, dass du auf sie aufgepasst hast.“
Len zuckte bloß die Schultern und kehrte zu ihrer Chaiselongue zurück, sie murmelte etwas, doch Willow begann im selben Moment wieder zu wimmern, deshalb achtete der König nicht weiter darauf.
„Ich bring Dich nach Hause, Liebling“, sagte er sanft und zog sie mit sich aufrecht. Die Beine der jungen Frau zitterten, wie er schnell bemerkte und trotz ihrer schwachen Proteste, schob der König einen Arm unter ihre Kniekehlen und hob sie an seine Brust.
Willow flehte, dass die Welt aufhören sollte sich zu drehen und verbarg das Gesicht in seiner Halsbeuge. Robert drückte einen Kuss auf ihr Haar und sprach ihr gut zu.
„Sieh dich vor, Robbie, man könnte fast denken, du würdest deine Verlobte lieben. Nicht besonders königlich“, bemerkte Eleanor sarkastisch als die beiden ihr Schlafzimmer verließen.
„Gute Nacht, Len“, erwiderte Robert ungerührt.
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